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Ausgabe 09/1970

Artikelübersicht
Im Inhaltsverzeichnis dieser ZEIT-Ausgabe finden Sie ab dem Erscheinungstag die Artikel der ZEIT und des ZEITmagazins aufgelistet, die bereits online sind und von Ihnen abgerufen werden können.
- Politik
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Rom verlangt Disziplin
Der Hieb trifft den Nagel auf den Kopf: „Statt sich mit aller Kraft der Verkündigung des Evangelismus in den Gemeinden und dem Dienst für Frieden und Gerechtigkeit zu widmen, streitet unsere Kirche um ein Disziplinargesetz.
Von Heinz Josef Herbort
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Gereizter Ton
Zumindest auf dem weiten Feld der Innenpolitik hat sich die erste Lesung des Bundeshaushalts nicht zu jener Generaldebatte entwickelt, die für eine Aussprache über das in Zahlen gefaßte Regierungsprogramm charakteristisch sein sollte.
Von C.-C. K.
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Bomben auf die „rote Flut“
Es ist merkwürdig, wie Nachrichtenagenturen und Tageszeitungen in der Bundesrepublik alle Jahre wieder auf Tartarusnachrichten aus dem fernen Laos hereinfallen.
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Nixon hält die Türen offen
Präsident Nixon ließ es an Aufmerksamkeiten und Huldigungen für seinen französischen Gast Pompidou nicht fehlen. Zur Übernachtung stellte er dem Staatspräsidenten nach der Ankunft in Washington das Quartier in Camp David zur Verfügung; er entsandte Vizepräsident Agnew an den Flugplatz, ließ die „traditionelle französisch-amerikanische Freundschaft“ beschwören und empfing den Nachfolger de Gaulles im Weißen Haus mit besonderen Ehren.
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Senator mit dem Heiligenschein
Lebte der Renaissancemaler Giovanni Bellini in der Gegenwart und suchte ein Modell, um Franz von Assisi zu malen, würde er dafür kaum eine ausdrucksvollere Gestalt, kaum ein eindringlicheres Gesicht finden als das des demokratischen Senators Michael J.
Von Joachim Schwelien
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Nicht mehr auf de Gaulles Spuren
Gewiß kann jeder Versuch, die Beziehungen zwischen beiden Ländern zu verbessern, von der Erwartung ausgehen, daß solche Gefühle zwar verschüttet wurden, aber durchaus wieder freizulegen sind.
Von Ernst Weisenfeld
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Die Krise in Hannover machte es wieder einmal deutlich: Die Bonner Koalition ist auf den Bundesrat angewiesen
Scheidung auf niedersächsisch
Noch vor seinem 70. Geburtstag im September rüstet sich Georg Diederichs, Niedersachsens sozialdemokratischer Landesfürst, zum Abschiednehmen von Amt und Würden.
Von Dietrich Strothmann
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ZEITSPIEGEL
Zum Zeichen ihrer Aufgeschlossenheit für die nachwachsende unruhige Generation hat die Kölner CDU als Kandidaten für die Landtagswahl im Juni den früheren AStA-Vorsitzenden an der Kölner Universität, Klaus Laepple, aufgestellt.
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Später Abschied
Es hängt mit dem aufziehenden Wahlkampf zusammen: Alle Verlautbarungen des britischen Kabinetts werden sehr viel schärfer unter die Lupe genommen, als sie es eigentlich verdienen.
Von Karl-Heinz Wocker
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Was vom Kontrollrat übrigblieb
Wann ist denn der Alliierte Kontrollrat gestorben? Das war noch in der zweiten Hälfte der vierziger Jahre, so sprach der SED-Vorsitzende Walter Ulbricht kürzlich in seiner Pressekonferenz.
Von Joachim Nawrocki
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Polemische Töne
Es sieht jetzt ganz so aus, als würde es tatsächlich zu einem Gespräch zwischen Bundeskanzler Brandt und Ministerpräsident Stoph kommen.
Von Joachim Nawrocki
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Ein zarter Hauch von Polemik
CDU-Ministerpräsident Kohl aus Rheinland-Pfalz schüttelte den Kopf, als der Hamburger Senator Heinsen den Regierungsentwurf des Städtebauförderungsgesetzes lobte.
