Bremer Landesbank und Staatliche Kreditanstalt, Oldenburg-Bremen. Die Bremer waren mit der Entwicklung im letzten Jahr zufrieden. Die Zuwachsraten des Vorjahres wurden nicht ganz erreicht. Die Kreditanstalt konzentrierte sich auf die langfristige Finanzierung des Wohnungsbaues. Von den Gesamtausleihungen von 2,93 (plus 367 Millionen) Milliarden Mark entfallen 1,44 Milliarden auf den Wohnungsbau. Das zusammengefaßte Bilanzvolumen stieg auf 4,5 (4,32) Milliarden Mark. Die Landesbank machte 4 Millionen Reingewinn, die Staatliche Kreditanstalt 5,7 Millionen Mark.

Hannoversche Landeskreditanstalt und Niedersächsische Wohnungskreditanstalt, Hannover. Das Aktivgeschäft beider Banken litt unter der ungünstigen Kapitalmarktentwicklung. Die langfristigen Neuausleihungen gingen auf 292,0 (257,4) Millionen und der Verkauf von Schuldverschreibungen auf 67,0 (170,0) Millionen Mark zurück. Bestand langfristiger Ausleihungen 3,35 (3,16) Milliarden; Bilanzsumme 3,54 (3,35) Milliarden Mark, Reinvermögen 54,5 (47,9) Millionen Mark.

Hemmoor Zement AG, Hemmoor. 1966 war ein schlechtes Zementjahr. Der Gesamtabsatz an Zement und Klinker-Steinen ging bei Hemmoor um 17,7 Prozent zurück. Maßgeblichen Anteil hatte daran das schwache Exportgeschäft. Umsatz 31,9 (minus 13,9 Prozent); Bilanzsumme 31,8 Millionen; Grundkapital 7,2 Millionen; Reingewinn 0,94 Millionen Mark; Dividende 13 Prozent.

Landesbank und Girozentrale Rheinland-Pfalz, Mainz. Die Landesbank mußte 1966 zurückstecken. Die Rücklagen mußten gestärkt werden; der Gewinn schrumpfte empfindlich. Die Zuwachsraten des Vorjahres wurden nicht erreicht. Bilanzsumme 4,6 (plus 13 nach 20 Prozent) Milliarden; Einlagen 1,5 (plus 213 Millionen) Milliarden; Beschäftigte 878 (873); Ausleihungen 509 (plus 56) Millionen Mark; Reingewinn 1,65 (7,2) Millionen Mark.

Lübecker Hypothekenbank AG, Lübeck. Die Krise auf dem Rentenmarkt und die Abschwächung der Baukonjunktur haben das Wachstum gebremst Die Bank hat trotzdem gut verdient Bilanzsumme 295,7 (plus 11,5 Prozent); Erstabsatz an Schuldverschreibungen 40,6 (56,0) Millionen; Darlehensabschlüsse 44,7 (54,9) Millionen Mark; Reingewinn 512 000 (503 000) Mark.

Maihak AG, Hamburg. Die rückläufige Konjunkturentwicklung hat der Maihak nicht geschadet. Meßgeräte wurden weiterhin stark gefragt, insbesondere vom Ausland. Bilanzsumme 7,43 (6,68) Millionen; Grundkapital 2,3 (2,3) Millionen; Umsatz 13,5 (12,0) Millionen; Reingewinn 50 000 (34 000) Mark; Dividende 15 Prozent.

Markt- und Kühlhallen AG, Hamburg. Die Umsätze sind kräftig gestiegen. Großen Anteil hatte daran die Lagerung von Tiefkühlkost und Eiskrem. Bilanzsumme 66,3 (64,7) Millionen; Umsatz 22,9 (20,1) Millionen; Reingewinn 1,6 (1,6) Millionen Mark; Dividende 12 Prozent

Sarotti AG, Hattersheim. Der Umsatz ging 1966 um rund 9 Prozent auf 176,7 Millionen Mark zurück, da – laut Verwaltung – Qualitätsschokolade in Zeiten angespannter Konjunkturverhältnisse als entbehrlicher Konsum auf der Verliererseite steht. Der Jahresüberschuß verminderte sich von 5,5 auf 3,4 Millionen Mark. Der zum 23. Juni nach Berlin einberufenen Hauptversammlung wird eine von 18 auf 6 Prozent reduzierte Dividende auf das Kapital von 40 (30) Millionen Mark vorgeschlagen. Den Rücklagen wurden allerdings 1,0 (0,2) Millionen Mark zugewiesen.