Den Hang der Touristen zu kleinen Diebereien in Hotels nutzten schlaue Amerikaner für einen Werbegag. Sie warben für das Hotel Shermann House in Chicago mit der Aufforderung: Die Hotelleitung schriftlich um einen Aschenbecher zu bitten, ist sinnlos – besuchen Sie uns doch und klauen Sie sich einen. Die Werbung hatte Erfolg. Das Hotel war um zehn Prozent besser belegt. Doch es kamen nicht nur mehr Gäste, es wurde auch mehr geklaut als jemals zuvor: 12 960 Aschenbecher.

Luxus-Schloß im Libanon

Im Schloß des Prinzen Amin in Beiteddine, südlich von Beirut, werden im nächsten Jahr Touristen erlesenen Luxus im arabischen Stil genießen. Das Schloßhotel, auf einem Bergrücken mit Sicht auf das Mittelmeer, profitiert von prominenter Nachbarschaft: In Sichtweite liegt der Palast des Emir Bashir Chehab – eine Sommerresidenz des libanesischen Staatspräsidenten.

Wüstenzauber und Komfort

Wo Lawrence of Arabia sein Hauptquartier vor der Eroberung Aquabas hatte, bauen die Jordanier einen Campingplatz für die Touristenströme der Zukunft. Im Wadi Rum, Tal des Mondes, soll sich der Zauber Arabiens mit Komfort vereinen: Beduinenzelte und Kamelherden, modernste sanitäre Anlagen und Mietwagenflotten. Der Campingplatz wird das Zentrum des ersten jordanischen Nationalparks.

Billige Türken

Die türkische Regierung hat den Wechselkurs für Touristen noch einmal um dreißig Prozent gesenkt. Als Tourist gilt jeder Besucher, der nicht länger als drei Monate im Land bleibt. Die Wechselkursänderung führte bei Scharnow-Flugreisen in die Türkei zu Verbilligungen von 150 bis 200 Mark.