• Ausgabe 10/1968

    Ausgabe 10/1968

    Artikelübersicht

    Im Inhaltsverzeichnis dieser ZEIT-Ausgabe finden Sie ab dem Erscheinungstag die Artikel der ZEIT und des ZEITmagazins aufgelistet, die bereits online sind und von Ihnen abgerufen werden können.

  • Politik
  • Zwischen den Mühlsteinen: Erst nach drei Wochen war die Schlacht um die vietnamesische Kaiserstadt Hué beendet

    Mord an einer Stadt

    Bittere Lehren für Vietcongs und Amerikaner: Die Bevölkerung nahm nicht Partei

    Von Gavin Young

  • Der Krieg ohne Publicity

    Der Krieg in Vietnam erregt die Menschen. Keiner bleibt unberührt von den Bildern zerstörter Städte und napalmverbrannter Kinder.

  • Appell an den Berliner Senat

    Was Blockade und Mauerbau nicht erreichten, droht uns heute durch die Politik des Berliner Senats: Im Gleichklang mit den Parolen der vier Berliner Springer-Zeitungen riskiert er, rechtsstaatliche Prinzipien zu zerstören und damit die demokratische Alternative zum Ostteil dieser Stadt preiszugeben.

  • Manche sind britischer als andere

    Rasika Ben Chauman, ihre Schwägerin und ihre zehn Kinder aus Kenia waren die letzten, die an Bord der Londoner Maschine gingen.

  • Schillers neuer Boom-Helfer

    Für warme Worte und einen kühlen Schluck blieb wenig Zeit. Kaum war Staatssekretär Dr. Klaus von Dohnanyi von seinem neuen Chef, dem Bundeswirtschaftsminister, unter Eid und in die Pflicht genommen, da mußte er bereits „vor Ort“ und an Karl Schillers Seite Platz nehmen: bei einem Sechs-Stunden-Gespräch mit Kohleleuten über Kohlefragen.

  • Was heißt Arrangement?

    Hat die Bundesregierung das Ergebnis der Pariser Konferenz vom 15. und 16. Februar zu extensiv ausgelegt? Knüpfte sie deshalb an die Brüsseler EWG-Tagung vom 29.

    Von Robert Stiobel

  • Ein Konzept für Deutschland

    Keiner, der in jenen Jahren, da „die Partei“ bestimmte, was Recht ist, was dem Volke frommt und wer Staat und Gesellschaft repräsentiert, keiner, der damals sich wünschte und darauf hoffte, die Kirche werde ein Wort zu der Frage sagen, was gut und böse, was notwendig und was verwerflich ist, kann heute Anstoß daran nehmen, daß auch die Kirche Stellung bezieht, wenn es um Fragen des Zusammenlebens der Menschen in Staat und Gesellschaft geht oder um eine auf Frieden gerichtete Völkerordnung.

    Von Marion Gräfin Dönhoff

  • Lübke darf nicht schweigen

    Heinrich Lübke habe „sein Amt als Bundespräsident mißbraucht, um überall – aus Meldebüchern, Archiven, Schulstatistiken usw.

  • Wolfgang Ebert:

    Aktion Saubermann

    Da kommt ein Kraftwort des CSU-Bundestagsabgeordneten Unertl gerade recht, der von Rudi Dutschke sagte, er sei eine ungewaschene, verlauste, verdreckte Kreatur“; und ebenso Straußens Beitrag zur Körperhygiene, der vom „ungewaschenen und unrasierten“ Dutschke und von „schmutzigen, linksradikalen Elementen“ sprach und den, Bart noch nicht als Zeichen von Intelligenz gewertet wissen will, was manche offenbar tun.

  • Der Beitrag der Deutschen zum Frieden

    Die Aufgabe: Über das Nebeneinander zum Miteinander – Ein Auszug aus der neuen EKD-Denkschrift

  • Zurück zur Ideologie

    Bei den Sozialdemokraten gärt es. Zum Parteitag in Nürnberg sind 951 Anträge eingegangen. Eine solche Flut hat es noch nie zuvor gegeben, und von diesen Anträgen sind nur wenige derart, daß sie dem Parteivorstand reine Freude bereiteten.

    Von Rolf Zundel

  • Gespaltene Nation

    Seit einer Woche steht der „Bericht der Nationalen Beratungskommission über zivile Unruhen“ wie ein anklagendes Mahnmal vor dem amerikanischen Volk.

  • Zeitspiegel

    „Gefahr droht eher von den Rechtsextremisten mit Schlips und Kragen, die die Unruhe der Jugend als Unordnung bezeichnen, eine Weltuntergangsstimmung einzuflößen versuchen und sich gleichzeitig als Ordnungshüter anzubiedern.