Von Rolf Zundel
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Vom Potsdamer Abkommen bis zur Moskauer Gipfelkonferenz:
Dokumente der Teilung
„(Das deutsche Volk) hat auch für jene gehandelt, denen mitzuwirken versagt war. Das gesamte deutsche Volk bleibt aufgefordert, in freier Selbstbestimmung die Einheit und Freiheit Deutschlands zu vollenden.
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Wolf gang Ebert:
Staatstheater Bonn
Nach altem gutem Theaterbrauch – man führt ihn auf Max Reinhardt zurück – soll einem neuen Ensemble eine Schonfrist von 125 Tagen gewährt werden, was beim Bonner Staatstheater um so angebrachter ist, als hier auch gleich die Intendanz mit ausgewechselt wurde.
- Wirtschaft
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Zitate der Woche
Von Alex Möller
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ZEIT SPART GELD
Das Kölner Bankhaus Herstatt macht seiner Kundschaft das Angebot, sich ein Portefeuille besonders attraktiver festverzinslicher Wertpapiere zu schaffen.
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Allein gegen alle
Zum zweitenmal kann Karl Schiller sein Programm gegen Preissteigerungen nicht durchsetzen
Von Wolfgang Hoffmann
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ZEITRAFFER
Der Bundesregierung wird in Kürze ein von den Ministern Schiller und Möller gemeinsam unterzeichneter Gesetzentwurf Abschaffung der Ausländerkuponsteuer (Steuer auf Zinserträge inländischer Rentenpapiere in ausländischem Besitz) vorgelegt.
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NAMEN
Aristoteles Onassis, griechische Groß-Reeder, büßte kürzlich seinen Öltanker „Arrow“ ein und wird dafür auch noch eine saftige Rechnung präsentiert bekommen.
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Börsen-Report
Die Zinsen steigen nicht mehr
Vom Rentenmarkt weicht die Furcht vor weiteren Kursverlusten. Während im Januar noch ein Nominalzins für inländische Anleihen von 8 Prozent für möglich gehalten wurde, glaubt man jetzt zu wissen, daß kein Emittent mehr als 7 1/2 Prozent zu bewilligen braucht.
Von Ihr Securius
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Rebellion der jungen Manager
Dr. Wolfgang H. Staehle, ein junger: deutscher Betriebswirt, studiert zur Zeit an der renommiertesten amerikanischen Managerschule, der Harvard Business School.
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Bundeshaushalt
Die „traurige Erblast“
Bundesfinanzminister Alex Möller sprach von einer „traurigen Erblast“, die ihm sein bajuwarischer Vorgänger Franz Josef Strauß hinterlassen habe.
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Hätten wir doch eine Opposition...
Die Spekulationen, die manche Zeitungen über einen möglichen Rücktritt des Wirtschaftsministers angestellt haben, sind gewiß falsch: Karl Schiller ist kein Mann, der so leicht aufgibt.
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DM-Einnahmen der DDR
Ulbrichts Wegezoll
Die Fahrer von Tanklastwagen, die Milch und Benzin nach West-Berlin bringen wollten, verstanden die Welt nicht mehr. Ohne jede Begründung verlangten die DDR-Zöllner plötzlich.
Von Joachim Nawrocki
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Kneifzange
Wäre Karl Schiller praktizierender Arzt, so hätten seine Patienten zwar Aussicht auf Genesung, sie liefen aber hin und wieder Gefahr, ein paar Pillen zuviel zu schlucken.
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Und überall steigen die Preise
Auch Diktaturen bieten keine Gewähr für stabile Preise. Zwar schafften es die Athener Obristen, die Geldentwertungs-Rate auf 2,4 Prozent zu drücken.
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Bildschirm-Konkurrenz
Schach dem Springer
Die Attacken gegen Axel Springer führen in die falsche Ecke. Es geht ja doch um viel mehr“, meinten zwei Bonner SPD-Abgeordnete und gingen lautlos an die Arbeit.
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Ärgernis
Die Gründe dafür: Bis zum Kumulationsverbot im Jahre 1966 konnte man einmal bei entsprechender eigener Sparleistung sowohl die Vergünstigungen des allgemeinen Prämiensparens wie des Bausparens in Anspruch nehmen.
