• Ausgabe 16/1971

    Ausgabe 16/1971

    Artikelübersicht

    Im Inhaltsverzeichnis dieser ZEIT-Ausgabe finden Sie ab dem Erscheinungstag die Artikel der ZEIT und des ZEITmagazins aufgelistet, die bereits online sind und von Ihnen abgerufen werden können.

  • Politik
  • Ein Prophet des Zynismus

    Gesucht wurde, wie jedes Jahr, von der Deutschland-Stiftung ein Auserkorener für den Konrad-Adenauer-Preis, Sparte Publizistik, zur Entgegennahme einer Urkunde und eines 10 000-Mark-Schecks, ausgehändigt vom ehemaligen bayerischen Landwirtschaftsminister Alois Hundhammer.

    Von Dietrich Strothmann

  • Schnelle Federn

    Die Prominenz der Labour Party tröstet sich beim Memoirenschreiben Von Karl-Heinz Wocker

    Von Karl-Heinz Wocker

  • Wolfgang Ebert:

    Krise bei CDU?

    Diese Firma bleibt leider manchen einiges schuldig, sagte einer aus der Autobranche, als ich ihn auf die Gerüchte ansprach, wonach CDU so gut wie pleite sei und eventuell Konkurs anmelden muß.

  • Wettläufer im Korsett

    Der 24. Parteitag der KPdSU hat sein Plansoll erfüllt. Im Stil der Nach-Chruschtschow-Ära wurden die Entscheidungen nicht debattiert, sondern als fraglose Selbstverständlichkeiten verkündet und gebilligt.

  • „Die Zwei-Staaten-Theorie ist längst Allgemeingut der auch nur halbwegs Überzeugten in der DDR geworden“

    Auf der Suche nach Deutschland

    Warum spüre ich immer Atemnot, wenn ich mich durch die Katakomben des S-Bahnhofes Friedrichstraße schleuse? Gewiß, die Grenze zwischen der westdeutschen Bundesrepublik und der ostdeutschen Demokratischen Republik – ohnehin keine freundliche Grenze – deprimiert hier mehr noch als anderswo.

    Von Urs Brandt

  • Kulturkampf nicht in Sicht

    Die italienische Regierung und der Vatikan wollen ein neues Konkordat aushandeln

  • ZEITSPIEGEL

    Bei einer Aufführung von Shakespeares „Verlorene Liebesmüh“ in Prag wurde der Satz „Wir sind an Schande gewöhnt...“ mit minutenlangem Beifall quittiert.

  • Nur den Mund gespitzt

    Franz Josef Strauß hat, nicht zum erstenmal, beträchtlich zur Verunsicherung der CDU beigetragen. In einem Interview mit dem Stern bescheinigte er Gerhard Schröder Eignung zum Kanzlerkandidaten der Union: Er habe „seiner Intelligenz nach, seiner Erfahrung nach, seiner Behutsamkeit nach viele Elemente, die auch ihn für das Kanzleramt geeignet erscheinen lassen“.

  • Unter Verdacht

    Die Verhandlungsrunde um den englischen Beitritt zur EWG, die in wenigen Wochen auf dem Brüsseler Terminkalender steht, gilt auch in Paris als „entscheidend wichtig“.

    Von Ernst Weisenfeld

  • Log Vialon?

    Anfang dieser Woche begann in Koblenz vor der IV. Großen Strafkammer der Prozeß gegen den Staatssekretär i. R. Friedrich Karl Vialon wegen eines Meineides, den der Angeklagte vor acht Jahren als Zeuge in einem NS-Verfahren geschworen haben soll.

  • Wirtschaft
  • Kommt der Tag X für den Dollar?

    Diesmal wird Washington vergeblich nach einem Schuldigen suchen. Richard Nixon kann nicht tun, was sein Vorgänger Lyndon Johnson mit einigem Erfolg praktiziert hat: die Verantwortung für die „Flucht aus dem Dollar" auf andere abschieben.

    Von Internationale Devisenmärkte: trotz wilder Spekulation kein „heißes Ostern&quot

  • Kommt der Tag X für den Dollar?

    Diesmal wird Washington vergeblich nach einem Schuldigen suchen. Richard Nixon kann nicht tun, was sein Vorgänger Lyndon Johnson mit einigem Erfolg praktiziert hat: die Verantwortung für die „Flucht aus dem Dollar“ auf andere abschieben.

    Von Internationale Devisenmärkte: trotz wilder Spekulation kein „heißes Ostern&quot

  • Londons Steuerreform führt nach Europa

    Erfolg mit VAT 73

    Für Oppositionsführer Wilson ist es War: Tory-Schatzkanzler Barber gehört nach der Vorlage seines Budgets 71 eigentlich zum Psychiater.

    Von Hans-Heinz Scblenker

  • Krach um den neunten Mann

    Vor gut drei Jahren war Frank Novotny noch der zweitmächtigste Mann in Deutschlands größtem Unternehmen – heute genießt der seit Anfang des Jahres pensionierte VW-Vorstand „das Spektakel aus dem Parkett, erste Reihe“ und spart nicht mit bissigen Zwischenrufen.

  • Bücher der Wirtschaft

    Zur ökonomischen Theorie der Planung optimaler Entwicklung. Bochumer Schriften zur Entwicklungsforschung und Entwicklungspolitik, Bd.

