Bei VW herrscht wieder Optimismus. Verkaufserfolge im Ausland und eine Zunahme der Nachfrage auf dem Inlandmarkt veranlaßten die Unternehmensleitung, die Produktion wieder voll anlaufen zu lassen. Für die Zulieferbetriebe bringt dieser Entschluß einen Auftragsstoß.

In den vergangenen Tagen hat das Wolfsburger Unternehmen Aufträge in Höhe von 130 Millionen Mark für die Beschaffung von Produktionsmaterial und Kraftfahrzeugteilen vergeben (Auftragsvolumen aus dem Bonner Eventualhaushalt zur Wiederankurbelung der Konjunktur 2,5 Milliarden Mark). Die Aufträge gingen in fast alle Bereiche der Wirtschaft, darunter vor allem in die Stahl-, Reifen-, Textil- und Elektroindustrie. Insgesamt zählen über 5000 Firmen zu den Lieferanten des Volkswagenwerkes.

Das Auftragsvolumen von VW an seine Zulieferer erreichte im vergangenen Jahr rund 5 Milliarden Mark. Die erste Produktionseinstellung an 16 Arbeitstagen in diesem Jahr hatte für die Lieferfirmen Auftragsverluste von über 330 Millionen Mark gebracht. ju