• Ausgabe 17/1970

    Ausgabe 17/1970

    Artikelübersicht

    Im Inhaltsverzeichnis dieser ZEIT-Ausgabe finden Sie ab dem Erscheinungstag die Artikel der ZEIT und des ZEITmagazins aufgelistet, die bereits online sind und von Ihnen abgerufen werden können.

  • Politik
  • Der Ferienstreit – „computerreif“

    Der Zusammenprall zwischen extremen Auffassungen, wie ihn der rheinland-pfälzische Kultusminister Bernhard Vögel prophezeit hatte; blieb aus.

  • DDR-Anerkennung

    Der 22. Staat

    Die DDR und die Zentralafrikanische Republik haben am letzten Wochenende vereinbart, diplomatische Beziehungen aufzunehmen und Botschafter auszutauschen.

  • – – Dokumente der ZEIT – –

    „Ich freue mich, Ihnen heute abend berichten zu können, daß der Fortschritt bei der Ausbildung und Ausrüstung der südvietnamesischen Streitkräfte unsere ursprünglichen Erwartungen vom Juni vorigen Jahres wesentlich übertroffen hat.

  • Verursacht manchmal Ärger

    Sind für Einsatz und Führung des Mitarbeiters besondere gesundheitliche oder private Gegebenheiten zu beachten?“ Solche nicht ganz unproblematischen Fragen zu beantworten gehört zu den Aufgaben eines Vorgesetzten bei Siemens.

  • Kreiskys riskanter Ritt

    Zum erstenmal in seiner Geschichte hat Österreich eine Minderheitsregierung. Nachdem die Bemühung um eine Große Koalition nach sechswöchigen, zähen Verhandlungen gescheitert sind, versucht es Bundeskanzler Bruno Kreisky nun mit einem sozialistischen Kabinett, dem im Parlament eine Mehrheit aus ÖVP und FPÖ gegenübersteht.

  • Siscos Nahost-Mission ist gescheitert

    Heftige Demonstrationen gegen US-Unterstaatssekretär – Mehr Sowjets nach Ägypten

  • Apollo-Programm wird fortgesetzt

    Stürmisch begrüßt wurde die Mannschaft von Apollo 13 nach ihrer dramatischen Rückkehr zur Erde. Trotz der gescheiterten Mondlandung wollen die Vereinigten Staaten ihr Apollo-Programm zur Erforschung des Erdtrabanten fortsetzen.

  • Auszüge aus einer Klageschrift

    Woran erkennt man Jochen Cornils?

    An sich fühlte sich das Photomodell Jochen Cornils – Größe 183, Oberweite 103, Augen blau – recht geschmeichelt, daß es dafür ausersehen wurde, für ein Titelbild des Hamburger Stern zu posieren.

  • Wien

    SALT eröffnet

    Im Wiener Schloß Belvedere sind in der vergangenen Woche die sowjetischamerikanischen Verhandlungen über eine Begrenzung der strategischen Rüstung (SALT) eröffnet worden.

  • Contergan

    Kommt endlich Hilfe?

    Der Vertrag zwischen dem Contergan-Herstellerwerk, der Chemie Grünenthal, und den Vertretern der Eltern geschädigter Kinder auf eine Schadenersatzleistung von 100 Millionen Mark soll jetzt in eine „größere Lösung“ für alle körperbehinderten Kinder umfunktioniert werden: Mit Hilfe einer „nationalen Stiftung“ glaubt man den Contergan-Kinder besser helfen zu können.

  • Auftakt in Nordrhein-Westfalen

    Bundespolitische Prominenz beim Beginn des Wahlkampfes – Scheel: Letzte Energien

  • Der große Weichmacher

    Oldenburg: die Trademark kennt auch der, der noch nie ein Objekt von Claes Oldenburg in natura gesehen hat, kennt sie ebenso wie er Warhol oder Lichtenstein kennt, von denen er ganz bestimmt schon einmal eine Graphik gesehen hat.

  • Underground untereinander

    „Entweder du zahlst, oder wir schlagen hier alles kurz und klein, und deine Uschi nehmen wir uns auch vor“, soll ein Rollkommando der ehemaligen „Südfront“ und „Tupamaros“ dem Pop-Kommunarden Rainer Langhans gedroht haben.

  • Moskau Feiern für Lenin

    Mit großem Aufwand werden in dieser Woche in der Sowjetunoin und den anderen kommunistischen Ländern die Feiern zum 100. Geburtstag Lenins begangen.

  • Massaker in Kambodscha

    Großes Aufsehen haben in den letzten Tagen Nachrichten über Massaker an in Kambodscha lebendei Vietnamesen ausgelöst. Hunderte von Leichen, die den Mekong hinabtrieben, waren der grausige Beweis für die Terrorwelle, denen zur Zeit die 6000 in Kambodscha lebenden Vietnamesen ausgesetzt sind.

