• Ausgabe 14/1968

    Ausgabe 14/1968

    Artikelübersicht

    Im Inhaltsverzeichnis dieser ZEIT-Ausgabe finden Sie ab dem Erscheinungstag die Artikel der ZEIT und des ZEITmagazins aufgelistet, die bereits online sind und von Ihnen abgerufen werden können.

  • Politik
  • Böses Omen für die Zukunft

    Daß Labour derzeit direkt an die Tories verliert, hat mit den beiden Parteiführern sicher am wenigsten zu tun. Immer noch finden 84 Prozent der Labour-Anhänger, Wilson sei der beste Premierminister, und nur 58 Prozent der Tories glauben, daß Edward Heath ein guter Oppositionsführer sei.

  • Wieder Alarm in Aden

    Seit dem unrühmlichen Abzug der Engländer aus Aden im letzten November ist die junge Volksrepublik Südjemen noch nicht zur Ruhe gekommen.

  • Korporations-Nepotismus

    Ein Chefarzt für das Kreiskrankenhaus Kipfenberg im Kreis Eichstädt (Mittelfranken) wird gesucht. Sicherlich ist die Stelle gemäß den Bestimmungen ausgeschrieben worden.

    Von Theodor Eschenbure

  • Der Krieg geht weiter

    Bis zum 31. März, so hatte Generalmajor Gowon zum Jahreswechsel angekündigt, würden die Truppen der nigerianischen Zentralregierung die vor zehn Monaten abgefallene Ostregion Biafra niedergerungen haben.

    Von Dirk Bavendamm

  • Weyer setzt auf die SPD

    Den Landesparteitag der Freien Demokraten in Dortmund und eine Kabinettsitzung der SPD/FDP-Regierung in Düsseldorf hatte Willi Weyer hinter sich gebracht.

    Von Werner Höfer

  • Schlagworte und Wirklichkeit in Vietnam

    Es ist kaum möglich, aus Saigon zu berichten, ohne mißverstanden zu werden. Die Trostlosigkeit des militärischen Alltags, die Mehrzahl der „search and destroy“-Operationen, die meist ohne greifbares Ergebnis bleiben, finden in den Meldungen einfach keinen Niederschlag.

    Von Winfried Scharlau

  • Zensoren der Ostpolitik

    Der Bund der Vertriebenen hat den sozialdemokratischen Bundestagsabgeordneten Reinhold Rehs mit großer Mehrheit als Präsidenten wiedergewählt und zugleich eine Attacke von ungewöhnlicher Schärfe gegen die SPD geführt – eine Attacke, die in der Empfehlung mündet, die SPD nicht mehr zu wählen.

  • Noch hat die Einheit eine Chance

    Wer meint, es habe am Sonntag in Belgien eine Wahl wie jede andere gegeben, mag glauben, sie habe zu nichts geführt. Die drei großen Parteien, die Christlich-Sozialen, die Sozialdemokraten und die Liberalen, haben ihren Rang behauptet.

    Von Josef Müller-Marein

  • ZEITSPIEGEL

    „Ich beweinte den Stand der Dinge in Hanoi und Saigon und auf den Reisfeldern im Mekong-Delta, alle die Toten, Verstümmelten, die Gefolterten und Napalm-Verbrannten, denen keine Aufklärung mehr helfen konnte.

  • Der amerikanische Präsident zerbrach am Krieg in Vietnam – Washingtons erster Schritt zum Frieden in Südostasien

    Johnsons einsame Stunde

    General Giaps Offensive, die Kaperung der „Pueblo“ und McCarthys Wahlerfolge wurden ihm zum Verhängnis

  • Hoffnungen im Vatikan

    Der Vatikan will den Dialog mit Prag fortsetzen. Die Liberalisierungstendenzen des neuen Parteichefs Dubček ermuntern ihn dazu.

  • Zum Regieren verdammt

    Harold Wilsons Fernsehansprache am Abend des 16. Oktober 1964 war so knapp wie sein Wahlsieg. Sie bestand aus ganzen fünfzehn Sätzen und legte verständlicherweise keine Einzelheiten fest.

  • Wolfgang Ebert:

    Revolution – bei uns!

    Von Bundeskanzler Kiesinger hörte man kürzlich eine Äußerung, die nicht nur in Bonn wie eine Bombe eingeschlagen hat........

  • Die Wahl des Staatspräsidenten General Ludwig Svoboda – Symbol des Neubeginns in der Tschechoslowakei

    Prags Reform in Raten

    Ein Student im Rollkragenpullover schob sich energisch durch das Gedränge würdiger Herren auf dem Balkon des Hradschin, der Prager Burg, wo gerade der neuerkorene Präsident der Tschechoslowakei, General Ludwig Svoboda, seine Antrittsrede an eine wenig begeisterte Menge verlesen hatte.

  • Das Ja-Spiel in der DDR

    Der Polizeihauptwachtmeister Johannes Schrader lächelte verlegen. Aber da er zu wissen schien, worauf es ankam, formulierte er mühelos: „Wir schützen, gestützt auf die Verfassung, die Interessen des Volkes.

