Hervorragend:

„Die Milchstraße“, von Luis Buñuel. „Herzflimmern“, von Louis Malle.

Im Fernsehen: „Der Todeskuß“ (USA 1947), von Henry Hathaway (ZDF29. Januar). Judas und die Gangster. Die mörderische Mechanik des Verrats macht alle Beteiligten zu Gangstern aus Not, Notwendigkeit oder Passion. Widmark spielt hier einen der millimeterdünnen Charaktere, wie Chandler sie beschrieb. BB

„Ein Leben in Furcht“ (Japan 1955), von Akira Kurosawa (Südwest III 29. Januar). „Das Glück“ (UdSSR 1935), von Alexander Medwidkin, und „Medwedkins Kinozug“ (Frankreich/BRD 1971), von Chris Marker (Nord III 29. Januar). „Sherlock Junior“ (USA 1924), von Buster Keaton (Nord III 30. Januar). „Im Zeichen des Löwen“ (Frankreich 1959), von Eric Rohmer (Bayern III 30. Januar). „Schuld und Sühne“ (USA 1935), von Josef von Sternberg (West III 30. Januar). „Sklavin des Herzens“ (England 1949), von Alfred Hitchcock (ZDF 31. Januar). „Tanz mit mir“ (USA 1937), von Mark Sandrich (Bayern III 2. Februar). „Marocco“ (USA 1930), von Josef von Sternberg (Hessen III 3. Februar).

Sehenswert:

„The Touch“, von Ingmar Bergman, der sich zum erstenmal einen Film von Hollywood finanzieren ließ. Doch zwischen den Versatzstücken einer trivialen Dreiecksgeschichte und seinen eigenen abgestandenen Symbolen ist es Bergman gelungen, das genaue Porträt einer Frau zu zeichnen, die, obgleich ihrem bisherigen Leben entfremdet, nicht fähig ist, eine emanzipatorische Entscheidung zu treffen. Daß die Reflexion über ihre Krise sich gegen die vordergründige Story des Films durchsetzt, ist vor allem das Verdienst der intelligenten Bibi Anderson, die alle Brüche in dieser Figur einsehbar macht. WOR

„Frankensteins Kampf gegen die Teufelsmonster“, von Yoshimitsu Banno. „Die Zelle“, von Horst Bienek. „Ich liebe dich, ich töte dich“, von Uwe Brandner. „Der weite Ritt“, von Peter Fonda. „Brennpunkt Brooklyn“, von William Friedkin. „Willard“, von Daniel Mann, „eins“, von Ulrich Schamoni. „Trafic“, von Jacques Tati. „Andromeda“, von Robert Wise.