  • Vatikanisches Dementi

    Ist der Vatikan dabei, seine Haltung zur Oder-Neiße-Grenze zu revidieren? Den Anlaß zu dieser Frage lieferte eine Meldung der französischen Nachrichtenagentur Agence France Presse, die in vatikanischen Angelegenheiten als gut unterrichtet gilt.

  • USA ziehen 150 000 Mann ab

    Präsident Richard Nixon will bis zum Mai des nächsten Jahres weitere 150 000 amerikanische Soldaten aus Vietnam abziehen lassen.

  • Sind Journalisten nur „Staatstrompeter“?

    Es lag wohl am Schwabinger Klima. Die Stimmung war freundlich und beinahe herzlich. Trugen in letzter Zeit Journalisten und Politiker so manche Fehde aus, nur weil sie sich mißverstanden glaubten – in der Katholischen Akademie Bayerns schien das Einverständnis mindestens anfangs fast vollkommen.

  • Der Irrtum der Leninisten

    Die Grundlage der späteren stalinistischen Entwicklung wurde zu Lenins Zeiten gelegt. Das ist keine Frage. Aber ganz sicher hatte Lenin nicht die Absicht, ein System zur Macht zu bringen, wie es sich später im Stalinismus gezeigt hat.

    Von Robert Havemann

  • Wenn Wehner explodiert...

    Herbert Wehner wird im Sommer 64 Jahre alt. Nichts davon ist ihm anzumerken: Der Vulkan sprüht noch immer Feuer und Lava. Auch unter vier Augen gibt es kein sanftes Säuseln, eher verhaltenes Stakkato.

    Von Kurt Becker

  • Mutmaßungen über Barzel

    Seit Barzel und Strauß auf dem Münchner CSU-Parteitag einander mit so ausgesuchtem Wohlwollen begegnet sind, treibt die Spekulation üppige Blüten.

    Von Rolf Zundel

  • Der Eierkopf der Labour Party

    Finanzminister Roy Jenkins – ein beschaulicher Bewerber um Englands höchstes Amt

    Von Karl-Heinz Wocker

  • Das Ende einer Expedition

    Nach der Rettung von „Apollo 15“: Die Aussichten für die amerikanische Weltraumfahrt sind trübe

    Von Rüdiger Proske

  • Raketen-Dialog

    Auftakt in Wien

    Völlig zivil, als seien sie kunstliebende Touristen, nahmen sich jene mehr als hundert Amerikaner und Sowjetrussen aus, die letzte Woche fast zaghaft den barocken Marmorsaal des Wiener Schlosses Belvedere betraten.

  • ZEITSPIEGEL

    Männer haben in der Küche nichts zu suchen. So jedenfalls wollen es die Hersteller der „Haushandschuhe London Special“. Die Gebrauchsanweisung klärt darüber auf: „Dieser seidenweich gefütterte Haushandschuh ist besonders zum Abwaschen geeignet, darum nur in Damengrößen erhältlich.

  • Innere Reformen

    Genschers Wunschzettel

    Minister Genscher hat mit einer Tradition seines Ressorts gebrochen. Innenminister waren bisher in der Regel Bewahrer einer konservativ verstandenen Staatsräson, Beschützer des Status quo; sie waren in erster Linie damit beschäftigt, Ordnung und Sicherheit zu erhalten.

    Von R. Z.

  • Ernst Bloch (VII)

    Das Prinzip Hoffnung

    Enttäuschte Hoffnungen sind für Ernst Blochs „Optimismus mit Trauerflor“ eine Bedingung für immer neue Hoffnung. Der in die USA Emigrierte hatte es nach Ende des Zweiten Weltkriegs abgelehnt, einem Ruf ins Frankfurt Adornos zu folgen, da er „nicht daran denke, dem Kapitalismus zu dienen“.

    Von Claus Grossner

  • Wolfgang Ebert:

    Schirmherr Brandt

    Wie es im Sprechzimmer des Kanzlers zuweilen zugeht, davon habe ich eine recht präzise Vorstellung..........................

  • Sackbahnhof West-Berlin?

    Dummes Zeug“ sei es, so meint Bürgermeister Schütz, wenn man glaube, West-Berlin gehe nach einer völkerrechtlichen Anerkennung der DDR verloren.

  • Wirtschaft
  • Prestige an letzter Stelle

    Zwar stehen die Passagierschiffe oder „Musikdampfer“, wie man sie an der Küste nennt, rein zahlenmäßig an letzter Stelle der deutschen Handelsflotte, ansonsten liegt ihr Stellenwert aber wesentlich höher.

  • Aussteigen in Deutschland?

    Tendenzieller Abbau in Deutschland, langsame Akkumulation amerikanischer Engagements und relativ große, aber selektive Posten in Japan empfiehlt das Düsseldorfer Bankhaus C.

