• Ausgabe 40/1969

    Ausgabe 40/1969

    Artikelübersicht

    Im Inhaltsverzeichnis dieser ZEIT-Ausgabe finden Sie ab dem Erscheinungstag die Artikel der ZEIT und des ZEITmagazins aufgelistet, die bereits online sind und von Ihnen abgerufen werden können.

  • Politik
  • MOSKAU:

    Uneins hinter den Kulissen

    Einige Unterschiede im bisherigen sowjetischen Presseecho auf die Bundestagswahlen deuten darauf hin, daß hinter den Kulissen ein stilles Ringen zweier rivalisierender Kräftegruppen um die sowjetische Deutschlandpolitik im Gange ist.

  • Wolfgang Ebert:

    Gibt es Krieg?

    Kürzlich versammelten sich einige Genossen der Moskauer Propaganda-Zentrale Ausland kap. und Ausland soz., um aktuelle Berufsprobleme zu erörtern.

  • „Kopf hoch, Walter!“

    Die Minute der Wahrheit kam schnell und wirkte betäubend, aber sie währte nicht lange genug, um die liberale Haltung zu demoralisieren.

  • Spiegelfechtereien

    Es war nicht viel mehr als ein Streit um Worte, als in der vergangenen Woche im Berliner Abgeordnetenhaus über die Thesen von Bürgermeister Schütz zur Ostpolitik debattiert wurde.

  • Die NPD auf dem Wahlprüfstand

    Die Nationaldemokratische Partei hat, gemessen an ihrer Niederlage bei der Bundestagswahl 1969, bereits fünf Jahre nach ihrer Gründung ihren Gipfelpunkt überschritten.

  • Das Resümee der Wahl

    Auf den ersten Blick schien es, daß das Votum der Wähler keine umwälzenden Ergebnisse gezeitigt habe: Die CDU/CSU hat zwar im Vergleich zu 1965 1,5 Prozent verloren.

    Von Carl-Christian Kaiser

  • Taugt unser Wahlrecht?

    Die Bundestagswahl hat um Haaresbreite ein Zweiparteiensystem im Bundestag etabliert. Daß es anders gekommen ist, daß wiederum drei Parteien in das Parlament einziehen und die Freien Demokraten nicht durch die Fünf-Prozent-Klausel des Wahlgesetzes guillotiniert wurden, das haben knapp 260 000 der 1,9 Millionen FDP-Wähler bewirkt.

  • Weiß-blaue Querschläger

    Während sich Brandt und Scheel noch in der Wahlnacht trafen, um ihr Bündnis zu besprechen, steckten in München FDP-Funktionäre die Köpfe zusammen, um dieses Bündnis zu torpedieren.

    Von Thilo von Uslar

  • PARIS:

    Unsicher ob der Koalition

    Die Aufmerksamkeit, mit der Frankreich die Bundestagswahl verfolgt hat, war größer als je zuvor. Das demokratische Reifezeugnis, das durchweg alle Kommentatoren dem deutschen Wähler ausstellen, wird deshalb wohl nachhaltig ins Bewußtsein dringen.

  • ZEITSPIEGEL

    „Wenn man unter ‚links‘ versteht, daß Privilegien bei Steuern und Bildung für die Reichen und Herrschenden abgebaut werden müssen, daß wirtschaftliche Macht kontrolliert werden muß, dann sind wir links.

  • Gesten und Geheul

    Adolf von Thadden verfügt über gute Umgangsformen. Nach meiner Auseinandersetzung mit ihm in der Wahlnacht vor der Fernsehkamera verabschiedete er sich höflich, ungerührt und korrekt.

    Von Thilo Koch

  • Die erste Runde ging an Brandt

    Kurt Georg Kiesinger mußte warten. Auf Dienstag, 18 Uhr, hatte sich die Delegation der FDP beim Kanzler angesagt. Walter Scheel aber, der Vorsitzende der Freien Demokraten, verspätete sich.

  • Zwanzig Jahre DDR

    Ein deutsches Jubiläum

    Nun feiern sie ihren Staat – die, die es für nötig halten, ihn zu feiern, und jene, die ehrlichen Herzens einen Grund zum Feiern sehen.

    Von Joachim Nawrocki

  • LONDON:

    Ungern mit Kiesinger

    Hinter der ganz außergewöhnlichen Anteilnahme am Ausgang der deutschen Wahlen hatte wochenlang nichts als die Furcht gesteckt, in den Bundestag (und damit in den Europarat und andere internationale Gremien) könne eine Partei einziehen, die man um so mehr verabscheut, als sie ja an britische Versäumnisse wie an deutsche Verbrechen gleichermaßen erinnert.

  • In Prag stürzten die Idole

    Was am Namenstag des heiligen Wenzel, des Nationalpatrons der Tschechen, in Prag bekanntgegeben wurde, hätte noch vor Monaten das Volk auf die Straßen getrieben und Explosionen von Unmut und Bitterkeit heraufbeschworen: der Sturz der beliebtesten Reformpolitiker, Alexander Dubčeks und Josef Smrkovskys, von ihren letzten politischen Machtpositionen, der erzwungene Rücktritt vieler anderer geschätzter Männer des Jahres 1968.

