• Ausgabe 16/1972

    Ausgabe 16/1972

    Artikelübersicht

    Im Inhaltsverzeichnis dieser ZEIT-Ausgabe finden Sie ab dem Erscheinungstag die Artikel der ZEIT und des ZEITmagazins aufgelistet, die bereits online sind und von Ihnen abgerufen werden können.

  • Politik
  • Warten auf Beweise

    Sosehr mittlerweile auf der Hand liegt, daß es bei der Charter-Fluggesellschaft Pan International besonders mit der Technik haperte der Absturz einer ihrer Maschinen mit 22 Todes-, opfern also nicht von ungefähr gekommen sein kann –, so ungeklärt sind bis heute die Beziehungen zwischen dem SPD-Fraktionsgeschäftsführer Wienand und Paninter und die Finanz-Transfers Zwischen beiden Seiten.

  • ist dies die zentrale Frage. Generalsekretär Flach erläutert, warum die Freien Demokraten zwischen den beiden großen Parteien eine notwendige Funktion haben.

    „Partei mit Mut und Maß“

    Frage: Die Idee des Liberalismus hat hierzulande nie große Resonanz gefunden. Christliche Lehren und idealistische Philosophien mit ihrer starken Tradition bildeten einen breiten Strom konservativer, Kräfte, während gegenwärtig materialistische Ideologien oder marxistische Theorien die progressiven Gruppen binden.

  • Wolfgang Ebert:

    Das Letzte vom Wahlkampf

    1. Die letzte Runde im Wahlkampf von Baden-Württemberg beginnt mit dem Besuch der Herren Barzel, Schröder und Stücklen. bei den Her-Ten Brandt, Ehmke und Scheel.

  • Mal Rennpferd, mal Ackergaul

    Wirtschaftsminister Horst-Ludwig Riemer führt Nordrhein-Westfalens Liberale an

    Von Dietrich Strothmann

  • Wer soll die Wahrheit suchen?

    Es ist gut zehn Jahre her, da konnte: man hierzulande noch Rechtspolitik mit dem Schlagwort machen: „Bei uns wird zuviel verhaftet.

    Von Hans Schueler

  • Gromykos Gretchenfrage

    Der sowjetische Außenminister Gromyko hat mit einer Rede vor den Auswärtigen Ausschüssen des Obersten Sowjets, mit der in Moskau die Ratifizierung des deutsch-sowjetischen Vertrages eingeleitet wurde, die ostpolitischen Illusionisten der Bonner Opposition wieder auf den Boden der Realitäten zurückgeholt.

  • Radio GAP und noch mehr Rätsel

    Ein Staatsanwalt mit entsicherter Pistole stürmte zusammen mit Polizisten die Behausung des Verdächtigen in einem Vorort von Mailand.

  • ZEITSPIEGEL

    Bundesaußenminister Scheel würzt seine Wahlreden in Baden-Württemberg mit folgender Schilderung des von der CDU angebotenen Wahlkampfmenüs: Als Vorspeise brühwarmes Eigenlob, als Hauptgänge hartgesottene Bedenken mit Phrasensoße, echtes Anliegen nach Sonntagsrednerart, dazu weiche Standpunkte mit unausgegorenen und eingelegten Widersprüchen, als Dessert Gemeinplätzchen, Käse und kalten Kaffee.

  • Wilson im Abseits

    Mit einiger Dankbarkeit haben die Anhänger der britischen Linken zu Beginn dieser Woche das Verkehrschaos beobachtet. Zeitungsleser und Fernsehzuschauer hatten nur Augen und Ohren für Meldungen über den Fortgang des Eisenbahnerstreiks oder dessen Ende.

    Von Karl-Heinz Wocker

  • Nixons neuer Mann

    Eine glückliche Fügung kann man es nennen, daß der Millionär David Packard seinen Dienstherrn Melvin Laird um die Entbindung vom Amt des stellvertretenden Verteidigungsministers bat.

  • Der stille Freund der Union

    In schwerer Zeit hat die CDU einen stillen Freund gefunden. Als sie im Wahlkampf wegen der Ablehnung der Ostverträge in Bedrängnis geriet, stellte ein unbekannter Helfer aus den bisher noch geheimgehaltenen Gesprächsnotizen zum Moskauer Vertrag einen Auszug zusammen, ordnete oder fälschte die Zitate so, daß die Befürchtungen der CDU bestätigt schienen, verschickte dieses Papier an einige CDU-Bundestagsabgeordnete und gab damit dem Oppositionsführer am letzten Mittwoch beim Gespräch mit dem Kanzler Gelegenheit zu einem wirkungsvollen Auftritt: Rainer Barzel fragte Brandt im Stande der Unschuld und in demonstrativer Unkenntnis, was es denn mit diesem seltsamen Dokument für eine Bewandtnis habe.

    Von Rolf Zundel

  • Nur ein Türöffner

    Der Düsseldorfer Regierungschef und derzeitige Bundesratspräsident Heinz Kühn verleugnet nicht die heimliche Liebe zur Außenpolitik.

    Von Werner Höfer

  • Spitzel lauern überall

    Türkische Tragödie: Parlament und Militär im Widerstreit / Von Nina Grunenberg

    Von Nina Grunenberg

  • Aspirin für Europa?

    Die europäische Solidarität, für die Bundeskanzler Brandt bei ihnen geworben hätte, praktizierten die Konferenzteilnehmer bereits kurz darauf: Als Dick Taverne, bis vor wenigen Tagen Mitglied des Labour-Schattenkabinetts, die Gründe für seinen Rücktritt und seine Absage an die europafeindliche Politik Wilsons erläuterte, erklärten sich die Zuhörer durch langanhaltenden Beifall mit ihm solidarisch.