  • Ulbricht muß kürzertreten

    Die Wirtschaft der DDR setzt zum großen Sprung nach vorn an. Sie will jetzt endlich die richtige Kurve kriegen. Das etwas paradoxe Motto, von Walter Ulbricht kürzlich verkündet und von allen Genossen jetzt pflichtschuldigst wiederholt, heißt: „Überholen, ohne einzuholen.

    Von Joachim Nawrocki

  • ZEITRAFFER

    Amerikas Handelsminister Maurice Stans forderte den US-Kongreß auf, Restriktionen gegen übermäßige Importe zu verhängen. Stans bezeichnete die Verhandlungen mit den ausländischen Exporteuren über eine freiwillige Zurückhaltung bei Textillieferungen als gescheitert.

  • NAMEN

    Hans Katzer, früher Arbeitsminister im Kabinett Kiesinger und Führer des linken CDU-(„Katzer“-)Flügels, hält auch Zwangsmaßnahmen für gerechtfertigt, wenn es darum geht, die Arbeitnehmer zum Sparen anzuhalten.

  • Alusuisse

    Die Küste lockt

    Den Schweizer Weltkonzern Alusuisse zieht es an die See. Auf dem Rüstersieler Goden in Wilhelmshaven will die Schweizerische Aluminium AG noch dieses Jahr mit dem Bau eines chemischen Werkes beginnen.

  • Britisches Budget

    Diesmal keine Wahlgeschenke

    Größere Beachtung als die wirtschaftspolitischen Maßnahmen, die Schatzkanzler Roy Jenkins dem britischen Unterhaus verkündet hat, verdient, was er in seiner Budgetbotschaft nicht gesagt hat: Im Gegensatz zu jahrzehntealten Britensitten hat er keine Wahlgeschenke in Form massiver Steuersenkungen verteilt.

  • Ein Abgeordneter liegt quer

    Noch ehe Finanzminister Alex Möller den Startschuß erteilte, weiteres Staatsvermögen unters Volk zu streuen, wurde er schon wieder gebremst.

  • Geschäft mit Sex

    Nackt füllt die Kassen

    Wissen Sie“, erklärt das Mädchen in der Bar, „vor drei Jahren mochte ihn niemand – heute laufen alle hinter ihm her.“ Die Mädchen verfolgen Verleger Christian G.

    Von Rolf Diekhof

  • Steuergelder für den Flugzeugbau

    Senkrecht in die Wolken

    Das spektakulärste Flugzeug der deutschen Luftfahrtindustrie wird eingemottet. Die Deutsche Luftfahrtschau Hannover (24. April bis 3.

    Von Kai D. Eicbstädt

  • AUS UNTERNEHMUNGEN

    Die Stadtsparkasse Wuppertal hatte in ihrem 148. Geschäftsjahr mit 118 Millionen Mark den bisher höchsten Zuwachs an Spareinlagen innerhalb eines Jahres zu verzeichnen.

  • Flirt mit dem Atom

    Es klingt paradox – ein Kohlenunternehmen sieht seine Zukunft im Atomstrom. Abel die Steinkohlen-Elektrizitäts AG in Essen – kurz Steag genannt – ist ernsthaft auf der Suche nach einem Weg in die Kernenergie.

    Von Konrad Müller

  • Zitate der Woche

    Von im britischen Schattenkabinett der Opposition

  • Autoversicherung

    Gelb und Grün

    Zu Beginn dieses Jahres konnten oder wollten die Versicherer noch nichts Genaues sagen: Eine Erhöhung der Versicherungsprämien in der Kfz-Haftpflicht zum nächstmöglichen Zeitpunkt (1.

  • Franzosen bleiben auf der Brücke

    Am Freitag dieser Woche werden sich am Boulevard des Invalides im vornehmen 7. Arrondissement von Paris die Aktionäre der Roussel-Uclaf S.

  • Börsen-Report

    Affären störten das Geschäft

    Nach einer Periode längeren Schweigens über die Gründe, die für den Zusammenbruch der Aktien von IOS Ltd. und IOS Management verantwortlich sind, sind die IOS-Herren in Genf und in der Bundesrepublik plötzlich redselig geworden.

    Von Ihr Securius

  • Herren

    Neuerdings sagt der Barmenia-Angestellte R. Schulpe zum Barmenia-Direktor H. Meiter „Guten Tag, Herr Meiter“; und wenn dem Schulpe das in den vielen Jahren zuvor eingeübte „Herr Direktor“ dazwischenrutscht, dann erweist sich der Schulpe als ein „positiv psychologisch“ nicht beeinflußbarer als ein für die Barmenia-Demokratie noch nicht reifer Versicherungsangestellter.

  • Ein Prinz für die ganze Republik

    Feierlich führte Dr. Guido Sandler, Generalbevollmächtigter des Bielefelder Oetker-Konzerns, das teuerste Glas Bier zum Mund, das je in Deutschland gebraut wurde.