    Von Hansjakob Stehle

  • Demoskopen-Debakel

    Auch eine Frau hat am letzten Wahlsonntag verloren: Elisabeth Noelle-Neumann, die Umfrage-Chefin aus Allensbach. Diesmal waren ihr die Demoskopen-Götter nicht hold.

    Von Dietrich Strothmann

  • Was geschah in Friedrichshain?

    Goebbels und Ulbricht als Bundesgenossen auf einer Versammlung, ich glaube, da haben Sie einen Scherz gemacht“, schrieb uns ein Leser.

  • Wirtschaft
  • ZEIT SPART GELD

    Die BASF in Ludwigshafen hat über ihre Tochter Wintershall Salzdetfurth-Aktien kaufen lassen. Nur noch wenige Aktien sollen an einer 25prozentigen Beteiligung fehlen.

  • Warum ich trotzdem ruhig schlafe

    Karl Gerstner ist Mitinhaber der Basler Werbeagentur Gerstner, Gredinger + Kutter, deren Düsseldorfer Niederlassung er leitet.

  • Immer noch ganz unten

    Deutsche Verbraucher haben von der internationalen Teuerung im vergangenen Jahr vergleichsweise wenig gespürt. Der Preisindex für die Lebenshaltung stieg nur um 2,7 Prozent.

  • Abschied von krummen Zahlen

    ihre Ängste beruhen nicht etwa auf göttlicher Eingebung, sondern auf simpler Logik: an jenem schicksalhaften Tag verschwindet die halbe Krone, die Münze, welche heute 2 Shilling und 6 Pence gilt; in den Opferstöcken wird dann nicht mehr dieses Geldstück am stärksten vertreten sein, sondern die „10 New Pence“ – mit einem Wert von nur noch zwei heutigen Shilling.

    Von Franz C. Widmer

  • Tauziehen um Männer und Programme

    Kommt Erhard etwa wieder?

    Bei der Regierungsbildung in Bonn ist die Wirtschafts-, Finanz- und Sozialpolitik mit allen ihren Teilbereichen ein Feld besonderer Anziehungskraft, aber auch ein Feld mit besonders notwendigen Absprachen und dadurch ein Feld bevorstehender Meinungsverschiedenheiten.

    Von Jörg Eckhardt

  • ZEITRAFFER

    Die Bundesregierung hat beschlossen, den Wechselkurs der Mark vorübergehend freizugeben. Diese Maßnahme war weder in den Statuten des Internationalen Währungsfonds vorgesehen, noch entspricht sie der Agrarmarktordnung der EWG.

  • Zur Spekulation verdammt – Zellwald-Aktionäre

    Hermann D. Krages, seit 1969 Mehrheitsaktionär der Zellstofffabrik Waldhof, Mannheim, hat erstmals zu erkennen gegeben, daß er unter gewissen Voraussetzungen bereit ist, sein Zellwald-Paket wieder zu veräußern.

  • NAMEN

    Otto A. Friedrich, geschäftsführender Gesellschafter bei Flick, soll nach dem Wunsch des Präsidiums der Bundesvereinigung der deutschen Arbeitgeberverbände (BDA) der neue Präsident der Vereinigung werden.

  • Italien

    Lancia sucht reichen Freier

    Wieder einmal raunt man in europäischen Automobilfachkreisen den Namen eines Konzentratiansopfers – Lancia. Das Turiner Unternehmen, Produzent eleganter Wagen für gehobene Ansprüche, war bereits vor einem Jahr einmal im Gespräch.

  • Bayerische Motoren Werke

    Warten auf Wolfsburg

    Bayerns Auto-Perle und der deutschen Automobilindustrie sicherster Anwärter auf die nächste Fusion hat sich auf dem Kapitalmarkt einen 100-Millionen-Kredit gesichert.

  • AUS UNTERNEHMUNGEN

    Die Riedel-de Haën AG (Seelze-Hannover), die sich zu mehr als 75 Prozent im Besitz der Cassella Farbwerke befindet, hatte im vergangenen Geschäftsjahr einen Umsatzzuwachs von 5 Millionen Mark oder rund 7 Prozent zu verzeichnen.

    Von Seelze-Hannover

  • Filmindustrie

    „Atze“ will nicht mehr

    Diesmal scheint es dem Inhaber der „Central Cinema Company (CCC), Artur Brauner, ernst zu sein mit der Drohung, Berlins größte Filmfabrik mit den sieben Atelierhallen in Berlin-Spandau zu schließen.

  • Diether Stolze:

    Karl Schiller und die Folgen

    Überhitzte Konjunktur mit wachsender Kollapsgefahr, wilde Streiks und steigende Preise, immer heißer werdende Währungsspekulation – und zu allem noch eine Regierung, die die Wirtschaftspolitik ziellos treiben läßt und seit Monaten zu keiner Entscheidung mehr fähig ist.