  • US-Autos verloren die erste Runde

    Käferkiller killen die Falschen

    Werbemanager hatten sich für das jüngste und kleinste Automobil, das zur Zeit von Ford produziert wird, einen einprägsamen Werbespruch ersonnen: „Pinto leaves you with a warm feeling.

  • N. V. Philips

    Umsatz ohne Gewinn

    Wir haben uns verrechnet“, gestand Vorstandsmitglied P. C. Breek der N. V. Philips’ Gloeilampenfabrieken, Eindhoven. Für den starken Gewinneinbruch, der im Gegensatz zu den optimistischen Prognosen im ersten Halbjahr 1970 eine Kürzung der Dividende von 19 auf 17 Prozent erzwang, machte er nicht vorhersehbare Steigerungen der Lohn- und Materialkosten verantwortlich, die nicht durch Produktivitätssteigerungen aufgefangen werden konnten.

  • Ami go home

    Was europäischen Beobachtern als ein totgeborenes Kind erschien, kann sich nun nach zwei Jahren als eine Wirtschaftsgemeinschaft mit Zukunft präsentieren: der Andenpakt, in dem die Länder Chile, Bolivien, Peru, Ekuador und Kolumbien vereint sind.

  • Im Winter schmolzen die Verluste

    Mit einem Kursanstieg von knapp 30 Prozent seit Jahresbeginn zählen die Bankaktien zu den Börsenfavoriten, Und wenn nicht alles täuscht, meine verehrten Leser, werden sie es vorläufig auch noch bleiben.

    Von Ihr Securius

  • Rentenfonds nur noch langsam voran

    Die geringen März-Fortschritte der deutschen Rentenfonds sind ein Spiegelbild der Lage auf dem Rentenmarkt. Im vergangenen Monat war die Zinssenkung zum Stillstand gekommen und damit auch der Kursanstieg festverzinslicher Wertpapiere.

  • Fragen an Rolf Magener zur BASF-Bilanz

    Die Töchter helfen aus

    Der Gewinn je BASF-Aktie ist 1970 von 13,61 auf 11,04 gesunken. Zur Finanzierung der unveränderten Dividende haben Sie die Beteiligungsgesellschaften herangezogen.

  • ZEIT SPART GELD

    Am 5. Mai wird der Aufsichtsrat der Bayerischen Motoren-Werke AG in München darüber entscheiden, welche Ausschüttung die Aktionäre für 1970 erhalten.

  • Ein Hafen im Meer

    Friedrich Springorum, Vorstandsmitglied der Salzgitter-Werke, ist sicher: „Keiner, der in der Stahlindustrie an Investitionen denkt, kann heute an Neuwerk vorbeigehen.

    Von Horst-Wolf gang Bremke

  • Auf Kommando

    Die Sparzinsen setzen zum Gleitflug an. Optimisten, die diesen Gleitflug für die gesamte Konjunktur erwarten, mögen darin ein Indiz für eine allgemeine Normalisierung der wirtschaftlichen Lage sehen.

  • Gesellschaftspolitik

    Die Diagnose ist schwer

    Dies ist kein Buch der Wirtschaft. Dieses Buch ist geschrieben von einem Wirtschafter, einem Unternehmer. Und es „überschreitet bewußt den Rahmen wirtschaftlicher Probleme, um diese in größere Zusammenhänge einzuordnen“, so der Autor in seinem Vorwort.

  • Ein politischer Preis

    Selbst wenn es Alex Möller gelingt, mit der Finanzreform das von ihm erträumte „Jahrhundertgesetz“ zu schaffen, so wird ihm dies zunächst allenfalls den Applaus der Experten eintragen.

  • REPORT AUS BONN

    Die Steuerreformkommission unter der Leitung des früheren bayrischen Finanzministers Rudolf Eberhard ist so auseinandergegangen, wie sie über lange Zeit hinweg auch gearbeitet hat: im Unfrieden.

  • Die Bundesregierung plant eine Rentenreform: Ende des Berufslebens nach Wahl Altersversorgung auch für Hausfrauen und Selbständige

    Arendt, Bebel und die Koalition

    Professor Ernst Schellenberg, Vorsitzender des Bundestagsausschuß für Arbeit und Sozialordnung, und stellvertretender Vorsitzender der SPD-Bundestagsfraktion, trumpfte auf: „In Hinblick auf die sehr günstige Finanzentwicklung der Rentenversicherung wird die sozialdemokratische Bundestagsfraktion die Bundesregierung ermuntern, baldmöglichst einen Gesetzentwurf zur Einführung einer flexiblen Altersgrenze zugunsten der älteren Arbeiter und Angestellten, zur Verbesserung der Rentenleistungen insbesondere für Frauen mit Kindern und zur Öffnung der Rentenversicherung für alle Selbständigen und Hausfrauen vorzulegen.

  • Hoffen auf den heiligen Franz

    Das kleinste Steuerparadies der Welt, Assisi, sticht der Europäischen Wirtschaftsgemeinschaft wie ein Dorn im Auge. Wenn Italien seine fromme Freihandelszone in der Stadt des heiligen Franz bis Ende Dezember 1970 nicht endlich dicht gemacht habe, so ließen die fünf EWG-Partner ihren römischen Sozius wissen, würden sie bei dem Europäischen Gerichtshof Klage einreichen.