    Von Hang von Kuenheim

  • Von „Nein“ war nicht die Rede

    Am kommenden Sonntag soll die Bevölkerung der DDR dem SED-System zustimmen. Ulbricht will mit einer übereilt angesetzten Volksabstimmung über die neue Verfassung seine Antwort auf die politische Bewegung in den sozialistischen Nachbarstaaten geben.

  • Der SDS ohne Dutschke

    Die studentische Linke diskutiert über ihre Rolle im kommenden Bundestagswahlkämpf

  • Ein Minister, kein Lückenbüßer

    Für fünf Tage herrschte in Bonn Notstand, ein politischer Notstand – noch genauer: ein ministerieller Notstand, und zwar just in jenem Ministerium, das für die Notstandsgesetzgebung zuständig ist, im Bundesinnenministerium.

  • Pension mit Schönheitsfehlern

    Es ist ein Jammer: Da bemühen sich Politiker und Journalisten monatelang um Verständnis für die Altersversorgung der Abgeordneten zu wecken, doch jetzt hat das Parlament all jenen Kritikern Wasser auf die Mühlen geleitet, die schon immer kritisierten, die Abgeordneten seien stets schnell bei der Hand, wenn es darum gehe, sich selber Geld zu bewilligen.

  • Krise der Presse – Krise der Demokratie

    Seit zweihundert Jahren, wenn ich es richtig sehe, ist die Demokratie in einer argen Krise. Zumindest sind ihre Institutionen erschlafft, seit die demokratische Bewegung ihre institutionellen Ziele, die formale Gleichberechtigung für alle Menschen, erreicht hat.

    Von Rudolf Augstein

  • In Königswinter trafen sich zum 18. Male Deutsche und Engländer – Ihr Thema: Das Unbehagen an der Demokratie

    Liberale Seufzer über die jungen Rebellen

    Kommunikation hieß das Schlüsselwort. Um miteinander kommunizierend den Schlüssel zu den Problemen dieser Welt zu suchen, trafen sie sich wie alljährlich zu einem heißen Frühlingsbeginn am Rhein: Politiker und Professoren, Männer der Kirche und des Kapitals, Journalisten – Engländer und Deutsche.

    Von Kai Hermann

  • Wirtschaft
  • Die rote Marktwirtschaft

    Die marxistische ökonomische Theorie, bis zur Gründung des ersten sozialistischen Staates, setzte voraus, daß mit dem Untergang des Kapitalismus auch die Ware-Geld-Beziehungen verschwinden.

  • Freiheit macht sich bezahlt

    Weit stärker als die Umsätze der Gesamtwirtschaft sind von 1964 bis 1966 die der freien Berufe gestiegen – um 13,6 Prozent gegenüber 4,8 Prozent insgesamt.

  • Airbus

    Der Gewinner heißt Rolls-Royce

    Was immer auf dem Markt für Airbusse geschieht: Rolls-Royce ist der Gewinner. Die britische Triebwerkfirma erhielt vergangene Woche den Auftrag, die Triebwerke für 144 Lockheed-Airbusse zu liefern.

  • Edelmetalle

    Die Prognose fällt schwer

    Zwischen einem Viertel und der Hälfte des Goldes im Werte von rund drei Milliarden Dollar, das unmittelbar vor der Spaltung des Goldmarktes von privater Seite gekauft wurde, ist nach inoffiziellen Schätzungen in den Nahen und Mittleren Osten geflossen.

  • ZEIT SPART GELD

    In dieser Woche ist mit der Zeichnung einer 300 Millionen Mark Bundesanleihe begonnen worden. Ihre Konditionen bewegen sich auf altbekannten Gleisen: Nominalzinssatz 6 1/2 Prozent, Ausgabekurs 98 1/2 Prozent, 10 Jahre feste Laufzeit.

  • Zwanzig Mann und ein Pastor

    Einigermaßen ratlos sah sich die Stewardeß nach freien Plätzen um. Der nahezu komplette Aufsichtsrat der Gelsenkirchener Bergwerks-AG (GBAG), der vom Vorstand des Essener Unternehmens in die libysche Wüste gebeten worden, war, um dortselbst die eigene Ölbasis des großen Ruhr-Zebras in Augenschein zu nehmen, brachte das Bordpersonal des Linienflugzeuges Rom–Düsseldorf vorübergehend in eine prekäre Situation: Die Plätze in der ersten Klasse waren etwas knapp.

  • NSU

    Gerüchte

    Nun soll folgender Plan bestehen: NSU erhöht das Aktienkapital von 65 auf 100 Millionen Mark. Dabei wird das Bezugsrecht der Aktionäre auf 6,5 Millionen Mark beschränkt; 28,5 Millionen übernimmt Citroën.

  • Mifrifi - das Sorgenkind

    Die Bundesfinanzen bereiten den Abgeordneten zur Zeit offensichtlich wenig Kopfzerbrechen. Zu Beginn der Woche, in der sie endgültige Ausgaben und Einnahmen des Bundes im Jahre 1968 festsetzen, bewegten außen- und innenpolitische Ereignisse die Parlamentarier weit mehr als das noch vor wenigen Monaten so heftig umstrittene „Schicksalsbuch der Nation“.

