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Ausgabe 12/1973

Artikelübersicht
Im Inhaltsverzeichnis dieser ZEIT-Ausgabe finden Sie ab dem Erscheinungstag die Artikel der ZEIT und des ZEITmagazins aufgelistet, die bereits online sind und von Ihnen abgerufen werden können.
- Politik
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Jusos gegen Spaltung
Die Jungsozialisten vermieden auf ihrem Bundeskongreß am Wochenende in Bonn jeden Anschein einer forcierten Auseinandersetzung mit der SPD.
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Berichte aus Nahost (II)
Auf die Propheten folgten die Panzer
Noch einmal kochte die Volksseele. Angefeuert von ihren Scheichs, den Ulemas, gingen die gläubigen Syrer erst in Hamah, dann in Homs, Aleppo und zuletzt auch in Damaskus auf die Straße.
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Nach der Wahl in Argentinien
Paladin auf dem Präsidentenstuhl
Ein argentinischer Geschäftsmann und sein britischer Partner blieben vor einem der zahllosen Wahlplakate stehen, mit denen auch das letzte Mauerstück in Buenos Aires beklebt ist.
Von Horst Bieber
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Bundeskanzleramt
Sand knirscht im Getriebe
Das Kanzleramt“, so pflegt sein Chef Horst Graben zu sagen, „ist am besten, wenn man am wenigsten von ihm hört“. Demnach müßte es schon sehr schlimm um die Schaltzentrale der Bonner Macht stehen, denn von ihr ist gegenwärtig soviel zu hören wie zu Horst Ehmkes umtriebigsten Zeiten.
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Links oder linksradikal?
Der Streit zwischen Mehrheits-Jusos und Stamokap-Minderheit – Es geht um die Abgrenzung zur DKP
Von Rolf Zundel
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Kritik am „Maulkorb“-Erlaß
Während sich im innerdeutschen Verhältnis Schwierigkeiten in Anwendungsbereichen des – noch nicht ratifizierten – Grundvertrages zeigen, hat die DDR zugleich beteuert, daß sie „keine schlechten Beziehungen“ wünsche (siehe Dokumente der ZEIT).
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Jungsozialisten
Die SPD von morgen?
Die öffentlich geäußerte Zufriedenheit mancher SPD-Führer über den Ablauf des Jungsozialisten-Kongresses ist schwer verständlich.
Von Rolf Zundel
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Unruhen in Griechenland
Die „beste Jugend der Welt“ muckt auf
Jugend Griechenlands! Es ist keine Übertreibung, wenn ich in diesem Augenblick erkläre, daß ich mit Stolz vor der Nation feststelle, du die beste auf der Welt bist!“ So sprach Griechenlands selbsternannter Führer Papadopoulos im vergangenen September auf der Messe in Saloniki.
Von Georg Walther Heyer
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Ostpolitik des Vatikans
Unter Vorbehalt
Was haltet ihr davon – quod vobis videtur?“, diese Frage, schon immer mehr höflich-rituell als ernst gemeint, unterließ Paul VI.
Von Hansiakob Stehle
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Die neue Schallplatte
Max Reger
Vor einhundert Jahren, am 19. März 1873, wurde Max Reger geboren. Seine Musik galt noch vor wenigen Jahren sowohl bei den Avantgardisten der Moderne als auch denen des neobarocken Purismus so gut wie nichts – den einen war die spätromantisch verklausulierte Harmonik suspekt wie kaum etwas sonst, den anderen galt die auf raffinierte orchestrale Färbungen ausgerichtete Orgelmusik als Degeneration und Entfremdung eines ehemals hochkultivierten Instruments.
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Wahlen in Frankreich
Öffnung zur Mitte?
Der Wahlsieg des vergangenen Sonntags wirft für die Gaullisten mehr Probleme auf, als ein kurzer Blick auf die neue Mandatsverteilung erkennen läßt.
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Die Watussi werden wieder verfolgt
Blutige Stammesfehden lassen die ostafrikanische Republik Ruanda nach längerer Pause wieder in den Spalten der Weltpresse erscheinen.
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Wahlsieg der Gaullisten
Im zweiten Wahlgang der französischen Parlamentswahlen hat die gaullistische Regierungskoalition entgegen verbreiteten Erwartungen die absolute Mehrheit behauptet.
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Worte der Woche
„Links sind alle jene politischen Gruppierungen, die um die Erweiterung der realen Volkssouveränität kämpfen. Nichtkapitalistische Systeme mit einer nichtdemokratisch kontrollierten Funktionärselite sind nicht links.
