• Ausgabe 12/1972

    Ausgabe 12/1972

    Artikelübersicht

    Im Inhaltsverzeichnis dieser ZEIT-Ausgabe finden Sie ab dem Erscheinungstag die Artikel der ZEIT und des ZEITmagazins aufgelistet, die bereits online sind und von Ihnen abgerufen werden können.

  • Politik
  • In der ČSSR wurden viele Intellektuelle eingekerkert Was dazu den letzten Anstoß gab, schildert dieses Dokument

    Hinter Gittern in Prag

    Dreiundvierzig Tage habe ich im Prager Kerker verbracht – in jenem Gefängnis von Ruzyn, das Artur London, der unter Clementi stellvertretender Außenminister der ČSSR war, in seinem Buch „Das Geständnis“ beschrieben hat.

    Von Valerio Occhetto

  • Jerichos Mauern stehen noch

    Israels Verteidigungsminister Moshe Dayan bemühte das Alte Testament, um sich über den König zu mokieren: „Husseins Angebot erinnert mich an das Trompetenblasen, das Mauern zu Fall bringen soll.

    Von Dietrich Strothmann

  • Aus Wienands Sparstrumpf

    Der Fraktionsgeschäftsführer der SPD im Kreuzverhör des Bonner Untersuchungsausschusses

    Von Carl-Christian Kaiser

  • Bange machen gilt

    „Unser Saisonschlager“, sagte Dr. Proper, Chef einer großen Beraterfirma mit starkem Parteienverkehr, „ist die Angst. Angst ist das Geschäft des Jahres.

  • Tod vor Mailand

    Ein verunglückter Terrorist oder ein gefallener Partisan? In den Tod getrieben oder raffiniert ermordet, bewußter Täter oder mißbrauchtes Opfer – oder gar beides? Das tragische Ende des millionenreichen linksrevolutionären Verlegers Giangiacomo Feltrinelli unter einem zur Sprengung vorbereiteten Hochspannungsmast am Stadtrand Mailands hat ebensoviel Thesen und Fragen aufgewirbelt, wie es Meinungen und Richtungen in Italien hochgespannter, mit Ressentiments und Mißtrauen aufgeladener Innenpolitik gibt.

  • Neue Signale aus Moskau

    Als Leonid Breschnjew auf dem 24. Parteitag das außenpolitische Programm der Sowjetunion verkündete, geschah dies noch in der Überzeugung, daß die Ostverträge im Bundestag ratifiziert werden würden.

  • Anstoß aus England

    Es gibt“, so meinte ein Teilnehmer aus Großbritannien, „ein nüchternes und ein gefühlvolles Königswinter.“ In der hübschen Kleinstadt am Rhein, die inzwischen zu einem Synonym für das alljährliche deutsch-englische Gespräch geworden ist, herrschte am vergangenen Wochenende keine Unklarheit über die Gemütslage dieses 22.

    Von Dieter Buhl

  • Referendum in Frankreich

    Eitel Eintracht

    Ganze neunzig Sekunden, heißt es, hätten sich der britische Premier und der französische Präsident bei ihrem Treffen über das umstrittene Referendum unterhalten.

  • ZEITSPIEGEL

    Richard Nixon hatte kaum wieder amerikanischen Boden betreten, da war die journalistisch-photographische Dokumentation seiner Reise nach China schon im Druck.

  • Politik mit Bussen

    Es war ein trüber Wettbewerb in Anpassung, Die besondere Disziplin hatte der Gouverneur von Alabama bestimmt, und seine Konkurrenten bei den Präsidentschaftsvorwahlen in Florida fügten sich.

    Von Klaus Bölling

  • Weltprobleme als Lokalspitzen

    Baden-Württembergs Wahlkampf in Weilern und Dörfern: Ostfragen und Ortsfragen

    Von Eduard Neumaier

  • Ein Manager am Steuer der KPI

    Allein, klein, fast unscheinbar saß er als Letzter noch auf der leeren Tribüne und ordnete seine Papiere, während unten in der weiten Halle des Mailänder Sportpalastes schon wieder die Sitze demontiert wurden.

    Von Hansjakob Stehle

  • Kraftakt des Kreml

    Im Dezember des vergangenen Jahres trafen sich – wie erst kürzlich im Westen bekannt wurde – führende Propagandaspezialisten der Warschauer-Pakt-Staaten in der polnischen Hauptstadt.

    Von Karsten Pjog

  • Der exemplarische Fall Milan Hübl

    Dem in Prag verhafteten italienischen Journalisten Occhetto ist sein Kontakt mit Milan Hübl, dem früheren Leiter der Parteihochschule der KPČ, zum Verhängnis geworden.

    Von R. Z.

  • Wirtschaft
  • Schuhindustrie

    Erfolg im zweiten Anlauf?

    Was internationale Größen nicht schafften, will die Enka Glanzstoff, eine Tochter des niederländischen AKZO-Konzerns, jetzt im zweiten Anlauf erzwingen.