  • Währungskonferenz

    Vetorecht für die EWG

    Der Klub der zehn wichtigsten Industrieländer der westlichen Welt beschloß in Stockholm neue internationale Kredite, sogenannte Sonderziehungsrechte, die als Ersatzwährung neben Dollar, Pfund und Gold als Reservewährung fungieren können.

  • Börsen-Report

    Bankaktien machten das Rennen

    An diesem Wochenende fallen die Entscheidungen bei der Commerzbank und bei der Deutschen Bank, wie hoch sie ihre Aktionäre aus dem guten Ergebnis des Geschäftsjahres 1967 „bedenken“ wollen.

  • AUS UNTERNEHMUNGEN

    Trotz der rückläufigen Baukonjunktur konnten die Pegulan-Werke AG 1967 ihren Umsatz bei 165,7 Millionen Mark halten. Bei Bodenbelägen stieg der Umsatz trotz des Preisdrucks, bei Folien ging der Erlös trotz mengenmäßiger Absatzsteigerung zurück.

  • Verschwörung des Schweigens

    Auf der Welthandelskonferenz waren die Industrieländer kaum zu Zugeständnissen bereit

  • Sag mir, wo ich werben soll...

    Gewissenhafte Werbeplaner müßten eigentlich immer dann schlaflose Nächte haben, wenn sie darüber entscheiden sollen, wie die ihnen anvertrauten Werbeetats am wirkungsvollsten eingesetzt werden können.

  • Gespräche am Bankschalter

    Sterben für die Erben

    In diesen Tagen wartete der Capital Growth Fund (mit Sitz auf den Bahamas) mit einer Riesenüberraschung auf: Er versichert die Erben seiner Anteilseigner gegen Kursverluste und bietet ihnen eine Lebensversicherung, die ein Wachstum der Anlage innerhalb von zehn Jahren um das Fünffache sicherstellt, falls der Versicherte in dieser Zeit stirbt.

  • Degussa

    Schiller-Profit

    Noch vor der Goldhausse hat die Degussa – Deutsche Gold- und Silberscheideanstalt Frankfurt a. M. – in dem am 30. September 1967 abgeschlossenen Geschäftsjahr gut verdient.

  • Nutznießer

    ie Möglichkeit zur Vornahme von Sonderabschreibungen sowie die Einführung der Mehrwertsteuer haben d

  • ZEITRAFFER

    Der Handelsausschuß beim DIHT sieht existenzfähige Einzelhandelsbetriebe von den Verbrauchermärkten bedroht. In Deutschland gibt es gegenwärtig rund 300 solcher Supermärkte, die mit einem Gesamtumsatz von mindestens 5 Milliarden Mark bereits etwa 2,5 Prozent des deutschen Einzelhandelsumsatzes erreichen.

  • Wissen
  • Die Krise einer Weltmacht

    Präsident Johnsons Verzicht: Voller Rückzug aus der Politik – halber Rückzug aus Vietnam

  • Lückes Betriebsunfall

    Rasch und ungeachtet aller voraufgegangenen Überraschungseffekte hat sich der Wechsel an der Spitze des Bundesinnenministeriums auf eine flüchtige Bonner Episode reduziert.

    Von Kurt Becker

  • Prags kühnes Programm

    Wenn Marx und Lenin heute einen Blick auf die Entwicklung in den osteuropäischen Staaten tun könnten, würden sie ihren Augen kaum zu trauen vermögen.

  • Reisen
  • Vierspurig mit Einschränkung

    Im deutschen Autobahnbau hat man in den letzten Jahren viel dazugelernt. Nur noch selten wird der vierspurige Verkehr durch Bauarbeiten unterbrochen.

  • Europa - von Europäern wiederentdeckt

    1968 wird der neue Ost-West-Tourismus fünf Jahre alt. Er begann im Jahre 1963 mit der Öffnung des Eisernen Vorhangs durch die Prager Regierung, der sich im selben Jahr Rumänien und Bulgarien anschlössen.

  • Von Hamburg nach Bremen:

    Chartergesellschaft im Liniendienst

    Die Hamburger Charterfluggesellschaft General Air hat sich mit der Lufthansa geeinigt und zwischen Hamburg und Bremen einen planmäßigen Flugdienst eingerichtet.

  • Fahrverholten in Zahlen

    Jeder fünfte fährt schlecht Auto

    Bei der Auswertung von 2680 Fahrer-Gutachten kam der Deutsche Kraftfahrzeug-Überwachungsverein (DEKRA) zu dem Ergebnis: Die Fahrpraxis der bundesdeutschen Kraftfahrer ist bei fast jedem fünften Führerscheininhaber unzureichend (18,5 Prozent).

  • Fliegen und fahren

    Die irische Fluggesellschaft Aer Lingus hat mit der Leihwagenfirma Ryan’s Car Hire einen Vertrag über die Vermietung von Personenwagen an ihre Fluggäste geschlossen.

  • Wetter im Norden:

    Tag und Nacht Sonne

    Die Daten der Klimatabelle sind Durchschnittswerte, berechnet aus den Wetterbeobachtungen vergangener Jahrzehnte. Die Angaben über die mittlere Höchsttemperatur informieren über die durchschnittlichen Mittagstemperaturen.