    Von Birgit Kraatz

  • Mit tausend Jahren Verspätung

    Viele unserer Bauern lernen schneller auf einem Moped zu fahren, als ein paar Ochsen vor den Pflug zu spannen. Das müssen wir ihnen erst mit viel Geduld beibringen; sie haben Angst vor den Tieren“, erläuterte Arnos Moreno, ein von der UNDP, der UNO-Organisation für Entwicklungshilfe, nach Obervolta entsandter Agrarexperte aus Israel.

  • Vermögensbildung

    Zweites Einkommen

    Als Alternative zum Sozialismus hat der Amerikaner Louis Kelso, Jurist, Wirtschaftswissenschaftler und Direktor einer Versicherungsgesellschaft, eine Theorie entwickelt, nach der jeder.

  • AUS UNTERNEHMUNGEN

    Nachdem für die Geschäftsjahre von 1967 bis 1969 jeweils 18 Prozent Dividende gezahlt wurde, erhöhte die Württembergische Hypothekenbank für das Berichtsjahr 1970 die Ausschüttung auf 19 Prozent.

  • Planen mit Fifi

    Es ist nicht zu übersehen: Frankreichs Planification, einst als Wunderwaffe für den Fortschritt gepriesen, leidet an Altersschwäche.

    Von Klaus-Peter Schmid

  • Unfair

    Bei Tarifauseinandersetzungen in Dienstleistungs- oder Verkehrsunternehmen ist es Mode geworden, durch Pressionen gegen die Kunden das Unternehmen unter Druck zu setzen.

  • Planspieler aus Oberammergau

    In dem distinguierten Geschäftshaus in Münchens Villenviertel Harlaching, in dem bis zu seinem jähen Sturz der Finanzmagier Rudolf Münemann standesgemäß residierte, hat vor wenigen Monaten für 15 000 Mark Monatsmiete eine neue Institution provisorisches Quartier bezogen, die der Zukunft eines „modernen Bayern“ gilt.

  • Italien will seine Filmproduktion sanieren

    Teure Träume in Cinecitta

    Roms Traumfabrik Cinecitta leidet an finanzieller Atemnot. Zwar konnte sich die Filmproduktion in Italien bisher erstaunlich gut halten: Mehr als 200 Streifen wurden 1970 von italienischen Herstellern gedreht, davon knapp die Hälfte in Koproduktion.

  • Partnerschaft

    Der steinige Weg nach vorn

    Als Mitte vergangenen Jahres die Paul-Spindler-Werke (Hilden/Rheinland) ihre Tore schlossen, war das mehr als das Ende eines altrenommierten Unternehmens der Textilindustrie.

  • Wolfgang Müller-Haeseler:

    Die unbequeme Mitgift

    Der Versuch, den holländischen Stahlkonzern Hoogovens mit dem deutschen Stahlunternehmen Hoesch zu einem modernen Großunternehmen zusammenzuschweißen, erinnert immer stärker an das Märchen von den zwei Königskindern, die nicht zusammenkommen konnten, weil das zwischen ihnen liegende Wasser viel zu tief war.

  • Unternehmen

    Die 500 Größten

    Grotkopp und Schmacke haben sich einer schwierigen Aufgabe verschrieben: der Zusammenstellung eines Kataloges der 500 umsatzstärksten in Deutschland tätigen Unternehmen.

  • ZEITRAFFER

    Bezieher kleiner Einkommen werden laut Wirtschaftsminister Karl Schiller möglicherweise den Konjunkturzuschlag sofort zurückerhalten, während die größeren Summen in mehreren Raten ausgezahlt werden.

  • Börsen-Report

    Noch kaufen die Ausländer

    Die stabile Tendenz auf den deutschen Aktienmärkten bis zu den Osterfeiertagen ist weitgehend die Folge von Käufen, die auf ausländische Rechnung gingen.

  • Profit

    Das vergangene Jahr schloß bei zahllosen Industrieunternehmungen, bei Handel und Banken mit starken Gewinneinbußen. Dividenden mußten gekürzt werden, oder man mußte zumindest bei der Dotierung der Rücklagen sparen.

  • Rationalisierungsplan für den Buchhandel

    Bücher in Ketten

    Im Herbst vergangenen Jahres schrieb die ZEIT: „Alle reden von Kettenläden Jetzt reden wieder alle von Kettengeschäften im Buchhandel — diesmal freilich von denen, die es gar nicht geben wird.

  • Wissen
  • Ein General und dreißig Chefs

    Wird jetzt auch die Bundeswehr in jenen Prozeß polemisierender Polarisierung hineingezerrt, in dem die Bonner Parteien neuerdings ihre Gefühle der Ohnmacht und Vergeblichkeit abreagieren? Es wäre kurzsichtig.

    Von Theo Sommer

  • Fragwürdige Experimente mit einem gefährlichen Medikament

    Menschen als Versuchsobjekte

    Der Arzt kramt aus seinem Schreibtisch eine weiße Schachtel hervor. „Das ist ein ganz neues Mittel“, belehrt der Doktor seinen Patienten, „es ist noch nicht einmal im Handel.