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Auf dem Marsch zum Sozialismus
Als die Nachricht aus Bergheim an der Erft bekanntgegeben wurde, lagen sich die Jungsozialisten in den Armen. Auf dem Parteitag des SPD-Bezirks Mittelrhein war der 32jährige Juso Günter Schlatter als Nachfolger von Karl Wienand, der durch die Pan-Inter-Affäre gebrandmarkt auf eine Kandidatur verzichtet hatte, zum Bezirksvorsitzenden gewählt worden.
Von Carl-Christian Kaiser
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Sechs Staaten floaten
Sechs Länder der Europäischen Gemeinschaft haben sich darauf geeinigt, ihre Währungen gegenüber dem Dollar floaten zu lassen, also die Wechselkurse freizugeben.
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Deutschlandpolitik der DDR
Ohne Feindbild
SED-Chef Honecker hat sein Feindbild verschönert. Noch vor einem Jahr hatte er vor Angehörigen der Volksarmee die Bundesrepublik als imperialistisches Ausland bezeichnet; jetzt wird er nicht müde, für ein friedliches Nebeneinander und „ein gewisses Miteinander“ mit der Bundesrepublik zu werben.
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Dokumente der ZEIT: Honecker – Mehr als Nichtkrieg
„...Heute kann man bereits feststellen, daß dieses Vertragswerk (der Grundvertrag. Die Red.) die europäische Entwicklung sehr positiv beeinflußt .
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Zeitspiegel
Die auffälligen Anstrengungen des rumänischen Staats- und Parteichefs Ceausescu, seine Beziehungen zur Sowjetunion zu verbessern – Besuche in Moskau und Prag, Stabsmanöver des Warschauer Pakts im eigenen Lande –, haben womöglich wirtschaftliche Gründe.
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Referendum in Nordirland
Bomben zur Wahl
Am Tag der nordirischen Volksabstimmung war es wie an einem Tag im letzten Krieg: Als in Belfast die Bomben reihenweise losgingen und plötzlich die Nachricht kam, in London habe es ebenfalls Explosionen gegeben, zuckten die Nordiren nur mit den Schultern.
Von Karl-Heinz Wocker
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CDU-Grundsatzdebatte
Eine Strategie für die Opposition
Die CDU ist keine Richtungspartei, sondern eine Volkspartei. Ihre Zukunft hängt von ihrer Fähigkeit ab, Volkspartei zu bleiben.
Von Kurt H. Biedenkopf
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Argentinien
Peronisten siegten
Bei den argentinischen Wahlen haben, die Peronisten am vorigen Sonntag einen, unerwartet hohen Sieg errungen. Hector Cámpora, Kandidat einer von der peronistischen Partei beherrschten Koalition, erhielt schon im ersten Wahlgang knapp über 49 Prozent der Stimmen, die Wahlauguren hatten ihm bestenfalls 41 Prozent zugestanden.
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Bundesgrenzschutz
Vorwürfe bestätigt
Zwei Hubschrauber-Piloten der Polizei in Nordrhein-Westfalen haben bestätigt, daß der Bundesgrenzschutz bei der Ausbildung schikanierende, unwürdige Methoden wie Schläge und Beschimpfungen anwende.
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Wolf gang Ebert
Großes Welttheater
Auch das Stadttheater von Pummershagen klagt über Besucherschwund...........................................................
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Bonner Ostpolitik
Die Flitterwochen sind vorbei
Eduard Neumaier sprach mit Bundesminister Bahr über die Schwierigkeiten der Normalisierung
Von Aufnahme: Hans-Jürgen Wohlfahrt
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Aktuelle Krisenherde
Die Vereinigten Staaten haben am Montag den Abzug ihrer restlichen Truppen aus Vietnam vorübergehend eingestellt, um damit die Freilassung der letzten Kriegsgefangenen sicherzustellen.
- Wirtschaft
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Kaffeepreise
Kommando zurück
Was der Bremer Kaffee-Verein als bedauerlich empfand, kann den Verbraucher nur freuen. Letzte Woche nämlich teilten die deutschen Kaffeeröster und Pulverkaffeehersteller mit, sie würden ihre Preise um drei bis acht Prozent senken.
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Zeitungen holen auf
Das Werbejahr 1972 brachte für die wichtigsten Werbemedien unterschiedliche Ergebnisse: Für die Verleger von Zeitungen war es ein Boomjahr, für die Fachzeitschriftenverleger ein Flautenjahr.
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Vor der nächsten Hürde
An der Währungsfront ist eine Schlacht geschlagen, und alle Beteiligten dürften sich als Sieger fühlen. Durch die Aufwertung der Mark und des Yen haben die USA ihre internationale Wettbewerbsposition verbessern können.
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Zeit spart Geld
Vom ältesten Gewerbe der Welt können nun auch bundesdeutsche Renditejäger profitieren. Der Chef der deutsch/österreichischen „Anabella-Liegenschaften“-Gesellschaft, Kurt Kohls, errichtete bereits sechs „Erostessen-Heime“ in verschiedenen Städten der Bundesrepublik und Österreich.