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Jeder nach seiner Fasson...
Seit rund zwanzig Jahren werden in der Bundesrepublik Deutschland Fragen der Vermögensbildung diskutiert, ohne daß bislang eine befriedigende Lösung vorliegt.
Von F. Wilhelm Christians
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Die Bauern ernten immer
Die Briten haben keine Lust, die schlechteste Landwirtschaftspolitik der Welt auch noch mit ihren Milliarden zu bezahlen, wenn sie der EWG beitreten.
Von Hermann Bohle
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Stuttgarter Zeitung
Bosch macht Kasse
Es dauerte fast ein Jahr, bis die Stuttgarter Industriellenfamilie Bosch (Bosch-Witwe Margarete, Robert Bosch jun. und Schwester Eva Madelung) den angekündigten Verkauf ihrer „Stuttgarter Zeitung“ („SZ“) in die Tat umsetzte.
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Die Commerzbank läßt ihre Aktionäre warten
In dieser Woche hat die Commerzbank ihr 100jähriges Bestehen gefeiert. Auf öffentliche Veranstaltungen wurde verzichtet. Am Gründungstag kamen lediglich in Hamburg, wo am 26.
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Grüner Bericht 1970
Ertls Eiertanz
Der Grüne Bericht des Jahres 1970 unterscheidet sich von seinen Vorgängern grundlegend; er blickt zum ersten Male weiter in die Zukunft.
Von Ulrich Breuer
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Korrektur
Eine Steuer soll fallen, die bei hohen Kosten einen kleinen Betrag in die Bundeskasse brachte. Die Bundesregierung hat den Entwurf eines Gesetzes zur Abschaffung der Kuponsteuer fertiggestellt, die den Zinsertrag deutscher Inlandsanleihen in ausländischem Besitz mit 25 Prozent belastete.
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Hierarchie der Unfähigen
Peter regiert auch im Osten
In allen Bereichen des menschlichen Lebens begegnen wir Unzulänglichkeiten, Dummheit und Bürokratie. Wie die „Hierarchien der Unfähigen“ entstehen, versucht Laurence J.
Von Gabriel Laub
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Mineralöl-Markt
Die Geldgeber passen
Ausgerechnet im Raum Hamburg, wo schon vier Erdöl-Raffinerien stehen, will der Hamburger ölkaufmann Eduard Allesch eine fünfte bauen.
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Lebensmittel aus der Retorte
Zuwenig gewürzt
Zukunftsforscher empfehlen, sich allmählich auf technisch hergestellte Ernährung umzustellen, weil immer mehr Anbauflächen durch die zunehmende Verstädterung verlorengingen und ein Ende der weltweiten Bevölkerungsexplosion noch nicht abzusehen sei.
Von Heinz Heininger
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Michael Jungblut:
Der mißhandelte Aktionär
Keine Angst vor der Börse. Solche und ähnliche Titel verwenden Autoren und Verlage gern, wenn sie Bücher über die Möglichkeiten der Geldanlage in Aktien auf den Markt bringen.
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Supermarkt für Drogen
Eine sechssitzige Privatmaschine vom Typ Piper Aztek mit dem Kennzeichen D-IMUN am Heck stoppte vor der Empfangshalle des Flughafens Miami in Florida.
Von Hans Otto Eglau
- Wissen
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Geknebelte Gerechtigkeit
Mit Gerechtigkeit hat das Urteil von Chicago offenbar weniger zu tun als mit Rache. Und gerächt wurden nicht Taten, die schwere Sühne verlangt hätten, sondern Beleidigungen, Provokationen und Unbotmäßigkeiten, die unter die Rubrik „Ungebühr vor Gericht“ fallen und in jedem Rechtsstaat mit mäßigen Ordnungsstrafen belegt werden.
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Probe aufs Exempel
Schneller als gedacht und konzilianter als erwartet hat der Gewerkschaftsbund der DDR auf das Gesprächsangebot des DGB geantwortet.
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Mit den Augen kann sie Bäume belauben
Die dreiundzwanzigjährige Kunstdozentin an der amerikanischen Harvard-Universität wußte Wunderdinge über ihr Sehvermögen zu berichten.
