Tony Curtis, amerikanischer Filmschauspieler, schilderte englischen Richtern die außerordentlichen Strapazen des Schauspieler-Berufes und kam billig davon: rund 450 Mark Geldstrafe, weil er ein paar Gramm der Droge Cannabis (Extrakt der Hanfpflanze Cannabis Sativa – Haschisch) nach England schmuggeln wollte. Milde erwirkte Curtis auch dadurch, daß er nicht mehr raucht, Präsident des „Ich habe das Rauchen aufgegeben“-Clubs ist und in England eine Reihe Vorträge über das Thema „Das Verderbnis Tabak“ hielt.

Tsien Hsü-Shen, gebürtiger Chinese und ehemaliger US-Luftwaffen-Oberst, gibt den Amerikanern die Gewißheit, daß der sensationelle chinesische Satellitenstart auf amerikanischem Raketen know-how beruht. Hsü-Shen leitete im II. Weltkrieg eine amerikanische Raketenforschungs-Abteilung und führte später eine Gruppe von Experten, die auf deutsche Raketenentwicklungen angesetzt war. Er fiel zum ersten Mal auf, als er 1950 kistenweise Raketenliteratur nach Hong-Kong verschiffte. 1955 wurde er nach China abgeschoben.

Dietrich Albers, Stuttgarter Facharzt und Vorstand der Schutzgemeinschaft der NSU-Aktionäre, nimmt VW-Chef Kurt Lotz einiges übel. Denn die Kleinaktionäre erfuhren erst jetzt, daß zwischen der ehemaligen Auto-Uni on (heute mit NSU zu einer AG verschmolzen) und VW ein Lizenz-Vertrag besteht, den Albers als „Abführungsvertrag“ bezeichnet. Außerdem fordert Albers von VW die Rückerstattung von 30 Millionen Mark für die NSU-Entwicklung „K 70“ – einen Mittelklassewagen, der offensichtlich ab Herbst bei VW produziert werden wird. Doch Lotz habe, so Albers, ihm im Dezember versichert, daß über den Bau der „K 70“ noch keine Entscheidung gefallen sei.

Fred J. Borch, Vorstand des amerikanischen Elektrogiganten General Electric (GE), war schon fast über die Runden gekommen, als ihm der Geduldsfaden riß: Kurz vor dem Ende der GE-Hauptversammlung ließ er sich auf eine lautstarke Auseinandersetzung mit einem jugendlichen Protest-Aktionär ein. Borch beendete Brüllerei und HV mit einer Vertagung. Und die Aktionäre erfuhren das Wichtigste – Umsatz und Jahresverlust – erst am nächsten Tag aus der Presse.

Kurt Fiebich, Deutschlands namhaftester Kleinaktionär, will Bernhard Cornfeld und seine IOS-Manager vom „selbstherrlichen und selbstgefälligen“ Führungsstil kurieren. Den Anstoß zur Attacke gaben „zahlreiche IOS-Kleinaktionäre“, die Fiebich um „Rat und Hilfe“ baten. Bis zur Genfer IOS-Hauptversammlung will er nun eine Interessengemeinschaft (IG-IOS) zusammentrommeln. Fiebich gab eine kritische Kostprobe über das Thema „katastrophaler Kursverfall“ der IOS-Aktien: „...Versagen und Ungeschicklichkeit des IOS-Managements.“