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BONNER KULISSE
Wirtschaftsminister Hans Friderichsmacht mit der Emanzipation der Frauen Ernst. Die bisherige Unterabteilungsleiterin für Entwicklungspolitik, Ministerialdirigentin Helga Steeg, wird am 1.
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Management
Musterschüler auf dem Thyssen-Thron
Was im Dezember vergangenen Jahres verkündet wurde und am 17. April Wirklichkeit wird, hat keinen der „Insider“ des Ruhrgebiets überrascht: Dieter Spethmann löst den aus Altersgründen ausscheidenden Hans-Günther Sohl auf dem Chefsessel der August-Thyssen-Hütte AG ab.
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Schiffahrt
Hol nieder...
Zuviel Vertrauen, gesteht der 33jährige Heinz Bayer, wäre letztlich der Anlaß für all die Schwierigkeiten, in denen sich zur Zeit die Wiener Nelson-Reederei befindet.
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US-Agrarmarkt
Mutprobe für Nixon
Was bislang kein amerikanischer Präsident wagte, riskiert jetzt Richard Nixon: Er legte sich mit der mächtigen Landwirtschaftslobby im US-Kongreß an.
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Fragen an Wilmar Bonenkamp zum Wettbewerb
Wider die guten Sitten
Bundeswirtschaftsminister Hans Friderichs und der Präsident, des Bundeskartellamtes, Eberhard Günther, waren die Adressaten eines Memorandums der Außenhandelsvereinigung des Deutschen Einzelhandels.
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Farbfernsehmarkt
Billiger als Neckermann
Deutsche Fernsehhändler nahmen die japanische Herausforderung an – sie konterten japanisch. Die Vorgeschichte: Ende Februar überraschte der Frankfurter Versandhändler Josef Neckermann mit einem transportablen Farbfernsehgerät des japanischen Elektrokonzerns Nippon Electric Company.
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Gespräche am Bankschalter
Stunde der Wahrheit am Rentenmarkt
In dieser Woche hat der Rentenmarkt seine bisher größte Belastungsprobe zu überstehen. Unterzubringen ist die erste Tranche der sogenannten Stabilitätsanleihe (an der Börse auch „Inflationsanleihe“ genannt) über der Milliarden Mark.
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Börsen-Report
Versorgungsaktien werden interessant
An der Börse ist die bevorstehende neue Mark-Aufwertung gelassen hingenommen worden. Ein Satz von drei Prozent schreckt die Anleger nicht mehr.
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DDR
Ja, mach nur deinen Plan
Die Parteigenossin Hanna Dahs aus der Kammgarnspinnerei Glauchau arbeitet nach einem „persönlichen Plan“: Sie hat sich unter anderem vorgenommen, qualitativ einwandfreies Garn herzustellen und ihren Plan um 25 Tage vorfristig zu erfüllen.
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EWG-Landwirtschaft
Chaos an den Grenzen
Ein 29 Meter langes Fernschreiben tickerte am 1. Februar von Brüssel nach Bonn. Auch in den anderen Hauptstädten der EWG-Mitgliedstaaten spieen die Fernschreiber Papierbänder gleicher Länge aus.
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Kursbarometer
Bleibe im Lande...
In diesen Wochen ist das Währungsrisiko bei Auslandsanlagen dem deutschen. Sparer wieder einmal schmerzhaft vor Augen geführt worden.
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Charterflug
Krogager durch die Hintertür
Der Spiegel witterte einen Knüller: Die Hamburger Charterfluggesellschaft Aviaction sei in der vergangenen Woche an den Dänen Eilif Krogager verkauft worden.
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Am Abend nach dem Sieg
Helmut Schmidt war selten so gut gelaunt wie am Montagmorgen um halb drei Uhr in Brüssel. Flankiert von Bundesbank-Präsident Karl Klasen, der in der vergangenen Woche zum erstenmal nach seiner Erkrankung wieder die Strapazen eines Währungsmarathons auf sich genommen hatte, und Vizepräsident Otmar Emminger, meldete der Minister einer Schar von übermüdeten Journalisten einen Erfolg – weitgehend seinen Erfolg.
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Thyssen
Zurück zum Gewinn
Als das „schlechteste und schwierigste Jahr, in der Geschichte der August-Thyssen-Hütte“ bezeichnete der scheidende Konzernchef Hans-Günther Sohl das am 30.
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In München wurde nach der Bansa-Bank jetzt auch die Bayerische Wirtschaftsbank geschlossen
Schalter dicht
Eine bittere Erfahrung bestätigte den leitenden Regierungsdirektor Hans-Wolfgang Schnack, 53, in seiner Auffassung: „Die Bedingungen, unter denen man in der Bundesrepublik Bankier werden kann, müßten außerordentlich verschärft werden.