    Von Hans Otto Eglau

  • Ketten für die Bosse?

    Wolfgang Kartte, Wettbewerbsexperte in Karl Schillers Wirtschaftsministerium, muß es wissen: „Der Kampf um die Fusionskontrolle beginnt erst jetzt; die Verbände wetzen ihre Messer.

  • Haben die Rentenfonds ausgedient?

    In einem bisher noch nicht gekannten Ausmaß hat sich der deutsche Sparer im vergangenen Jahr in festverzinslichen Wertpapieren engagiert.

  • Tapetenwerbung

    Mit Pop gegen die rauhe Welle

    Mit gekreuzten Beinen sitzt ein Häftling auf seiner Gefängnispritsche und lehnt – genüßlich grinsend – an einer blumentapezierten Zellenwand.

  • Quittung

    Viele Mieter müssen in einen, sauren Apfel beißen. Ihre Hausbesitzer setzen die Mieten kräftig herauf. Die Finanzierungshelfer, die Sparkassen, haben nach der letzten Diskonterhöhung der Bundesbank die Hypothekenzinsen heraufgesetzt, weil sie selbst ihren Kunden für die Einlagen höhere Zinsen zahlen müssen.

  • Mr. 10 Prozent

    Während Wirtschaftsminister Karl Schiller die Konjunkturentwicklung vom Sanatorium aus verfolgen muß, hält sich Finanzminister Alex Möller nach so manchem Eindruck als eine Art Superminister für Konjunkturpolitik in der Reserve.

  • Wolf gang Krüger:

    Nicht reich genug, um mehr zu zahlen

    Auch den Sozialdemokraten bleibt es nicht erspart, ihr Stehvermögen auf jenem schlüpfrigen Boden unter Beweis zu stellen, auf dem die Unionsregierungen mehr als einmal ausgerutscht sind.

  • Italien zwischen Inflation und Rezession

    Bei 6 Prozent erst rotes Licht

    Italien ist weit weniger zimperlich als die Bundesrepublik: Die Regierung und die Notenbank in Rom wollen erst dann Inflationsalarm schlagen, wenn die Lebenshaltungskosten um mehr als sechs Prozent steigen.

    Von Regierungskrise und soziale Unruhen haben Italiens Wirtschaft aus dem Gleichgewicht gebracht Aufnahme: Wilfried Bauer

  • Die ewige Versuchung der Macht

    Manchmal ist es geradezu rührend, mit welcher Naivität linke Weltverbesserer Lösungsvorschläge für soziale Probleme vorlegen.

    Von Michael Jungblut

  • Von der Wiege bis zur Bahre

    Wir sprechen heute viel zuviel über die Probleme, die Ost und West trennen. Dabei wird leider allzu häufig übersehen, daß es trotz aller ideologischen Differenzen noch so manches Verbindende gibt – zum Beispiel die Liebe zum Fragebogen.

    Von Gabriel Laub

  • Schleichwerbung im Fernsehen

    Wermut im Kanal

    Den ehernen Grundsatz des ZDF-Staatsvertrags, Werbung deutlich vom übrigen Programm abzusetzen, hatte eine Entscheidung des Mainzer Landgerichts ins Wanken gebracht.

    Von Heinz Heininger

  • Wissen
  • Gegenleistung

    Den Psychologen Kenneth Berkowitz und Brooks Carder bot sich ein verblüffendes Bild: Sie hatten eine kleine Schüssel voller „Futterpillen“ in einen Versuchskäfig zu einer hungrigen Ratte gestellt.

  • Abschreckung

    Nasser fühlt sich wieder stark. Nach einer mehrwöchigen Pause flog seine Luftwaffe erneut Angriffe gegen israelische Stellungen am Suez-Kanal.

    Von D. St.

  • Meisterstreich

    Mit der neuen Verminderung der amerikanischen Truppen in Vietnam um 150 000 Soldaten in den kommenden zwölf Monaten hat Präsident Nixon in einem politischen Meisterstreich vier Fliegen mit einer Klappe geschlagen.

    Von Joachim Schwelien

  • Wende in Warschau?

    Die deutsch-polnischen Verhandlungen, die Staatssekretär Duckwitz zur Zeit in Warschau führt, sind durch den Münchner CSU-Parteitag, der die innenpolitische Stimmung im ganzen Land angeheizt hat, nicht gerade erleichtert worden.

  • Probe für die FDP

    Die Union hat zum Angriff auf die Bundesregierung angesetzt. Rainer Barzel verkündete auf dem Parteitag der nordrhein-westfälischenCDU, die Landtagswahlen im Juni seien eine Gelegenheit, die Koalitionsregierung in Bonn zu stürzen.