  • Das Bensberger Memorandum

    Was sich vor nunmehr zwei Jahren die Verfasser der protestantischen Ost-Denkschrift an Mißinterpretationen und Verleumdungen gefallen lassen mußten, erfahren jetzt die Katholiken des „Bensberger Kreises“ mit ihrem Memorandum zu polnisch-deutschen Fragen.

    Von D. St.

  • Hoffnung in Lagos

    Während im friedlichen Norden Nigerias Oberst Hassan Usman Katsina täglich in den Sattel steigt, um mit seinen Offizierskameraden Polo zu spielen, und während in der Bundeshauptstadt Lagos Studenten in den Straßen karnevalistischen Mummenschanz treiben, quälen sich die militärischen Operationen des Bürgerkrieges in ihren achten Monat.

  • Wirtschaft
  • Sparsam in der Flaute

    Die Bundesrepublik hat ihre Außenhandelspartner im vergangenen Jahr nicht geschont. Während der Wert der Ausfuhr um acht Prozent auf 87 Milliarden Mark stieg, wurden nur Waren im Werte von 70,2 Milliarden Mark eingeführt – 3,4 Prozent weniger als 1966.

  • Berlin

    Zwischen der Gruppe AEG / Telefunken und der Berliner SPD ist es zu einer Kontroverse gekommen, in die sich auch die Berliner IG Metall eingemischt hat.

  • Die Spekulation gegen den Dollar trifft auch uns – aber Europa ist handlungsunfähig, weil es zersplittert ist

    Die große Unruhe

    Am Neujahrstag hat Lyndon B. Johnson die Bürger der USA beschworen, weniger ins Ausland zu reisen – zwei Monate später sieht es so aus, als werde 1968 zu einem Rekordjahr des amerikanischen Übersee-Tourismus werden.

  • Börsen-Report

    Das Geld geht ins Ausland

    Ein wachsender Teil der anlagefähigen Mittel fließt zur Zeit in die auf dem europäischen Markt aufgelegten Anleihen. Die deutschen Banken – bemüht ins internationale Emissionsgeschäft zu kommen – scheuen keine Mühe, ihrer Kundschaft deutlich zu machen, daß sie hier eine bessere Verzinsung erhalten als bei den deutschen Anleihen, deren Effektivrendite bei einem Nominalzinssatz von 6 1/2 Prozent unter der 7-Prozent-Grenze bleibt.

  • Mineralölmarkt

    Benzin und Spiele

    Die Kämpfer sind Sieger und Besiegte zugleich, der Wettlauf von Aral und Shell um eine neue Werbemasche für Benzin endete unentschieden.

  • ZEIT SPART GELD

    Im Blind-River-Gebiet von Nordontario (Kanada) ist wieder einmal das Uranfieber ausgebrochen. Die Provinzregierung hat ein Gebiet von 40 000 Hektar zu Uranschürfungen freigegeben.

  • Hermann Bohle:

    De Gaulles gefährliches Manöver

    So zerstritten die EWG-Länder im Brüsseler Ministerrat über Englands Beitrittsgesuch auch sein mögen, in einem Punkt herrscht eitel Eintracht: Den vollen Eintrittspreis in die Gemeinschaft können die Briten zur Zeit nicht zahlen.

  • Quelle

    Gebremst

    Es wird schwieriger für uns alle werden“, so beurteilt Konsul Schickedanz die Zukunft der Versand- und Einzelhändler in der Bundesrepublik.

  • Der Konsument wird jetzt auch im Osten umworben

    Ein Hauch von Luxus

    Nina Pawlowa, Hausfrau aus Moskau, erlebte erst einmal eine Enttäuschung. Sie wollte im GUM-Kaufhaus ein Fernsehgerät neuester Fertigung kaufen.

  • Holsten-Brauerei

    Höhepunkt

    Mit dem Geschäftsjahr 1966/67 hat die Hamburger Holsten-Brauerei einen Höhepunkt in ihrer Gewinnentwicklung erreicht. In den nächsten Jahren ist eine derart stolze Bilanz nicht wieder zu erwarten, prophezeite Generaldirektor Hans-Peter Meister.

  • AUS UNTERNEHMUNGEN

    Wie für 1966 wird die Geestemünder Bank, Bremerhaven, auch für 1967 wieder eine Dividende von 16 Prozent ausschütten. Den Rücklagen wurden weitere 0,35 (0,35) Millionen Mark zugeführt.

  • Concorde

    Acht-Milliarden-Pleite

    Der Tag, der Frankreichs Gloire und Britanniens Selbstvertrauen Auftrieb geben sollte, verstrich ohne besondere Ereignisse. Die Concorde, das britisch-französische Überschallflugzeug, blieb am 28.

    Von Milliarden Dollar.

  • Gespräche am Bankschalter

    Warten auf den Frühling

    In den Börsensälen werden die Gesichter einiger Leute von Woche zu Woche länger. Im Januar strahlten sie einen durch nichts zu erschütterten Optimismus aus.