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Großbritannien
Warum Europa warten muß
Vor einem Beitritt zum Brüsseler Währungsblock wollen die Engländer ihre eigenen Probleme lösen
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Olympia-Wohnungen
Krach im Dorf
Noch vor wenigen Monaten wurden sie mit Lob überschüttet, heute werfen ihnen viele blanken Wucher vor. Den plötzlichen Sympathieverlust erlitten fünf Bauträger-Gesellschaften, die gemeinsam das olympische Dorf mit insgesamt 3400 Wohnungen in München errichtet haben und die Athletenunterkünfte jetzt – nach verbreiteter Meinung zu überhöhten Preisen – als Eigentumswohnungen verkaufen.
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Presse
Intimfeind
Es ist kein leichtes Geschäft, mit einem Image fertig zu werden, von dem zu befürchten ist, daß es dem Geschäft schadet. So plagt sich der „Spiegel“ mit dem Ruf allzu ausgeprägter Regierungsfreundlichkeit.
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Steuerstreit
Trickreich
Die Nachricht las sich, als komme sie aus dem Bundesfinanzministerium: Minister Helmut Schmidt sei bereit, den Ländern im nächsten Jahr einen höheren Anteil am Umsatzsteueraufkommen zuzugestehen, wenn sie dafür im Bundesrat die Stabilitätsabgabe passieren ließen, die er vom 1.
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Ford
Kein Pfusch
In der Schweiz gilt offenbar noch der gute Ruf des „made in Germany Mit einer großangelegten Werbekampagne haben die eidgenössischen Fordhändler eine Offensive auf potentielle Autokäufer gestartet.
- Wissen
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Gewinn für Europa
Die Geschichte hat es immer wieder erwiesen: Franzosen sind gern revolutionär in der ersten Runde, aber konservativ in der zweiten.
Von Theo Sommer
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Ruhe an der Währungsfront?
Daß die Bürger nach den Erfahrungen der letzten beiden Jahre die bange Frage stellen, wie lange die Ruhe an der Währungsfront diesmal dauern werde, kann ihnen niemand übelnehmen.
Von Rudolf Herlt
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Astrophysik
Ein Neutronenstern wurde gewogen
Die Röntgenstrahl-Astronomie bestätigte eine Theorie über das Ende von Himmelskörpern
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Pharmakologie
Mittel gegen die Heroin-Sucht
Gegen Ende dieses Jahres werden vielerorts in den USA Drogensüchtige in Kliniken unter kontrollierten Bedingungen eine bislang noch kaum am Menschen erprobte Gruppe von Arzneimitteln erhalten, Narcotica-Antagonisten.
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Der Stasi liest mit
Drei Redakteure der ZEIT reisten Anfang 1964 in die DDR und veröffentlichten damals den ersten umfassenden Bericht über den anderen deutschen Staat: „Reise in ein fernes Land.
Von Th. S.
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Medizin
Wenig Zink, kein Geschmack
Patienten mit Verbrennungen zweiten und dritten Grades klagen häufig über schweren Appetitmangel und teilweise über den völligen Verlust ihres Geschmacksinns.
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Zurück zur Gaskammer
Die Absicht Präsident Nixons, eine Reihe von Kapitalverbrechen durch Bundesgesetz unter Todesstrafe zu stellen, wird bei der Mehrheit der amerikanischen Bevölkerung Beifall finden.
Von H. Seh.
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Pyramiden im falschen Winkel
Sind die Grabstätten von Cheops und Chephren Zeugen der Kontinentalverschiebung?
- Reisen
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„Lifeseeing in Schweden“
Familien, Fabriken, Folklore – Touristen blicken hinter die Kulissen des schwedischen Alltags
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Reisenachrichten
Studienreisen nach Rom: „Als den derzeit in Deutschland einzigen Spezialreisedienst für Rom“ bezeichnet sich die Organisationsstelle für Romreisen (O.
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Unbekannte Winterziele in Italien
Skifahrer, Spieler und Schlemmer
Irgendwo in der Ferne, in Asien oder Südamerika, mag das ja passieren: Dem Frühstückstisch nähert sich ein Unbekannter und sagt: „Darf ich mich ein bißchen zu Ihnen setzen – ich habe schon lange kein Deutsch mehr gehört.
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Pässe in Arabisch
Libysche List
Mit den Arabern ist derzeit nicht gut Kirschen essen. Nachdem unsere Behörden seit dem Anschlag des „Schwarzen September“ in München gegen die israelische Olympia-Mannschaft in oft eigenwilliger und unfairer Weise die Einreise arabischer Besucher in die Bundesrepublik reglementieren, üben die Araber Revanche.