    Von Thomas v. Randow

  • Unrecht

    Recht muß unparteiisch gesprochen werden – dies die Auffassung westlicher Juristen; ganz im Gegenteil, es muß parteiisch sein – so die Forderung östlicher Regierungen.

  • Antikörper lähmen die Tumor-Abwehr

    Bei der Mammut-Konferenz der Experimentalbiologen ist das Hauptthema der Krebs

    Von Tilman Neudecker

  • Die Attentäter

    Die Motive gleichen sich fatal: der 20 jährige Gärtner Carsten Eggert, der mit einem feststehenden Messer den Bundespräsidenten umbringen wollte, der 21jährige Krankenpfleger Ekkehard Weil, der einen russischen Wachsoldaten am sowjetischen Ehrenmal anschoß, der Mann, der in La Paz mit den Fäusten auf Außenminister Scheel losging – sie alle wollten auf ihre Weise „politischen Widerstand“ leisten.

  • Pekinger Ping-Pong

    In Peking wurde Premiere gefeiert: Zum ersten Male seit der kommunistischen Machtergreifung im Jahre 1949 hob sich der undurchlässige Bambusvorhang für eine Gruppe von amerikanischen Sportlern.

    Von Andreas Kohlschütter

  • 6,6 Millimeter pro Jahr

    Im Tal des Santo-Domingo-Flusses wurde die Geschwindigkeit der Kontinentalverschiebung gemessen

    Von Jan Hatje

  • Letzte Front der Ölsucher

    Die Stadt Anadarko im amerikanischen Bundesstaat Oklahoma war Touristen bisher vor allem wegen ihrer indianischen Tanzfeste bekannt.

  • Schlechte Schüler lernen leicht Chinesisch

    Das Leseversagen vieler Schüler ist eines der heftigst diskutierten pädagogischen Probleme der letzten Jahre. Die Auseinandersetzung konzentriert sich dabei auf die Fragen, ob Leseschwache angeboren sei und inwieweit Leselernmethoden mit dieser Störung zu tun haben.

  • Reisen
  • Reise nach Sark

    Dorfklatsch und Wetterbericht

    Sark? – Ein Paradies für alle, die ihr Glück auf Inseln suchen. Ein Fleckchen Land mitten im Englischen Kanal, unbeachtet geblieben neben den bekannteren, teuren, vielbesuchten Schwesterinseln Guernsey und Jersey.

  • Reisenachrichten

    Rentner-Urlaub: Nicht nur Spanien und Tunesien, auch die Bundesrepublik kümmert sich um das Urlaubswohl der älteren Bundesbürger.

  • Donaufahrt Passau-Wien

    Zehn Häfen

    In diesem Sommer werden zum erstenmal Schiffe unter sowjetischer Flagge im fahrplanmäßigen Passagierdienst von Passau donauabwärts fahren.

  • Kletterschulen in Österreich

    Service am Berg

    Die Kletterkünstler und Bergwanderer waren überrascht: In den Wintermonaten hatte das Bergsteigerzentrum Steiermark zum erstenmal seine Pforten geschlossen.

  • Die kleinen Veranstalter (I): Axmann

    Das Reisebüro des Cavaliere

    Der Chef ist Cavaliere. Die Italiener haben ihn aus Dankbarkeit dazu ernannt. Reisebürochef Herbert Axmann hat sich um den deutschen Italientourismus große Verdienste erworben.

  • Sizilien: Lercara Friddi

    Stadt ohne Pointe

    Lercara Friddi steht nicht im Reiseführer. Lercara Friddi ist eine kleine Stadt im Inneren Siziliens mit dem einzigen Hotel zwischen Palermo und Enna.

    Von Wolfgang Boiler

  • Camping in – Deutschland

    Kurtaxe auf der grünen Wiese

    Camping entwickelt sich allmählich zu einer neuen Schrebergartenbewegung. Von Jahr zu Jahr machen sich immer mehr „Dauercamper“ auf den deutschen Campingplätzen breit.

    Von Armin Ganser

  • Keine Zeit zum Feilschen

    Venedig soll man vom Wasser her betreten, Rom vom Zug aus. Mailand zeigt sich am eindrucksvollsten dem Besucher, der kurz nach Sonnenuntergang von Norden über die Autobahn in die Stadt kommt.

    Von Friedhelm Gröteke

  • So kommt man nach Sark

    Von Weymouth/England: täglich mit der Autofähre nach Guernsey. Fahrzeit Weymouth – Guernsey etwa vier Stunden, Fahrpreis hin und zurück 6,50 Pfund (57 Mark).

  • Farben in Holland

    Flower power

    Hollands liebenswerteste Touristen-Lockvögel sind im Frühling die Tulpen. Wer sich jetzt zu einem Wochenendtrip in die Niederlande aufmacht, läßt die „Tulpenzentrale“, den Keukenhof (an der Straße Haarlem–Leiden), lieber nicht links liegen.

  • Ziemlich glückliche Riviera

    Diese Riviera hat Sonne und Wärme, in Buchten Fischerdörfer, den Hang hinaufgebaut, sie hat moderne Hotels und private Quartiere, Fischbratstuben und Pinten, es blühen Blumen, es wächst Wein.