  • Die mit fremden Geldern wuchern: Vermögensverwalter

    Die Branche der Vermögensverwalter und Anlageberater durchläuft einen Reinigungsprozeß. Ihn hat jeder junge Berufszweig durchzustehen, denn die Spreu muß vom Weizen getrennt werden.

  • Dieter Piel:

    Schillers stumpfe Wunderwaffen

    Die Entscheidung ist gefallen: vom 15. Juni an erhalten Deutschlands Steuerzahler den Konjunkturzuschlag zurück, den sie 1970 und 1971 leisten mußten.

  • Neue Modelle zur Wohnungsbaufinanzierung (I)

    Sterben die Mieter aus?

    Auf dem Wohnungsbaumarkt bereiten sich die ersten Unternehmen auf eine Fehde vor. „Wer jetzt nicht die Messer wetzt“, prophezeite der Werbeleiter einer großen Bausparkasse vor einigen Wochen, „der wird in einigen Jahren mit großer Wahrscheinlichkeit auf der Strecke bleiben.

    Von Jens Friedemann

  • Fesseln

    Die USA betreiben weiterhin eine Politik des Protektionismus durch die Hintertür. Ohne offiziell Handelsbeschränkungen zu erlassen, die entsprechende Abwehrreaktion bei anderen Industrieländern hervorrufen und die Amerikaner als Feinde des freien Welthandels bloßstellen würden, erreichen sie ihr Ziel durch private Absprachen.

  • ZEIT SPART GELD

    Bevor der Handel mit den Bezugsrechten auf die 5 1/2prozentige Siemens-Optionsanleihe offiziell begonnen hat, sind die Bezugsrechte bereits zu einem Preis von mehr als 3,50 Mark je Stück gehandelt worden.

  • BONNER KULISSE

    Superminister Karl Schiller wäre fast schon wieder in eine peinliche Machenschaft verwickelt worden. Daß er glimpflich davonkam, verdankt er zum Teil dem CDU-Bundestagsabgeordneten Alo Hauser.

  • Zuviel Tempo schadet nur

    Das sinkende Schiff mit dem Namen „Steuerreform“ hat einen neuen Ersten Offizier. Nachdem der Finanzprofessor Heinz Haller von Bord geflüchtet ist, kam für den Posten nur noch ein junger Politiker in Frage, der nichts zu verlieren, aber alles zu gewinnen hat.

    Von Michael Jungblut

  • Dem Atom gehört die Zukunft

    Energie gilt als Impuls unserer Zeit. Je moderner die Produktionsmethoden, um so mehr Energie wird dabei geschluckt. Entsprechend rasch ist der Energieverbrauch in den letzten Jahren gestiegen.

  • Vom Immobilienmakler zum Hotelkönig

    Josephs schnelle Schritte

    Nur wenige britische Wirtschaftskapitäne können ihr Privatleben so privat halten wie der Hotelkönig Maxwell Joseph. Vom kleinen Liegenschaftsmakler im vornehmen Londoner Vorort Hampstead ist er in wenigen Jahren zu einem der reichsten Männer Englands aufgestiegen.

  • Blinder Alarm

    Deutschlands Hausbesitzer kämpfen, jedenfalls nach der Lagebeurteilung einiger ihrer Funktionäre, mit dem Rücken an der selbsterbauten Wand.

  • Ein Russe in Frankfurt

    Andrej Doubonossov, stämmiger Sowjetbankier und Vorstandsvorsitzender der am 20. März offiziell eröffneten Frankfurter Ost-West-Handelsbank AG, zeigte sich zufrieden: „Wirklich, ich bin überrascht, wie wohlwollend wir hier aufgenommen werden.

    Von Horst-Wolf gang Bremke

  • Fragen an Wolf gang Vaerst zur Bundesbahn

    Auf ewig im Defizit?

    Vaerst: Das ist es ja nicht, was man unter Sanierung versteht. Es kann nur darum gehen, auch in diesen Bereichen eine bessere Kosten-Ertrags-Relation zu finden – durch Rationalisierung und preisliche Anpassungen.

  • Die CDU wirbt weiter um die Gunst der Wähler

    Das Ei des Hans Katzer

    In einer eilig angesetzten Pressekonferenz bedauerte Hans Katzer, Chef-Sozialpolitiker der CDU/CSU, in der letzten Bundestagswoche vor den Osterferien die „unsoziale Haltung der SPD“.

  • Der Chef handelt mit Paketen

    Innerhalb eines Jahres ist der neue Montedison-Boß Eugenio Cefis zum bekanntesten Manager Italiens geworden. Der Nachfolger und Freund des unter geheimnisvollen Umständen verunglückten Enrico Mattei machte als Chef des staatlichen Energiekonzerns ENI (Ente Nazionale Idrocarburi) kaum von sich reden: Lautlos reorganisierte er die nach Matteis Tod ins Schwimmen geratene Gruppe.

    Von Friedhelm Gröteke

  • Luftfahrt

    Kampf um Berlin

    Die Hoffnungen Westberlins, wieder ein Luftkreuz im internationalen Verkehr zu werden, welken dahin. Die österreichische Luftfahrtgesellschaft Austrian Airlines und die skandinavische SAS sind bei ihrer Absicht, im Nord-Süd-Verkehr auch den Westberliner Flughafen Tegel anzufliegen, auf Widerstand der DDR-Regierung gestoßen.