Von Peter Roese
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Schule im Wohnzimmer macht Schule
Was Hänschen nicht lernt, lernt Hans nimmermehr – dieses Sprichwort sollte aus unserem Zitatenschatz gestrichen werden“, meint Richard Huppmann aus Emmering, Post Fürstenfeldbruck in Oberbayern.
Von Cornelia Jacobsen
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Das Gesetz des Handelns
Die Opposition hat ganz recht, die Deutschlandpolitik ist auf die schiefe Ebene geraten – nur: Sie rutscht nicht erst seit gestern ohne Haltepflöcke immer weiter abwärts.
Von Marion Gräfin Dönhoff
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Keine Prämie für Gewalt
Eines haben die mörderischen Terroristen mit ihren Anschlägen auf Zivilmaschinen immerhin erreicht: Einige Fluggesellschaften haben den Luftverkehr nach Israel – mindestens was Post- und Frachtsendungen anbetrifft – Beschränkungen unterworfen.
Von H. G.
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Das Superding
Am Montag dementiert, am Dienstag zugegeben: Axel Springer gibt seine Alleinherrschaft auf. Mag sein Motiv Resignation oder die Drohung mit einer Lex Springer aus Bonn sein – der Hamburger Großverleger hat sich einen völlig unpolitischen, dafür aber tüchtigen Geschäftsmann als Partner geholt: Reinhard Mohn, Alleininhaber des Bertelsmann-Verlages.
Von Hartwig Meyer
- Reisen
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Zwei Tage in Stockholm
Abenteurer werden enttäuscht
Ich kannte einmal einen Mann, der lief tagelang durch Stockholm und suchte Venedig. Weder fand er das eine, noch sah er das andere.
Von Karl-Richard Könnecke
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Ist Skilaufen in Frankreich teuer?
Pyrenäen wollen konkurrieren
Die erste Berührung mit dem deutsch-französischen Wechselkurs schien alle Befürchtungen zu widerlegen: das Frühstück im „Capitole“, einem jener rasanten französischen Fernschnellzüge, der die 600 Kilometer lange Strecke zwischen.
Von Ferdinand Ranft
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REISESPIEGEL
Die Hoffnung vieler Bundesbürger, die Aufwertung werde den diesjährigen Urlaub verbilligen, hat sich nicht erfüllt. Lediglich in der Wintersaison wurden einige Urlaubsreisen zu wesentlich niedrigeren Preisen, als ursprünglich vorgesehen, verkauft.
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Auf Mini-Kreuzfahrt
Man soll die beinahe liebenswürdigen Prospektübertreibungen nicht ernst nehmen; die Wirklichkeit ist weniger, pompös – aber gerade deswegen erträglich, Kurzum: die „Mini-Kreuzfahrt“, die das noch ganz neue, hochmoderne 5000-BRT-Fährschiff „Vikingfjord“ noch dreimal anbietet (12.
Von Manfred Sack
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reisenachrichten
Erholung ’70: Unter dieser Devise hat der Landesverkehrsverband Westfalen, Dortmund. je einen Reiseführer (kostenlos bei den Reisebüros erhältlich) für das Westfälische Industriegebiet, das Sauerland, den Teutoburger Wald und das Münsterland herausgebracht Außer den Übernachtungs- und Pensionspreisen in Gasthäusern und Hotels geben die Reiseführer auch Hinweise über Verkehrsverbindungen, Sehenswürdigkeiten und Ausflugsziele.
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Überwintern in der vierten Saison
Liebe, Tod und Trinkgeld
Wir sind hier die Könige“, sagt Rentner Wagner aus Hamburg und läßt den Blick durch die Hotelhalle wandern, als hätte er einen Sieg errungen.
Von Wolf-Dietrich Rüfenacht
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Rumänien 1970
Konkurrenz für das Schwarze Meer
Klagen über Urlaubspannen hörte man im letzten Sommer nicht nur von Mallorca-Touristen. Auch an der Schwarzmeerküste erfüllten sich nicht alle Urlaubsträume.