    Von Dieter Buhl

  • Wahl ohne Wunder

    Nach altem Wahlkampfmuster reden Politiker und Journalisten auch diesmal wieder von einem Kopf-an-Kopf-Rennen. Umfrage-Ergebnisse in Baden-Württemberg scheinen dieses Urteil zu stützen.

  • Wirtschaft
  • Die nationale und internationale Gewerkschaftsbewegung hat einen schweren Verlust erlitten: Am 15. April 1972 starb — erst 64jährig — der langjährige Erste Vorsitzende der IG Metall, Mitglied des DGB-Bundesvorstandes und Präsident des internationalen Metallgewerksdiafts-Bundes

    Otto Brenner

    Auf seinem stets überquellenden Terminkalender stand für den Freitag letzter Woche das Schlußwort zu dem Kongreßthemä: „Aufgabe der Zukunft: Verbesserung der Lebensqualität Er hat es nicht mehr halten können.

    Von Hamburgischen Landesbank — Girozentrale —

  • Japan-Geschäft

    Mentalitätssache

    Sie sind uns und wir ihnen fremd.“ Dieses Wort Nixons vor seiner China-Reise wird vor ihm mancher Geschäftsmann ausgesprochen haben, der mit Japanern zu tun hatte.

  • Otto Brenner

    Auf seinem stets überquellenden Terminkalender stand für den Freitag letzter Woche das Schlußwort zu dem Kongreßthema: „Aufgabe der Zukunft: Verbesserung der Lebensqualität.

    Von Hamburgischen Landesbank — Girozentrale —

  • Unilever

    Im Sparen erfolgreich

    Bei Unilever NV/Unilever Ltd., Rotterdam/London, hat es 1971 eine deutliche Gewinnsteigerung gegeben. Daraus resultiert eine höhere Gesamtdividende von 6,2 Gulden (0,77 hfl) je Stammaktie im Nennwert von 20 Gulden.

    Von Unilever Ltd

  • Maschinen für die Welt

    Wie stark die deutsche Industrie von den Auslandsmärkten abhängig ist, zeigt das Verhältnis von Gesamt- zu Auslandsumsatz. Im vergangenen Jahr erlöste die Industrie rund 111 Milliarden aus dem Auslandsgeschäft.

  • Schneller

    Der Wettbewerb in der Automobilindustrie versetzt vielleicht keine Berge, aber für Überraschungen ist er immer noch gut: Mercedes-Limousinen, im Stil wie .

  • Ein Schuß aus dem Dunkel

    Anklagend meint Walter Wichmann, Geschäftsführer des Bundesverbandes der Selbstbedienungswarenhäuser: „Nur in Deutschland steht der Büttel vor der Ladentür und schreibt vor, was man zu tun hat.

    Von Woligang Hofimann

  • Deutschland im Visier

    In der vorigen Woche machte der englische Ableger Wolfsburgs unangenehme Erfahrung mit japanischer Aggressivität. „Mit tiefstem Bedauern“, so Patrick Meaney, höchster VW-Repräsentant in England, „sehen wir drei Kollegen gehen.

  • Deutsche Luftfahrtschau 1972

    Russen über Hannover

    Einen Mini-Jet und einen Hubschrauber brachte der staatliche sowjetische Flugzeugexporteur „V/O Aviaexport“ vor zwei Jahren zur Deutschen Luftfahrtschau nach Hannover.

  • Dieter Piel:

    Im Teufelskreis der Prozente

    Bundeswirtschafts- und Finanzminister Karl Schiller ist um sein Departement Finanzen nicht zu beneiden. Statt auf eine Steuerreform „aus einem Guß“ darf er vorerst allenfalls auf Bruchstücklösungen hoffen.

  • Italiens Textilindustrie ist sanierungsreif

    Verlust in Samt und Seide

    Der gewerkschaftliche Krisenprotestzug im italienischen Wollzentrum Biella fand ungewöhnlichen Zulau

    Von Friedbelm Gröteke

  • ZEIT SPART GELD

    Die Aktie des Textilkonzerns Akzo N. V. zum Kurs von knapp unter 70 holländischen Gulden hält die Vereinsbank in Hamburg für kaufenswert.

  • Der gefährliche Stichtag

    Müssen wir nun doch vom 1. Januar 1974 an höhere Steuern bezahlen? Die Regierung ist offensichtlich daran interessiert, von der angekündigten großen Steuerreform (Alex Möller: „Ein Jahrhundertgesetz“) wenigstens einen Torso zu retten.

    Von Diether Stolze

  • EWG-Währungen

    Eine neue Dollar-Sperre

    Der Kampf der Zwerge gegen die weltweite Dollar-Inflation wird vom 24. April an um eine neue Variante bereichert: Den Abwehrmaßnahmen der Nicht-Dollar-Staaten gegen die amerikanische Währung folgt der erste gemeinsame Schritt der Mitgliedsstaaten der Europäischen Wirtschaftsgemeinschaft.

  • BONNER KULISSE

    Bundestagspräsident Kai-Uwe von Hassel (CDU) ließ die bisher offenen Telephonzellen vor dem Sitzungssaal des Haushaltsausschusses durch schalldichte und verschließbare Kabinen ersetzen.

  • England erobert Europas Börsen

    Während an der Londoner Börse Enttäuschung über die ausgebliebene Reaktion auf die Verkündung der Steuererleichterungen eingezogen ist, marschieren englische Konzerne, Investmentfonds und private Anleger auf die europäischen Börsenplätze.