    Von Rolt Zundel

  • Dreidimensional

    Bei Tieren, deren Augen seitlich im Kopf sitzen, ist jedes Auge über Nervenfasern nur mit einer Gehirnhälfte verbunden; das linke Auge immer mit der rechten Gehirnhälfte und umgekehrt.

  • Die chemische Formel einer Idee

    Mit kannibalischen Strudelwürmern hatte es angefangen. Sie fraßen einen aus Artgenossen bereiteten Haschee und wußten hernach, was die verspeisten Würmer zu Lebzeiten erlernt hatten.

    Von Peter Roese

  • Wenn der Rhein dampft

    „Aufruf“ steht über einem Protestschreiben, das der „Weltbund zum Schutze des Lebens“ dieser Tage in Süddeutschland verteilt hat.

    Von Theo Löbsack

  • Wein-Handel

    Mit großer Mühe haben die EWG-Länder ein Problem aus der Welt geschafft, das wenige Wochen nach dem Haager Gipfeltreffen zu einer neuen Krise der Gemeinschaft hätte führen können.

    Von C.-C. K.

  • Reisen
  • DAS ANGEBOT

  • Passionsspiele in Oberammergau

    Neun Jahre lang leidet Oberammergau unter dem Ruf Wallfahrts-, nicht Kurort zu sein. Die Hoteliers und Pensionsbesitzer klagen über Gästemangel, während umliegende Dörfer voll ausgebucht sind.

  • Holzhütten und Villen

    Die Reiseveranstalter haben den Trend zu individuellen Ferien erkannt und ihr Ferienhaus-Angebot entsprechend erweitert: Scharnow-Reisen, die im Rahmen des Touristikkonzerns TUI als Spezialist für den Ferienhaustourismus auftreten, haben allein für diesen Urlaubssektor einen 112-Seiten-Prospekt herausgebracht.

  • Führer... durch Städte und Länder, über die Alpen, an die See, zu Menüs und schließlich – ins Bett

    Reisen und lesen

    Es ist so gut wie unbemerkt geschehen, peu à peu: Im selben Maße, in dem Reisen, auch die weiten, teuren Reisen an Exklusivität verloren und die kurzen Reisen übers Wochenende und „so zwischendurch“, zu denen man sich schnell entschließt, zugenommen haben, sind den Reiseführern erst neue Gewänder geschneidert worden, weniger kostbare, und dann ist ein neuer Typ von Reiseführer entstanden: der Reiseführer für flüchtige Touristen, der dünne, handliche, der billige Reiseführer.

  • reisenachrichten

    Teurer nach Berlin: Preiserhöhungen zwischen sechs und zwölf Mark für den Hin- und Rückflug, je nach Abflughafen, treten im Linienverkehr der drei Berlin-Airliner (PanAm, BEA und Air France) am 1.

  • Pfiffig, frech und exklusiv

    Alle Jugendreisebüros machen Jahr für Jahr eine merkwürdige Erfahrung: Sie garnieren ihre Programme mit allerlei „Schmankerln“ – abenteuerlichen Wanderungen durch Lappland, Segelkursen, Höhlentouren oder Reiterferien in der Puszta – aber ihr.

  • Abseits der Autobahn (IV): Nürnberg – Hof

    Von der Fränkischen Schweiz zum Fichtelgebirge

    Die Autobahn Nürnberg–Bayreuth führt durch die Hersbrucker Schweiz und am Ostrand der Fränkischen Schweiz entlang. Dennoch bietet diese Strecke nur wenig Ausblicke auf die Schönheit der Fränkischen Alb, zu der diese Gebiete gehören.

    Von Karl-Heinz Sömisch

  • Nach der Expo: Abstecher in Ostasien

    Taiwan, Burma, Sarawak

    Die Japaner sagen es zwar überdeutlich: Nihon banpaku – diese Weltausstellung gehört Nippon. „Japan World Exposition“ – so wurde es sogar groß auf die Flugzeuge der Japai Air Lines gepinselt.

    Von Eka von Merveldt

  • DIE ZEIT
  • Gottes schwarze Liste

    Die erste Story: Ein junger Mann – wir nennen ihn fürs erste A – weilt unter uns auf Erden. Jill, eine junge Krankenschwester, die ihn kennenlernt, bietet ihm bei diesem ersten Zusammentreffen ein Glas Wasser an.

    Von Ernst Schnabel

  • Präsident Böll

    Die Schriftsteller tun sich zusammen. Die Erkenntnis hat sich durchgesetzt, daß der einzelne heute, vom Schreibtisch her Pfeile schleudernd oder meinetwegen auch Bonbons werfend, wenig vermag.

  • Gesellschaft
  • Hearing zum Bundeshochschulgesetz

    Triumph der Assistenten

    Das Hearing über Leussinks Thesen zum Hochschulrahmengesetz ist abgeschlossen. Statt der vorgesehenen drei Gesprächsrunden im Bundestagsausschuß für Bildung und Wissenschaft reichten am Ende fünf Sitzungen nur knapp aus, um die Vertreter der eingeladenen Interessengruppen zu jeder einzelnen der vierzehn Thesen zu Wort kommen zu lassen.