Von Kai D. Eichstädt
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Ceylon: „Ferienreise in Gesellschaft Gleichgesinnter“
Zwei Tage schluckt der Kalender
Am frühen Morgen überquerte das Flugzeug die Persische Wüste und setzte zur Zwischenlandung in Karachi an. „Na sehen Sie, jetzt haben wir schon ein gutes Stück geschafft“; die weißhaarige Dame, überraschend rosig und ausgeruht nach dem Nachtflug, genehmigte sich im Aufenthaltsraum des Flughafengebäudes ein Täßchen Tee – zum Einheitspreis von einer Mark.
Von Marion Schreifeer
- DIE ZEIT
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Das Schwarz-Weiß-Dilemma
Sanktionen gegen Südafrikas Apartheid-Politik haben auch eine Kehrseite Arthur Ashe: „Repressalien sind unter unserer Würde“
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J.M-M: Kleine Unterschiede
In Hamburg, vor dem Pressehaus, im Zentrum der Stadt, verprügelte ein Mann ein junges Mädchen. Sicherlich hoffte das Mädchen, daß die Umstehenden ihr zu Hilfe eilen würden.
- Gesellschaft
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Nixon-Botschaft
Kreml: Alte Ziele
„Unveränderte Zielsetzungen“ seiner Politik hat die sowjetische Regierung Washington im Zusammenhang mit dem Bericht des US-Präsidenten über „die amerikanische Außenpolitik der siebziger Jahre“ vorgeworfen.
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Ungewißheit in Hannover
Nach fünfjährigem Bestehen ist zu Beginn der Woche die SPD/CDU-Regierungskoalition in Niedersachsen auseinandergebrochen. Der Bruch, der bereits seit mehreren Tagen erwartet worden war, wurde mit der Entlassung der vier CDU-Minister im niedersächsischen Kabinett durch den sozialdemokratischen Ministerpräsidenten Georg Diederichs besiegelt.
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Wagners Rückfall in die Romantik
„Nie sollst du mich befragen“, verlangt der rettende Ritter Lohengrin von der unschuldig-holden Elsa – Filippo Sanjust, italienischer Bühnenbildner, der an Berlins Deutscher Oper bislang selbst sozialkritisch ambitionierte Stücke wie Henzes „Jungen Lord“ in ein Kostüm von heiler Welt zu verstecken vermochte und den es zu Höherem, zur Opernregie drängt, befragte vor seiner Frankfurter Inszenierung des „Lohengrin“ den Publikumsgeschmack.
Von H. J. H.
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Presse-Debatte
Prinzipiell einig
Presse- und Informationsfreiheit müssen gewahrt bleiben und das Recht der Meinungsfreiheit muß auch die Pflicht zur wahrheitsgemäßen Information einschließen.
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Empörung über Terrorwelle
Weltweite Empörung und verschärfte Sicherheitsmaßnahmen auf vielen Flughäfen haben der Absturz einer Verkehrsmaschine der Swissair bei Würenlingen in der Schweiz und der Sprengstoffanschlag auf ein Flugzeug der österreichischen Verkehrsgesellschaft Austrian Airlines, das in Frankfurt am Main gestartet war, ausgelöst.
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DIE NEUE SCHALLPLATTE
Eine Sammlung, „worinne einem anfahenden Organisten Anleitung gegeben wird, auff allerhand Arth einen Choral durchzuführen, anbey sich im Pedal studio zu habilitieren, indem in solchen darinne befindlichen Chorälen das Pedal gantz obligat tractiret wird“, wie es im Originaltitel heißt.
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Vorbereitungen für Treffen Brandt-Stoph
Die Aussichten auf ein Treffen zwischen Bundeskanzler Willy Brandt und DDR-Ministerpräsident Willi Stoph haben sich weiter verbessert.
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Dokumente der ZEIT
Sehr geehrter Herr Vorsitzender, Ihr Schreiben vom 11. Februar 1970 und die darin enthaltene Einladung zu einem Gespräch habe ich dankend zur Kenntnis genommen.
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Ende des Prozesses Werner Egk/Konrad Boehmer
Wiederherstellung der Ehre
Zugegeben: die Bemerkung war alles andere als sanft. Zugegeben auch, daß ihr Autor in letzter Zeit mehrmals gezeigt hat, wie er zunächst mit Klugheit und Sachverstand die Rolle der Musik und der Musikerziehung in unserer Gesellschaft zu analysieren versteht, um dann die Erkenntnis so überspitzt zu formulieren, daß er anschließend einiges revozieren muß.