  • letzten Privatbetriebe

    Flüche und Tränen

    Immer mehr Inhaber halbstaatlicher Betriebe in der DDR entschließen sich mehr oder weniger freiwillig, ihre Betriebsanteile dem Staat zu übertragen.

    Von Joachim Nawrocki

  • Börsen-Report

    Alte Favoriten: Mannesmann und Siemens

    Die Schwäche am Rentenmarkt ließ die Aktienkäufer bisher unberührt. Zunächst scheint sie sogar die Aufwärtsbewegung der Aktienkurse noch zu befruchten, weil ein Teil der durch Verkäufe von festverzinslichen Papieren freigewordenen Gelder zum Aktienerwerb verwandt wird.

  • Verbraucherschutz

    Nader flieht aus Washington

    Ralph Nader, Amerikas Konsumentenanwalt, befindet sich auf dem Rückzug. Nicht etwa Firmenbosse haben ihn dazu gezwungen, sondern die öffentliche Meinung.

  • N. V. Philip’s

    Schlechte Propheten

    Zum zweiten Male hat Europas größter Elektrokonzern N. V. Philip’s Gloeilampenfabrieken, Eindhoven/Holland, den Aktionären die Dividende kürzen müssen.

  • Alex Möller:

    Wie hoch darf sich der Staat verschulden?

    Die öffentliche Verschuldung ist, das dürfte heute unbestritten sein, ein legitimes und völlig normales Mittel der Staatsfinanzierung.

  • AUS UNTERNEHMUNGEN

    Bei der Neuen Sparkasse von 1864 in Hamburg hat sich 1971 das Betriebsergebnis nahezu verdoppelt. Das ist in der Hauptsache der von 1,89 auf 2,05 Prozent gestiegenen Zinsspanne zu verdanken.

  • Bayrisches Atomkraftwerk kostete 220 Millionen

    Teuer - und schon veraltet

    Während anderswo die Sorge um eine saubere Umwelt zu Protesten gegen Atomkraftwerke führte, bangt man in Bayern darum, daß ein Kernreaktor nicht in Betrieb gehen könnte.

  • Der Rentensparer zahlt die Zeche

    Die Kurse der festverzinslichen Papiere sind in diesen Tagen auf den Stand Oktober 1971 zurückgekehrt. Einzelne Realkreditinstitute bieten 7 1/2prozentige Papiere bei 10jähriger Laufzeit zu Ausgabekursen an, die eine Rendite von mehr als acht Prozent garantieren.

    Von Ihr Securius

  • Und immer lockt die Mark

    Jean-Jacques Servan-Schreiber, selbsternannter Protektor der entwicklungsgeschädigten Lothringer, scheut nicht vor drastischen Schlagworten zurück.

    Von Klaus-Peter Schmid

  • Kaffeemarkt

    Konzil der Exporteure

    Das Beispiel der arabischen Ölscheiche scheint Schule zu machen. Sie diktierten im vergangenen Januar den internationalen Ölgesellschaften Preiserhöhungen, ohne sich lange auf Verhandlungen einzulassen.

  • In den Finanzämtern nimmt das Chaos kein Ende

    Wettlauf gegen die Arbeit

    Von Mitte Juni an werden Deutschlands Lohn-, Einkommen- und Körperschaftsteuerzahler jene 5,9 Milliarden Mark zurückbekommen, die sie, zur Erreichung der dennoch verfehlten Preisstabilität, in den beiden vergangenen Jahren als Konjunkturzuschlag haben hergeben müssen.

    Von Dieter Piel

  • Ungarns Reformer entdecken den Markt

    Profit für die Maszeks

    Eine Marktlücke besonderer Art erspähte kurzlich ein erfinderischer Mann aus Budapest. Er ließ aus den Kellern der Innenstadt den Kohlenstaub absaugen, was die Hausbewohner sehr erfreute.

  • Kugeln rollen für den Staat

    Die Bürger Nordrhein-Westfalens sind mindestens ebenso klug, verständig, tolerant, einsichtig, spielfreudig und mündig wie die Bürger anderer Bundesländer“, erklärte der SPD-Abgeordnete im nordrhein-westfälischen Landtag, Heinz Nehrling.

    Von Hermann Bößenecker

  • Zeitschriften

    Appetit beim Essen

    An der Fassade des Hamburger Pressehauses, von der in Leuchtlettern die Namen der Zeitschriften des Verlages Gruner und Jahr (G + J) prangen, wird wohl bald eine Lücke geschlossen werden.

  • Jagd auf Salamander

    Übernimmt ein Ausländer die Herrschaft über Deutschlands größten Schuhhersteller?

    Von Hans Otto Eglau

  • Garantie für Erfolg?

    Der Kunstmarktbeobachter Willi Bongard stuft sie in seinem „Kunstkompaß“ als wichtigste Ausstellung überhaupt ein, Hans Jürgen Müller, Galerist, mißt ihr keine große Bedeutung mehr zu, und Eberhard Fiebig, Künstler, bezeichnet sie kurzerhand als den „üblichen Auftrieb kommerzieller Interessen nach konventionellem Rezept“: Gemeint ist die „Documenta 5“, die am 30.

  • Fragen an Fritz Logemann zur Erhöhung der Mehrwertsteuer

    „Theoretisch“ nicht teurer

    Als Folge der Washingtoner Währungsbeschlüsse einigten sich in Brüssel die Minister auf eine Erhöhung der EWG-Agrarmarktpreise.