  • Zur Diskussion: Werden die Autos zu kompliziert?

    Das Halbe perfekt

    Da auch bei uns die menschliche Arbeitskraft immer teurer wird und es darum billiger ist, an Autos ganze Teile auszuwechseln, anstatt durch scharfes Nachdenken eine noch mögliche Reparatur vorzunehmen, entwickeln sich die Autos in der falschen Richtung: sie werden immer komplizierter.

  • Tschechoslowakei: Morgenluft für Westtouriswus

    Schönes, hilfloses Ferienland

    Wir sind Kinder der neuen Bewegung, sagt der Mann von Rekrea, dem Reisebüro der tschechoslowakischen Konsumgenossenschaften.

  • Amerika – Reisen:

    Rabattwunder vor dem Chaos

    Das große Rabattwunder für europäische Touristen in Amerika verebbt in halben Maßnahmen und droht in ein Rabatt-Chaos auszuarten: Spürhunden gleich müssen die sparwilligen Touristen auf der Jagd nach günstigen Möglichkeiten durch die amerikanischen Städte hetzen.

  • Salzburger Land: Ob die Deutschen wiederkommen?

    Plumeaus und Blaskapellen

    Bei den Kohlmayrs ist nichts von quälender Ungewißheit zu spüren. Sie sind keine kleinen Privatzimmervermieter, die während der Sommersaison des vergangenen Jahres an so manchen Tagen vor leeren Gästebetten standen und die Hauptgeschädigten des Touristenschwunds in Österreich waren.

  • Reisevorschlag für Sonderlinge: Zandvoort im April

    Hollands schlafende Blumenaugen

    Das Meer räkelt sich den Horizont hinauf. und leckt an der Sonne. Das sieht von oben so aus, als hätte es einer zum besseren Betrachter.

  • Autobahnen zu Ostern frei

    Das Bundesverkehrsministerium und die Bundesbahn rüsten sich für die Touristenströme in der Osterzeit. Verkehrsminister Leber hat angeordnet, daß vom 12.

  • Inseln aus Abenteuergeschichten

    Der schwarze Gentleman sprach von Inseln aus Knabenträumen und Abenteuergeschichten und ließ eine Spezialität seiner entlegenen Heimat reichen, „Punch“, einen eiskalten Drink aus Zuckerwasser, Limonensaft, Rum und zerriebener Muskatnuß.

  • Für junge Leute: Sehnsucht nach Wäldern und einsamen Seen-Skandinavien wird beliebter

    Die Sonne zieht nicht mehr

    Die Verlockung durch blonde Schwedinnen ist es offenbar nicht. „Diesen Reiz gibt es jetzt in jedem Urlaubsdorf“, meinte ein Jugendreisen-Manager, der es wissen muß.

  • Flughafen im Siegerland

    Ausbaustufen auf der Lipper Höhe

    Die Siegerländer wollen der Isolation vom Luftverkehr entfliehen. Voraussetzung dafür soll der Flughafen Siegerland sein, der auch unter Blindflugbedingungen angeflogen werden kann und Bestandteil eines künftigen innerdeutschen Luftverkehrsnetzes sein soll.

  • DIE ZEIT
  • Der Groschen

    Der Verkäufer fragt seinen Kollegen: „Weißt du, was die Lampe kostet?“ Die Antwort, etwas zögernd: „Einundzwanzigachtzig.“ Der Kassenzettel wird geschrieben, der Kunde wandert zweifelnd zur Kasse.

  • Sozialkritik in der Oper / Henzes „Der junge Lord“ in Ostberlin

    Die Eleven proben nicht nur den Aufstand – sie führen ihn durch: Erneut hat Walter Felsenstein sich ansehen müssen, wie einer seiner Schüler in seinem eigenen Hause, der Ostberliner Komischen Oper, sorgfältig aufgebaute und langgehütete Tabus durchbrach.

  • Nur Mut

    Ungeachtet der noch schwebenden Verhandlungen über eine privatrechtliche Lösung der Krise des Steinkohlenbergbaus wollen die Bundestagsabgeordneten von sich aus die Sanierung der Ruhr vorantreiben.

  • Junge Amerikaner verbrannten ihre Einberufungsbefehle. Junge Deutsche verbrannten – Photokopien ihrer Abiturzeugnisse. Das Deutsche Fernsehen war, wie immer, dabei.

    Übermut – Mut – Untermut

    Am Samstagabend erfuhr es die erstaunte Öffentlichkeit im Deutschen Fernsehen. In den Nachrichten gab es ein Bild aus Berlin zu sehen, Jugendliche standen um einen Rasenplatz herum, auf dem weiße Papierblätter sorgfältig ausgebreitet lagen.

  • Wie ein Film vom Programm der Westdeutschen Kurzfilmtage verschwand

    Besonders wertvoll – nicht in Oberhausen

    Am 31. März 1968 eröffnete die Oberbürgermeisterin von Oberhausen die XIV. Westdeutschen Kurzfilmtage mit einer Erklärung, die verrät, was inzwischen von jenem Geist von Oberhausen zu halten ist, den sie und die Festivalleitung Jahr um Jahr beschworen haben.