  • DM-Reiseschecks

    Salonfähig

    Rechtzeitig vor der Olympiade sicherte sich die American Express Company (600 eigene Niederlassungen in 125 Ländern) einen Platz in München.

  • Frankreichs Preise bleiben an der Kette

    ... Kontrolle ist besser

    Paul Huvelin, Präsident des französischen Arbeitgeberverbandes CNPF, führte laute Klage: „Kein Unternehmen kann leben, investieren und sich bei internationaler Konkurrenz entwickeln, wenn es nicht frei über die Preise entscheiden kann.

  • Die Furcht im Nacken

    Winfield Growth, mit 22,5 Prozent Wertzuwachs der Renner dieses Jahres (am unteren Ende der Tabelle), läßt das Augenmerk wieder auf die Auslandsfonds fallen.

  • Steuermann aus Bremen

    Heute, kaum drei Monate nach seiner Erklärung in eigener Sache, weiß der 48jährige Chef der zum Krupp-Bereich zählenden Bremer Großwerft AG Weser, daß er Anfang nächsten Jahres an anderer Stelle ins Geschirr gehen wird: Nach dem Willen des Krupp-Aufsichtsratsvorsitzenden Berthold Beitz soll er als Nachfolger Günter Vogelsangs die Führung des Essener Traditionskonzerns übernehmen.

    Von Aufnahme: Brigitte Hellgoth

  • Gegen Atomstrom auf die Barrikaden

    Nach 270 Minuten meist heftiger und nur seiten sachlicher Diskussion resignierte der Bürgermeister von Bad Breisig bei Andernach, Heinrich Klein: „Ich bin überfordert.

    Von Wolfgang Müller-Haeseler

  • Aktionäre in Moskau

    Die Ost-West-Handelsbank wurde am 11. November 1971 in Frankfurt am Main gegründet. Ihre Geschäfte nahm sie am 20. März 1972 auf.

  • Der Bischof macht Bilanz

    Woher kommt das Geld der katholischen Kirche? Diese Frage wird häufig gestellt, die Antwort bleibt aber meist aus. Der Blick in die Kassen ist selbst denen verwehrt, die sie füllen: den Kirchensteuerzahlern.

    Von Hermann Baumann

  • Wolf Street

    Vorsicht vor heißen Aktien

    Vor einer gefährlichen Entwicklung im Emissionsgeschäft mit Aktien junger Unternehmen warnte Anfang dieses Monats die amerikanische Börsenaufsichtsbehörde (Security and Exchange Commission = SEC).

    Von Jens Friedemann

  • Steuerfahndung

    Bestochene Schweizer

    Die anglo-schweizerischen Beziehungen wurden durch die Sensationsgeschichte des Daily Express nicht getrübt. Denn mit der Verhaftung von zwei Genfer Bankangestellten und der frühzeitigen Abreise eines britischen Diplomaten war die Welt für Bern schon im Januar wieder in Ordnung gekommen.

  • Trick

    John Connally, Amerikas streitbarer Finanzminister, macht wieder mit unkonventionellen Reden auf sich aufmerksam. Sein neuester Vorschlag: die Umwandlung des Zehnerklubs in einen Zwanzigerklub.

  • Die Traditionskompanie der sozialen Marktwirtschaft

    Die Herren trafen sich im „Goldenen Salon“ des Bonner Königshofes. Der Rahmen war insofern passend gewählt. Als weniger glücklich mögen einige Teilnehmer die – wenn auch nur räumliche – Nähe zum Amtssitz des Kanzlers empfunden haben, dem Zentrum der „roten Herrschaft“.

    Von Woltgang Hotfmann

  • Zigarettenmarkt

    Ein Hauch von Jasmin

    Manche Männer läßt Haus Neuerburg (deutsche Tochter des US-Konzerns Reynolds) für eine Zigarette meilenweit marschieren, was aber kann man Frauen zumuten? Die Antwort der Neuerburger: „Eine liebliche Zigarette für zärtliche Momente.

  • Neuer Streit um die Krankenhausfinanzierung

    Die teuren Betten

    Der allgemeine Jubel schien angebracht. Nach 17 Jahren Streit verabschiedete der Bundestag ein Krankenhausfinanzierungsgesetz, das mehr und bessere Krankenhäuser versprach.

  • Börsen-Report

    Aus Renten raus – in Aktien rein

    Die Bundesbank gab der deutschen Aktien-Hausse ihren Segen. So jedenfalls wurde die Feststellung empfunden, wonach eine optimistische Einschätzung der Konjunkturentwicklung gerechtfertigt sei.

  • Wissen
  • Machens’ Fall

    Die Geologen der hannoverschen Bundesanstalt für Bodenforschung sind bei ihrem neuen Präsidenten nicht auf Granit gestoßen: In dieser Woche ging Professor Eberhard Machens, kaum vierzehn Tage im Amt, für unbestimmte Zeit in den Urlaub.