  • MARKTNOTIZEN

    Gerry Schum, erster deutscher Videogalerist (Düsseldorf), hat in diesem Jahr Gelegenheit, seine Videoprojekte einem breiteren Publikum vorzuführen: Während der Biennale in Venedig wird Schum ein internationales Programm von Baldessari und Beuys bis zu Sonnier und Weiner vorstellen.

  • Wissen
  • Zusage in Sofia

    Erich Honeckers achttägiger Aufenthalt in Moskau hat sich für die Bundesrepublik anscheinend gelohnt. Seine Mitteilung in Sofia, die DDR werde „nach der Ratifizierung“ der Verträge von Moskau und Warschau durch den Bundestag „in einen Meinungsaustausch über die Herstellung normaler Beziehungen“ zu Bonn eintreten und „die hierfür erforderlichen völkerrechtsmäßigen Vereinbarungen“ treffen, macht klar: Wenn es überhaupt innerdeutsche Fortschritte geben soll, werden sie nur über den Moskauer Vertrag möglich sein.

    Von E

  • Wie funktioniert ein Zugvogel?

    Aus Südafrika ziehen sie wieder – einschließlich der Umwege – zehntausend Kilometer weit nach Norden, und manche überqueren die Sahara im Ohnehaltflug.

    Von Gustav Adolf Henning

  • Gast in Windsor

    Das Bild ist noch unvergessen: Theodor Heuss, von Oxforder Studenten, Hände in den Hosentaschen, skeptisch betrachtet wie ein Wesen von einem feindlichen Stern.

  • Spannungen im Land des Schah

    Das schwere Erdbeben in Südpersien bestätigt die neuen geologischen Erkenntnisse

    Von Walther Knabe

  • Politik mit Bomben

    Vor sieben Jahren versprach der angriffslustige US-Luftwaffengeneral Curtis LeMay, Nordvietnam „in die Steinzeit zurückzubomben“.

    Von Andreas Kohlschütter

  • Sterilisiert, und doch Vater

    Er hatte sich sterilisieren lassen und war nach der Untersuchung seiner Samenflüssigkeit als zeugungsunfähig erkannt worden.

  • Niedertracht aus der Dunkelkammer

    Nichts ist der Demokratie gefährlicher als die Demagogie. Verfassungsartikel und Gesetzesparagraphen sind wichtig, doch sie sind nicht alles.

    Von Theo Sommer

  • Kernkraft mit Fußangeln

    Die deutsche Nuklearindustrie ist verunsichert. Verwundert fragten sich die Herren über Reaktoren, Kessel und Turbinen jüngst auf der Reaktortagung des Deutschen Atomforums in Hamburg, warum ihren Aktivitäten nicht jener Beifall gezollt wird, den sie selbst für angemessen halten.

    Von Jens Urst

  • Falsche Adresse

    Chiles Präsident, Salvador Allende, fand zur Eröffnung der dritten Handels- und Entwicklungskonferenz der Vereinten Nationen (UNCTAD) in Santiago starke Worte: Die Millionen Menschen der Dritten Welt würden nicht ewig auf Hilfe und Zusammenarbeit warten, nicht ewig eine Weltordnung akzeptieren, die Reichtum und Armut zu Gunsten der heute Besitzenden zementiere.

  • Reisen
  • Wein, Wald und Wasser

    Snoch werden wollen, beginnen Ende April in verschiedenen Rheingauorten. Insgesamt gibt es acht Ferienseminare für „Anfänger", das letzte Mitte Oktober.

    Von Durch ein „land verträumter Romantik&quot

  • Windromanze am Gardasee

    Der berühmteste Wind am Garda- und Iseosee in Oberitalien. Weil er mit einer gewissen Pünktlichkeit auftritt, pünktlich wie die Stunde, heißt er auch so: Ora.

  • Wein, Wald und Wasser

    Seminare für Weinkenner oder für solche, die es noch werden wollen, beginnen Ende April in verschiedenen Rheingauorten. Insgesamt gibt es acht Ferienseminare für „Anfänger“, das letzte Mitte Oktober.

    Von Durch ein „land verträumter Romantik&quot

  • Stierliebe macht blind

    Mit dem Schlagwort „Spanienurlaub – ja, Stierkampfbesuch – nein!“ stürzt sich der Hamburger Tierschutzverein erneut in die seit Jahrzehnten währende Meinungsschlacht um Spaniens sterbende Stiere.

  • Zwei Tage in Genf

    Weltstadt im Taschenformat

    Käsefondue am Ort der internationalen Institutionen – Jeder dritte Einwohner ist Ausländer

    Von Alec Plaut

  • England, wo die Zitronen blühen

    Wenn Sie zum statistischen Durchschnitt der Besucher der britischen Inseln gehören, kommen Sie nur bis London, erreichen abends Ihr Hotelbett, schlafen in schlechter Großstadtluft bis morgens um neun Uhr und stürzen sich um zehn in die noch konzentriert schlechtere Luft um den Piccadilly Circus.

    Von Karl-Heinz Wocker

  • Sind Sie dick genug für die Bahamas?

    Es ist kein Scherz: Mit dem Slogan „Are you big enough for the Bahamas?“ wirbt neuerdings das „Bahama Islands Tourist Office“ in Frankfurt um Gäste aus Europa.

    Von Fritz Puhl

  • Lesen und Reisen

    Schlösser an der Weser

    Flußlandschaften haben ihren eigenen Reiz und ihre eigene Geschichte, Man kann sie auf mancherlei Weise erleben, als Bootsfahrer und Vergnügungsreisender, als Naturfreund oder Verkehrswirtschaftler.

