Pegulan: Umsatz gehalten

Trotz der rückläufigen Baukonjunktur konnten die Pegulan-Werke AG 1967 ihren Umsatz bei 165,7 Millionen Mark halten. Bei Bodenbelägen stieg der Umsatz trotz des Preisdrucks, bei Folien ging der Erlös trotz mengenmäßiger Absatzsteigerung zurück. Auf die Stammaktien von 17,04 Millionen Mark werden 13 Prozent, auf 2,97 Millionen Mark Vorzugsaktien 15 Prozent Dividende verteilt.

Allgemeine Bankgesellschaft: – Höhere Erträge

Das Institut, an dem die Berliner Bank mit 50, die Vereinsbank in Hamburg und die Westfalensank mit je 25 Prozent beteiligt sind, schüttet für das Geschäftsjahr 1967 wieder 10 Prozent Dividende auf das Kapital von 8 Millionen Mark aus. Die Gesamterträge stiegen um 12 Prozent auf 6,5 Millionen Mark, von denen ein erheblicher Betrag den stillen Reserven zugeführt wurden. Die Rücklagen betragen mit zwei Millionen Mark ein Viertel des Kapitals.

Hessische Landesbank: Kapitalerhöhung

Die Bilanzsumme der Hessischen Landesbank – Girozentrale – stieg erstmalig in einem Jahr um mehr als zwei Milliarden Mark auf 10,2 Milliarden (ohne Treuhandgeschäfte). Dieser Erhöhung um 23,3 Prozent steht eine Zunahme der Erträge um knapp 12 Prozent auf 96,6 Millionen Mark gegenüber. 27,5 Millionen flossen in die Rücklagen, davon 15,0 Millionen Mark für eine Kapitalerhöhung auf 75 Millionen Mark.

Uebersee-Bank: Gutes Kreditgeschäft

Die Deutsche Ueberseeische Bank in Hamburg hatte 1967 ein ausgezeichnetes Kreditgeschäft, das sich auf Außenhandelsfinanzierungen stützen konnte. Die Bilanzsumme stieg um 29,4 Prozent auf 418,5 Millionen Mark, das Kreditvolumen auf 420,6 (318,7) und die Einlagen wuchsen um 37,9 Prozent auf 363,5. Dividende wieder 6 Prozent. Aktienkapital unverändert 15 Millionen. Zur Verbesserung der Eigenkapitalbasis wird eine Kapitalerhöhung um 10 auf 25 Millionen vorgeschlagen (3:2 zu zu 150 Prozent). Großaktionär: Deutsche Bank.