  • Heinz Michaels: Unternehmer und Gewerkschaftler äußern sich zur Lage

    Wenn die Konzertierte Aktion heute stattfände...

    Hart geht die Wirtschaft mit den Politikern ins Gericht: „Wir können auf die Dauer nicht in der Unruhe leben. Das macht die Industrie kaputt.

  • Wer heute Wirtschaft lehrt (XII): Carl Christian von Weizsäcker, Heidelberg

    So macht man Karriere

    Mit dreiundzwanzig Lenzen promovierte er in Basel zum Dr. phil. mit einer Arbeit über „Wachstum, Zins und optimale Investitionsquote“.

  • Die Wahl bringt keinen Profit

    Als am Freitag vergangener Woche für die „CDU-Aktien“ in den Börsensälen plötzlich 47 (nach 44) gezahlt wurden, als also Leute bereit waren, auf einen Stimmenanteil der CDU von 47 Prozent zu setzen, gab es in den Börsensälen überwiegend ungläubige Gesichter.

  • Zigaretten

    Pot – Genuß ohne Reue?

    Doch die industrielle Pot-Zigarette hat vorerst keine Chance. Im Gegenteil, die amerikanische Regierung bemüht sich nach wie vor, den Bürgern einzuhämmern, daß schon die traditionelle Zigarette ungesund ist.

  • Der führende Kritiker der Wirtschaftspolitik der Großen Koalition formuliert in einem Gespräch mit ZEIT-Redakteur Willi Bongard seine Vorstellungen für das Regierungsprogramm der nächsten vier Jahre

    Die Visionen des Professor Giersch

    Mit letzter Kraft und, wie es scheint, in allerletzter Sekunde hebt die vierstrahlige Düsenmaschine der Lufthansa von der Piste des Flughafens Hamburg-Fuhlsbüttel ab.

  • Aus Recht und Wirtschaft

    Erbschaftssteuer – Gütertrennung

    Zu einer heilsamen Beunruhigung in der Bevölkerung haben die Nachrichten geführt, daß die Erbschaftssteuer um ein Mehrfaches der bisherigen Beträge erhöht werden soll.

  • Hartwig Meyer: Was bedeutet die Freigabe des Wechselkurses?

    Das Pokerspiel um die Mark

    Die Spitzen der deutschen Wirtschaft waren zum sechzigsten Geburtstag des BASF-Chefs Bernhard Timm in Ludwigshafen versammelt, als wider aller Erwarten in Bonn eine Mark Aufwertung auf leisen Sohlen beschlossen wurde.

  • Schiffahrt

    Totalverlust im Bittersee

    Als Nasser vor rund zwei Jahren seinen „heiligen Krieg“ gegen die Israelis begann, flüchteten sich fünfzehn Schiffe vom Suezkanal in den „Großen Bittersee“.

  • Gold im Wüstensand

    Wie reich ist der reichste Staat der Erde? Genauso reich wie sein Staatsoberhaupt ihn sein läßt. Der Reichtum dieses Landes läßt sich nicht in der Relation zwischen jährlichen Öleinnahmen und Kopfzahl der Bevölkerung ausdrücken.

    Von Frauke Heard-Bey

  • Wissen
  • Das Ende einer Herrschaft

    Der 28. September hat eine Zeitenwende eingeläutet. Jedenfalls hat es ganz den Anschein, als laufe das CDU-Abonnement aufs Regieren jetzt aus.

  • Prager Inquisition

    Die Inquisition schreitet fort. Im Spanischen Saal der Burg auf dem Hradschin brauchten die 110 Mitglieder des ZK der tschechoslowakischen KP 24 Stunden länger als vorgesehen, um zu beschließen, wer alles auf den großen Kehrichthaufen der kommunistischen Geschichte gefegt werden solle.

    Von Marion Grälin Dönhofl

  • War ein Quark in der Kammer?

    Einige hundert Physiker, Experten der Elementarteilchenphysik, saßen mit abwartenden, teils eisigen Mienen zu Füßen des Mannes, der nichts anderes wollte als sie davon zu überzeugen, daß ihrem Werk der krönende Abschluß unmittelbar bevorstehe.

  • Symposion über Triebverbrechen

    Es genügt nicht, nur zu kastrieren

    Wie schützt sich unsere Gesellschaft am wirksamsten vor Triebverbrechen?“ Diese Frage hatte der „stern“ gestellt, und um ihre Beantwortung bemühten sich die von dem Magazin nach Hamburg eingeladenen Mediziner, Soziologen, Juristen und Journalisten aus Ost und West.

    Von Elena Schäfer

  • Brevier für die Zukunft

    Die Zukunft kann beginnen – endlich. Die Wahlen sind vorbei; bald wird auch die Regierungsbildung vorüber sein. Danach heben jene siebziger Jahre an, die im Wettkampf der Parteien zwar immerwährend als Bezugspunkt der Verheißung und Verpflichtung in Anspruch genommen worden sind, deren Konturen jedoch so vage blieben wie ihr Inhalt Undefiniert.

  • Reisen
  • Beschleunigung ist keine Hexerei

    Schnell, schneller, am schnellsten...