  • Schmählicher Rückzug

    Die Vereinten Nationen werden ihr Entwicklungsprogramm für Taiwan in etwa drei Monaten einstellen – und zwar, wie es in einer UN-Verlautbarung heißt, „auf Ersuchen der Volksrepublik China“.

    Von H. B.

  • Die Daten der Butterblume

    Computer sollen Tier- und Pflanzenarten systematisieren, ehe sie an einer veränderten Umwelt zugrunde gehen

    Von Jan Hatje

  • Bakterien zehren am Öl

    Bakterien, die in Hunderten von Metern Tiefe unter der Erdoberfläche leben, haben etwa zehn Prozent der Weltrohölreserven zerstört und den Wert weiterer zehn Prozent wesentlich vermindert.

  • Moral des Staatsanwalts

    Der Düsseldorfer Gattenmord-Prozeß gegen „Minouche“ Schubert wird eher in die Justiz- als in die Rechtsgeschichte eingehen. Er gehört zu den Strafverfahren, in denen das Ergebnis hinter den Verlauf zurücktritt und die deshalb mehr zur Selbsterkenntnis der Juristen als zum Verständnis des Verbrechens beitragen.

    Von H. Seh.

  • Am Wähler vorbei?

    Was für die Koalition gilt, trifft auch für die SPD zu: Die Partei ist fortwährend mit der eigenen Verteidigung beschäftigt.

    Von Rolf Zundel

  • Massenmord bei Nacht

    Anläßiich einer Notlandung in der Sahara hatte Frankreichs Fliegerdichter Saint-Exupery Gelegenheit zu beobachten, wie ökonomisch der Wüstenfuchs seine Beutetiere hegt.

    Von Gustav Adolf Henning

  • Wenn Barzel Kanzler wäre...

    Schade, daß wir nicht mit den Engländern vorübergehend das Parlament oder auch die Probleme tauschen können – es wäre alles so viel einfacher: Ein paar Tage würden genügen, und die Bonner Volksvertreter hätten sicherlich den Beitritt Großbritanniens zur EWG endgültig gebilligt, während in der gleichen Zeit unsere Ostverträge ebenso einmütig durch die Abgeordneten von Westminster ratifiziert worden wären.

    Von Marion Gräfin Dönhoff

  • Inflation der Quarks?

    Alles Quark!“ – dieser Einsicht manch geplagten Erdenbürgers deutscher Zunge messen Elementarteilchen-Physiker einen tieferen Sinn bei.

    Von Jochen Kampe

  • Reisen
  • Essen in Jugoslawien

    Dem Hauptzweig der jugoslawischen Landwirtschaft entsprechend basiert die Küche des Landes vor allem auf allen Arten von Fleischgerichten, die schmackhaft und scharf gewürzt zubereitet werden (empfindliche Touristenmägen finden jedoch auch Restaurants mit österreichischer Küche).

  • Der weiße Engel von Mileševo

    Als Start für eine Rundfahrt zu kleinen Klöstern in Dörfern oder in der Einsamkeit, zu wilden Schluchten, weiten Feldern, bewaldeten oder auch kahlen Bergrücken mit Städten, in denen moderne Bauten neben Minaretts und Türkenhäusern zu finden sind, bietet sich Skopje, die Hauptstadt Mazedoniens, an.

    Von Helga Hensen

  • 12 km Sandstrand

    Der größte und zugleich schönste Sandstrand Jugoslawiens liegt südlich von Ulcinj, dem letzten Ort vor der albanischen Grenze, zu der hier bisher nur ein Eselspfad, neuerdings auch eine Straße führt.

  • Pauschalreisen nach Jugoslawien

    Badereisen: Von den Reiseveranstaltern, die Reisen nach Jugoslawien anbieten, können im folgenden nur einige genannt werden: Yugotours (54 Zielorte): Zwei Wochen Sporttauchen in Primošten 502 Mark mit VP und Flug ab Frankfurt; Tauchkurs 120 Mark für sieben Tage.

  • Tips für Individualisten

    Mit dem Auto: Für die Einreise sind die in der Bundesrepublik üblichen Papiere, die grüne Versicherungskarte und das „D“ erforderlich, auch das Warndreieck muß mitgeführt werden.

  • Jugoslawische Nacktparadiese

    Für Lehrer eine Extrabucht

    Die ganze lange Küste Jugoslawiens scheint sich in ein einziges Nacktparadies verwandelt zu haben. Kaum ist man mit dem Boot am offiziellen Hotelstrand vorbei, kaum hat man den letzten, noch von der Hafenmole einsehbaren Landvorsprung hinter sich gelassen, erblickt das Auge natürliche Schönheit, wohin es sich auch wendet.

  • Touristikgespräch beim Kanzler

    Die Förderung des Fremdenverkehrs soll mehr als bisher zu einer Gemeinschaftsaufgabe von Bund, Ländern und Gemeinden gemacht werden.