    Von Ihr Securius

  • Sparsam

    Wer in diesen Tagen den Geschäftsbericht der Klöckner-Werke AG ins Haus bekommt, wundert sich vielleicht über das aus dem Rahmen fallende Mini-Format des Rechenschaftsberichtes.

  • Porträt: Hans Birnbaum

    Ideen statt Ideologie

    Noch in der zweiten Hälfte der fünfziger Jahre meldete sich die Telephonzentrale mit „Reichswerke“. Den Zusatz „Hermann Göring“ hörte man zwar nicht mehr, wunderte sich aber dennoch, warum ein Unternehmen mit dem Namen AG für Berg- und Hüttenbetriebe, das später in Salzgitter AG umfirmierte, jeden Anrufer an seine „großdeutsche Vergangenheit“ erinnerte.

    Von Heinz-Günter Kemmer

  • Klöckner-Werke

    Aufwind

    Der Duisburger Montankonzern wollte nicht länger der Bilanzvorreiter der Stahlindustrie sein. Auch Klöckner schließt jetzt – wie fast alle anderen Hüttenwerke an der Ruhr – seine Geschäftsbücher zum 30.

  • Abiturienten

    Gibt es in der Bundesrepublik bald zuviel Abiturienten und Akademiker? Der Deutsche Industrie- und Handelstag hält in seinem neuen Jahresbericht die Absicht der Bildungspolitiker für zu risikoreich, in den siebziger Jahren den Anteil der Abiturienten an der Schülerzahl von 8 auf 15 Prozent zu erhöhen.

  • Wenn die Hapag mit dem Lloyd...

    Mit kühlem Kopf und spitzem Rechenstift kommen die Bankiers zu einem ganz anderen Ergebnis als die mehr emotionsbestimmten Politiker: Während die in intimer Fehde lebenden Hafensenatoren von Hamburg und Bremen auf Kollisionskurs steuerten, steuern die in den feindlichen Hansestädten beheimateten größten – deutschen Linienreedereien systematisch einen gemeinsamen Kurs an.

    Von Claus Bardtholdt

  • Das Bundeskartellamt zum Fall Gillette/Broun

    Wettbewerbschutz – auf atlantischem Umweg

    Willi Bongard berichtete über die Antitrustklage des US-Justizministeriums gegen das amerikanische Unternehmen Gillette (ZEIT Nr.

    Von Kurt Marken

  • Hamburgische Landesbank

    Zuviel Geld

    Geldüberfluß auf der einen Seite und eine sich nur langsam steigernde Nachfrage nach Krediten andererseits haben bei der Hamburger Landesbank – Girozentrale – das Geschäftsjahr 1967 geprägt.

  • Krupp

    Ballast über Bord

    Die Fried. Krupp GmbH, Essen, hat sich mit Erfolg von einem chronischen Verlustträger getrennt: Im Krupp-Konzern werden künftig keine Lastkraftwagen mehr produziert.

  • ZEITRAFFER

    Während Kanzler Kiesinger die erste ernsthafte Rezession der Nachkriegszeit als überwunden bezeichnete, befürchtete Wirtschaftsminister Schiller, die Aufschwungkräfte würden wieder in sich zusammenfallen, wenn nicht die Massenkaufkraft erhöht würde.

  • Wissen
  • Ein Amt wird zuschanden

    Bonn meidet es, von einer Präsidenten-Krise zu sprechen. Aber niemand kann deren Existenz mehr leugnen. Heute geht es nur noch darum, ob die Krise um den Bundespräsidenten bald gelöst wird – oder ob Heinrich Lübke, das Bundeskabinett und die Parteioberen es ertragen wollen, sie weiterschwelen zu lassen, sie zu ignorieren, bis die Amtszeit des Staatsoberhauptes ordnungsgemäß abgelaufen ist und im kommenden Sommer ein Nachfolger gewählt wird.

  • Torso des Weltkommunismus

    Niemand wollte am Ende den langgehegten Lieblingswunsch der Sowjetunion unerfüllt lassen: Die „Weltberatung der kommunistischen und Arbeiterparteien“ wird gewiß Ende dieses Jahres in irgendeiner Form über die Moskauer Bühne gehen.

    Von Hansjakob Stehle

  • Berlin-Krise?

    Anfang Dezember vorigen Jahres brachte Walter Ulbricht erstmals wieder drohende Untertöne in die Berlin-Diskussion, doch passiert ist seitdem nichts.

    Von Th. S.

  • Reisen
  • Wohnwagen-Kurse

    Der ADAC veranstaltet in diesem Frühling wieder Kurse für das Fahren mit Wohnwagenanhängern. Die Kurse (Theorie und Praxis), die vor allem Anfängern helfen sollen, werden von Fachleuten des ADAC geleitet.

  • Nullkommaacht

    Der Strafrechtsprofessor Dr. Paul Bockelmann bezeichnet den Plan, Kraftfahrer mit 0,8 Promille wegen Ordnungswidrigkeit mit einer Geldbuße zu bestrafen als undurchführbar.