Von Heinz Josef Herbort
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Zum Tode von Samuel Joseph Agnon
Der Chagall der Literatur
Es war im März 1937, als ich Agnon für die in Kairo erscheinende Tageszeitung „La Bourse Egyptienne“ interviewte – in jenen idyllischen Zeiten, als das britisch verwaltete Mandats-Palästina mit König Farouks Ägypten in guter Nachbarschaft lebte.
Von Erich Gottgetreu
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Ist unsere Verfassung tabu?
Das Grundgesetz wurde in den ersten neunzehn Jahren neunzehnmal geändert, einmal im Jahresdurchschnitt. In den ersten sieben Monaten des Jahres 1969 wurden sieben Änderungen beschlossen, eine im Monatsdurchschnitt.
Von Hans Dichgans
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FILMTIPS
Im Fernsehen: „Brigitte und Brigitte“ (1966), von Luc Moullet, West III am 28. Februar. „Drôle de drame“ (1937), von Marcel Carné, Bayern III am 28.
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B-52 bombardieren laotische Hochebene
Die seit Jahren schwelende Krise in Laos ist in ein gefährliches Stadium getreten. Nach der Rückeroberung der strategisch wichtigen Hochebene der Tonkrüge durch nordvietnamesische Streitkräfte werden in der laotischen Hauptstadt Vientiane weitere Vorstöße der Nordvietnamesen erwartet.
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Sturz Husseins verhindert
Die Auseinandersetzungen zwischen der jordanischen Regierung und den palästinensischen Guerilla-Organisationen, die zum Sturz König Husseins zu führen drohten, sind vorläufig beigelegt worden.
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Fernsehen
Söhne und Väter
Wie da jemand zurückkehrt zu den Plätzen der Kindheit, im Treppenhaus den Linoleum- und Bohnerwachsgeruch wiedererkennt, sich in der Schulturnhalle, zwischen Sprossenwand und Bismarck-Statue, an alte Lehrer erinnert, auf einem Türschild den verblichenen Namen der Concierge, des Portiers, des Vizen entziffert, auf Brandmauern Reste uralter Reklametexte zu einem Slogan der zwanziger Jahre ergänzt: so meisterlich ist das von der Literatur beschrieben worden, dieses Heimkehrritual und melancholische Erinnerungsspiel, daß der Versuch, an Hand eines Klassenphotos eine Volksschulklasse der zwanziger Jahre zu rekonstruieren, schon ein wenig vermessen erscheint.
- Kultur
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ADA STONS:
Es ist Zeit
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Die Welt der Irren und die irre Welt
So faszinierend wie irritierend: die Aufsätze des Psychiaters Ronald D. Laing
Von Jean Amery
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Gefühle ohne Folgen
so umfangreich geworden. Ein Schriftsteller, dessen Bücher bisher wie mit der Konditorspritze geschrieben wirkten, hat möglicherweise zeigen wollen, daß er seinen Lesern beides bieten kann: Brot und Wortspiele.
Von Jürgen Manthey
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Ein Land ohne Gesetzbuch
Das befohlene Chaos“ – „Maos letzte Revolution“ – „Maos persönliche Revolution“ – „Maos zweite Revolution“ – so lauten westliche Bezeichnungen für die „Große Proletarische Kulturrevolution“ in China.
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Exodus 1970
Immer noch wandern täglich etwa zehn Juden aus Polen aus. Sie hinterlassen nicht nur ihre ganze Habe, sie hinterlassen auch die Heimat, die sie niemals wiedersehen können.
Von Rudolf Stroebinger
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KRITIK IN KÜRZE
„Frauen – Versuche zur Emanzipation“ von Erika Runge. Vom Dichter, der dem Volk aufs Maul schaut, unterscheidet sich Erika Runge dadurch, daß sie angesichts sprechender Menschen das Tonbandgerät auf Aufnahme schaltet.
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Der amerikanische Film entdeckt die Zivilisationsflüchtlinge
Die resignierten Rebellen
Schon wieder, kurz nach „Easy Rider“, ein amerikanischer Film, der aus dem Rahmen unserer Vorstellungen von Hollywood fällt: Arthur Penns „Alice’s Restaurant“.