  • Fernsehen

    Demontage am Niederrhein

    Roman und Film haben den gleichen Titel: Lebeck; der Roman, ein passables Stück Prosa, stammt von Günter Seuren; der Film, eine vorzügliche Bilder-Sequenz, ist ein Gemeinschaftswerk von Seuren und Johannes Schaaf.

  • ARNO REINFRANK:

    Es toben die Glocken

  • Die vom Unfall leben...

    Mit einem Augenzwinkern pflegen sich deutsche Autofahrer mit ihren Reparaturwerkstätten darüber zu verständigen, daß das zerbeulte Vehikel Opfer eines Verkehrsunfalles ist und eine Versicherung für den Schaden aufzukommen hat.

  • Die braune und die rote Bombe

    Dies ist die tragische Geschichte vom Hochmut deutscher Physiker, von ihrer Unfähigkeit – infolge maßloser Überschätzung der theoretischen Physik –, experimentelle Ergebnisse in technischer Form zu realisieren, und dies alles im Verein mit der Unwissenheit und Kurzsichtigkeit politischer Führer.

  • Triumph des Militarismus

    Gerhard Ritter: „Staatskunst und Kriegshandwerk. Das Problem des ‚Militarismus‘ in Deutschland. Vierter Band: Die Herrschaft des deutschen Militarismus und die Katastrophe von 1918“; Verlag R.

  • Luftgeschäfte

    Es hat lange gedauert, bis das deutsch-englische Abkommen über die Stationierungskosten für die britische Rheinarmee unter Dach und Fach war.

  • Trotz de Gaulles Nein: Die Entscheidungen von Stockholm bedeuten einen Erfolg für die Europäer

    Der Club der Neun

    Über das Schicksal der internationalen Währungsordnung aber wird nicht in Paris, sondern in Washington entschieden. Wenn es den Amerikanern gelingt, noch in diesem Jahr oder allerspätestens 1969 – vielleicht durch einen Friedensschluß in Vietnam – eine zu Buch schlagende Verbesserung ihrer Zahlungsbilanz zu erreichen, könnte das Vertrauen in den Dollar rasch wieder wachsen.

  • Loblied auf die guten Slogans

    Das englische Wort Slogan, das muß man wissen, bedeutet ursprünglich „Heerschrei“, „Kriegsruf“, „Feldgeschrei“. Es meint also jenen beträchtlichen Stimmaufwand, mit dem sich in früheren Zeitläuften Soldaten ins Schlachtgetümmel stürzten.

  • Dr. Dieter Hildebrandt hat der „Frankfurter Allgemeinen Zeitung“ zehn Jahre lang angehört: zuerst als Redakteur in der Zentrale, seit 1961 als Theaterkritiker und Kulturkorrespondent in Berlin. Der hier folgende Leitartikel ist der Grund dafür, daß Hildebrandt jetzt die FAZ verläßt: die Frankfurter Redaktion weigerte sich, ihn zu drucken.

    Dieser Krieg

    Dieser Krieg, wie kaum ein früherer, ist unser aller Krieg. Er kommt uns jeden Abend mit dem Fernsehen oder dem Radio ins Haus, von den Träumen nicht zu reden.

  • Churchills Partisanenarmee

    Was hätte sich in England abgespielt, wenn die Deutschen das Inselreich im Herbst 1940 besetzt hätten? Diese Frage hat seit langem die Einbildungskraft britischer Schriftsteller, Dramatiker und militärischer Theoretiker angeregt.

  • DIE NEUE SCHALLPLATTE

    Georg Friedrich Händel: „Passion“; Stader, Moser, Esswood, Häfliger, Jennings, Adam, Stämpfli, Regensburger Domchor, Schola Cantorum Basiliensis, Leitung: August Wenzinger; Deutsche Grammophon Gesellschaft Archiv SKL 959/61, 58,– DM bis 31.

  • Theater – bigott und virtuos

    Was am Broadway von New York Erfolg hatte, das gelangt – weil es als todsicheres Theater gilt – alsbald auf deutsche Bühnen.

  • Mauricio Kagel:

    Denk ich an Argentinien in der Nacht

    Es ist nicht so, daß ich das Land meiner Geburt verachte oder daß die argentinische Nationalität mir Unbehagen bereitet. Aber die ununterbrochene politische Katastrophe, die seit bald dreißig Jahren Argentinien, (und den südamerikanischen Kontinent sogar noch länger) erwürgt, sind eine zu schwere Hypothek beim Verfassen von Gedanken, die ausschließlich kulturellen, musikalischen Themen gewidmet sein sollten.

  • Wolfgang Müller-Haeseler:

    Zuviel Papier in Blessings Kasse

    Seit der ersten Januarwoche sind Devisen im Werte von rund vier Milliarden Mark in die Kasse der Deutschen Bundesbank gerollt.

  • Gesellschaft
  • Tauziehen in Nahost

    Der UN-Sonderbeaufsragte für den Nahen Osten, Gunnar Jarring, hat am Dienstag in Amman eine neue Vermittlungsrunde begonnen.