  • Sprachkurse in Europa

    Bei den Sprachkursen deutscher Veranstalter sowie ausländischer Schulen und Universitäten unterscheidet man in der Regel vier Arten: Hauptkurse (drei Monate und länger), Intensivkurse (drei bis vier Wochen mit 25 bis 30 Wochenstunden), Ferienkurse (oft schon für 12- bis 14jährige mit nicht mehr als 12 bis 20 Wochenstunden) und Spezialkurse (Handelskorrespondenz, Auffrischungskurse für Lehrer und so weiter).

  • Transportemonnaie

    Woher kenne ich diesen Geldbehälter? Ja, richtig. Es ist das Portemonnaie, das ich vor knapp einem Jahr auf einer Italienreise mit einem Vertreter jenes Reiseveranstalters am Strand von Viareggio verloren, nach vergeblichem Sandwühlen und nach freundlichem Polizeikopfschütteln aufgegeben und bald vergessen hatte.

  • Die kleinen Veranstalter (XXIV): Kutscher-Reisen

    Im Geiste des Theaterprofessors

    Der Münchner Theaterprofessor Artur Kutscher (1878 bis 1960) überlebte mit seinen Werken. Er führte die Theaterwissenschaft als Lehrfach an der Universität ein und gründete ein Reisebüro.

  • Jeder Tag ein guter Tag

    Ferienhotel, Ferienhostess, Ferienprogamm, Ferienbotschaft und Ferienkobold heißen die Zauberworte, mit denen sich Deutschlands größter Hotelkonzern, die A.

  • DIE ZEIT
  • Schlöndorffs Film „Die Moral der Ruth Halbfass“

    Himbeerwasser mit Schuß

    Volker Schlöndorff macht Anstalten, seine kulturbeflissenen Interpreten zu düpieren. Nach Musil („Der junge Törless“), dem neuen Lebensgefühl der Zwanzigjährigen („Mord und Totschlag“), Kleist („Michael Kohlhaas“), Brecht („Baal“) und einer alten Bauernchronik („Der plötzliche Reichtum der armen Leute von Rombach“) schlägt er irgendeine Illustrierte oder ein Soraya-Blatt auf und verfilmt Minouche, genauer: die Essenz aller trivialen Millionärs-, Minoudie- und Mord-Skandale dieser Art.

  • Gesellschaft
  • Kunsthistoriker

    Verbohrt

    Unter den ehrwürdigen Balken des Konstanzer Konzilsgebäudes tagten die Kunsthistoriker. Vier Tage lang hörte man vier Sektionen über Themen sprechen, die mit den Worten „Zum Problem des so und so“ eingeläutet wurden, mit Lichtbild und Zeigestock fortgeführt, um dann in zäh tropfender Diskussion zu versanden.

  • Peinliche Schlagzeilen für Portugal

    Zwischenfälle an der Grenze Moçambique – Tansania – Rückschläge in Guinea-Bissau

  • Wieder Bomben auf Hanoi

    Zum erstenmal seit vier Jahren flogen US-Bomber am Wochenende wieder Angriffe auf die nordvietnamesischen Städte Hanoi und Haiphong.

  • Krisenherde der Woche

    Nach 13 Monaten Amtszeit ist der türkische Ministerpräsident Nihat Erim am Montag zurückgetreten und hat die Geschäfte bis zur Regierungsneubildung, die laut Verfassung innerhalb von 14 Tagen erfolgen muß, Verteidigungsminister Ferit Melen übergeben.

  • Der neue Menoza“ von J. M. R. Lenz in Wuppertal

    Dauernd außer sich

    Karin man heute noch ernst bleiben, wenn Liebende auf der Bühne bei Mondschein ihre Namen in eine Baumrinde ritzen, dann die Namen wechselseitig mit Efeu bekränzen, um auch noch in Monologen den Baum glücklich zu preisen, daß er den Namenszug der keusch-schnitzend geliebten Wilhelmine tragen dürfe? Wir, die wir heute gern an Umweltverschmutzung denken, würden eher meinen, daß Bäume und Burgmauern für solche Ehren danken.

    Von Hellmuth Karasek

  • Béjarts „Jean Cocteau et la Danse in Brüssel

    Ein Dichter muß dran glauben

    Von „Jeannot“, wie Jean Cocteau seine Entdeckung Jean Marais nannte, hatte Françoise Gilot in ihrem Buch „Leben mit Picasso“ nur Nebensächliches behalten: wie nämlich diesem Schauspiel-Apoll, der das weibliche Film- und Theaterpublikum über Jahrzehnte begeistert hat, eine Vorstellung dadurch fürchterlich mißriet, daß er die schwarze Farbe der Bühnensäulen per .

  • Fernsehen

    Verpaßt

    Für Roman Brodmann waren Ostsee-Urlauber bislang stille, friedliche Menschen, die mit einem Lied von Löns auf den Lippen an Strand und Heide wanderten.

    Von Ferdinand Ranft

  • Die Dritte Welt klagt an

    Chiles Präsident Salvador Allende – selbst unter schwerem innenpolitischen Druck wegen der chilenischen Wirtschaftsmisere – eröffnete am Donnerstag voriger Woche die dritte Welthandels- und Entwicklungskonferenz (UNCTAD) in Santiago mit einer harten Attacke gegen die Industrieländer.

  • Sprachschulen im Ausland

    Wieviel Grammatik ist wirklich nötig?

    Wenn Direktor Robert Q. Watts von der King’s School of English mit Zahlen und Erfolgsziffern jongliert, hat der Zuhörer für einen Moment das Gefühl, als sei der Grad zwischen pädagogischem Ethos und der Versuchung zum Big Business manches Mal nur schmal.