  • Informationen für Jugoslawienreisende

    Einreisebestimmungen: Seit dem 20. März 1969 wird für Jugoslawien kein Visum mehr benötigt. Für Reisende aus der Bundesrepublik genügt bei einem Aufenthalt bis zu 30 Tagen der Personalausweis.

  • Vagabundieren im Auto

    Die kleine Pension „Skale“ steht in keinem Reiseprospekt. Aber das Frühstück nach Art des Hauses bleibt im Gedächtnis. Die deftige Kalorienzufuhr aus Speck, Wurst und Käse verlangte gebieterisch nach aktivem Ausgleich.

    Von Robert P. Hertwig

  • Jugendreisen

    Eine wichtige Partnerorganisation für junge Leute, die in diesem Sommer nach Jugoslawien reisen wollen, ist „Naromtravel“, das Büro für Jugend- und Studentenaustausch in Belgrad (Moše Pijade, 12/1, Beograd, Postfach 374, Telephon Nr.

  • Wo ein Hauch des Orients weht

    Jugoslawien, Bauch des Balkans, Vielvölkerstaat, mediterran und tiefkontinental, historisch Schnittpunkt von Abend- und Morgenland, Schule der Lebenskunst für den Besucher aus Mitteleuropa, ist ein junger Staat.

  • DIE ZEIT
  • Pompidous Perspektiven

    Das Referendum über die Erweiterung des Gemeinsamen Markts ist ein Coup, mit dem Frankreichs Präsident Pompidou offenbar drei Ziele auf einmal erreichen möchte: sein persönliches Prestige stärken, seinen innerpolitischen Spielraum erweitern und seine außenpolitische Operationsbasis verbessern.

  • Gesellschaft
  • Zwei Ziele

    Fast vier Jahre Vorbereitung brauchte er, aber dann schockierte er die ganze Branche: Walter Felsensteins 1958 an der Komischen Oper Ostberlin erstmals gezeigte Fassung von Jacques Offenbachs „Hoffmanns Erzählungen“ wich von den bis dahin gezeigten Versionen beträchtlich ab.

  • KPI-Parteitag

    Kurs abgesteckt

    Der 13. Parteitag der Kommunistischen Partei Italiens in Mailand endete am Freitag voriger Woche mit der Wahl des bisherigen Vizesekretärs, Enrico Berlinguer, zum neuen Parteichef.

  • Krisenherde der Woche

    Erzbischof Makarios hat in der vergangenen Woche alle Forderungen Griechenlands zurückgewiesen und sich jede Einmischung verbeten: Athen sei kein hellenisches Zentrum, das Nikosia Weisungen erteilen könne.

  • Pompidou kündigt Referendum an

    Überraschung in Frankreich – Erfolgloses Treffen in Chequers – Mansholt neuer Präsident

  • Nahost

    Husseins Plan

    Einmütig wie sonst selten haben die meisten arabischen Staaten den Föderationsplan des jordanischen Königs Hussein zurückgewiesen.

  • Fernsehen

    Alles in Ordnung

    Es fängt alles so harmlos an: Der liebe Pappi ist Wiener Verkehrspolizist und regelt den Verkehr, die Mama schaltet und waltet in der Küche, denn der Schwager kommt aus Nizza zum Essen; die Lienzer Oma freut sich an dem Enkel, der so schön vom guten Mond auf dem Klavier klimpern kann: die „Edegger-Familie“ beginnt wie Fernsehfamilien nun einmal im Fernsehen beginnen, ein bißchen Postkartenkitsch von der Riviera, Vetter und Base, sonst durch Grenzen getrennt, die jetzt in der herrlichen Wiener Natur (leider ein wenig umwelt- und müllverschmutzt) eine zarte knospende Liebe beginnen wollen und dabei von Lelouche seufzen.

  • Breschnjew greift in die Debatte ein

    Zwei sowjetische Initiativen setzten in der bundesdeutschen Auseinandersetzung um die Verträge mit Moskau und Warschau, die auch in der vergangenen Woche mit ungeminderter Heftigkeit geführt wurde, neue Akzente.

  • Zwei Fälle

    Das Milieu wirkte echt, die Akteure – Polizeibeamte, Einbrecher, bestohlene Bürger – spielten, mit individuellen Akzenten, die von der Gesellschaft für sie vdrgesehenen Rollen, es fehlte nicht an Lokal-Kolorit: „Das is’n alter Bock“ (Kommentar eines Ordnungshüters über einen vielfach vorbestraften, einundfünfzigjährigen Mann); „Fred, habe ich zu ihm gesagt: Fred, da läuft nichts mehr“ (Bericht eines jungen Mädchens über das Ende einer Liebesbeziehung); „Wie mein Bruder sollte er sein: lange Haare, dufte Kleidung“ (das gleiche Mädchen beschreibt den Habitus des idealen Typs); „wenn er schon geht, habe ich gesagt, soll er Handschuhe anziehen“ (kritische Anmerkung eines in Einbruchs-Fragen erfahrenen Mannes); „Der Bruder des jungen Angeklagten Fred H.

  • Kriegsgefahr in Südarabien?