  • Reisebüros bieten an: Mailand

    Flugreisen: Mehrere Veranstalter haben IT-Flugreisen ausgeschrieben: Bei Kühne & Nagel kostet eine Wochenendreise, zwei Übernachtungen mit Stadtrundfahrt, ab Frankfurt 305 Mark, sechs Übernachtungen 446 Mark, g-u-t bietet eine siebentägige Reise (Übernachtung, Frühstück und eine Stadtrundfahrt) ab Frankfurt für 434 Mark.

  • Gesellschaft
  • Allen voran: die Baupreise

    Spitzenrenner im Preiswettlauf ist der Bau, wo die Preise um fast 15 Prozent kletterten, mit beträchtlichen Abstand gefolgt von den Bodenpreisen.

  • Breschnjew stärkte seine Position

    Der zehntägige XXIV. Parteitag der KPdSU in Moskau hat in seiner zweiten Hälfte die von Parteichef Breschnjew in seiner Eröffnungsrede gesteckten Ziele bestätigt: Verständigung nach außen mit einer besonderen Offerte an Peking, die alte Freundschaft wiederherzustellen, die Festigung der Geschlossenheit des „so-, zialistischen Lagers“, Ausbau der Wirtschaft in der Sowjetunion mit dem Ziel, trotz Priorität für die Schwerindustrie und damit eingeschlossen auch der Verteidigung einen höheren Konsumstandard zu erreichen sowie eine bessere Kontrolle der Einheitlichkeit in der Partei.

  • Moskau gab Anspruch auf

    In der Auseinandersetzung um die Ostpolitik zwischen der Bundesregierung und der CDU/CSU-Opposition haben Regierungskreise jetzt bestätigt, daß in den geheimgehaltenen Protokollen der Moskauer Vertragsverhandlungen eine Erklärung des sowjetischen Außenministers Gromyko enthalten ist, nach der die Sowjetunion darauf verzichtet, die Feindstaatenklausel einseitig gegen die Bundesrepublik anzuwenden.

  • ZEITMOSAIK

    Vom 28. August bis zum 1. September wird in Antwerpen der 9. Internationale Hegel-Kongreß stattfinden. Die Themen entstammen vorzüglich den Stoffgebieten, die im Briefwechsel des deutschen Philosophen mit seinem Freunde Van Ghert erörtert worden sind: Wissenschafts- und Systemtheorie, Erziehungswissenschaft, interdisziplinäre Relationen, ferner das Verhältnis Hegels zu einzelnen wissenschaftlichen Disziplinen.

  • „Die Versicherung“ von Peter Weiss in Essen

    Akt an Akt gereiht

    Während von Peter Weiss’ neuem Stück „Hölderlin“ bereits geraunt wird, kommt „Die Versicherung“, sein erstes, mit neunzehn Jahren Verspätung auf die Bühne und erinnert daran, welche elementare anarchistische Wut diesen Schriftsteller einmal vorangetrieben hat: eine Not, die bürgerlichen Ordnungen, in die er hineingeboren war, aufzusprengen und die eigene Existenz aus diesen Ordnungen herauszuschneiden.

    Von Ernst Wendt

  • Elektrofahrzeuge

    Dabeisein

    Auf der Welle Umweltschutzes er- erhält das Elektromobil neue Zukunftschancen. Deutschlands größtes Elektrizitätsunternehmen RWE hat zwei Tochtergesellschaften – GES und Selak – gegründet, um dabei zu sein, wenn es losgeht.

  • Italien

    Halbreform

    Noch keine generelle Bereinigung des veralterten Steuergebarens, aber doch einen Ansatz zu modernen Steuerverhältnissen bietet die „Vollmacht an die Regierung zur Finanzreform“.

  • Kunstkalender

    Das Altonaer Museum hat sich unbeschadet seiner lokalen und heimatlichen Aufgabe dank Gerhard Wietek auf ein überregionales Sondergebiet spezialisiert: Kunst des deutschen Expressionismus.

  • UdSSR

    Kossygins neue Verheißungen

    Als Hauptaufgabe des 9. Fünfjahresplans betrachtet das Zentralkomitee die wesentliche Erhöhung des Lebensniveaus der Werktätigen“, hatte schon zu Beginn des 24.

  • Bonn

    Affäre um Interview

    Der Bundestag wird einen Untersuchungsausschuß einsetzen, der sich mit der Interview-Affäre des vom Dienst suspendierten Kommandeurs der 7.

  • Bundesbank

    Kritik

    Im Gegensatz zu früheren Monatsberichten und Äußerungen von Bundesbankpräsident Karl Hasen nach Zentralbankratssitzungen der letzten Zeit stellt der Jahresbericht 1970 der Deutschen Bundesbank erstmalig auch die Vollbeschäftigung in Frage.

  • Fernsehen

    Theologie will gelernt sein

    Natürlich gibt es das alles: evangelische Damen aus den gehobenen Kreisen, die wie evangelische Damen aus den gehobenen Kreisen aussehen – lächelnd, bösartig, karitativ, gesetzestreu und bigott.

  • Versandhandel

    Beate mit Ping-Pong

    Beate Rotermund-Uhse, Deutschlands „Sex-Engel Nummer 1“ (Hauszeitschrift „Absender Beate“), machte ihren Kunden ein unerwartetes Angebot: eine Tischtennisplatte.