  • Namen der Woche

    Juri Gagarin, sowjetischer Kosmonaut, der am 12. April 1961 als erster Mensch in den Weltraum vorstieß, verunglückte 34jährig mit einem Düsenjäger vom veralteten Typ MiG-15 tödlich.

  • Johnson: Ich danke 1969 ab

    Verzicht auf neue Kandidatur – Einschränkung des Bombenkrieges gegen Nordvietnam

  • Streß macht größer

    Wer als Kind Streß-Einflüssen ausgesetzt war, wird später größer. Für diesen überraschenden Zusammenhang spricht schon eine Anzahl moderner Untersuchungen, zu denen ein Forscherteam der Universitäten Stanford und Harvard eine besonders eindrucksvolle hinzufügten.

  • Checkliste gegen frühen Tod

    Zehn bis fünfzehn von 1000 Kindern sterben im Mutterleib oder nach der Geburt und an der Sorglosigkeit ihrer Mütter, der Unwissenheit deren Ärzte, an der Sparsamkeit, an der mittelfristigen Finanzplanung.

  • Marxismus und Reichtum

    Eugen Löbl, der Autor unseres Aufsatzes, Direktor der slowakischen Nationalbank in Preßburg, ist einer der fortschrittlichsten, aber auch umstrittensten Denker in der Tschechoslowakei.

  • Trinkwasser leuchtet

    Ein schwaches Glühwürmchenschimmern soll Astronauten auf langen Raumflügen anzeigen, daß ihr Trinkwasser mit Bakterien verseucht ist.

  • Noelte verliert gegen Frisch

    Während er im letzten Herbst in Zürich Max Frischs „Biografie“-Spiel probte, meldete der Regisseur Rudolf Noelte beim Autor eine wachsende Zahl von Änderungswünschen an: Wünsche auf Weglassungen, Entschweizerung der Dialoge, stilistische und grammatikalische Modifikationen.

  • Svoboda geheim gewählt

    Mit der Wahl des 72jährigen Generals Ludvik Svoboda zum Staatspräsidenten hat die Reformbewegung in der ČSSR am vorigen Wochenende einen vorläufigen Höhepunkt erreicht.

  • Studentenunruhen...

    ... in Polen. Noch immer ist es dem Regime Gomulkas nicht gelungen, die Unruhe unter den polnischen Studenten zu dämpfen. Obwohl das Parteiorgan „Trybuna Ludu“ vor weiteren Versammlungen warnte, fanden sich am Donnerstag voriger Woche etwa 2000 Studenten auf dem Gelände der Warschauer Universität zusammen.

  • Von ZEIT zu ZEIT

    Zwischen Erleichterung und Bestürzung bewegte sich die Reaktion der amerikanischen wie der außeramerikanischen Öffentlichkeit auf Lyndon B.

  • Nassers neuer Kurs

    Der Umbildung seines Kabinetts hat der ägyptische Staatspräsident Nasser am vorigen Wochenende ein innenpolitisches Reformprogramm nachfolgen lassen.

  • Benda rückte auf

    Ernst Benda (CDU), 43jähriger Rechtsanwalt aus Berlin und seit April 1967 parlamentarischer Staatssekretär, wurde am Dienstag zum Bundesminister des Innern ernannt.

  • Breschnew warnte

    Offensichtlich will der Kreml verhindern, daß in der Sowjetunion polnische oder tschechoslowakische Zustände einkehren. Vor der Moskauer Parteiorganition bezeichnete Breschnew am Freitag voriger Woche den ideologischen Kampf als akuteste Form des Klassenkampfes.

  • Jugend forscht 1968

    Geniale Schüler und ein kritischer Nobelpreisträger

    Nach Meinung der Angler gibt es bestimmte Tageszeiten, an denen Fische besonders freßlustig sind, folglich auch am ehesten anbeißen.

  • Grundstücksmarkt
  • Markt-Geflüster

    In Budapest werden Heiratsanzeigen diesen und ähnlichen Inhalts zur Zeit auf vervielfältigten Blättern von Hand zu Hand gereicht.

  • PREIS-SPIEGEL

    Ferienhäuser im Ausland

    Die Preise für Ferien-Bungalows fern der Heimat sind schwer vergleichbar. Sie variieren nicht nur je nach Größe, Ausstattung und Lage.

  • Porträt einer Anzeige

    „Kiek-in“ und Liebesbriefe

    Sie laden „nach sit-in, love-in und teach-in“ zum „Super-kiek-in-Festival“ ein – nach Elmshorn in Schleswig-Holstein. Dort bauten sie ein Musterhaus mit 87,67 Quadratmetern Wohnfläche.

  • Rentiert sich der Kauf eines Bungalows in südlicher Sonne?

    Der Traum vom Paradies

    Nun ist es wieder soweit. Vom Eise befreit, rührt sich in den Herzen mit Macht der Drang nach dem Süden, der Wunsch nach Sonne, Sand und Ferienglück.

  • Schätzen lohnt immer

    er Käufer eines schlüsselfertigen Hauses erlebte eine böse Überraschung, als ihm die Versicherungsgesellschaft, die Ihm ein hypothekarisch gesichertes Darlehen in Aussicht gestellt hatte, erklärte, sie könne das Darlehen leider nicht gewähren.