  • Das östliche Deutschland-Trauma

    Ist Deutschland zerschlagen?“ 1946, genau ein Jahr nach der Vernichtung des Hitler-Reiches erschien unter diesem skeptischen Titel in Polen eine 300 Seiten lange Bestandsaufnahme dessen, was trotz der Katastrophe von Deutschland geblieben war (Wydawnictwo Zachodnie, Poznan).

    Von Hansjakob Stehle

  • Zum Tode des großen Architekten Richard Neutra

    Ein Missionar des Bauens

    Eine Fülle von Ideen bevölkern meinen Kopf. Aber alles schnell hinzuschreiben, sind meine Augen nicht mehr gut genug. Am liebsten erzähle ich Ihnen alles.

    Von Eka von Mtrveldt

  • Wenn Mütter das Abitur machen

    Als sie vor Jahren ihr Fernstudium begann, um über den zweiten Bildungsweg bei der „Akademikergesellschaft für Erwachsenenfortbildung“ das Abitur zu machen, hatte sie im Bekanntenkreis davon erzählt.

  • Was dreißig deutsche Bühnen spielen

    Von einer, die sich auszog, das Fürchten zu lernen

    Psychiaterwitze. Patientin: „Herr Doktor, so küssen Sie mich doch endlich!“ Psychiater: „Wenn ich es mir recht überlege, gnädige Frau, dürfte ich nach den klassischen Gepflogenheiten unserer Disziplin gar nicht neben Ihnen auf der Couch liegen.

    Von Hellmuth Karasek

  • Strenge Normen

    Die Probleme des Fernunterrichts und des Fernstudiums müssen international gelöst werden. Diese Forderung vertritt der „Europäische Rat zur Förderung des Fernlehrwesens“ (Conseil pour la Promotion de l’Enseignement par Correspondence, abgekürzt: COPEC).

  • Kultur
  • Ein neuer Nürnberger Trichter

    Es gibt keine Gewerkschaft mit vergleichbarer Erfolgsbilanz. Vielleicht liegt es daran, daß sich die Bundesassistentenkonferenz (BAK) nie als Interessenvertretung deklariert hat.

  • BLUKO

    Die Seller-Teller stimmen nicht. Sie klammern nicht nur populäre Nachschlagewerke aus, sie klammern nicht nur die Bibel aus – ausgeklammert wird auch das Immer-noch-Gelesenste wie Ganghofer und Karl May.

  • Fernsehen

    Lindbergh und Swigert

    Sehr sanft glitten die Schirme aufs Meer zu, sanft und rosarot, die Hubschrauber, Navy 66 wie immer voran, wirkten wie altertümliche Seevögel, blaues Wasser zerteilte sich vor den Froschmännerarmen in schäumende Gischt, man schwebte und dümpelte, huschte und glitt, tänzerisch und elegant war das Bewegungsspiel, ja fast schien es, als sei dies alles gar nicht Wirklichkeit, sondern als würde auf einer Märchenbühne die Ankunft des Prinzen geprobt.

  • Sind Verrisse Flegeleien?

    Wann darf oder soll der Kritiker einen Autor verreißen? Fortwährend erscheinen miserable literarische Arbeiten. Wann lohnt es sich, in aller Öffentlichkeit zu erklären, warum man glaubt, daß ein bestimmtes Buch, das man für schlecht hält, schlecht sei? Was immer ein Kritiker gegen ein solches Buch sagt, er hat es doch wohl nicht zufällig aus einer Fülle ähnlicher ausgewählt; die anderen ignoriert er, auf dieses lenkt er, ob er es will oder nicht, die Aufmerksamkeit des Publikums.

    Von Marcer Reich-Ranicki Aufnahm.: Ank» Orundmai»

  • Aus den Hauptstädten der Welt

    Die neue Habimah in Tel Aviv

    Fußball-Depressionen – Das überfremdete National-Theater – Hamlets altes Schwert – Wenn Stachelschweine keine Tore schießen

    Von Erich Gottgetreu

  • W. E. Süskind

    Am Starnberger See, wo er seit langem gelebt hatte, starb in der vergangenen Woche achtundsechzigjährig W. E. Süskind. Der Schriftsteller, der im Impressum der „Süddeutschen Zeitung“ als einer ihrer „leitenden politischen Redakteure“ stand, war seiner Herkunft nach eher ein Mann der Literatur als der Politik.

  • KRITIK IN KÜRZE

    „Shirley“, Roman von E. V. Cunningham. Leute, denen das Destruktive in der heutigen Literatur ein steter Stein des Anstoßes ist, kommen in diesem Roman voll auf ihre Kosten.