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Werbung für Inlandstouristnus
Teure deutsche Heimat
Der Präsident sagte nein („Gründe für eine wesentliche Preissteigerung im westdeutschen Hotel- und Gaststättengewerbe sind pauschal nicht gegeben“), und der Präsident sagte ja („Ja – so wie alles andere auch teurer wird“).
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Kommt eine Schiedsstelle für Schadensersatzanspriiche von Urlaubern?
Der Tourist und sein Recht
Noch nie standen die Zeichen für eine Einigung zwischen Verbrauchern und Reiseveranstaltern in der lange Jahre umstrittenen Haftungsfrage bei Pauschalreisen so günstig wie heute.
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Zwei Tage in Sofia
Nervöse Klopse und Zuckerbäcker
Balkanesischer als in Sofia geht es nirgendwo zu auf dem Balkan. Balkantourist nennt sich das staatliche bulgarische Reisebüro, ein sozialistischer Mammutkonzern, der vom Lenin-Platz aus alles organisiert, was direkt oder auch nur indirekt mit Tourismus zu tun hat.
- Auto
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Neu auf den Straßen: Chrysler 2-Liter
Das Inklusiv-Auto
Während sich Ford und Opel, aber auch Audi, VW und selbst Daimler-Benz-darin gefallen, ihre Autos möglichst „ohne Räder“ (Fachjargon für aufbesserungsbedürftige Normalausstattung) feilzubieten und notwendige Dinge als Extras berechnen, kommen die meisten Ausländer mit weitgehend kompletten Autos und nur kleinen Aufpreislisten auf den Markt.
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Neue Chancen für ein giftarmes Auto
Gas kontra Abgas?
Rund ein Viertel aller Motorenkonstrukteure in Europa, in Japan und in den USA haben keine Zeit mehr, sich um Motoren zu kümmern.
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Schock für die amerikanische Autoindustrie
Sauberkeit aus Japan
Der Honda-Motor erfüllt schon jetzt die strengen Umweltschutzvorschriften in den USA
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Volvo stellt Anti-Blockier-System vor
Bremse für die „alte Frau Meier“
Nach Lappland der Bremse wegen. Volvo hatte zu einem Trip über den Polarkreis gebeten, Gelegenheit, sich auf Eis und Schnee von den Bemühungen um mehr Sicherheit zu überzeugen.
- DIE ZEIT
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Gefährdete Wälder
Gewinn statt Grün?
Der Wald ist dem Schutze des ganzen Volkes anvertraut... Er übt einen günstigen Einfluß auf Klima und Wasserhaushalt aus. Er ist auch Stätte der Erholung und der Gesundheit für die Menschen.
Von Karl-Heinz Baum
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BMW-Gebäude in München
Vierzylinder-Büro
Lange, bevor es fertig war, hatte das Ding seinen Namen. Es hieß „der Vierzylinder“, und genauso sieht es aus. Zwar fallen in der Unterhaltung mit seinem Erfinder, dem Wiener Architekten Karl Schwanzer, auch Bezeichnungen wie „Kleeblatthaus“ (nach dem vierblättrigen Grundriß) oder „Hängehaus“ (nach der Konstruktion).
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Streit um Grundstückspreise
Wertvolle Wolle
Bis Ende vergangenen Jahres war die „Kämmerei Döhren“ in der niedersächsischen Landeshauptstadt – im hannoverschen Volksmund „Döhrener Wolle“ genannt – allenfalls durch Fabrikbrände ins Gerede gekommen.
Von Ulrich Eggert
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Sicherheits-Transporte
Pannen ohne Folgen
Die „Panzerwagen“ der Deutschen Sicherheits-Transporte GmbH (DST) sind so gefragt wie eh und je. Trotz einer ganzen Kette von Diebstählen und Unterschlagungen innerhalb der letzten sechs Monate, an denen auch ehemalige DST-Angestellte beteiligt waren, vermerkt die Firma, deren Aufgabe es ist, Millionenbeträge sicher ans Ziel zu bringen, eine rosige Geschäftslage.
Von Ronald Granz
- Gesellschaft
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Schnoddrig
Ein richtig schickes Thema, Mann, dieser total durchorganisierte und kommerzialisierte Heiratsmarkt in Amerika, dieser „Supermarkt gelenkter Träume“: lauter irre komische, blöde, gefühlige und gefühlsbedürftige Johns und Marys auf der Suche nach dem großen Glück, „Kitschorgien auf Kredit“, Plastikträume für gepfefferte Preise.
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Theater: Dürrenmatts „Mitmacher“ in Zürich
Alles Leben spurlos beseitigt
Eine Reduktion, die ins Allgemeine (statt ins Besondere, Spezielle) getrieben wird, landet schnell bei solchen Gemeinplätzen wie: „Alle Menschen sind sterblich“, „Die Welt ist schlecht“, „Der Mensch ist des Menschen Wolf“.