  • Haushalt 1972

    Kritik der Union

    Im Haushaltsausschuß des Bundestages wurden in der vergangenen Woche die Weichen für eine scharfe Auseinandersetzung zwischen Regierungskoalition und Opposition Ende April im Plenum des Bundestages gestellt.

  • Dokumente der ZEIT

    200 Jahre offiziöse Ignoranz und Verachtung gegenüber Slawen und Polen, verstärkt durch antikommunistische Propaganda und Erziehung, sind tief im Bewußtsein der Deutschen in der Bundesrepublik verankert.

  • Bonn: Streit um Protokolle

    Die Auseinandersetzung zwischen Regierung und Opposition um die Ostverträge ist um eine „Enthüllung“ reicher: Ein unbekannter Absender schickte an mehrere Politiker, darunter den CDU-Vorsitzenden Barzel, angebliche Auszüge aus den Protokollen zum Moskauer Vertrag.

  • Sozialdemokratie und Kommunismus

    Professor Ulrich Lohmar, Sozialdemokrat und Vorsitzender des Bundestagsausschusses für Bildung und Wissenschaft, formuliert zehn Thesen zum ideologischen Verhältnis zwischen Sozialdemokratie und Kommunismus.

  • Gesellschft
  • Adenauers Ostpolitik

    Adenauer ... war an einer Wiedervereinigung nicht interessiert, die Deutschland aus der engeren Verbindung zum Westen gelöst hätte.

    Von Arnulf Baring

  • Wem die Wissenschaft dient

    Peter Brückners Plädoyer für die Gerechtigkeit provoziert die falsche Abwehr

    Von Wolfgang Rieger

  • Karriere
  • Bewerbung beim eigenen Chef

    Monatelang standen viele Unternehmer kopf. Der Grund für die Aufregung: Ein neues Betriebsverfassungsgesetz verbesserte die Rechte von Angestellten und Arbeitern.

    Von Rosemarie Fiedler-Winter

  • Aufstieg ohne Netz

    In einer Zeit, in der selbst Vorstandssessel wackeln, sind die Leitenden Angestellten wieder in der Diskussion. Dabei ist die Frage nach den beruflichen Möglichkeiten der „älteren Führungskräfte“ besonders aktuell.

  • AUFSTIEG • JOB • VERDIENST

    Die Berufsberatung ist in der Bundesrepublik noch immer nicht so ausgebaut, wie es eigentlich wünschenswert wäre. Dafür gibt es jetzt eine Reihe zuverlässiger Bücher und Informationsschriften, die jungen Leuten Auskunft über ihre Chancen in den verschiedenen Berufen geben.

  • Kultur
  • Abroad • Del extranjero • De l’étranger

    Rilke in Rußland

    Die Wechselbeziehungen zwischen russischer und deutscher Literatur sind jahrhundertealt

    Von Lew Kopelew

  • ZEITMOSAIK

    Vom Sommer 1973 an soll Friedrich Dürrenmatt als Nachfolger von Harry Buckwitz das Schauspielhaus in Zürich leiten. Der Verwaltungsrat hat ihn jedenfalls für dieses Amt gewählt, und es ist kaum anzunehmen, daß Dürrenmatt, der sich bisher noch nicht geäußert hat, das Amt ablehnen wird.

  • Idyll und Totentanz

    Tibor Déry, der berühmte, jetzt siebenundsiebzigjährige Erzähler, lebt mit seiner jungen Frau, einer Schauspielerin, im Pasareti-Viertel in Budapest, unweit Janos Kadars Residenz, und im Sommer auf seinem Besitz am Plattensee.

  • Trivialität im Fernsehen

    Der Haken ist nur, daß die deutsche Konstruktion des Fernsehens als öffentlich-rechtliche Anstalt den Fernseh-Machern eine edukatorische Verpflichtung auferlegt.

    Von Hellmuth Karasek

  • Bildung als Erziehung

    Am 9. April ist Professor Saul B. Robinsohn, M. A., Ph. D., seit 1964 Direktor am Max-Planck-Institut für Bildungsforschung in Berlin, Präsident der „Comparative Education Society in Europe“, im Alter von 55 Jahren plötzlich einem Herzversagen erlegen.

    Von Dietrich Goldsdimidt

  • Entspannen, Schönes zeigen, ablenken

    Familienserien zwischen sechs und acht im Ersten und Zweiten Deutschen Fernsehen

  • Dos Gespräch mit dem Autor Tibor Déry

    Der Zukunft vertraue ich nicht

    In Ihrer Autobiographie heißt es an einer Stelle: „Und wenn man mich heute oder morgen einer letzten Abrechnung stellte? Ich werde es nicht tun.

  • VON ZEIT-MITARBEITERN

    François Bondy: „Gespräche“. Die zwölf Gesprächspartner, als deren „kleinsten gemeinsamen Nenner“ sich François Bondy im Vorwort bezeichnet, geben ausgedehnte biographische Rechenschaft (so Karl Jaspers, Carl J.

  • Argumente für und gegen

    Die F.D.P.

    Der Versuch, eine Darstellung der drittgrößten deutschen Partei „feuilletonistisch“ auf sechs Argumente dagegen und sechs Argumente dafür zu reduzieren, hat seinen Sinn dort, wo er nicht allein steht; wo es in der Nachbarschaft über diese Partei und ihre Konkurrenten auch anderes, Ausführlicheres zu lesen gibt.