Von Wolf Donner
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ZEITMOSAIK
Achtzehn Monate Gefängnis erhielt der tschechoslowakische Schriftsteller und Journalist Ota Filip wegen „krimineller Vergehen gegen das tschechoslowakisch-sozialistische Staatssystem“.
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Aus den Hauptstädten der Welt
Rom – veni, vidi, Verdi
Strehler resigniert – Zeffirelli kapituliert Italiens Film drängt aus der Krise
Von Toni Kienlechner
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Wozu studiert man eigentlich Politische Wissenschaft?
Als die konservativen Kritiker der studentischen Protestbewegung die Entdeckung machten, daß die intellektuellen Wortführer der studentischen Aktivisten sich zu einem nicht geringen Teil aus Studenten der Soziologie und Politikwissenschaft rekrutierten, war für sie damit das Urteil über diese modernen Wissenschaften gleich mitgesprochen.
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Tragödie des guten Glaubens
Im Herbst 1966, im Frühjahr 1967, als der israelisch-arabische Konflikt wieder einmal hochgespielt wurde oder sich selbst hochspielte, bemühte sich neben anderen auch Jean Paul Sartre, die feindlichen Brüder im letzten Augenblick doch noch an einen Tisch zu bringen – wenigstens die Linken, wenigstens für eine Diskussion.
Von Robert Neumann
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Die neuen Herren der Universitäten (I)
Erwünscht: fast ein Messias
NINA GRUNENBERG: Sie waren der erste Hochschulpräsident, der in der Bundesrepublik gewählt wurde. Dafür haben Sie sich im Audimax der Hamburger Universität einer Prüfung unterziehen müssen, bei der Sie nicht nur von den 130 Mitgliedern der Wahlversammlung examiniert wurden, sondern auch vom studentischen Publikum.
Von Nina Grunenberg
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Kunstkalender
150 Arbeiten von neun Moskauer Künstlern aus der Generation der Dreißig- bis Vierzigjährigen – so umfangreich und so eindeutig in der Ablehnung des sozialistischen Realismus, der sich im russischen Beitrag zur Biennale in Venedig und in jeder offiziellen Darbietung heutiger russischer Kunst als die oberste Maxime zu erkennen gibt, sind russische Künstler in der Bundesrepublik noch nicht in Erscheinung getreten.
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Aus dem Geist der Geometrie
Um die Wende vom zweiten zum ersten vorchristlichen Jahrtausend gab es in Griechenland keine Kunst von nennenswerter Höhe: Die untergegangene minoisch-mykenische Kultur verdämmerte in letzten Ausläufern.
Von Helmut Schneider
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Kakanische Gespenster
Ein alter Mann, ein Schriftsteller, liegt in einem Krankenzimmer und gibt sein Leben zu Protokoll. Seine früheste Kindheitserinnerung ist ein Todesfall.
Von Hans-Albert Walter
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„Steckbriefe“
Die Zahl spielt besonders in der Wirtschaftsgeographie eine große Rolle.....................................................
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Der Reiz des Untypischen
Eine wunderschöne Privatsammlung ist im Wallraf-Richartz-Museum zu sehen. Ich meine jetzt nicht die Sammlung Dr. Peter Ludwig, diese imponierendste aller Dauerleihgaben, dieser risikofreudige Einstieg eines Privatmannes in die Kunst der 60er Jahre, sondern die Sammlung Dr.
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Wie sie „Dr.“ wurden (Schluß)
Nach dem Lesen von sechzehn Dissertationen
Als die ersten Artikel der Serie „Wie sie ‚Dr.‘ wurden“ erschienen waren, begegnete ich einiger Skepsis. Aber ich habe wirklich alle diese Dissertationen von vorn bis hinten gelesen, und so schlimm war das gar nicht.
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Schon knistert es wieder um die Kurzfilmtage in Oberhausen
Die Demokratie der Filmmacher
Demokratie ist ein schwieriges Geschäft Das haben in den letzten Jahren auch die Leiter von Filmfestivals erfahren müssen. Sinn, Zweck und Struktur dieser Veranstaltungen wurden zum Lieblingsthema ihrer Teilnehmer und Berichterstatter.