  • Pakistan klagt Indien an

    Der ostpakistanische Bürgerkrieg droht eine neue Krise zwischen Indien und Pakistan heraufzubeschwören. Die pakistanische Zentralregierung war in den letzten acht Tagen Indien mehrfach vor, sich in die Kämpfe einzumischen, die „Insurgenten“ durch Waffen und Freiwillige zu unterstützen und im indischen Staat Westbengalen Truppen zu massieren.

  • Attentats-Versuch

    Einmütig verurteilt

    Das versuchte Attentat auf Bundespräsident Heinemann hat in Bonn große Bestürzung ausgelöst. Gegen den 20jährigen Carsten Eggert wurde Haftbefehl wegen versuchten Mordes erlassen.

  • Rebellion gegen Ceylons Regierung

    Nach zehn Monaten Regierungszeit hat die Links-Regierung der Ministerpräsidentin von Ceylon, Sirimavo Bandaranaike, eine schwere Probe zu bestehen.

  • Kleiner Gipfel in Kairo

    Mit eintägiger Verspätung begann am Dienstag in Kairo die Gipfelkonferenz des Tripolis-Paktes – Ägypten, Syrien, Libyen und der Sudan.

  • Washington

    Nixon enttäuschte

    Die mit Spannung erwartete Rede Präsident Nixons zum Vietnamkrieg hat in den USA enttäuscht. Der Präsident kündigte Mitte vergangener Woche eine leichte Erhöhung der monatlichen Abzugsrate an und versprach, daß Ende 1971 nur noch 184 000 Mann in Südvietnam stehen würden.

  • Schon zu seinen Lebzeiten gab es über de Gaulle mehr Bücher als über einen anderen Sterblichen. Aber sein Tod öffnete die Schleusen ganz. André Malraux, ein guter Freund des Generals, schrieb ein „Interview“ über seinen letzten Besuch in Colombey, der sein Abschied war.

    De Gaulle blieb nur die Bitternis

    Schon zu seinen Lebzeiten sind über den General de Gaulle mehr Bücher als über einen anderen Sterblichen veröffentlicht worden, aber erst sein Tod öffnete die Schleusen ganz.

    Von Josef Müller-Marein

  • FILMTIPS

    Im Fernsehen: „Unsere liebe Frau von den Türken“ (Italien 1968), von Carmelo Bene (West III am 17. April). Ein.Film von Autor, Regisseur und Produzent Carmelo Bene mit ihm als Hauptdarsteller über ihn, sein Hauptproblem.

  • Dokumente der ZEIT

    „Als Sie auf einer Pressekonferenz nach Ihrer Meinung über My Lai gefragt wurden, sagten Sie: ,Was dort geschah, war ein Massaker, das sich unter keinen Umständen rechtfertigen läßt.

  • Karriere
  • Arbeitsamt für Großverdiener

    Was macht ein Manager, Mitte 50, Jahresgehalt 320 000 Mark, wenn er einen neuen Arbeitsplatz sucht? Am billigsten und zuverlässigsten wird er bedient, wenn er zum Arbeitsamt geht.

    Von Klaus-Peter Schmid

  • AUFSTIEG • JOB • VERDIENST

    Fast die Hälfte aller Ausbildungsstellen in der deutschen Wirtschaft ist nicht besetzt Nach Meinung der Industrie besteht auch keine Aussicht darauf, daß diese Lücke geschlossen wird.

  • Kultur
  • Unsere Sprache

    Merkwürdiges Anglodeutsch

    Im Jahre 1960 berichtete ein Leitartikel in der Times von der „Korruption der deutschen Sprache, die durch den gesteigerten Verkehr mit den englischsprechenden Ländern entsteht“.

    Von Timothy Bück

  • Elegante Gewalt

    Von oben Photographien, sehen Kenzo Tanges Olympiahallen in Tokyo ganz falsch aus: wie leicht sich wellende Blätter, zart und zerbrechlich.

    Von Manfred Sack

  • Abroad • Del extranjero • De l’étranger

    Wenn ihr nur wollt, ist es kein Traum

    Für Israels Jugend beiderlei Geschlechts gibt es zwei „Schulen der Nation“: die Schule und die Armee. Beide dienen dem aus aller Herren Ländern bunt zusammengewürfelte Volke Israel zur „Staatswerdung“, und beide sind in einem greifbar elementaren Sinn Fundamente seiner Existenzsicherung.

    Von Hildegard Hamm-Brüdier

  • Prospekt und Lexikon

    Bei der wachsenden Buchproduktion macht sich der Wunsch nach literarischen Übersichten immer stärker bemerkbar. Es ist eine groteske Tatsache, daß sie sich oft besser verkaufen als die Primärliteratur.

    Von Marianne Kesting

  • Höhenflug und Sturzflug

    Nicht Hermann Göring, sondern Erhard Milch hat die Luftwaffe des „Dritten Reiches“ aufgebaut. Sie war sein Geschöpf, wie er ein Produkt seiner Zeit war.

    Von Alexander Rost

  • SCHALLPLATTEN

    Mozart ohne alle Mozärtelei – verhalten, aber ganz klar und prägnant. Es gibt heute keine besseren Aufnahmen der Konzerte. George Szell ist, abgesehen von seiner Neigung zu Pauken- und Trompeten Vehemenz, für Casadesus der rechte, vorbildlich sachdienliche Partner.