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Deutsch lernen – aber wie und wozu?
Eine Diskussion der heftig umstrittenen hessischen „Rahmenrichtlinien für den Deutschunterricht“
Von Ullstein Bilderdienst
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Loses Glück
Endlich! Endlich die deutsche TV-Show, wie wir sie uns schon so lange wünschen. Endlich jemand mit dem Mut, sich über alles theoretische Gefasel von „Kein Geld“ und „Zu teuer“ hinwegzusetzen und weit über eine Million auszuwerfen, damit – endlich – neunzig Minuten lang massiert alle jene versammelt seien, die ansonsten immer nur einzeln bundesdeutsches Bildschirm-Glück verbreiten.
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Fernsehen
Große Mühen
Als die Ansagerin Claudia Dören am Sonntag um 17 Uhr 25 die sechste Folge der Forsyte-Saga mit dem Hinweis ankündigte, man werde heute Zeuge eines Dramas sein, weil zwischen Irene Forsyte und Philip Bosinney eine Beziehung entstünde, die, wie Frau Dören in freier Rede bekanntgab, „mehr als verwandtschaftlicher Natur sei“, da breitete sich vor den bundesdeutschen Bildschirmen Betretenheit aus: Irene Forsyte mit Philip Bosinney verwandt? Hunderttausende von Zeigefingern huschten ratlos über die Ahnentafel einer englischen Mittelstandssippe; ein paar Sekunden lang bemächtigte sich Ratlosigkeit der Amateurgenealogen zwischen Konstanz und Kiel.
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Staatliches Jüdisches Theater in Hamburg
Tragisches Lustspiel
Ich war vor etwa zehn Jahren in diesem Theater. In Warschau ging man übrigens nie ins Jüdische Theater. Man ging zur Kaminska.
Von Gabriel Laub
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„Ein Heft, das dem Produkt angepaßt ist“
buch aktuell
Aus den Sondermeldungen, mit denen der deutsche Buchkommerz in den letzten Wochen beschickt wurde, klingt es bald seelsorgerisch, bald militärisch: „.
Von Dieter E. Zimmer
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Am Ende der Welt?
Der Mensch ist dabei zu entdecken, daß diese Erde nicht unerschöpflich ist, daß ihre Reichtümer beschränkt, daß seinem Drang zur Beherrschung, zu Vermehrung und zu Nutzung aller technischen Möglichkeiten Grenzen gesetzt sind.
- Karriere
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Manager
Bessere Hälfte als Karriere-Bremse?
Die Frauen der Manager sind zum beliebten Gesprächsstoff geworden. Die Soziologen, so heißt es, interessieren sich für sie; im Gesellschaftsklatsch haben sie ihren festen Platz.
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Ausbildung
Viel Geld für leere Worte
Das Bundesinstitut für Berufsbildungsforschung kann bisher wenig konkrete Ergebnisse vorweisen
- Kultur
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Film: „Fritz the Cat“
Kater Fritz das Sudelvieh
Der Zeichentrickfilm war mit seinen liebenswert-harmlosen Viechern, Käuzen, Helden, Feen, Magiern und seiner märchenhaft heilen Welt das vorweihnachtliche Kinorefugium „für die ganze Familie“.
Von Burkhard Bütow
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Zeitmosaik
Die Intellektuellen nehmen die Welt gleich zweimal in Anspruch: so wie sie ist und so wie sie sein sollte. Von der Welt, wie sie ist, leben sie, von der Welt, wie sie sein sollte, nehmen sie die Maßstäbe, die Welt zu verurteilen, von der sie leben, und indem sie sich schuldig fühlen, sprechen sie sich frei, ich kenne den Schwindel: Das Pack ist für den Machtkampf ungeeignet.
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Ist Macheath noch zu retten?
In Frankfurt, vor ein paar Wochen, anläßlich seines Geburtstages, traten nacheinander mehrere rothaarige Damen in schwarzen Hosenanzügen vor die Fernsehkameras der Nation, um in mehreren Weltsprachen singend zu bekunden, daß Bertolt Brecht vor allem als Textdichter süßsaurer Evergreens sogenannte Unsterblichkeit erlangt habe, in denen die fleischliche Schwäche des Weibes Lebenswerk wird.
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Vom Sieg der Lehre über das Leben
Brecht war kein Brechtianer
Ist der Aufstieg des Bertolt Brecht in die Legende nicht mehr aufhaltsam? Jedenfalls läßt vieles, was über ihn unlängst aus Anlaß seines fünfundsiebzigsten Geburtstages gesagt und geschrieben wurde, dies befürchten.