  • Für junge Leute: Reisen gen Osten

    Rußland mit Pfiff

    Die Erfahrungen mit den Russen waren im vergangenen Jahr überraschend gut. Das ist die einhellige Meinung aller Veranstalter von Jugendreisen.

    Von Ferdinand Ranft

  • Saison in Lappland

    Bei Kältegraden bis 14 Grad begann vergangene Woche im finnischen Lappland die Saison in Schnee und Sonne. Die Finnair fliegt wieder täglich zu ihrem nördlichsten Flugplatz Ivalo, 300 Kilometer nördlich des Polarkreises.

  • Die Automaten-Autos

    Fahren ohne zu denken

    Autofahrer sind Arbeiter am Lenkrad geworden. Der immer zähflüssiger werdende Verkehr zwingt dazu, ständig etwas mit versteht und Füßen zu tun.

  • Deutschlands heitere Küste: Der Bodensee

    Wie eine Fußspur voll Wasser

    Mitten durch den Bodensee fließt der junge Rhein. Haben schon unterirdische Wasserläufe etwas Gespenstisches, so versagt die menschliche Vorstellungskraft, wenn man bedenkt, wie sich die hellen Wassergeister des Bergell, die dunklen Lemuren der Via Mala, die kühlen, eisgrünen Tropfenlegionen der Gotthardquellen und Medelser Schmelzwässer unter den Millionen Eimern abgestandener Bodensee-Fluten einträchtig bei der Hand halten können, um – von Österreichs Grenze kommend – den schmalen Korridor bei Konstanz und schließlich den glücklichen Ausgang am Ende des Unterseefjordes zu gewinnen.

  • Rost vorgebeugt

    Der Autofahrer kennt von seinem Fahrzeug meist nicht mehr als die Höchstgeschwindigkeit und den Kilometerstand. Der Autofahrer fährt Auto – weiter nichts.

    Von Tilman Görres

  • Nackt auf Korsika

    Auf Korsika stellt die Bundesrepublik nach Großbritannien und den Beneluxländern den drittgrößten Touristenanteil. Erst vor sechs Jahren begann man mit dem systematischen Bau neuer Hotels.

  • Florenz nach der großen Flut

    Beim dritten Satz: Rückkehr zu jener Nacht

    Jetzt ist auch die Nationalbibliothek wieder eröffnet, eineinviertel Jahre nach der großen Flut. An Neujahr war sie noch eingerüstet – nun erinnert sich, daß sie den größten und, was die Summe der zerstörten Manuskripte und Bücher betrifft, irreparabelsten Schaden durch die Überschwemmung des 4.

  • Verkehrsumstellung in Schweden

    Eine Sünde beging jeder

    Das große Abenteuer, in das Schweden sich im vergangenen September mit der Umstellung des Verkehrs von links auf rechts stürzte, ist gutgegangen.

  • Der 4. November 1966 – Aus Schulaufsätzen florentinischer Kinder

    Die Hörner des Wassers

    Als die Gärten voll von Wasser waren und die Bäume sich bogen, da glaubte ich, sie würden brechen, wie die, die der Arno mit sich trug und die er während seines Laufes zerstört hatte.

  • Ins Gotteshaus der Sprache wegen

    Feuer und Schwefel von Londoner Kanzeln

    Der ausländische Besucher Londons kann von seinen Kirchen nicht nur Geschichte, sondern auch Architektur, Literatur, Kunst und einige Überbleibsel menschlicher Eitelkeit lernen.

  • Computer im Tourismus

    In Oberammergau verbündet sich Tradition mit Fortschritt: Die Passionsspiele 1970 werden von Computern regiert. Alle Buchungen für die Zeit der Festspiele, Eintrittskarten, Übernachtungen und Mahlzeiten werden über eine Datenverarbeitungsanlage beim Amtlichen Bayerischen Reisebüro (ABR) abgewickelt.

  • Hemisfair 68

    Ende April beginnt in San Antonio im Staate Texas die Hemisfair 68, eine „kleine Weltausstellung“ mit dem Zweck, außeramerikanische Einflüsse auf kulturellem und wirtschaftlichem Gebiet in den beiden Amerikas zu zeigen.

  • die zeit
  • Die dritte Kraft

    „Als wir bei einem Bunker in den Bergen anlangten, mußten wir ein Dokument unterschreiben, daß wir soundsoviele Soldaten der Nationalen Befreiungsfront eingeliefert hätten.

  • Der klassische Städtebau ist tot – Eine Reihe kritischer Betrachtungen über moderne Planung (IV)

    Münchens falscher Sternen-Glaube

    MW suchte einen leitenden technischen Angestellten. In der Anzeige, die durch die deutschen Zeitungen ging, war zunächst die Rede von Aufgabe und Angebot wie in jedem anderen Inserat auch.