    Auf einer so umfassenden Schau der europäischen Automobilproduktion, wie sie die jüngste Internationale Automobilausstellung in Frankfurt bot, bleibt der Blick der Fans allzu leicht auf den Scheinblüten der sogenannten„ Exoten“ hängen, auf den Dream-cars und den hinreißend karossierten Kleinserien des motorisierten Jet-Set.

    Von Ernst Horniokel

  • Konsequenzen aus einer Vorschrift

    Samariter - gezwungenermaßen

    Wer nach dem 1. August seinen Führerschein gemacht hat, weiß, wie man einen Unfallverletzten birgt und lagert, wie man Blut stillt und Verbrennungen oder Knochenbrüche versorgt und was man tun muß bei Atemstillstand und Schock.

    Von Gerhard Hölther

  • Oh, du schöner Schilderwald...

    Geärgert hat sie mich immer: die Beschilderung der Rheinufer-Straße in Köln, einer Durchgangsstraße (Bundesstraße 9, Bundesstraße 51) mit über einem halben Dutzend Namen, die mit den Zeitläuften wechseln; neuerdings ist auch etwas mit „Adenauer“ darunter.

    Von Heinz D. Stuckmann

  • PS UND PARAGRAPHEN

    Das geschah: Der Polizeistreife fiel der Angeklagte durch kurvenreiches Fahren auf gerader Strecke auf. Eine Blutprobe ergab einen Alkoholpegel von 2,07 Promille.

  • Renault R 12

    Auf dem Pariser Automobilsalon (vom 2. bis 12. Oktober) hat ein neuer Renault Premiere. Frankreichs größte Automobilfabrik stellt den R 12 vor, der die Lücke zwischen R 10 und R 16 schließen soll – ein neuer Mittelklassewagen.

  • Auto mit Amore

    Hierzulande klagen Autofahrer oft – und meist zu Recht – über Werkstätten und Wartezeiten, über Preise, Service und Monteure.

  • DIE ZEIT
  • In den nächsten 12 Wochen veröffentlicht die ZEIT Prognosen führender Fachleute der westlichen Welt über ganz bestimmte Entwicklungsbereiche. In der nächsten Ausgabe Robert Havemann: „Der Sozialismus von morgen“ und Peter Christian Ludz: „Entwicklung der DDR“.

    Die Welt von 1980

    Wir gehen dabei von einem etwa hundertfünfzig, mehr oder weniger unabhängige und souveräne Staaten umfassenden internationalen System aus.

  • Gesellschaft
  • Koalition SPD-FDP in greifbarer Nähe

    Die Bildung einer Kleinen Koalition aus SPD und FDP ist in greifbare Nähe gerückt. Was sich bereits in der Wahlnacht andeutete, verdichtete sich bei den nachfolgenden Verhandlungen: Die Sozialdemokraten und die Mehrheit der freidemokratischen Führungsspitze waren fest entschlossen, die Chance, zu einer gemeinsamen Regierungsbildung.

  • Das Genie der Gewaltlosigkeit

    Seit dem Auftreten Mahatma Gandhis, dessen 100. Geburtstag die Welt an diesem Freitag gedenkt, wird gewaltloses Handeln als Form politischer Auseinandersetzungen ernst genommen.

    Von Jerome D. Frank

  • Green Berets

    Verfahren eingestellt

    Die Affäre um die „Green Berets“ wird in dem Dunkel bleiben, das sie von Anfang an umhüllte. Die CIA hat sich „aus Gründen der nationalen Sicherheit“ jetzt endgültig geweigert, ihre als Zeugen vorgesehenen Angehörigen in dem Prozeß aussagen zu lassen, der am 20.

  • Mirage-Affäre

    Dritter Mann

    Selbst die für ihre Zurückhaltung bekannte „Neue Zürcher Zeitung“ nannte die Affäre ein „Delikt von einmaligem Ausmaß“. Und das ist der Spionagefall Frauenknecht wohl auch.

  • Prag jetzt fest auf Moskaus Kurs

    Die seit längerem erwartete große Säuberungswelle in der ČSSR ist in Gang gekommen. Auf seiner Sitzung am Wochenende beschloß das Zentralkomitee der KPČ einschneidende personelle Veränderungen.

  • Nixon ohne Fahrplan

    Mit Kritik ist die Weigerung Präsident Nixons aufgenommen worden, eine Frist für den endgültigen Abzug der amerikanischen Truppen aus Vietnam zu setzen.

  • Berliner Festwochen

    200000-Taler-Mißverständnis

    Schimele Soroker, ein Schneidermeister mit zwei Gesellen und einer Tochter, hat nach neunzehn Jahren Lotteriespiel endlich Glück – auf sein Los fällt der Hauptgewinn: zweimal hunderttausend.

  • Meir-Besuch

    Private Zusagen

    Mit allen militärischen Ehren, aber ohne offizielle Zusagen für weitere militärische Hilfe wurde Israels Ministerpräsidentin Golda Meir am Wochenanfang nach zweitägigen Gesprächen mit der US-Regierung in Washington verabschiedet.