  • Frankreich, schwerelos

    In seinen direkt oder verkappt autobiographischen Romanen hatte François Nourrissier bereits über „Die Franzosen“ geschrieben, da er sich selber – ohne Komplexe, aber auch ohne „complaisance“ –; als einen typischen, sogar kleinbürgerlichen Vertreter seines Volkes und seiner Generation, der Vierziger, sieht.

  • ZEITMOSAIK

    Die Menschen haben es jetzt in der Beherrschung der Naturkräfte so weit gebracht, daß sie es mit deren Hilfe leicht haben, einander bis auf den letzten Mann auszurotten.

  • Ein böser Wiener

    Nur Kurt Schwitters könne über Kurt Schwitten schreiben, sagte Kurt Schwitters und pflegte seine Freunde mit erhobenem Zeigefinger zu ermahnen, kompetente und für die Nachwelt bestimmte Äußerungen zu Person und Werk doch lieber ihm selber zu überlassen.

    Von Wieland Schmied

  • Hört das Inland bei Helmstedt auf?

    Stoph in Kassel verhaften! Mauermörder vor Gericht“, forderte letzte Woche die „Deutsche National- und Soldatenzeitung“. Zur gleichen Zeit beriet der Bundestag darüber, wie er das diskriminierende „Handschellengesetz“ von 1966 wieder aufheben kann, damit das vorgesehene Treffen der beiden deutschen Regierungschefs in Kassel nicht ebenso scheitert wie seinerzeit der Redneraustausch zwischen der Sozialdemokratischen Partei und der Sozialistischen Einheitspartei.

    Von Hans Peter Bull

  • Kunstkalender

    Die kurzfristig arrangierte Hängung der Gemälde, die normalerweise großenteils im Depot der Staatsgemäldesammlungen lagern, ist ein lobenswerter Beitrag zur Informationsfreiheit: Der im Zusammenhang des europäischen „Expressionisten“-Querschnitts (im gleichen Hause nebenan) etwas durcheinandergeratene Begriff des deutschen Expressionismus wird wieder zurechtgerückt, die „Brücke“-Maler werden wieder in ihre malerischen Rechte eingesetzt.

  • Der Demokrat W.I. Lenin

    Von den Büchern, die zu Lenins 100. Geburtstag in deutschen Landen erschienen sind, hitte das kleinste – ein Büchlein aus der „edition sehrkamp“ – noch am ehesten seinen Beifall gefunden.

  • Das Geschäft mit dem Mond

    Die Schwierigkeiten beim Flug von „Apollo 13“ haben die Fragen nach dem Sinn der Mondfahrt erneut aktuell werden lassen. Steht der Aufwand überhaupt in einem vertretbaren Verhältnis zum Erreichten oder Erreichbaren? Lohnt es sich, für die Erforschung des Erdtrabanten Menschenleben aufs Spiel zu setzen? Angesichts der amerikanischen Erfolge in der Raumfahrt galt es beinahe als blasphemisch, so zu fragen.

    Von Dieter Buhl

  • Warum Mao siegte

    Kurz vor der Machtergreifung der Kommunistischen Partei Chinas unter Führung Mao Tse-tungs im Jahre 1949 flüchteten die nationalchinesische Kuomintang-Partei Tschiang Kaischeks und ihre Anhänger nach Taiwan.

  • XVI. Deutsche Kurzfilmtage

    Politik allein genügt wohl nicht

    In den Abendvorstellungen, nach einem langen, müden, ereignislosen Tag auf der Leinwand, befreit sich das Publikum auf seine Art von den angestauten Frustrationen.

    Von Wolf Donner

  • DIE NEUE SCHALLPLATTE

    Jean Guillou ist seit 1963 Organist an Saint-Eustache in Paris, im vergangenen Jahr brachte Philips eine Aufnahme seiner Orgel-Improvisationen heraus, bombastische Klänge und zartes Gesäusel; die Phantasie in der Farbenvielfalt war zu bewundern und die Imaginationskraft in immer neuen Akkordbildungen.

  • FILMTIPS

    Im Fernsehen: „Der letzte Rebell“ (1953), von Budd Boetticher, ARD am 25. April. „Morocco“ (1930), von Josef von Sternberg, Südwest III am 25.

  • Mord und Verfolgung

    Peter Handke ist nicht nur einer der beliebtesten, er ist auch einer der fleißigsten unter den jungen deutschen Autoren. Jedenfalls publiziert er pro Saison ein Buch, ein Theaterstück oder auch den Plan zu einem Theaterstück, zumindest publiziert er Zeitungsausschnitte, die er persönlich ausgesucht hat – kurzum, er hält seine Bewunderer und die Neugierigen in Atem.

    Von Marianne Kesting

  • Lebensart
  • Scharf beobachtet

    Im Autobus. Ein Herr setzt sich neben ein hübsches Mädchen, legt lässig seine Hand auf ihr Knie und guckt desinteressiert ins Weite.

