Dokumente der ZEIT

Franz Josef Strauß (CSU):

Es ist wirklich gut für Deutschland, daß der erklärte Rechtsextremismus nicht im Bundestag vertreten sein darf. Als Vorsitzender meiner Partei möchte ich sagen: Dies ist das beste Ergebnis, das wir bisher gehabt haben, und deshalb liegt mir natürlich sehr daran, allen Wählern zu danken und insbesondere auch denen Dank zu sagen, die so gut mitgeholfen haben in den letzten Monaten und Wochen . Dann darf ich schlicht feststellen: Die SPD ist die größte Partei. Sie hat wieder über eine Million Stimmen dazugewonnen.

Die CDU hat außerdem nicht gewonnen, sondern verloren . Und nun zu den Folgerungen: Eine Koalition der Verlierer wäre kein angemessenes Ergebnis .

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Ich hatte in fast 500 Wahlkundgebungen das Gefühl bekommen, daß > dieWahl etwa so ausgehen würde, wie es nun gekommen ist.

Ich habe immer damit gerechnet, daß die Sozialdemokratische Partei, weil sie in der Regierung war und in der Regierung gute Arbeit geleistet hat, an Stimmen gewinnen würde. Aber ich habe niemals jenen demoskopischen Voraussagen Glauben geschenkt, die der Sozialdemokratischen Partei einen Vorsprung voraussagten .

ments oder Emotionen, die durch die Wahlkarnpfführung etwa in mir aufgekommen sein könnten, bestimmt hinter die sachlichen Notwendigkeiten, das heißt die Fortsetzung unserer Politik im weiteren wirtschaftlichen, finanziellen Aufbau zurückstellen. Für mich ist der Wahlkampf abgeschlossen .

kratische Partei einer Belastungsprobe ausgesetzt sein, aber ich bin davon überzeugt, daß sie damit fertig wird. Die Gründe jetzt zu erklären, muß jedem schwerfallen, denn wir kennen sie noch nicht. Nun, in Wahlnächten wird in der Erregung sehr viel gesagt.

Ich würde mich hüten, in einer Wahlnacht andere Parteien unter die Lupe zu nehmen. Ich könnte ja die SPD auch unter die Lupe nehmen, aber man sollte das nicht tun.

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