    Nord- und Südjemen beschuldigen sich gegenseitig – Saudi-Arabien unterstützt Sana

  • Film :Fassbinders „Händler“

    Tod im Muff

    Rainer Werner Fassbinder belichtet wie ein Besessener Zelluloid. Elf Filme hat der Sechsundzwanzigjährige in den letzten vier Jahren gedreht.

    Von N. G.

  • US-Wahlkampf

    Gegen „Busing“

    Das „Signal aus Florida“ – so der rechtsradikale Gouverneur von Alabama, George Wallace – ist in Washington rasch verstanden worden.

  • Ein Schock für Lehrmittelproduzenten

    Auf der Internationalen Messe für Unterrichtstechnologie Didacta in Hannover

    Von Hayo Matthiesen

  • Leussinks Liebesfest

    Die Bonner Hofberichterstatter waren sich einig: Professor Leussinks Farewell-Party am Dienstag letzter Woche war das innigste Liebesfest, das einem abgedankten Minister jemals zuteil wurde.

    Von Nina Grunenberg

  • FILMTIPS

    Im Fernsehen: „Die Mausefalle“ (Frankreich 1956), von René Clair (Bayern III 29. März). „Porte des Lilas“ ist womöglich der letzte überragende Film des Altmeisters, der hier noch einmal die Landschaft beschwört, die seinen Klassikern von 1930/31 („Sous les toits de Paris“, „A nous la liberté“) die Prägung verliehen hatte.

  • Dokumente der ZEIT

    „In der Bundesrepublik hat sich ein recht akuter Kampf wegen der Frage der Ratifizierung der Verträge mit Moskau und Warschau entwickelt.

  • Welches Regime ist totalitär?

    Der Begriff des Totalitarismus hat sich heute allgemein durchgesetzt. Die Enzyklopädien führen ihn sämtlich auf. In den Fachlexika und Textbüchern der Politikwissenschaft fehlt er nicht.

    Von Martin Greiffenhagen

  • Max-Planck~Gesellschaft

    Etwas Reform

    Drei Jahre lang dachte die Max-Planck-Gesellschaft über ihre Strukturprobleme nach; in der letzten Woche nun legte die von Präsident Adolf Butenandt eingesetzte Kommission ihre Vorschläge vor.

  • Karriere
  • Rufer an der grünen Front

    Deutschlands Landwirte haben das letzte Relikt aus der Zeit des ehemaligen Bauernführers Edmund Rehwinkel unter den Tisch gekehrt – die „Deutsche Bauernzeitung“ (DBZ).

    Von Wolfgang Hoffmann

  • So machen Kicker Millionen

    Wenn über die Einkommen von Sportlern gesprochen wird, denkt jeder zuerst an die Millionenbörse eines Cassius Clay oder an die Riesenverdienste internationaler Fußballstars.

  • AUFSTIEG - JOB - VERDIENST

    Zu Beginn der achtziger Jahre werden in der Bundesrepublik Angebot und Bedarf an Arbeitskräften mit Hochschulausbildung etwa ausgeglichen sein.

  • Kultur
  • ZEITMOSAIK

    Wenn in friedlichen Zeiten der Kraftquell der Volksregierung die Tugend ist, so sind es in Zeiten der Revolution Tugend und Terror zusammen.

    Von Maximilien Robespierre

  • Krieg gegen die Langeweile

    Wenn das ungewöhnliche Leben anderer für die eigene Alltäglichkeit eine Alibi-Funktion besitzt, so erklärt das in hohem Maße die Beliebtheit von Autobiographien.

    Von Martin Gregor-Dellin

  • Konkurrenten der Macht

    Die Parteienforschung gehört zu den beliebtesten Themen politikwissenschaftlicher Bemühungen. Die Vielzahl der Einzeltitel ist schier unüberschaubar, und dennoch gibt es bislang keine Gesamtstudie über die Parteien in der Bundesrepublik.

  • Kunstkalender

    Pavlos-Krawatten und -Hemden sind beliebt, farbenprächtig, Kenner hängen sie sich gern an die Wand, stellen den Kleiderständer mit Pavlos-Mänteln und -Hüten in die Garderobe und freuen sich, wenn der Besucher den Trick mit dem zerschnittenen, gefalteten und hinter Plexiglas eingesperrten Plakatpapier nicht gleich durchschaut.

  • Laboratorium für den Weltuntergang

    In einem dritten Anlauf versucht der Benziger-Verlag, das Lebenswerk des österreichischen Romanciers, Essayisten und Kunsthistorikers George Saiko dem deutschen Lesepublikum zugänglich zu machen.

  • Tiefsinniges aus Japan

    Seit Kobo Abe, geboren 1924, seinen Roman „Die Frau in den Dünen“ (Rowohlt Verlag, 18,50 DM, als Taschenbuch 2,80 DM) veröffentlichte, hat es immer wieder Leute gegeben, die sich erkundigen, wo jenes Dorf nahe dem Meer zu besichtigen sei, das in den Wanderdünen versinkt.