  • Warum ich nicht reise

    Vom Unfug der Unstetigkeit

    Warum reise ich nicht, zumindest nicht oft? Daran hindern mich, wie etwa 80 Prozent normal angesiedelter Männer mit jüngeren Kindern, so hat man festgestellt, zunächst einmal höchst praktische Unterbau-Bleikugeln.

  • REISESPIEGEL

    Mitten in London, auf dem Piccadilly-Circus, steht ein Panzer des britischen Militärs. Seine Kanone und das Maschinengewehr sind gegen Griechenland gerichtet: Kanonen gegen die Obristen.

  • Notizen einer Afrikareise. Kamerun (II)

    Der Weiße im Auge des Zauberers

    Die nackte schwarze Frau schwankte zwischen Neugier und Furcht. Sie stand fluchtbereit auf einem Felsblock von grauem Granit und starrte auf den Safari-Wagen mit den glotzäugigen weißen Gesichtern.

  • Gesellschaft
  • Fasern machen hart

    Mit Überschallgeschwindigkeit fauchte die F-111 am 3. Januar 1967 durch den klaren texanischen Himmel. Für den Piloten war es ein Routineflug, den Technikern, der Materials Laboratories der US-Luftwaffe aber galt dieser Tag als Auftakt einer technischen Entwicklung, die in den nächsten Jahren das Gesicht unserer Städte verändern kann.

  • Dritter Streich des Vietcong

    In ganz Südvietnam haben die Vietcong am Montag zum dritten Male innerhalb eines Monats losgeschlagen. Im äußersten Süden konnten sie am Dienstag die Provinzhauptstadt Ca Mau (40 000 Einwohner) erobern, ehe sie wieder zurückgeworfen wurden.

  • Chancen für Rockefeller

    Im US-Staat New Hampshire wird am 12. März mit den Vorwahlen das Rennen um die amerikanische Präsidentschaft offiziell eröffnet.

  • Mutationen im Satelliten

    Es macht einen Unterschied, ob ein Lebewesen unter dem Einfluß der Schwerkraft schwerelos schwebend einer Bestrahlung ausgesetzt wird – wenn auch nicht bei allen Lebewesen denselben Unterschied.

    Von Gustav Adolf Henning

  • Kunstkalender

    Rund 150 Arbeiten aus dem graphischen Werk, Variationen der bekannten Antesfigur (mit Rüsselarm und Doppelauge), Köpfe und Interieurs, Blätter von 1959 bis zur 1967 publizierten Mappe „Anrufung zum Preise der Königin“ nach einem Text von Saint-John Perse.

  • Bioelement für den Herzschrittmacher

    Ende 1967 berichtete die ZEIT (Nr. 46) über einen aufsehenerregenden Vortrag, den Dr. Sidney K. Wolfson von der Universität von Pennsylvania auf einer Tagung der amerikanischen Gesellschaft für Herzkrankheiten in San Franzisko gehalten hatte.

    Von Michael Globig

  • Lübke erinnerte sich nicht

    Der Bonner Staatsführung ist es am vorigen Wochenende nicht gelungen, den Schwelbrand der Präsidentenkrise auszutreten. Zwar verbreitete Heinrich Lübke am Freitag über Rundfunk und Fernsehen eine Erklärung, die die gegen ihn erhobenen Vorwürfe entkräften sollte.

    Von Heinrich Lübke

  • Bonn in Berlin

    Unter Protesten aus Moskau und Ostberlin hat am Montag die traditionelle Berlin-Arbeitswoche des Bundestages im alten Reichstagsgebäude an der Sperrmauer begonnen.

  • Schüler werden klüger

    Im Herbst 1966 ging durch die deutsche Presse die alarmierende Feststellung: Unsere Schüler würden immer dümmer. Das herbe Urteil stützte sich auf einen „Leistungstest“, dem sich mehr als zweitausend Lehrlinge unterzogen hatten.

    Von Dieler Dietrich

  • Versöhnung mit Polen

    Mit einem „Memorandum deutscher Katholiken zu den deutsch-polnischen Fragen“ hat am vorigen Wochenende der „Bensberger Kreis“, ein Gremium unabhängiger katholischer Laien, in die Diskussion um die deutsche Ostpolitik eingegriffen.

  • Wer ist ein Intellektueller?

    Der deutsche Intellektuelle hatte es im 18. Jahrhundert schwerer als der französische, weil die Hauptstadt und die Gesellschaft fehlten, die ihn hätten tragen können.

    Von Golo Mann

  • Kalte Dusche aus Paris

    Bevor sich die Außenminister der sechs EWG-Staaten am Donnerstag voriger Woche in Brüssel zu einer neuen Gesprächsrunde trafen, hatte Paris bereits Wasser in den frischen Wein des deutschfranzösischen „Arrangements“ über eine allmähliche Erweiterung der Sechsergemeinschaft gegossen.

