Das neue deutsche Publizitätsgesetz wird voraussichtlich noch einige Zeit auf sich warten lassen. Im Bundeswirtschaftsministerium kursieren zur Zeit Pläne für ein „entschärftes Publizitätsgesetz“. Danach werden nur noch etwa 70 bis 80 Unternehmen statt wie bisher geplant rund 320 Unternehmen zur Publizität gezwungen. Die neuen Kriterien: 250 Millionen Mark Umsatz, 125 Millionen Mark Bilanzsumme und 5000 Beschäftigte (jeweils zwei der drei Kriterien genügen).

Voraussichtlich werden unter anderem folgende Unternehmen von der entschärften Gesetzesfassung betroffen:

Deutsche Philips, Auto-Union, BAT Cigaretten, H. Bahlsen, Bauknecht, Bertelsmann, Blaupunkt-Werke, Bosch, Brenninkmeyer, Coca-Cola, IBM, Maizena, Dyckerhoff und Widmann, Edeka-Zentrale, Erdölchemie, Friedrich Flick, Carl Freudenberg, Graetz, GEG, Grundig, Hertie, Henkel, Jenaer Glaswerk Schott, Kharmann, Kaufhalle, Kepa-Kaufhaus, Knorr-Bremse, Friedr. Krupp, Klöckner Reederei und Kohlenhandel, Kugelfischer, Langnese-Iglo, Maggi, Margarine-Union, Melitta-Werke, Messerschmitt-Bölkow, Mielewerke, Nino GmbH, „Nordsee“ Deutsche Hochseefischerei, Oetker, Osram, Quandt, Quelle, Raab Karcher, Ratio Terfloth u. Snoeck, Rewe Zentrale, Reemtsma, SKG Kugellagerfabriken, Springer Verlag, Sunlicht, Telefonbau und Normalzeit, Alfred Teves, Triumph International, VDO Tachometerwerke, Vereinigte Flugtechnische Werke, Villeroy und Boch, Voith, Wacker Chemie, Wilh. Werhahn, Wienerwald und Woolworth, si