  • Weiteres von Rowohlt

    Ausführlich berichteten wir in unserer vorigen Ausgabe über die Krise im Rowohlt Verlag, die ausbrach, als entdeckt wurde, daß der Verlag drei seiner Titel dem Bundesverteidigungsministerium zur Verfügung gestellt hatte, welches sie per Ballon und Rakete auf das Gebiet der DDR beförderte – die aber in dieser Schärfe nur ausbrechen konnte, weil ältere Spannungen im Verlag bestanden, die unter anderem mit der Aporie zusammenhängen, daß kapitalistische und „patriarchalisch“ geführte Firmen Literatur revolutionär-sozialistischen Inhalts verbreiten.

  • Dokumente der ZEIT

    Es ist wirklich gut für Deutschland, daß der erklärte Rechtsextremismus nicht im Bundestag vertreten sein darf. Als Vorsitzender meiner Partei möchte ich sagen: Dies ist das beste Ergebnis, das wir bisher gehabt haben, und deshalb liegt mir natürlich sehr daran, allen Wählern zu danken und insbesondere auch denen Dank zu sagen, die so gut mitgeholfen haben in den letzten Monaten und Wochen .

  • Ungeheure Verantwortung

    Die einen mögen’s bewundern, die anderen, mag’s vor Neid erblassen lassen: Was Karajan anpackt, hat System, ist klug durchdacht, großzügig angelegt und doppelbödig abgesichert; künstlerisch (dafür garantiert er selbst) und finanziell (dafür findet er Mäzene).

  • Sieger und Besiegte

    Selten ist bei einer Bundestagswahl so viel Prominenz auf der Strecke geblieben wie bei der Entscheidung am Sonntag. Klangvolle Namen nennt die Liste derjenigen, die in ihrem Wahlkreis nicht direkt gewählt wurden.

  • Wenn die Feste in die Wochen kommen

    Als die Berliner Festwochen 1950/51 konzipiert wurden, sollten sie vor allem dazu dienen, Berlin kulturell für das zu entschädigen, was die Stadt auch auf diesem Gebiet mit der verlorenen Hauptstadtrolle eingebüßt hatte.

    Von Hellmuth Karasek

  • Grundstücksmarkt
  • Aus dem Boden gestampft

    New Worlds for a better tomorrow – „neue Welten für ein besseres Morgen“ – das ist der Wahlspruch einer der größten Landerschließungsgesellschaften Floridas.

    Von Alfred Fetscherin

  • NOTIZEN

    Der neue Deutsche Bundestag wird voraussichtlich den Entwurf eines Gesetzes ausarbeiten, durch das Käufer von Einfamilienhäusern und Eigentumswohnungen vor dem Verlust angezahlter Gelder geschützt werden sollen.

  • Deutscher Maklerpräsident verkauft „Aldeamentos“ und „Loteamentos“ an Portugals Südküste

    Ferienhäuser für Golfer

    Mit einem „Rundschreiben an alle 75 bundesdeutschen Golfclubs“ versucht der Präsident des Ringes Deutscher Makler, Carl C. Franzen, die Freunde des Managersports an Portugals südlichsten Strand zu locken.

    Von Markus Windström

  • Kultur
  • Unser Seller-Teller September 1969

    Marga Schoeller Bücherstube, Berlin; Johannes Storm Buchhandlung, Bremen; Schrobsdorff’sche Buchhandlung, Düsseldorf; Braunsche Buchhandlung, Duisburg; Buchhandlung G.

  • Deutsche Exil-Literatur

    Vom 18. bis 21. September hatten sich in Stockholm etwa sechzig Wissenschaftler und Publizisten aus vierzehn Ländern zur ersten internationalen Konferenz, über die deutsche Exilliteratur versammelt.

    Von Hans-Albert Waller

  • Bossard statt LSD

    kann man die Grenzen der Leinwand sprengen? Wie den Raum in Beziehung zum Bild setzen? Wie den „totalen Raum“ schaffen? So neu, wie diese Fragen sind, sind sie nun auch wieder nicht.

    Von Rolv Heuer

  • FILMTIPS

    Das öffentliche Bewußtsein des Westens hat japanische Filme nur in dem Maße akzeptiert, in dem sie japanische mit abendländischen Traditionen des Denkens und der Kunst plausibel verknüpfen.

  • KRITIK IN KÜRZE

    „Babylon“, Roman von René Crevel, mit einem Essay von Klaus Mann. René Crevel, der sich 1935 mit noch jungen Jahren das Leben nahm, ist ein Bruder Raymond Radiguets und Klaus Manns, Angehöriger einer Generation, die an der Veränderung der Welt leidend teilhatte.

    Von Sybil Gräfin Schönfeldt

  • Aus den Hauptstädten der Welt

    Ostberlin – dekorativ belebt

    Die DDR rüstet sich zum Jubiläum – Krise beim Berliner Ensemble – Besson an der Volksbühne

  • Eine Reizbarkeit ohne Beispiel

    Vor fünf Jahren brachte derSuhrkamp Verlag eine Auswahl aus der umfangreichen Korrespondenz Marcel Prousts unter dem Titel „Briefe zum Werk“ heraus, die von insgesamt etwa 2000 in Frankreich veröffentlichten Briefen ungefähr ein Zehntel enthielt.