  • Asiaten ohne Recht

    Im ostafrikanischen Staat Kenia hatten die Asiaten bislang die Mittelschicht der Verwaltungsbeamten und Kaufleute gebildet. Als Kenia 1963 von England unabhängig wurde, stellte es ihnen ein Abkommen frei, ob sie Bürger des neuen Staates werden oder britische Staatsbürger bleiben wollten, wofür die meisten optierten.

  • Hippies auf dem epischen Theater

    Der Opernregisseur Götz Friedrich geht neue Wege – Ein verwandelter „Figaro“ in Bremen

    Von Heinz Josef lierbort

  • Nasser in Bedrängnis

    Auf der Anklagebank saß in den Augen, der Armee freilich auch Nasser selbst. Vom linken Flügel der ägyptischen Staatspartei aufgeputscht, demonstrierten die Arbeiter im Kairoer Vorort Heluan gegen die „milden Urteile“.

  • Fernsehen

    Eine Verteidigungsrede

    Der Argumentationsstil folgte bis ins Detail hinein erprobten rhetorischen Lehren; die Art und Weise der Verteidigung verriet ein Vertrautsein mit bewährten Anwaltspraktiken und jenen Regeln, die da besagen: Schwäche zuerst die Position deines Gegners, indem du mit Hilfe einiger Schlagwörter seine Verwerflichkeit anzeigst.

  • Von ZEIT zu ZEIT

    Das Budapester Konsultativtreffen endete mit der Einladung zu einer kommunistischen Gipfelkonferenz in Moskau. Die rumänische Delegation verließ vorzeitig die KP-Konferenz in der ungarischen Hauptstadt.

  • Neuer Test für Einsteins Theorie

    Unwiderlegt, wenn auch nach wie vor unbewiesen, blieb Einsteins allgemeine Relativitätstheorie nach der Auswertung der ersten Teilergebnisse eines für die Dauer von mehreren Jahren angelegten Experiments zur Nachprüfung dieser physikalischen Lehre.

    Von Thomas von Randow

  • Namen der Woche

    Rudi Arndt (41), hessischer Wirtschaftsminister (SPD) und Alex Möller (64), stellvertretender Vorsitzender und Finanzexperte der SPD-Fraktion im Bundestag, reisten mit Billigung von Bundeswirtschaftsminister Schiller zur Messe nach Leipzig, wo sie mit dem DDR-Beauftragten für den innerdeutschen Handel, Heinz Behrendt, konferierten.

  • Rumänien scherte aus

    Ihre Einheit unter Moskaus Führung sollten 67 kommunistische Parteien auf einem Konsultativtreffen in Budapest erproben. Thema: Einberufung einer kommunistischen Weltkonferenz nach dem Muster der Treffen von 1957 und 1960.

  • Kultur
  • Weltausstellung 1750

    „Encyclopedie ou dictionnaire raisonné des Sciences, des Arts et des Metiers“; Faksimile-Neudruck der Originalausgabe von 1751–1780; Friedrich Frommann Verlag (Günther Holzboog), Stuttgart; 35 Bände, nur komplett 5180,– DM.

    Von Mario Wandru

  • Warum denn keine Trimester?

    Mitte Februar schlug der baden-württembergische Kultusminister Wilhelm Hahn in Bad Boll der Kultusministerkonferenz vor, an den deutschen Hochschulen statt des bisher üblichen Semestersystems das Trimestersystem einzuführen.

  • ZEITMOSAIK

    Die landläufige Auffassung, der Künstler habe nämlich seiner Zeit Ausdruck zu verleihen, ist insofern naiv, als sie ihn letztlich zum Berichterstatter degradiert.

  • Zeigen, wie man Musik macht

    Musik im Fernsehen muß nicht nur gefilmtes Konzert und photographierte Oper sein

  • 50 Jahre Fakten und Legenden

    Der blasse Rote Stern

    Zum 50. Jahrestag der bolschewistischen Revolution erschien eine Flut von Publikationen. Die Skala der Veröffentlichungen über die Problematik des Kommunismus reicht in Ost und West gleichermaßen von unbedarften Propagandaschriften bis hin zu bemerkenswerten wissenschaftlichen Untersuchungen.

    Von Hermann Weber

  • Das Gift der Macht

    Die Erinnerungen des französisch schreibenden Romanciers Victor Serge, Sohn russischer Emigranten, „durch Zufall in Brüssel geboren“, führen zurück in die Träume und Enttäuschungen einer Generation gläubiger Revolutionäre, die aufbrachen, die Welt zu verändern und zu vermenschlichen, und die endeten als Opfer einer proletarischen Macht, die sie als vermeintliches Werkzeug des Heils selber mitgeschaffen hatten.