- Länderspiegel
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Nur ein mattes Helau
Morgens um zehn Uhr war die Welt des Karl Reismann noch in Ordnung. Galant komplimentierte er seine Gäste in ein renommiertes Düsseldorfer Café.
Von Hans-Werner Conen
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Glück per Zahlkarte
Die „Westfälische Rundschau“ in Dortmund berichtete exklusiv, und ihre Redakteure hatten den ersten Ärger. Bis zum Vormittag um 11 Uhr registrierte die Telephonzentrale über 400 Anrufe empörter Leser.
Von Roli Düdder
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Das ewige Zünglein
Für Bayern wäre es nicht schlecht, das Bonner Regierungsbeispiel zu übernehmen, meinte kürzlich ein schwäbischer FDP-Abgeordneter.
Von Jens-Michael Priester
- Lebensart
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Dreck, den wir atmen
Würde man all das Papier verbrennen, auf dem die Verpestung unserer Atemluft schon erfolglos beklagt worden ist – die Sonne würde sich verdunkeln hinter der aufsteigenden Rauchwolke.
Von Theo Löbsack
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Apfel-Einsatz
Die CDU-Bundestagsabgeordnete Annemarie Griesinger beklagte im Bundestag, daß die Angehörigen der Bundeswehr bei ihrer Verpflegung vorwiegend ausländisches Obst bekämen, Zitrusfrüchte etwa und Bananen.
Von Gabriel Laub
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Randspalten-Lyrik
Von Otto-Heinrich Kühner
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Logelei
Als sich Zweistein im Frühjahr 1968 von seinen Logelfreunden mit einem Intelligenztest verabschiedete, ließ er eine der Testaufgaben ungelöst.
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Adieu!
Es gilt, Abschied zu nehmen von einem geliebten Freund und guten Kameraden; wir trauern um den wackeren Vorkämpfer für ausreichende Beinfreiheit, den mutigen Knieenthüller und kompromißlosen Stoffeinsparer – den Minirock.
Von Wolfram Siebeck
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Diese Kinder
Der Vater schreibt den Scheck aus, als sein zweiter Sohn mit der gleichen schlechten Nachricht ankommt, nur daß er 3000 Dollar haben will.
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Madame Tussaud gibt sich die Ehre
Ich wäre gern dabei, aber man hat mich nicht eingeladen. Ich bin eben weder berühmt genug noch ein hinreichend bestialischer Verbrecher, um bei Madame Tussaud porträtiert zu sein, in Wachs, dreidimensional, in Lebensgröße.
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Pendler-Neurose
Wer im Bus, per U- oder Straßenbahn zur Arbeit fährt, fahren muß, der weiß es: morgens um sieben und abends um fünf ist die Welt in Unordnung.
Von Michael Sorge
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Warum sie sich verbrannten
In den letzten Wochen wurden in Frankreich eine Anzahl von Selbstmorden, bekannt, die mit Feuer ausgeführt worden, waren. Es kam in dieser kurzen Zeitspanne zu fünf Selbstverbrennungen; in jedem Falle handelte es sich um junge Leute.
Von Josef Müller-Marein
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Mit Zahlen läßt sich alles beweisen
Englands Bobbys sind nervös. Nach vier Polizistenmorden (innerhalb der letzten sieben Monate) suchen viele einen neuen Job; im vergangenen Jahr haben 3300 Polizeibeamte in Großbritannien ihre Uniform an den Nagel gehängt.
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Fremde
Fremde sind Leute, die später gekommen sind als wir: in unser Haus, in unseren Betrieb, in unsere Straße, unsere Stadt, unser Land.
- Sport
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Box-Weltmeister hoch im Kurs
Der Wirrwarr um die „Weltmeisterschaft aller Klassen“, wie die Schwergewichtsmeisterschaft der Berufsboxer traditionell genannt wird, ist beendet.
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Ski-Marathon mit älteren Herren
Ein Ort, dem Fremdenverkehrspropaganda zungenbrecherisch erschwert wird, Strbske Pleso in der (slowakischen) Hohen Tatra, erlebte die Nordischen Skiweltmeisterschaften.