    Von Rudolf Härtung

  • Die bisher komplizierteste und aufwendigste Sendung des Deutschen Fernsehens

    Die Nacht der Apparate

    Am Sonntag um 17.50 Uhr, zehn Minuten vor Beginn der Sendung, lösen sich plötzlich die Verkrampfungen, sieht man Dieter Gütt zum erstenmal an diesem Tag lachen.

  • ZEITMOSAIK

    Nun zum Kulturellen“, sprach Professor Schiller auf der Berliner Industrieausstellung und verlieh im Handumdrehen 28mal den soeben von seinem Ministerium gestifteten Bundespreis „Gute Form“.

    Von Friedrich von 'hardenberg, genannt Nooatis

  • Komm ins Parterre

    All diese Bücher haben die hübschesten Adjektive gesammelt auf ihrem kurzen Weg vom Drucker in die – relative – Vergessenheit, die fast alle Bücher heute ein oder zwei Jahre nach ihrem Erscheinen erwartet: Man hat Keller „einen geschliffenen Dialektiker“ genannt, einen „Meister des Lakonismus“, ihm die „Unverdorbenheit des eigenen Weges“ und „eine Elastizität im Handwerklichen, die ihn zum lyrischen Ideogrammstil der Jüngsten befähigt“, bescheinigt.

    Von Hans Peter Keller

  • Was bringt die neue Bundesregierung für die Kulturpolitik?

    Verschaukeln

    Es ist Montagabend. Noch wissen wir nicht, ob der F.D.P. ein „zweiter Heinemann-Effekt“ gelingen wird, das heißt: ob ihr rechter Flügel zu einer Koalition mit der SPD bewogen werden kann, und sei es auch nur, um, mit zusammengebissenen Zähnen, die Einheit der Partei zu erhalten.

    Von Rudolf Walter Leonhardt

  • Kunstkalender

    Die komplette Graphik von Kitaj, gut 50 Blätter aus den Jahren 1963 bis 1969, Blätter, die es dem Betrachter nicht leicht machen, schwer zu lesen und zu entziffern, und die sicher zum Intelligentesten gehören, was die zeitgenössische Graphik vorzuweisen hat.

  • Am 7. Oktober wird die Deutsche Demokratische Republik 20 Jahre alt

    Es gibt keine Zone mehr

    Über die Deutsche Demokratische Republik ist in den letzten Jahren viel geschrieben worden. Die Ausbeute aus der Literatur ist dennoch meist nicht sonderlich befriedigend.

    Von Joachim Nawrocki

  • Rüstung und Hunger

    Nach neuesten Schätzungen wuchsen die Militärausgaben aller Nationen zwischen 1962 und 1967 um 50 Prozent von 120 Milliarden auf 182 Milliarden Dollar.

    Von Dieter Senghaas

  • Der Müll um uns häuft sich

    Rot Wolf hat sich mit den wenigen Büchern, die er bisher veröffentlichte, als einer der stärksten und eigenartigsten Prosaisten der jungen deutschen Schriftstellergeneration gezeigt.

  • Poetik eines Polizisten

    Seine Poetik sei „die Poetik eines Polizisten; ich trage Fakten zusammen: ich schreibe keine Geschichte, ich lege Zeugnis ab.

    Von Gabriel Laub

  • Ein Film zuviel

    Der Filmheld bindet sein Pferd fest, zieht den Hut in die Stirn und betritt langsam den Saloon. Der Filmheld geht langsamer als die anderen.

  • Einen Fetisch vor Augen

    Man hatte keine Ahnung, wie es aussehen könnte, welche Filme laufen würden, aber man fuhr mit einem Höchstmaß an Begeisterung zum fünften Festival des neuen Films nach Pesaro, weil man sich ganz schlicht und, wie sich bald zeigen sollte, auch recht naiv ein völlig anderes, ein richtig ernsthaftes, erstklassiges und fortschrittliches Festival vorgestellt und erhofft hatte, das einzige Festival, zu dem man wirklich guten Gewissens, voller Sympathien und anspruchsvoller Erwartungen glaubte kommen zu können.

  • Verhackstückt

    Die anspruchsvolle Komödie von einem der wortmächtigsten deutschen Bühnenautoren wartete drei Jahre auf ihre Uraufführung. (Seit Februar 1967 ist „Margarete in Aix“ zu lesen in „Theater heute“.

  • DIE NEUE SCHALLPLATTE

    Während Erasmus fand: „In der Schule wie im Kloster – überall das gleiche: Musik, nichts als Musik“, während er gegen die moderne Kirchenmusik wetterte, weil „die Gemeinde kein klares Wort verstehen kann“, während die Hussiten Orgeln aus den Kirchen rissen, währenddessen hatte die ungewöhnlich ergiebige, über zweihundert Jahre dauernde, berühmte Zeit der „Niederländischen Musik“ begonnen.