  • Prognosen, die sich erfüllt haben

    Im Juni 1921 mietete ein dreißigjähriger Sowjetrusse, der illegal nach Frankreich eingereist und von den dortigen Behörden als unerwünschte Person nach Belgien abgeschoben worden war, ein Hotelzimmer im Nordseebad De Panne.

  • KP-Kultur-Revolution

    Die Kommunistische Partei in der Bundesrepublik, die sich um ihre Wiederzulassung bemüht, für die in der Tat gute Gründe sprechen, hat eine Reihe von Vorschlägen „füreine demokratische Kulturpolitik“ unterbreitet, eine Druckschrift von zwanzig Seiten.

    Von Dieter E. Zimmer

  • Jürgen Becker:

    Aus den Reinbeker Erinnerungen

    Die Rehe manchmal draußen auf der Wiese konnte man durch die riesigen Fenster seines Zimmers in aller Ruhe betrachten denn zunächst stand man ja einmal herum weil der halbe Vertrieb noch da saß und er die Herstellung noch dazu holte und er plötzlich Hunger auf Linsensuppe hatte und er dann allen seine neuen Hosenträger zeigen mußte und Steen dann auftauchte und flüsterte wenn er die Maschine noch haben wolle müßten sie jetzt aber fahren.

    Von Aufnahme: Erica Loos

  • Groteske vom leidenden Clown

    An den Wuppertaler Bühnen darf man dem Schauspiel einiges zutrauen. Nach der exzellenten Aufführung der „Wupper“ von Else Lasker-Schüler befindet sich Wuppertal in diesem Jahr sogar mit zwei Inszenierungen unter den besten deutschsprachigen Vorstellungen, die zum Theatertreffen nach Berlin eingeladen sind.

  • Kuhhandel in Ulm

    Vor achtzehn Jahren zog sie mit der Sammelbüchse durch das Land und bat um Spenden für eine Idee – Inge Aicher-Scholl, die Schwester der vor nun fünfundzwanzig Jahren: wegen ihres, politischen Widerstandes von den National-, politischen hingerichteten Hans und Sophie Scholl.

    Von Von Ulmer Gestaltern entworfen: die neuen U-Bahn-Wagen der Hamburger Hochbahn Ag Aufnahme: woifgang Kum/stem

  • DIE NEUE SCHALLPLATTE

    Johann Sebastian Bach: „Johannes-Passion“; Giebel, Höffgen, Haefliger, Berry, Young, Crass, Niederländischer Rundfunkchor, Concertgebouw-Orchester, Leitung: Eugen Jochum; Philips S-C 71 AX 303, 54,– DM (bis zum 15.

  • Provokation macht Spaß

    Spaß macht so richtig Spaß nur, solange die anderen sich darüber ärgern. Unverständnis, Widerspruch, Ablehnung, empörter Protest sind ein ergiebiger Quell der Inspiration für den, der es darauf angelegt hat, durch sein Tun die Umwelt in ihrer Ruhe zu stören.

  • Das Kino der Genossen

    Folgendes sah man unlängst, im Rahmen der „Hamburger Filmschau 68“, auf der Leinwand der Kammerlichtspiele an der Grindelallee: Der Kopf eines männlichen Gliedes, in Großaufnahme, hält eine Rede.

    Von Enno Patalas

  • FILMTIPS

    „Negresco**** – Eine tödliche Affaire“, von Klaus Lemke. Der Film eines Spielers – über einen Spieler. Wie sein Held durch die Maschen des Netzes gesellschaftlicher Forderungen und Verbote zu schlüpfen sucht, indem er täuscht und seinem Glück vertraut, so unterläuft Lemke die Gesetze des Filmkommerzes, indem er seine bitten Reflexion über Geld, Gewalt und Liebe als komisches Ausstattungs- und Starstück ausgibt.

  • ZU EMPFEHLEN

    ES ENTHÄLT einen in 26 Kurzkapiteln gegliederten Roman über das Geheimnis des – und wen interessierte das nicht brennend? – Wolfsmenschentums, oder gelehrter: der Lykanthropologie.

  • länderspiegel
  • Nur die Spitzen wärmen

    Im letzten halben Jahr redeten sie nicht mehr miteinander: die Wirtin und ihr möblierter Herr; sie frühstückten nicht zusammen und holten keine halben Pfunde Margarine mehr füreinander.

    Von Joachim Wagner

  • Keine Halden

    Der hohe Ton einer Dampfsirene zerschneidet die Stille. Doch in dem verkehrsfernen kleinen Tal am Rande des Ruhrgebietes sucht man vergeblich nach Schienen und Lokomotive.

  • Wenn Rudi kommt

    Mit Dutschke kommt die Unruhe. So sagte sich Frankfurts Polizeidezernent und schickte seine Mannen zum Flughafen. Auf Rhein-Main war der Bürgerschreck, aus Berlin kommend, eingeschwebt.