  • Kultur
  • REINHARD LETTAU:

    Dementi, eine Rede vom 21. 2. 68 betreffend

  • Entkommen

    Mein Gaumen ist glatt und fettig. Ich sitze auf der Liegewiese. Ich habe ein gegrilltes Huhn gegessen. Um den Fettgeschmack loszuwerden, beiße ich in einen großen saftigen Apfel.

  • ZU EMPFEHLEN

    ES ENTHÄLT viel Nützliches zum sofortigen Gebrauch und einiges Luxuriös-Unnützliche zum wohlfeilen Vergnügen: nämlich Komplimente, Lob- und Gratulationsgedichte, Stammbuchverse und Proben aus Briefstellern sowie höchst wissenschaftlichen Sekundärschriften (wie Hof-Sprach-Meister Carl Mouton) zum Thema.

  • ZEITMOSAIK

    An diesem Mittwoch begann in München die „Woche der zeitgenössischen Oper“. An acht Abenden will die Bayerische Staatsoper zeigen, was nach ihrer Meinung den Münchner National- und Cuvilliestheater-Besuchern und den Streichern des Staatsopernorchesters zugemutet werden kann.

  • Ottomar Borwitzky:

    Karajan und sein Orchester

    Ottomar Borwitzky ist seit 1956 Mitglied der Berliner Philharmoniker und erster Solocellist dieses Orchesters. Anfang des Jahres führte Karajan mit den Philharmonikern Pendereckis „Polymorphia“ auf, das die Streicher der Münchner Staatsoper abgelehnt hatten.

  • Elly Ney

    Sie genoß die Verehrung eines lebenden Mythos und wurde hinter der Hand belächelt. Die Jugend begeisterte sich für sie fast noch mehr als die rührenden alten Damen unter den Traditions-Abonnenten.

  • Liebe international

    schildert, wie es der Klugheit einer immerhin in verantwortungsvoller Position berufstätig gewesenen Frau gelingt, aus dem Ehemann, der nur aus einem gewissen gesellschaftlichen Ordnungsgefühl eine fügsame und hübsche Gattin ausgesucht hat, einen Liebenden und einen Partner zu machen.

  • Kunstkalender

    Über die Schwierigkeiten einer Begriffsbestimmung des Ornaments unterrichtet der Ausstellungskatalog (über „Ornamente allerorten“ berichtete Jürgen Claus in der ZEIT vom 22.

  • Christoph Eschenbach:

    Zum erstenmal mit Karajan spielen

    Christoph Eschenbach, geboren 1940, wurde im November 1964 von Herbert von Karajan zum Vorspiel eingeladen..................

  • Im Brennpunkt des Gesprächs

    Das ist nicht nur ein Roman

    Gewiß, die Fehler bieten sich an: Manche Kapitel sind überflüssig, manche stehen nicht an ihrem Ort, manche sind beliebig vertauschbar, manche haben Exkurs- und Füllselcharakter.

  • Otto Gerdes:

    Kollege mit Autorität

    Otto Gerdes ist künstlerischer Leiter der Deutschen Grammophon Gesellschaft und dort speziell für die Repertoirebildung und Durchführung von Aufnahmen mit Herbert von Karajan verantwortlich.

  • Aus den Hauptstädten der Welt:

    New York – im Untergrund

    Intellektuelle vor den Wahlen – Neue Wo eben schauen – Shakespeares Orsino als

  • Ein Hausaltar für die Sünde

    Sie ist in alter Pracht und Pseudoherrlichkeit wiedererstanden, die Stuck-Villa, Tuskulum des letzten deutschen Malerfürsten römischer Nation, mit dem er seinen ausschweifenden Kunst- und Lebenstraum Architektur werden ließ, einen Traum, den nicht er selber, sondern ein anderer, ein besserer Träumer und besserer Künstler, Arnold Böcklin nämlich, geträumt hatte.

  • Ein Ungeheuer von Kindheit an

    Wer es bisher nur geahnt hatte, sieht es jetzt schwarz auf weiß bestätigt: das ewige Sorgenkind des sozialistischen Realismus, „der positive Held“, „der neue Mensch“ war kein Ritter ohne Furcht und Tadel, sondern ein miserabler Feigling, kein Beschützer der Menschen, sondern ein gemeiner Mörder, nicht klug und aufgeschlossen, sondern unendlich dumm und heimtückisch, nicht getragen von einer Überzeugung, sondern von niederen Gelüsten, kein Kämpfer für die Menschheit, sondern deren Verächter und Henker, kein sittenstrenger Puritaner, sondern ein geiler Frauenvielfraß – und das alles schon von Kindesbeinen an.

  • Prügeljunge der Kaisersöhne

    Überlebt hat dagegen, was damals als Zerrspiegel galt: die Romane Heinrich Manns und die Komödien Sternheims. Manns Diederich Hessling und Sternheims Theobald Maske scheinen uns heute die wahren Repräsentanten dieser Zeit.

  • Günther Schneider-Siemssen:

    Auf dem Weg zu einer Szene

    Günther Schneider-Siemssen entwirft für Herbert von Karajan die Bühnenbilder zu dessen Salzburger Inszenierung von Richard Wagners „Der Ring des Nibelungen“.