    Von Manfred Sack

  • Unzweckmäßigkeit und ein paar Kurven?

    Den Gutachtern standen vier Entwürfe zur Wahl, die in diesem Frühjahr als beste aus einem Architektenwettbewerb hervorgegangen waren.

    Von Hermann Funke

  • Fernsehen

    Es war eine traurige Wahlnacht

    Da schien es im letzten Augenblick doch noch kritisch zu werden, das müssen Sie mir glauben, rief der Kanzler emphatisch, als er in Appels Runde, Gleicher unter Gleichen, unbewiesene Behauptungen aufstellte.

    Von Mornos

  • 20 Jahre Volksrepublik China

    Strategie der zwei Füße

    Die chinesische Militärdoktrin kombiniert Guerilla- und Atomkrieg – Warum Professor Tsien Amerika verließ

    Von Aufnahme: Henri Cartiei-Biesson

  • ZU EMPFEHLEN

    Keine literarische Neuentdeckung wäre im Napoleon-Jahr aktueller als diese 1968 erschienene, biederschlaue, rührend verhalten ironisch erzählte Geschichte des gehbehinderten und dennoch zu des Kaisers letzten Kriegen eingezogenen Soldaten Joseph Beda, dessen populäre Autoren von ihren größten Zeitgenossen (Zola, Lamartine) bewundert wurden; das Buch ist vorzüglich übersetzt, mit informativem Vorwort und Anhang.

  • Wer ist krank, wer gesund?

    Zwei Werke einer neuen Wissenschaft: die Sozialpsychiatrie / Von Hans-Krieger

  • Manfred Bieler:

    Brief an einen Prager Freund

    Die Blumen bestellte ich nun aber bei der Münchener Fleurop, denn ich werde an Ihrem Geburtstage nicht in Prag sein, obwohl Sie mir der Nächste sind, obwohl ich, um eine Stunde mit Ihnen zu sprechen, gern eine Tagesreise auf mich nähme.

    Von Manfred Wider

  • Im Töten der Größte

    Die Erfolgswelle des Italo-Western in unseren Kinos hält unvermindert an. Zunehmend setzen sich die Tageszeitungen mit der Gattung auseinander; Materialsammlungen und Titelregister werden angelegt, Pseudonyme entschlüsselt: Das Genre ist aktenkundig geworden.

    Von Wolf Donner

  • Länderspiegel
  • Gesamtdeutscher Köpenick

    Ein junger Mann, soeben als aktiver Offizier bei der Bundeswehr ausgeschieden, wurde auf der Fahrt zum Studium nach Westberlin von einem DDR-Offizier der Nationalen Volksarmee vernommen.

  • Der Fall Rahn

    Schutzengel

    Es dauerte viele Jahre, ehe die Akten 1965 aus Italien nach Frankfurt gelangten. Hier wurden die Ermittlungen geführt, weil in Frankfurt der ehemalige Oberleutnant Birkenbach wohnte, der verdächtigt wurde, an den Erschießungen von siebzehn italienischen Zivilisten in Filetto beteiligt zu sein.

  • Nachts, als die Kripo kam

    Bestandsaufnahme

    Mittwoch, 24. September 1969, 4.10 Uhr, die Vögel schlafen noch. Für den Münchner Demonstranten-Verteidiger Rechtsanwalt Eggert Langmann ist die Nacht zu Ende.

  • Provokanter Pop

    Nein, die Vernissage fand nicht in Bad Honnef statt, dem linksrheinischen Städtchen, wo „bewaldete Höhen“ vor „rauhen, kalten Winden“ schützen und „der Rheinstrom“ für „ausgeglichene Temperaturen“ sorgt.

    Von Marion Schreiber

  • Bilanz der Wahlkampf-Störungen

    Strauß hielt die Spitze

    Die Politiker hatten das Schlimmste befürchtet. Aus dem Bundesinnenministerium hieß es, man wisse von weitverzweigten Vorbereitungen zur massiven Störung des Wahlkampfes.

    Von Carl-Christian Kaiser

  • In Köln beginnt der spektakulärste Spionageprozeß

    Photos in der Mittagspause

    Seit Monaten beklagt der Kölner Untersuchungshäftling Heinz Sütterlin, der van der Bundesanwaltschaft des Landesverrats zugunsten der Sowjetunion bezichtigt wird, er werde über Gebühr in Untersuchungshaft gehalten.

    Von Georg Stein

  • Kinder wissen mehr

    In St. Pauli steht ein Schulkind morgens im dritten Stock auf, geht die erste Treppe hinunter und findet auf dem Absatz einen Betrunkenen mit einem offenen Hosenlatz liegen.

  • APO von rechts

    Von Beruf ist er Angehöriger der Werksfeuerwehr von MAN. Aber auch in der Freizeit gilt der Einsatz von Martin S. allem, was rot ist und Festgefügtes zu zerstören droht.