  • KP-Programm

    Der Sprecher der Unabhängigen Sozialistischen Schülergemeinschaft in Frankfurt, Ben Ortmeyer, hatte nicht zuviel versprochen, als er bei einer öffentlichen „Diskussion mit Kommunisten“ (Siehe „DIE ZEIT“ Nr.

  • Recht in unserer Zeit

    Protokoll eines Versagens

    Der Strafgefangene verbüßte eine Gefängnisstrafe von zwei Jahren und zwei Wochen wegen räuberischer Erpressung. Die Gefängnisleitung brachte ihn zusammen mit zwei weiteren Strafgefangenen in einer Einmannzelle unter.

    Von Werner Dolph

  • Berliner Narreteien

    Für das alte Moabiter Kriminalgericht ist er bereitsein alter Kunde. Wieder einmal erschien der Kommunarde Fritz Teufel vor Gericht.

  • Rebellischer Vater

    Was Hannovers rebellische Schüler mit ihrer kürzlichen Demonstration („Langeheine in die Leine!“) nicht erreichen konnten, ermöglichte jetzt ein rebellischer Vater: Er erhob Klage gegen eine Schulstrafe, die seinem 16jährigen Sohn Manfred auferlegt worden war und machte damit den Status der Schüler in unserer Gesellschaft zum Diskussionsgegenstand unter Richtern.

    Von Heiner Molsner

  • Abgestempelt

    In Mannheim wohnt man nicht am Hinteren Riedweg. Wer es etwa wagt, auf den Planken, der Hauptgeschäftsstraße, nach dem Waldhof und dem Hinteren Riedweg zu fragen, den würde man groß anschauen.

    Von Hanspeter Neumann

  • Lemkes Staatssorgen

    Als Schleswig-Holsteins christ-demokratischer Ministerpräsident Helmut Lemke am vergangenen Donnerstagnachmittag im Kieler Yachtclub anläßlich eines Pressetees über die Frage meditierte, was man tun könne, wenn ein gesteuerter innerer Notstand auftrete, taten die Kieler Journalisten sich noch an Schwarzwälder Kirschtorte gütlich.

    Von Hannelore Asmus

  • Lebensart
  • Nebbich

  • Logelei

    Von Zweistein

  • Aussprache

    „Ja, wissen Sie, das ist eine lange Geschichte. Mein Mann ist nämlich schwerhörig und trägt eine Hörbrille..................

  • Wohnen im falschen Futur

    Das Orakel von Delphi, Kassandra, Nostradamus sowie Kartenhexen, Astrologen, Wahrsager – Propheten. Mitunter fehlte es ihnen an Achtung, doch selten an Mißachtung.

    Von Manfred Sack

  • Die gefährlichen Kleider

    Vier Frauen und ein Mann stehen im kristallklaren Wasser eines Schwimmbassins. Sie halten sich an den Händen, und das Wasser reicht ihnen bis zum Hals.

  • Ein Protokoll von Mord und Meinung

    In Hamburg wurde ein Schüler von einem Triebverbrecher getötet. Ein Verbrechen brach ein in den Alltag einer Schulklasse, der Lehrer, der Eltern.

    Von Sybil Grätin Schönfeldt

  • Schlußfolgerung

    Eine junge, tugendhafte Lehrerin hat über ein Jahr gespart, um den Traum ihres Lebens – eine Mittelmeer-Kreuzfahrt – zu verwirklichen.

  • Mit dem Autobus in die Gotik

    Donnerwetter, denke ich und trete näher, haben die damals noch Autos gebaut! Über achthundert Jahre alt, aber optisch und technisch immer noch einwandfrei.

  • Sport
  • Boykott weitet sich aus

    Hat Brundage wirklich schuld?

    Die Androhung von etwa 30 afrikanischen Staaten, den Olympischen Spielen in Mexico City fernzubleiben, falls die aus Weißen und Farbigen bestehende südafrikanische Mannschaft antreten würde, hat sich durch weitere Boykotterklärungen in der sogenannten dritten Welt so bedrohlich ausgeweitet, daß nun auch Avery Brundage, der Präsident des Internationalen Olympischen Komitees (IOC), in einer Sondersitzung den Wiederaufnahmebeschluß für Südafrika nochmals überprüfen lassen will.

  • Grenoble als Buch

    Es war im deutschen Fernsehstudio in Grenoble: Die Protopopovs wurden interviewt. Oleg sprach fast reines Oxford-Englisch, und dann führte man dem zweiten deutschen Paar, den Mannheimern Hauß/Häfner, ihren Doppelsturz noch einmal vor Augen.

  • Eine interessante Heirat

    Eine trockene und etwas wortkarge Agenturmeldung berichtete vor einiger Zeit, daß Jolanda Balás, die rumänische Weltrekordhalterin im Hochsprung und zweimalige Olympiasiegerin, ihren Trainer Ion Sötér geheiratet habe.

    Von Stefan Lazar