Von Marcel Reieh-Ranicki
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Kunstkalender
Keine didaktische Ausstellung, beschloß und befand Georg Bussmann und engagierte sich eine lustige Person namens Eberhard Fiebig, der sich zu einer Produktionsgruppe Design multiplizierte und das Steinerne Haus am Römer nach dem Prinzip Sesamstraße in ein kinderfreundlich Papiernes Haus verzauberte.
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Ein deutscher Revolutionär
Preußen plus Marx plus Lenin
Ernst Niekisch – Mittler zwischen Europa und Asien: „Freiheit ist kein Zustand“
Von Fabian v. Seblabrendorff
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Argumente für und gegen
Radfahren
Radfahren fing einmal an, wieder Mode zu werden. Wo jedoch im Zusammenhang mit Urlaubsreisen vom Radfahren die Rede ist, gerät der Fürsprecher leicht in die Rolle eines Naturapostels.
Von Rudolf Walter Leonhardt
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Deutsche Emigration
Kultur im Exil
Joachim Radkau: „Die deutsche Emigration in den USA – Ihr Einfluß auf die amerikanische Europapolitik 1933–1945“ (Studien zur modernen Geschichte, Bd.
Von Helmut Hirsch
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Ist Wellershoff antihumanistisch?
Angeblich zum Nutzen der Herrschenden
Was eine DDR-Literaturwissenschaftlerin von der westdeutschen Literatur hält
Von Volker Hage
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Auf niemanden angewiesen
Zum achtzigsten Geburtstag von Rolf Nesch, am 7. Januar 1893 geboren, seit 1933 in Norwegen ansässig, ist ein Band mit seinen besten Drucken erschienen, 63 Blätter aus den Jahren 1925 bis 1971 – das Fazit seiner Lebensarbeit.
Von Gottfried Sello
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Kunst gehört dazu
Der Dirigent hat den Taktstock schon in der Hand, das Orchester schickt sich an, den Musikabend in der Bergener Konzerthalle mit der Uraufführung eines Stückes von einem jungen norwegischen Komponisten zu beginnen, da geht die Tür noch einmal auf.
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Vision im Jahre 1927
Entstehung einer Diktatur
Ich las Alfred Döblins großen Chinaroman, Die drei Sprünge des Wang-Lun, und dachte mir, mit jugendlicher Überheblichkeit: ‚Das kannst du auch!‘ Die Heidelberger Doktorarbeit, halbwegs fertig, ödete mich an.
Von Thomas B. Schumann
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Kritik in Kürze
„Einsteins Erben“, Science-fiction-Geschichten von Herbert W. Franke. Unter den deutsch schreibenden SF-Autoren ist Franke, der auch die Weltraum-Taschenbücher bei Goldmann herausgibt, der prominenteste.
Von Wilhelm Roth
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Filmtips
„Harlies“ von Robert Van Ackeren (siehe ZEITmagazin Seite 28). „Salz der Erde“ von Herbert J. Biberman. „Der große Diktator“ von Charles Chaplin.
- Länderspiegel
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Der Krieg im Frieden
Fünf Wochen nach Unterzeichnung des Vertrages – Andreas Kohlschütter berichtet aus Südvietnam
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Prozeß gegen einen Türken
Trotz allem – freigesprochen
Der Sitzungssaal im Pinneberger Amtsgericht, in dem die Jugendschutzkammer des Amtsgerichts Itzehoe tagt, um einer Gutachterin aus Wedel den weiten Weg zu ersparen, ist noch leer.
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Lokalzeit
Besser als befürchtet
Werden künftig Betonriesen ihre Schatten auch auf die „Perle des Ammerlandes“ werfen? Droht auch am Zwischenahner Meer, dem 526 Hektar großen Binnensee und Erholungsrevier inmitten des oldenburgischen Kerngebietes, ein Ausverkauf der Landschaft zugunsten spektakulärer Wohnbauprojekte oder neuer Kur- und Badeeinrichtungen? Viele Bürger aus Bad Zwischenahn und Umgebung fürchten neuerdings eine „Vermauerung“ des Seeufers, die den Blick auf „dat Määr“ versperren könnte.
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Atomkraftwerk Biblis
Kurz vor zwölf Uhr?
Der Ibersheimer Feuerwehrkommandant fürchtet für den „Fall X“ um die männliche Potenz seiner Kameraden. Die „Aktionsgemeinschaft für Umweltschutz Rheinhessen-Süd“ glaubt, ein „potentielles Risiko“ für die Trinkwasserreservoirs feststellen zu müssen, und die Weinbauern bangen um ihre Reben.
Von Reinhard Voss
- Lebensart
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Axiom
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Bis 20 Hier sagen junge Leute, die nicht älter als zwanzig Jahre sind, ihre Meinung
Tips für die Schülerarbeit
In der ZEIT Nr. 8 vom 16. Februar 1973 berichtete Beate Gross über ihre nervenaufreibende Arbeit als Schülersprecherin. Ihr Artikel zeigt, daß sie recht viele Illusionen hatte, als sie ihr Amt antrat, und daß sie auch nicht wußte, wie sie ihre Ziele durchsetzen sollte.
