Gespräche über Nahost

US-Staatssekretär in Kairo — Paris hält an Embargo fest

Nach einer Pa use von fünf Monaten haben die UN Botschafter Großbritanniens, - der Sowjetunion, der USA und Frankreichs ihre Gespräche über den Nahen Osten wieder aufgenommen. Parallel zu den Viermächteverhandlungen führten der Staatssekretär im amerikanischen Verteidigungsministerium, Pranger, und der französische Staatsminister Bettencourt in Kairo Gespräche mit Mitgliedern der ägyptischen Regierung. Bettencourt versicherte, Frankreich werde sein Waffenembargo gegen Israel aufrechterhalten.

Die halbamtliche Kairoer Zeitung „AI Achram" stellte in einem Leitartikel fest, die Araber möchten das Verhältnis zu den Vereinigten Staaten gern verbessern, aber sie würden durch „reinen Selbsterhaltungszwang" zu einer antiamerikanischen Haltung getrieben. Der ägyptische Verteidigungsminister Mohammed Fausi warf während eines Besuchs in Ungarn den USA vor, sie unterstützten die israelische „Aggression und Expansion". Gleichzeitig stellte Fausi fest, die ägyptischen Streitkräfte seien mit Hilfe der Sowjetunion nach den modernsten wissenschaftlichen Methoden reorganisiert und bewaffnet worden. Audi in jeder anderen Hinsicht werde Ägypten durch die Sowjetunion tatkräftig gefördert. Als Unterstützung für Kairo wird auch die Erklärung gewertet, die die UdSSR gemeinsam mit den anderen Warschauer Paktstaaten — Rumänien schloß sich der Erklärung nicht an — zur Lage im Nahen Osten abgab und in der Israel scharf verurteilt wird.

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und Kairo, die seit 1965 unterbrochen sind, deutete sich unterdessen eine Verbesserung an „AI Achram" meldete, die ägyptische Regierung prüfe derzeit „mit Interesse" die jüngsten Erklärungen Bundeskanzler Brandts zum Nahen Osten. In den Beziehungen zwischen Bonn

 
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