  • Wer macht wo die Kultur? (III)

    SPD-Stadt im CSU-Glanz

    Im Vergleich mit seinen Kollegen in anderen westdeutschen Großstädten ist Herbert Hohenemser, der Münchner Kulturreferent, ein armer Mann.

    Von Gisela Brackert

  • Warum gerade Breiten? Von Fritz Brühl

    Eine kleine Stadt wird geröntgt

    Warum eigentlich gerade Bretten? Ein ödes, furchtbares Kaff, pflegen Frauen der nach dort verschlagenen Manager zu jammern. Unsere einzigartige, so liebenswerte Stadt, flögen andächtig die Lokalpatrioten.

  • Die ARD-Intendanten diskutierten neue Richtlinien für politische Programme

    Rütlischwur oder Vorzensur?

    Der Südwestfunk-Intendant Helmut Hammerschmidt verschreckte oder erfreute, je nach der politischen Himmelsrichtung, seine ARD-Kollegen im vergangenen Jahr mit einem Richtlinien-Entwurf für die politische Programmarbeit, der im Stil einer militärischen Order Maulkörbe jeder Art für Fernseh-Journalisten empfahl.

  • Schulen korrumpieren nur

    RAINER TAENI: Sie haben sich vor allem als Dramatiker einen Namen gemacht. In der deutschen Ausgabe eines Ihrer Stücke steht, Sie hätten etwa vierzehn Stücke geschrieben, obwohl ja nur vier bekanntgeworden sind.

    Von Rainer Taeni

  • Liebe als Totschlag

    Von jenem englischen Nachholnaturalismus, dem seine beiden ersten Stücke scheinbar zugehörten, unterscheidet sich Edward Bond schon allein durch die Trauer und Besessenheit, mit denen er seinen Themen die blutenden Fleischklumpen der zerfetzten Menschennatur entreißt.

  • Edward Bond

    Rund zehn Jahre vor Edward Bonds „Gerettet“, also 1956, schrieb John Osborne sein „Blick zurück im Zorn“ – ein Stück, das für die deutschen Bühnen eine Schleuse zu öffnen schien, durch die ein gutes Jahrzehnt lang „Wohnküchenstücke“ aus England unsere Theater überschwemmten.

  • “Dann werden wieder alle irre an mir“

    Als 1905 in Petersburg die Sozialistische Revolution ausbrach, war der Sohn eines Bassisten des Kaiserlichen Operntheaters Igor Fjodorowitsch Strawinsky 23 Jahre alt, hatte mit dem Jura-Studium Schluß gemacht, nahm statt dessen, teils Freund der Familie, teils Schüler des Hausherrn, an den „Musikalischen Mittwochabenden“ bei Nikolaij Andrejewitsch Rimskij-Korssakow teil und führte hier einen Liederzyklus auf Verse von Puschkin vor, der den Titel trug „Faun und Schäferin“.

    Von Heinz Josef Herbort

  • Eine dritte Kraft?

    Professor Ossip Kurt Flechtheim ist ein engagierter Wissenschaftler. Aus Sorge über die Unzulänglichkeiten und Gefahren der Gegenwart erforscht er die Zukunft.

  • KRITIK IN KÜRZE

    „Der Seele dunkle Pfade – ein Roman um Sigmund Freud von Irving Stone. Sigmund wurde es schwarz vor den Augen, als hätte ihm ein Tintenfisch seinen Saft hineingespritzt Auch sechs Jahre Forschungsarbeit reichen eben noch nicht, um aus dem Leben eines Mannes, der ein genialer Wissenschaftler war, aber ziemlich unauffällig lebte, einen packenden Romanstoff zu machen; ein wenig Schriftstellerphantasie gehört auch dazu.

  • Ein ganz leises Gefühl

    Archivar bei Tag, Romancier und Kritiker bei Nacht, ist José Cabanis ein „Romancier der Provinz“, wie François Mauriac, wie der von Cabanis öfters genannte Marcel Jouhandeau – nur daß Cabanis einer der wenigen französischen Schriftsteller ist, die niemals nach Paris übersiedelt sind, um jene Politik des komme de lettres zu praktizieren, die mit wenigen Ausnahmen zur Karriere des französischen Berufsschriftstellers gehört und zu der ein Domizil in Paris so notwendig ist wie zur Wahl in die französische Akademie, zu deren statuarischen Bedingungen eine Pariser Adresse zählt.

    Von Francis Bondy

  • Abschrecken, nicht erschrecken

    Sicherheitspolitik ist ein schwieriges Geschäft. Denn Sicherheit ist längst nicht mehr identisch mit einer starken, womöglich unbesiegbaren Armee; sie ist nur noch zu einem Teil im Militärischen begründet und begründbar; sie kann heute von innen ebenso gefährdet sein wie von außen.

    Von Curt Gasteyger

  • Länderspiegel
  • Manchmal ist das Pulver naß

    In der Stille seiner wenigen Ruhetage betreibt der Ministerpräsident von Nordrhein-Westfalen das Sandkastenspiel des Parteistrategen, der mit den Vorbereitungen zur Bundestagswahl 1973 beginnt, die bekanntlich für das ganze Bundesgebiet vornehmlich an Rhein und Ruhr entschieden wird.