    Von Hisako Matsubara

  • Viel Lärm um etwas

    Die Akustik, so befand der Künstler, sei hervorragend, und daß das keine Schmeichelei war, bestätigte das Publikum auf seine Weise: Die versammelten Vernissage-Gäste machten Mienen, als hätten sie unversehens in eine Zitrone gebissen, als kämen sie gerade vom Zahnarzt, als hätte jemand hart neben ihnen mit einem Messer den Boden eines Blechtopfes bearbeitet.

    Von Petra Kinphoff

  • Die Macht und sonst nichts

    Ein historischer tschechischer Roman führt vor, wie man Intellektuelle bricht

    Von Gabriel Laub

  • Klüngel bei deutschen Jungfilmern

    Vor ein paar Jahren war die deutsche Filmszene noch schön klar und überschaubar. Es gab den Jungen Deutschen Film, also die aus dem Oberhausener Manifest von 1962 hervorgegangene Gruppe, und die Underground-Filmmacher.

    Von Wolf Donner

  • Versäumnisse in der Stunde Null

    Warum die ersten Landtage nach 1945 wichtige Reformen verpaßten – Orientiert am Vorgestern

    Von Werner Johe

  • Verwirrung, meine Schwester

    Man miete eine kleine saubere Alte im höchsten Stadium der Altersschwäche und setze der als Toreador Verkleideten auf den vorher rasierten Kopf ein Kräuteromelett(.

    Von Helmut Schneider

  • Max Frisch:

    Glück

    Ich hatte Glück, Fjodor Iwanowitsch, ich wage kaum dran zu denken. Ein unheimlichesGlück. Sie sehen, ich fahre in der Ersten Klasse.

  • Lern-Schwierigkeiten

    Es war auch ein besonderer Augenblick. Auf der einen Seite glaubte man, daß die neue Regierung die großen Erwartungen, die in Sachen Bildungspolitik in sie gesetzt wurden, wahrmachen könne und werde: jedem zweiten bis 1980 das Abitur, über eine Million Studenten, ein Jahr Vorschule, Kontakt- und andere Fortbildungsstudien für viele Berufe, Durchlässigkeit der Bildungswege – also ein beispielloser Schul- und Hochschulboom.

  • Abroad •Del extranjero • De l’étranger

    Bratschisten für Bierfabrikanten

    Eigentlich ist es falsch, die Nase hochzuhalten und zu behaupten, Los Angeles habe keine Musikkultur........................

    Von George Hermann

  • KRITIK IN KÜRZE

    „Die Heimkehr des Odysseus“, Roman von Eyvind Johnson. Der schwedische Romancier stellt sich hier erstmals die Aufgabe der Wiedererzählung.

  • DIE NEUE SCHALLPLATTE

    In ihrem Ausdruck, schrieb Bruno Walter über Kathleen Ferrier, habe sich „ein intensives Gefühl vom Anmutigen bis zum Tragischen in voller Wahrhaftigkeit ausgesprochen“.

  • Hüter der Reform

    Wehrbeauftragte im Spannungsfeld von Parlament und Militär – Kontroversen über Innere Führung

    Von Eckart Busch

  • Denker, kein Führer

    Was bedeutet das Werk des polnischen Philosophen Kolakowski? – Eigenwillige und eigene Interpretation

    Von Lothar Wickert

  • Länderspiegel
  • Duzen fällt schwer

    Ob er will oder nicht, Bürgermeister Hans Koschnick muß zu ihm aufsehen. Hennig Scherf, der neue Partei Vorsitzende der Bremer Sozialdemokraten, überragt seinen einhundertneunzig Zentimeter langen Genossen Bürgermeister um vierzehn Zentimeter.

  • Ruck nach links

    Günther Müller, direkt gewählter SPD-Bundestagsabgeordneter von München-Süd, durfte sich bisher vorwiegend als Kolumnenschreiber im Münchner Stadtanzeiger („Brief aus Bonn“) gedruckt sehen.

    Von Kilian Gassner

  • Politik und Pinke

    Nach diesem durchaus einleuchtenden Wort erhöhten die Düsseldorfer Abgeordneten ihre Diäten gleich um etwa zwanzig Prozent. Insgeheim erinnerten sie sich auch an das kollegiale Versprechen, kurz danach den minderbemittelten Ratsherren, Bürgermeistern, Landräten, und Fraktionsvorsitzenden in den Kommunen ebenso die Bezüge aufzubessern.

    Von Horst-Werner Hartelt

  • Lebach im ZDF

    Am 9. und 10. Juni wird „der Soldatenmord von Lebach“ in Deutschlands Wohnzimmern stattfinden. Möglich machen wird das Ereignis als Fernsehspiel, originalgetreu und in Farbe, das ZDF.

    Von Werner Dolph

  • Dümmliche Satire

    In Münster sind die Studenten der Wilhelms-Universität ins Fettnäpfchen getreten. In ihrer Zeitung, dem Semester-Spiegel, haben sie einen „gemeinen Hetzartikel gegen die Polizei“ veröffentlicht.