  • Schürzen-Scherze

    Von Annelies Holzkamp

  • Logelei

    Drei Männer, drei Frauen und drei Kinder warten auf den Bus. Er kommt, aber es dürfen nur drei Leute zusteigen. Als sich die neun Wartenden nicht einigen können, ob die drei Männer oder die drei Frauen oder die drei Kinder einsteigen sollen – etwas anderes kam nicht in Frage –, schlägt der Schaffner eine Verlosung vor.

  • Chinesische Limericks

  • Hilft Zucht gegen Unzucht?

    Die Schule als asexuelle Erziehungsinstitution – Reaktion ohne pädagogische Überlegungen – Im Konfliktfall gilt die bürgerliche Moral

    Von Helmut Kentier

  • „Vier goldene Räder“ rollten an

    Der Vorsitzende des Deutschen Hilfswerks, der Kieler Oberbürgermeister Banner, scherzte: „Im richtigen Moment beherrscht auch das Establishment die Kunst des Umfunktionierens.

    Von Elena Schöfer

  • Night-Club in Bangkok

    Wie ausgerechnet die englische Sprache dazu, kam, der Welt dieses Wort zu schenken, bedürfte komplizierter Erklärung: denn kaum irgendwo sonst ist die Kunst der Hostessen so unterentwickelt wie in den englisch sprechenden Ländern.

  • Bildung per Bildschirm?

    In der öffentlichen Diskussion über Bildungsfragen spielen immer häufiger die Massenkommunikationsmittel Rundfunk und Fernsehen eine wichtige Rolle.

    Von Klaus von Bismarck

  • Nach dem Tischgebet (X)

    Vierzigmal Ärger mit dem Brautpreis

    Arenberg ist ein Vorort von Koblenz. Die Pfarrer-Kraus-Straße geht steil bergauf. Ich will zu Pater Helmut Reckter. Er wohnt für ein paar Tage bei seinem Bruder, der das elterliche Friseurgeschäft übernommen hat.

    Von Ben Witter

  • In keiner Minute wird der Arzt hier abgelenkt

    Es war beabsichtigt, und natürlich war es auch propagiert worden – dennoch wirkte es auf mich überraschend: Als Patient der Deutschen Klinik für Diagnostik in Wiesbaden hatte ich nicht das Gefühl, in einem Krankenhausbetrieb zu sein.

    Von Gerhard Prause

  • Vorübergehend wohnen: Alloggiare

    Sie haben ein Haus in der Toscana, wie alle Freunde. Ein altes Haus; und wenn ein Stall aus dem 16. Jahrhundert romantisch sein kann, dann ist es ein sehr romantisches Haus.

    Von Wolfram Siebeck

  • Sport
  • Sir Stanley Rous: Die ganze Welt ist sein Spielfeld

    Funktionäre leben ewig

    Ein englischer Sportschriftsteller schrieb jüngst, daß Fußballspieler von Natur aus dazu ausersehen scheinen, stets die Opfer ihres Spieles zu sein, da sie ausnahmslos ausgenutzt und später als verbraucht ad acta gelegt würden.

    Von Alex Natan

  • Wer kommt nach Willi Daume?

    Am 25. April wird die Ära Willi Daume, die zwanzig Jahre dauerte, im Deutschen Sportbund (DSB)zu Ende gehen. Die Delegierten des DSB-Bundestages wählen in Mainz seinen Nachfolger.

    Von Adolf Metzner

  • unzugeordnet
  • Hubers Rückzieher

    Ohne Angabe der Konfession

    So ließ er sich jetzt herbei, die perfiden Einschreibpraktiken für die Volksschulen, die er sich nach der Einführung der „Christlichen Gemeinschaftsschule“ ausgedacht hatte, zu ändern.

  • Ein Schulleiter resigniert

    Zertrümmerte Toiletten

    Mit dem dritten gegen ihren Schulleiter Heinrich Wernicke gerichteten Flugblatt erreichten die Schüler des Gymnasiums Kirschtenstraße in Hamburgs Elbvorort Blankenese ihr Ziel: Der 50jährige Oberstudiendirektor bat die Schulbehörde, ihn aus seinem Amt zu entlassen, „aus gesundheitlichen Gründen“.

    Von Ruth Herrmann

  • „Einer von denen“

    Aus London kommend, landete ich mit Flug Nr. BE 610 gegen 17.25 Uhr. Ich lebe in London und besitze einen in London ausgestellten Reisepaß der VAR.

  • Wos geschieht nach dem Abitur?

    Streik der jungen Schwaben

    Die jungen Schwaben wollen, nicht mehr länger „dumm wie die Deutschen“ sein. Das haben die Ulmer Gymnasiasten am letzten Freitag bei ihrem Demonstrationsmarsch durch die Münsterstadt auf einem Flugblatt proklamiert.

    Von Frieder Kernen