Aus dem Sattel

Kiel

Otto Eisenmann auch als Landesvorsitzender zurück.

Er war das erste politische Opfer der großen Gebietsreform im nördlichen Bundesland, der vermutlich noch weitere, vielleicht sogar Lemke selbst, folgen werden. Im Koalitionsausschuß hatte Eisenmann zweimal zu der Konstruktion, nur noch zwölf statt bislang 17 Landkreise, grünes Licht gegeben. Dann in OldenburgHolstein meinte er, dieser Regierungsentwurf sei vmawsgegoren. Auf eine Panne dieser Art bei dem FDP Landesvorsitzenden hatte die CDU Landtagsfraktion schon lange gewartet. Sie forderte von Lemke den Hinauswurf. Der Regierungschef konnte Vollzugsmeldung erstatten.

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Die Entscheidung im Kieler Hotel Bellevue, trotz der Entlassung des Landesvorsitzenden der FDP an der Koalition festzuhalten, war knapp. Die mit Eisenmann unterlegenen Jungdemokraten haben dem koalitionsgetreuen Landesvorstand den Kampf angesagt und binden gemeinsam mit Eisenmann die Helme fester.

Die Interessen der jungen Leute in der FDP aber sind auf eine Koalition mit der SPD unter Oppositionsführer Joachim Steifen gerichtet. Der am 11. Januar zu wählende neue EDP Landesvorsitzende wird der große Einiger in SchleswigHolsteins FDP sein müssen. Sonst stehts schlecht um die FDP, die bei der Bundestagswahl nur noch 5 2 Prozent erhielt. H. A.

 
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