    Von Horst-Werner Hartelt

  • Münchner Vorolympiade

    Wettlauf ins Rathaus

    Zwei vital und smart wie Dreßmen erscheinende Männer ließen sich vorletzte Woche von einem Pressephotographen auf den Münchner Marienplatz bitten.

    Von Kilian Gassner

  • Von Kiel gefoppt

    Die Wiese steht im Saft, gelb gesprenkelt von blühendem Löwenzahn. Sie grenzt an Laubgehölz. Rot- und schwarzbunte Rinder grasen am Fuße einer Gangway mit der Aufschrift „Flughafen Hamburg“.

  • Angst vor Jumbos

    Die Bilanz des Flughafens Stuttgart-Echterdingen im Jahr 1970: 1,6 Millionen Fluggäste, 26 000 Tonnen Luftfracht und 5000 Tonnen Luftpost.

    Von Nikolas Lang

  • Lahme Lufthansa

    In unser aller Namen erklärte der Bundesverkehrsminister die Lufthansa für schutzbedürftig gegen die Konkurrenz von Charter-Gesellschaften auf lukrativen Strecken.

  • Dissonanz in der Diskussion

    Erst mal genau hinhören

    Der CSU-offizielle Bayern-Kurier nannte ihn einen „naiven Christen“, die kirchenoffiziöse Katholische Nachrichten-Agentur (KNA) quittierte ihm „eine fatale politische Blindheit und eine keineswegs ungefährliche Unvertrautheit mit Fakten“: Karl Rahner, 66, Professor für katholische systematische Theologie an der Universität Münster und Konsultor des vatikanischen „Atheismus-Sekretariats“ war mit der neuesten Ausgabe der von ihm mitherausgegebenen Vierteljahresschrift Internationale Dialog-Zeitschrift ins konservative Fettnäpfchen getreten.

    Von Heinz Kornetzki

  • Gstanzl gegen Fluglärm

    Das Attentat wurde per Post verübt. Als Münchens Flughafendirektor, Wulf Diether Graf zu Castell, vor kurzem in seiner Villa in Grünwald den braunen Briefumschlag öffnete, den ihm der Briefträger gerade ins Haus gebracht hatte, gab es eine Explosion.

  • Lebensart
  • SCHERZ, SATIRE & IRONIE

    Ich mochte ihn nie, den Spruch: „Ein Mann muß einen Baum pflanzen, einen Sohn zeugen und ein Buch schreiben.“ Angeber reden so.

  • Zorniger Strafantrag – kühles Urteil

    Was auch immer die Mehrheit öffentlicher Meinung vom Urteil im Prozeß gegen Jürgen Bartsch halten mag – aufgeklärte Gerichtsjournalisten haben es voller Genugtuung begrüßt.

    Von Paul Moor

  • Kein Spaß im Museum?

    Neulich war ich mit meiner Klasse im Altonaer Museum, um Bilder anzusehen. Es war das erste Mal, daß wir überhaupt im Museum waren, allerdings nicht für den Kunstunterricht, sonderr.

  • Nachruf auf einen Killer

    Drei Versuche waren bis zum 22. Juni 1962 registriert worden, den Häftling Nr. 82 811 des Zuchthauses von Atlanta im US-Staat Georgia zu ermorden.

    Von Kenneth Porter

  • Farbe als Knüller und Knaller

    Die Mode 1971/72 – Leder für Mann, Frau, Kind – Etagen-Look, gestrickt Und neue Eleganz – Notizen von der Münchner Messe

    Von Marietta Riederer

  • Peter Frankenfeld, ein Spaßmacher

    Wenn sie öffentlich auftreten, lesen sie meist Manuskripte ab; und wenn sie in der Öffentlichkeit reden, sagen sie selten mehr als das, was ihnen die Promoter vorsprechen.

    Von Ben Witter

  • J.M-M: Auswandern gefällig?

    Wenn Sie die Möglichkeit hätten, zu emigrieren und in einem anderen Lande zu leben, würden Sie es tun? So fragte Gallup die Amerikaner.

  • Die Explosion des Telephons

    Immer moderner wird die Fernsprech-Technik – Aber dem Kunden am Hörer droht auch immer mehr Ärger – Und das hat viele Gründe

    Von Kai Krüger

  • Sport
  • Teure Spiele verstimmen Bonn

    Wenige Tage vor der parlamentarischen Osterpause des Bundestages geriet die viel beschworene Formel von der Partnerschaft zwischen Sport und Staat kräftig unter die Räder.

    Von Ernst Dieter Schmickler

  • Ein Paragraph erschüttert Olympia

    In aller Welt brüteten IOC-Mitglieder bis vor kurzem über den Text des Paragraphen 26, der die Zulassungsbestimmungen für die Sportler enthält, die an den Olympischen Spielen 1972 teilnehmen wollen.

    Von Rolf Kunkel

  • unzugeordnet
  • Reisebüros bieten an: Makarska Riviera

    Charterflüge zum Flughafen Split, dann weiter mit Bus: nach Brela 47 Kilometer, nach Makarska 62 und nach Podgora 75 Kilometer.