  • Gemeinden am staatlichen Gängelband

    Sie sind zwar neben Bund und Land zur dritten politischen Macht im Staate herangewachsen, doch sie leben von Almosen: die Kommunen.

  • Kein Weg zurück

    Die Zwischenfrage eines Genossen im Plenum, wieviel Bier er getrunken habe, beantwortete der Delegierte des Frankfurter SPD-Unterbezirksparteitages ohne Zögern: „Sechs Glas.

  • Listen-Nr. 63/50

    Er ist der „Wurzelsepp“ – ganz schlicht der Sepp aus dem Bayerischen Wald, der Schwammerl sammelt, Kräuter trocknet und mit den Füchsen auf du und du steht.

  • Lebensart
  • Vertrackte Tricks

    Die Gäste haben mal wieder nicht die gewünschte Stimmung mitgebracht. Aber die läßt sich ganz einfach herbeizaubern, zum Beispiel mit dem Trick „Das verschwundene Fünfmarkstück“! Sie lassen sich ein Fünfmarkstück geben, legen dieses in ein Tuch und verknoten das Tuch recht fest.

    Von Joachim Schwedhelm

  • Randspalten-Lyrik

    Von Steve Bernard Peinemann

  • Sehnsucht nach einer Nonne

    Wer sich im Verlauf einer längeren Krankheit einer Operation unterziehen muß, der hat noch Chancen: Er kann sich den Arzt, das Hospital, den Zeitpunkt der Operation wählen, vielleicht sogar ein bestimmtes Zimmer vorausbestellen.

    Von Krankenschwestern in der Ausbildung: Wer will noch dienen? Aufnahme: Michael Friedet

  • Weil du schön bist, mußt du leiden

    Wahrscheinlich ist es unnötig, zu sagen, daß nicht nur an amerikanischen Universitäten „Männer als sozial wichtiger“ gelten.

    Von Mechthild Curtius

  • Noch jemand ohne Fahrschein?

    Die Götter waren Astronauten – soweit hat Erich von Däneken schon recht. Aber sie kamen nicht von anderen Sternen, sie kamen, wie ein österreichischer Autor nachgewiesen hat, von der Erde.

    Von Wolfram Siebeck

  • J.M-M: Europäische Ermunterung

    Zur Einleitung einer Sendung, in welcher der glühende Europäer Lecanuet den früheren Ministerpräsidenten Couve de Murville, dessen Europäertum eher auf Sparflamme kocht, nach allen Kräften angriff, hatte das französische Fernsehen eine Volksbefragung durchführen lassen.

  • Trennendes

    Von er Richter fragt den Mann

  • Grantiges Olympia

    Wie entfernt man Olympiabauten?

    Wie entfernt man Olympiabauten? Der nächstliegende Gedanke wäre: nach dem, was die Funktionäre „Spiele“ nennen, einfach liegen und stehen lassen.

    Von Herbert Rosendorfer

  • Hilfe! Sie ist eine Hexe

    Ein neuartiger Mystizismus breitet sich aus: ein Gemisch aus Zen-Buddhismus und Jesus-People-Ekstase

    Von Robert Lucas

  • Wo bleiben die Lehrer?

    Unsere Schule ist ein moderner, mit allen wünschenswerten technischen Errungenschaften ausgestatteter Neubau. Der Nachteil ist nur: es fehlen genügend qualifizierte Lehrkräfte.

  • Wie sozialistisch ist ein Grill?

    Wo Prestige käuflich ist und der Oberpharmazierat noch ein Titel – Statussymbole in der DDR

    Von Marlies Menge

  • Die Schoßkinder der Nation

    Der Hund ist nach Frau und Kind immer noch das unbekannteste Wesen in der Familie

    Von Jürgen Holm

  • Hart, aber gerecht?

    Das Urteil, das kürzlich ein türkisches Gericht in Istanbul über den 14 Jahre alten Engländer Timothy Davey fällte, hat viele Menschen im westlichen Europa schockiert, weil es ihrer Meinung nach unmenschlich hart ist.

  • Warum Lateinunterricht?

    Es war Anfang der Sexta, als wir zum erstenmal nach dem Sinn des Lateinunterrichtes fragten. Die Antwort damals: „Dafür seid ihr noch zu jung, wenn ihr mal älter seid, seht ihr das schon ein.

  • Erst Seewolf, dann Bankräuber

    Meine Lieblingsmänner sind eher dünn, blaß und mickrig. Er aber ist groß und braun, lederverschnürt und wild anzusehen. Er geht im kerzenschummrigen Zimmer auf und ab und sagt lächelnd: „Setzen Sie sich.

    Von Gisela Reich

  • Sport
  • Stoppt das Fließband

    Nehmen wir folgenden Fall: Ort des Geschehens ein Konfektionskonzern, wo Fließbandarbeit und ein zeitlich stark eingeengter Arbeitsrhythmus für den „nötigen“ Streß sorgen.

  • Ihre Siege auch unsere Siege?

    Die Olympischen Spiele in München sind eine Herausforderung für beide deutsche Staaten

    Von Haus-Joachim Vvinkler