    Von Christoph Berger

  • Lebensart
  • Nebbich

    Von Ben Witter

  • Patriarchen

    Die Flitterwöchner haben sich von der Hochzeitsfeier zurückgezogen und betreten das Eheschlafzimmer. „Liebling“, beginnt der junge Mann schüchtern, „sag mir bitte ehrlich: Bin ich der erste Mann, der bei dir schläft?“ „Wenn du die Absicht hast zu schlafen, bist du wirklich der erste.

  • Tratschke fragt:

    Wer war’s?

    Da alles Zureden, alles Hinweisen auf die Vernunft nicht halfen, den jungen Mann von seiner entsetzlichen Schüchternheit und seinen nervösen Spannungen zu befreien, versuchte es eine ihm befreundete Familie mit Alkohol, Tabak, heißen Bädern, mit Stärkungs- und Beruhigungsmitteln.

  • Achtung, Selbstschlücke!

    Einer muß es ja mal ausprobieren, hab ich mir gesagt. Selbstversuche dienen der Wissenschaft, und es warnt die Leute, wenn ich alles genau aufschreibe.

  • Wahn und Wirklichkeit im Wohlstand (IV und Schluß)

    Mit 22 Jahren zum Tanzen schon zu alt...

    Barbara L. ist 22 Jahre alt. Sie ging in die Volksschule; dann ist sie Schneiderin geworden. Das heißt: sie hat eine dreijährige Lehrzeit machen müssen, und da bekam sie 45 bis 55 Mark im Monat.

    Von Gisela Stelly

  • Sie sind ein Elefant, Madame!

    Wer nicht schlank ist, der ist einfältig und alt? – Wie fast fünfzig Prozent der Frauen diskriminiert werden

    Von Sybil Gräfin Schönfeldt

  • Aufschlußreiche Untersuchung in Marburg: So tief ist der Haß der Studenten gegenüber der Polizei

    Der Polizist – Feind und mißbrauchtes Werkzeug

    Am 2. Juni 1967 wird der Student Benno Ohnesorg tödlich von einer Kugel getroffen, die der Kriminalbeamte. Kurras unter bisher immer noch nicht restlos geklärten Umständen aus seiner Dienstpistole abfeuerte.

  • ZEITLICHES

    Eine junge Australierin hatte einen Autounfall erlitten und war dabei verletzt worden. Seither ist es ihr untersagt, empfängnisverhütende Mittel einzunehmen: Die Gefahr eine Thrombose wäre zu groß.

  • Viel Nickel, zuwenig Frauen

    Der Weltmarktpreis in Nickel ist seit Mitte Juli 1969 rapide gestiegen; denn in Sudbury wird gestreikt. Sudbury liegt in der kanadischen Provinz Ontario und hat 85 000 Einwohner.

    Von Dorothea Vincent

  • Serie
  • Entspannungspolitik im Schatten Prags

    Die Vergangenheit formt nicht nur die Gegenwart, sie eröffnet uns Ausblicke in die Zukunft. Die tschechoslowakische Tragödie birgt manche Lehren, die uns zu einem besseren Verständnis der voraussichtlichen Entwicklung der kommunistischen Staaten, des sich wandelnden Verhältnisses der Sowjetunion zur kommunistischen Weltbewegung wie auch einer richtigen westlichen Reaktion verhelfen können.

  • Sport
  • Gespräch mit Weltmeister Jackie Stewart

    Der „Beatle“ am Lenkrad

    Das Ziel des 30 Jahre alten Weltmeisters Jackie Stewart ist es, die Erfolgsserie, den Spitzenstand seines Vorbildes und Landsmannes, des 1967 in Hockenheim zu Tode gestürzten Jim Clark (Weltmeister 1963 und 1965), zu erreichen, ja zu überbieten.

    Von Paul Laven

  • Wo Amerikas Athleten „gezüchtet“ werden

    Sport auf dem Campus

    Eine Szene im besten Hotel von Eugene/Oregon: Das junge Paar setzt sich auf den Teppich. Beide mit langen Haaren, ausgefransten Hosen, schlaksig, lässig, aber natürlich-entspannt und reizvoll in ihrer „informal art of living“, der höchst unkonventionellen und unproblematischen Kunst, ihr Leben zu leben.

  • unzugeordnet
  • Johannes Steinhoff: Aus dem Tagebuch des Kommodore (II)

    Menschen als Roboter

    Herr General, ich melde Ihnen, daß meine Gruppenkommandeure bereit sind, sich einem Kriegsgericht zu stellen.

    Von „der Hauptwert eines Jagdfliegers besteht darin, daß.e- eine Weile lebt. ..&quot

  • Johannes Steinhoff: Aus dem Tagebuch des Kommodore (II)

    Menschen als Roboter

    Im ersten Teil unserer Serie hat General Steinhoff erzählt, wie nach einem aussichtslosen Einsatz seines Jagdgeschwaders in der Schlacht um Sizilien 1943 Reichsmarschall Hermann Göring befohlen hatte, die Kommandeure der Jagdgruppen wegen Feigheit vor ein Kriegsgericht zu stellen.

    Von „der Hauptwert eines Jagdfliegers besteht darin, daß.e- eine Weile lebt. ..&quot