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Der Zeitgenosse
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Puppen für Jungen?
Unter dem Motto „Alles für die Puppenmuitti“ wird beispielsweise ein ganzes Heer von Puppen, Kaufläden, Mini-Bügeleisen, Nähmaschinen angeboten, kurz, die ganze Pracht, die die erwachsene „Puppenmutti“ auch später in ihrer Starrolle „Hausfrau und Mutter“ als Requisiten handhaben soll.
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Dem Edward Gorey in die Falle gegangen
Der heute achtundvierzigjährige New Yorker Zeichner Edward Gorey erfreut sich eines leicht esoterischen und subversiven internationalen Ruhms, wie er einem Mann zukommt, der sein Publikum mit viel Talent programmatisch im unklaren darüber läßt, woran es mit ihm und seinen phantastischen Bildergeschichten ist.
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Vor Autorität keine Furcht mehr
Ich bin Schüler einer sogenannten „unmöglichen Klasse“, das bedeutet: täglich ein Tadel ins Klassenbuch, verzweifelte Lehrer und anderes mehr.
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Mimosen & Mumm
Schon die Phönizier haben an dieser Küste Häuser gebaut. Dabei erfanden sie den winterfesten, zugluftfreien Steinbau. Leider haben sie ihr großartiges Geheimnis mit ins Grab genommen.
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Limericks
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Kontaktlinsen
Kassen zahlen
Nahezu 22 Millionen Bundesbürger – das ist fast jeder dritte – tragen eine Brille. Für die Brillenträger ist dies ein teurer Spaß, denn die Kassen oder Privatversicherungen ersetzen zwar in aller Regel die geschliffenen Gläser, aber bei den Gestellen geizen sie.
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Geburtenriickgang
Nicht mehr wie die Kaninchen
Erfreuliches ist zu melden: Die bundesdeutsche Bevölkerung ist auf dem Wege zum Nullwachstum. Sie hat, sieht man es weltpolitisch, die Zeichen der Zeit erkannt, sie gibt ein Beispiel für die humanste Methode, die Menschenvermehrung auf unserem Planeten zu bremsen.
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Der Gott der Insekten
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Flugzeugzusammenstoß über Frankreich – Auch über der Bundesrepublik nimmt die Kollisionsgefahr zu
Nur Sekunden bis zur Katastrophe
Der erste Zusammenstoß zweier Düsenverkehrsflugzeuge im überfüllten europäischen Luftraum gehört zu der Art von technologischen Katastrophen, die Fachleute zuweilen voraussagen können.
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Ökonomisch
Ein Bankier rügt seinen achtjährigen Sohn: „Deine schlechten Noten in der Schule machen deiner Mutter und mir viel Kummer. Ich könnte nun mit dir schelten und dich bestrafen, aber du bist hoffentlich intelligent genug, zu verstehen, daß das zu nichts führen würde.
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Mehr Schutz für alte Menschen
Wer eine Kneipe aufmachen will, braucht eine besondere Erlaubnis des Staates, wer als Taxifahrer sein Geld verdienen will, wird von den Behörden besonders geprüft, doch wer ein Heim eröffnet, um dort alte Menschen unterzubringen und sie zu versorgen, braucht lediglich eine Anmeldegebühr zu bezahlen.
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J.M-M: Vertrag ist Vertrag
Augenblicklich werden in verschiedenen Kinos von Paris drei verschiedene Teile ein- und desselben Films gezeigt, der den Titel trägt: „Franzosen – wenn ihr wüßtet.
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Tödliche Liebe zum Ungeheuer
Es war Abend, es regnete, und Premierminister Edward Heath fuhr vom Parlament zu einem Empfang in Downing Street. Das heißt: Er wollte fahren.
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Armer König Fußball
König Fußball geht am Bettelstab und schlägt mit diesem auf die Prügelknaben vom Fernsehen ein. „Das Fernsehen ist verantwortlich für den Zuschauerschwund“, sagt König Fußball.
- Sport
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Briefmarken-Freunde
Ist die Sporthilfe am Ende?
Etappenweise, so scheint es, nimmt der Pleitegeier Kurs auf die Kasse der Stiftung Deutsche Sporthilfe. Was zunächst wie eine Rettungsaktion aussah, war offenbar nur ein Strohfeuer, das letzte Aufflackern eines Freudenfeuers.
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Neue Organisationsformen der Sportbewegung zeichnen sich ab
Die Koalition der Starken
In München wurde jetzt nach erbitterten Machtkämpfen eine Art Uberpräsidium geschaffen