  • Die Parteien und die Schule

    Der bildungspolitische Graben zwischen der CDU/CSU einerseits und der SPD und FDP auf der anderen Seite ist breit und tief. Seit eineinhalb Jahren versuchen die Kontrahenten vergeblich, zu einem Konsens zu kommen.

  • Koketterie und Blödelei

    Er nennt sich selber ein Medium und will, das sagt er immer wieder, nichts als Oberfläche zeigen, auf Bildern, in Filmen, neuerdings auch im Buch und auf der Bühne.

    Von Wolf Donner

  • Ein Feind des Dilettantismus

    Da das Schreiben eines unserer stets wiederkehrenden Gesprächsthemen war, frage ich mich, ob er, Kurt Marek, mir zustimmen würde.

    Von Josef Müller-Marein

  • Der Reisende ins Gestern

    Anmerkungen zu der Welle der Wiederbelebungsversuche an Ludwig II., König von Bayern

    Von Helmut Schneider

  • Ruhiger Seegang

    Am 4. Dezember 1968, mitten in der Zeit der Studentenbewegung, scheiterte die Uraufführung von Henzes Oratorium „Das Floß der Medusa“.

    Von Hans-Klaus Jungkeinrich

  • DIE NEUE SCHALLPLATTE

    Irgendwann mußte dies Doppelalbum kommen: Der gegenwärtig beste Komponist und Interpret von Country-Songs – Merle Haggard – singt und spielt die Lieder des legendären, 1933 gestorbenen Jimmie Rodgers, jenes John Ford der Country Music, der Amerikas ureigenste Folklore zu einer authentischen Volkskunst machte.

  • KRITIK IN KÜRZE

    „Davon kommst du nicht los“, Gedichte von Günter Radtke. Diese Verse suchen ihre Modernität in der Präzision des Wirklichkeitsbildes und in aphoristischer Knappheit, nicht in der Trennung des Wortes von seinem Inhalt.

  • Dr. h. c. Reich-Ranicki

    Am 2. Juni dieses Jahres wird die UniversitätUppsala, so hat sie durch den Germanisten Professor Lars Hermodsson verlauten lassen, Marcel Reich-Ranicki, seit 1960 Literaturkritiker dieser Zeitung und mit mir seit Jahren freundschaftlich verbunden, die Würde eines Ehrendoktors verleihen: in erster Linie wegen seiner Verdienste um die westdeutsche Literatur, zu deren Profilierung er entschieden beigetragen habe, und wegen des Engagements, mit dem er, anknüpfend an die Praktiken der radikalen Kritik in den zwanziger Jahren, eine aufklärerische Tradition neu belebt und der Rolle des Kunstrichters wieder Geltung und Respekt verschafft habe.

  • Länderspiegel
  • Auf eigene Faust

    Hermann Julius Bischoff ... reorganisierte ... im Teamwork mit anderen Kollegen unser Taschenbuchlager und erreichte ... einen rationellen und optimalen Arbeitsablauf .

  • Erbe gesucht

    Unter einer etwa 25 Meter langen Plane liegt auf dem Gelände der Schlichting-Werft in Travemünde seit 1967 das teuerste Wrack der Bundesmarine: Ein Tragflügelboot, dessen Bau im Auftrage des Verteidigungsministeriums begonnen worden war, um die militärische Eignung von Tragflächenbooten im praktischen Betrieb zu beurteilen.

  • Nur Nummern

    Beim Studium der Geodäsie erwarb er das mathematische Grundwissen, als Kunststudent grübelte er über repressive Formen der Lustempfindung, als Leiter der „Privaten Numerierungsstelle Horst Brunsiek, 3 Hannover, Bronsartstraße 40“ stiftete er Unruhe unter seinen Mitmenschen.

  • Pause für die Puppen

    Den Münchner Behörden ist gelungen, was kaum jemand für möglich hielt: dem ältesten Gewerbe der Welt eine neue Variation abzutrotzen.

    Von Carl Schmidt-Polex

  • Ulk mit Ulrike?

    Ulrike Meinhof ist tot.“ Mit dieser Eilmeldung, überraschte die Deutsche Presse-Agentur ihre Telex-Kunden am 15. Juli letzten Jahres.

    Von Claus Donatb

  • Lebensart
  • Grantiges Olympia

    Er ist dabeigewesen

    Kugelstoßen ist ein feiner Sport. Kugelstoßen ist nicht nur ein Sport, Kugelstoßen ist olympische Disziplin. Man kann, wenn man die Kugel richtig stößt (oder: wenn die andern die Kugel nicht ganz so richtig stoßen), eine Bronzemedaille, eine Silbermedaille oder sogar eine Goldmedaille gewinnen.

    Von Herbert Rosendorfer

  • Jugend forscht

    Wenn mich früher jemand fragte: „Na, Kleiner, was willst du denn mal werden, wenn du groß bist?“ antwortete ich wie aus der Wasserpistole geschossen: „Forscher.

    Von Wolfram Siebeck

  • Aggressionen und Alkohol machen Autofahrer gefährlich – Experten suchen nach Auswegen

    Mehr reden... weniger trinken

    Schüsse auf der Landstraße. Ein Mann bricht tot zusammen. Anlaß des Streites, bei dem der Maurer Dieter Anlaß aus Mechernich in der vorigen Woche sein Leben lassen mußte: Der Multimillionär Herfried Ahrend hatte mit seinem Commodore in langsamem Tempo hinter dem Fahrzeug des Maurers herfahren müssen, der sich Fahrzeug mit der Nötigung an Ahrend rächen wollte, weil sich dieser – vielleicht sogar nur anwollte, – falsch oder schikanös verhalten haben soll.