  • Klaus Henrich:

    Karajan und die Photographen

    In Salzburg ohrfeigte Herbert von Karajan einst einen Photographen. Er ist allergisch gegen Blitzlicht. Klaus Hennch, ein in Zürich lebender Photograph, der „versessen“ ist auf „musikalische“ Aufnahmen, schildert seine Erfahrungen im Umgang mit dem Dirigenten.

  • FILMTIPS

    „Der zweite Atem“, von Jean-Pierre Melville. Der Film beginnt mit einer schwarzweißen Einstellung, in der ein Aufbau wackelt, der eine Zuchthausmauer sein soll.

  • Länderspiegel
  • Geh nach Hause und bete!

    Vor den Toren Hamburgs wurde eine Einrichtung zu Fall gebracht, die sich seit der Zeit ihres Bestehens, von 1965 an, so bewährt hat, daß sie für viele, Ratlose und Hilfesuchende, zur segensreichen Zielstätte geworden ist: die Beratungsstelle für Ehe- und Lebensfragen im Jugendheim der Pinneberger Christuskirche.

  • Die Madonnenräuber von Volkoch

    Tote zahlen nicht

    Die Diebe kamen, als die Sonne hinter den Weinbergen von Volkach am Main unterging. Ein Pritschenwagen hielt an dem staubigen Weg, der zur Wallfahrtskirche „Maria im Weingarten“ emporführt.

  • Spätes Leid

    Abendfriede heißt das Haus, aus dessen Portal der gebrechliche Herr N. und die weinerliche Frau A. meistens dann gemeinsam treten, wenn sie Ämtern und Zeitungsredaktionen das Leid ihrer späten Jahre klagen.

    Von Marie-Luise Scherer

  • Die Verfolgung und Ermordung der Strafjustiz durch Teufel und Langhans (Schluß)

    „Wenn es der Rechtsfindung dient“

    Der Vorsitzende hat sich entschlossen, einmal alles anders zu machen. Die Angeklagten, solange ihn die Beherrschung nicht verläßt, behandelt er mit ausgesuchter Courtoisie.

    Von Werner Dolph

  • Rund um St. Pauli

    Der Millionär

    Vater Bartels hatte oft auf St. Pauli zu tun. Eines Nachts entschloß er sich, das Ballhaus „Jungmühle“, Große Freiheit Nr. 10 bis 12, zu kaufen.

  • Lebensart
  • Selbstverständlich

    Ein Geschäftsmann betritt ein Hotel. In der Halle sitzt eine hübsche junge Dame und lächelt ihn an. Verwirrt lächelt er zurück, geht auf sie zu und stellt sich vor.

  • Kalendersprüche

  • Logelei

    Nach der Wahl entspann sich zwischen Max, Egon und Luise eine Unterhaltung, aus der folgendes hervorging: Wenn Luise nicht SPD gewählt hat, dann hat entweder Max nicht CDU gewählt, oder Egon hat nicht für die FDP gestimmt.

  • Als der Bulldozer kam...

    Das Treppenhaus erinnert an Nachkriegszeiten. Die Schritte hallen. Eine schmale Tür, dahinter kein feiner Großraum, keine mit Teppichen ausgelegten Flure, nur harte Wartebänke und mächtige Aktenregale.

  • Rebellion ohne Drahtzieher

    Wer hilft uns die Jugend verstehen? fragte (ZEIT Nr. 12) Peter Hemmerich. Er kritisierte, daß Studenten wie Schüler bei ihren Protesten im Vordergründigen stecken blieben und alsbald zurücksteckten, wenn sie ihre Karriere, ihre Lebenschancen in Gefahr sähen.

  • Was einmal die Männer waren, sind heute die Frauen: Pioniere (in eigener Sache)

    Sturm auf alte Bilder

    Seit die Philosophen darüber debattierten, ob die Frau eine Seele habe, scheint sie in Amerika niemals Gegenstand so vieler Diskussionen gewesen zu sein wie jetzt.

  • Spiele für Erwachsene

    Der Vorsatz, zwanzig Liter Benzin zu tanken, stellt uns Kraftfahrer neuerdings vor ein großes Problem.......................

  • WDR-Fernsehen im Dritten Programm:

    Das hohe Spiel – Global an Rhein und Ruhr

    einem klaren Schnaps; und Werner Höfer stellte eine „Extremrechnung“ auf: „Nehmen wir einmal an, im Ersten Programm gibt es einen Quiz mit Kulenkampff, und im Zweiten Programm wird ein Film gesendet.

  • Sport
  • Olympia und die Deutsche Turnerschaft

    40 Jahre Boykott

    Es begann mit einem Boykott der Deutschen Turnerschaft, die damals schon 800 000 Mitglieder zählte, als der Franzose Pierre de Coubertin als Einzelgänger versuchte, seinen Traum von Olympia zu verwirklichen.

  • Das Pariser Tennis-Revolutiönchen

    Im Haus des französischen Automobilklubs am Place de la Concorde in Paris wurde ein exquisites Diner serviert, die Sonne schien – die Stimmung der 66 Delegierten aus 44 Ländern ließ sich vom berühmten Pariser Frühling infizieren.