  • Die Bundesrepublik als Schrittmacher für den Umweltschutz

    Der Plan liegt vor

    Zu den großen Themen dieses Sommers, die publizistisch behandelt werden müssen, gehört der Umweltschutz. Dies nicht zuletzt deswegen, weil im Juni in Stockholm eine große, von den Vereinten Nationen vorbereitete Umweltschutz-Konferenz stattfinden wird.

  • In diesem Frühjahr werden, in allen Betrieben neue Betriebsräte gewählt Einen der erfahrensten Betriebsratsvorsitzenden schildert dieser Beitrag

    Herr über 100 000 Mann

    Gesamtbetriebsratsvorsitzender ist er seit einem Jahr von 40 Niederlassungen und acht Werken der Firma Daimler-Benz (Untertürkheim, Sindelfingen, Mannheim, Gaggenau, Düsseldorf, Berlin-Marienfeld, Wörth, Bad Homburg) mit insgesamt 106 000 Beschäftigten.

  • J.M-M: Pardon, Monsieur Rilke

    So habe ich denn an Rilke etwas gutzumachen. Infolgedessen sage ich: „Pardon.“ Und ich sage es auf französisch, weil es in Frankreich war, daß ich mich gegen ihn versündigt habe.

  • Symptome

    Zwischen März und Mai drängen sich in den Wartezimmern der Ärzte wieder zahllose Patienten mit eindeutigen Symptomen von Lenzhektik.

    Von Joachim Scbwedhelm

  • Wo die Suppe vom Teller läuft

    In Charlottenburg, der ehemals reichsten Stadt Preußens, legte man immer schon andere Maßstäbe an das, was man den festen Boden unter den Füßen nennt.

    Von Marie-Luise Scherer

  • Konsequent

  • Sport
  • Regelwidrigkeiten

    Ich kann nicht aufstehen ..., denn es geht mir nach der Weiber Weise“ – dieser: listige Vorwand bewahrte schon vor einigen Jahrtausenden eine schlitzohrige Evastochter vor drohenden Unannehmlichkeiten – nachzulesen im 1.

    Von Hans Dassel

  • Millionenspiel in Farbe

    Deutschlands Fernsehanstalten rüsten sich für den großen Farbrausch. Wenn am 26. August um 15 Uhr die XX. Olympischen Sommerspiele in München eröffnet werden, sind die Kameras von ARD und ZDF immer dabei.

  • Die Angst vor dem Aufhören

    Ein Thema für die Jusos die Gesellschaft hat schuld – sagen die einen. Ein Fall für den Psychiater – er verdrängt seine Probleme, statt sie zu reflektieren – argumentieren die anderen.

  • Süßer Gleichklang der Natur?

    Edle Harmonie zwischen Mensch und Tier! Stimmiger Gleichklang von Pferd und Reiter! Das sind Formeln, mit denen sich’s leicht reden läßt, Wendungen, die das Eigentliche des Reitsports zu erfassen scheinen, Chiffren, die das Wesen des Leistungssports auf Dressurviereck, dem Springparcours oder der Rennbahn aber auch gründlich verschleiert haben.

  • Studium
  • Vorbereitung auf den Beruf

    Die Schule ist zu weltfremd

    Das junge Ehepaar wohnt wie viele junge Ehepaare in zwei Zimmern, die zum Hause der Eltern beziehungsweise Schwiegereltern gehören.

    Von Werner Klose

  • Die Ärzte, Kritik und Vertrauen

    Wieder einmal – wie bisher immer, wenn deutsche Ärzte kritisiert wurden – ist das „Vertrauen der Patienten aufs Spiel gesetzt worden“, diesmal angeblich in ganz besonders verantwortungsloser Weise, nämlich durch die Spiegel-Serie „Das Geschäft mit der Krankheit“; jedenfalls sagen das all jene Ärzte und vor allem die Ärztefunktionäre, die sich durch diese „Propagandahetze“ verunglimpft und verleugnet fühlen.

  • unzugeordnet
  • Neue Modelle für die Wohnungsbaufinanzierung (V)

    Alles aus einer Kasse

    Die Geschäftsbanken in der Bundesrepublik offerieren seit einigen Wochen eine neue Dienstleistung: die Wohnungsbaufinanzierung „aus einer Hand“.

    Von Jens Fried emann

  • Kunstkalender

    Lil Picard, New Yorker Malerin und Kritiker rin, die zusammen mit der GEDOK Hamburg die Ausstellung organisiert hat, sprach von einem historischen Ereignis, vergleichbar dem ersten Auftreten der abstrakten expressionistischen Amerikaner in den 50er Jahren im Pariser „Musée National d’Art Moderne“.

  • Wie Arbeitnehmer am Ertrag beteiligt werden (VI)

    Mitdenken bringt Gewinn

    Im Siegerland gelangt ein Gelehrter zu späten Ehren, der bereits vor über hundert Jahren starb und dessen Name auch in der Fachwelt nur wenigen bekannt ist.

    Von Michael Jungblut

  • Ritual der Mai-Parolen

    Zu den Ritualen kommunistischer Gesellschaften gehört es, bei Jubiläen von Staat und Partei oder zu ähnlichen Anlässen sogenannte Losungen zu veröffentlichen, ein halbes Hundert oder mehr.

  • FILMTIPS

    Im Fernsehen: „Ganga Zumba“ (Brasilien 1963), von Carlos Diegues (Hessen III 21. April), erscheint auf den ersten Blick als eher unterkühlter Historienfilm mit idyllischen Passagen.