Hypothekenbank Hamburg; Gratisaktien

Die Hypothekenbank in Hamburg (Dresdner-Bank-Bereich) will ihr Grundkapital durch Ausgabe von Gratisaktien im Verhältnis 9:1 auf 20 Millionen Mark erhöhen. Die neuen Aktien sind rückwirkend vom 1. 1. 72 dividendenberechtigt. Gleichzeitig wurde die Dividende von zuletzt 10 auf 9 Mark je 50-Mark-Aktie gekürzt. Auf diese Weise erhielten die Aktionäre die gleiche Ausschüttung wie für 1971. Den Aktionären wird die Schaffung eines genehmigten Kapitals von 2 Millionen Mark vorgeschlagen. Damit soll die Bank in die Lage versetzt werden, die Umlaufgrenze den Erfordernissen jederzeit anpassen zu können.

Dt. Übersee: Dividende unverändert

Die Bilanzsumme der Deutschen Oberseeischen Bank, Hamburg/Berlin, ist 1972 um 48 Prozent auf 1,11 Milliarden Mark gestiegen. Der Anteil aller Auslandsfilialen am Bilanzvolumen der Gesamtbank beträgt nahezu unverändert etwa ein Drittel. Der Ertrag ermöglichte eine weitgehende Dotierung der Rückstellungen zur Risikoabdeckung. Die Dividende bleibt mit 6 Prozent unverändert, den Rücklagen sind wieder 0,5 Millionen zugeführt worden. Eigenmittel der Bank: 57 Millionen.

Allgemeine Bankgesellschaft: Kosten aufgefangen

Die Allgemeine Bankgesellschaft AG, Frankfurt, an der unverändert die Berliner Bank AG mit 50 Prozent, die Vereinsbank in Hamburg und die Westfalenbank AG, Bochum, mit je 25 Prozent beteiligt sind, schüttet auf ihr Grundkapital von 8 Millionen wieder eine Dividende von 12 Prozent aus. Durch die Geschäftsexpansion konnte der Ausgleich für die gestiegenen Kosten erreicht werden.

Rheinische Hypo: Genehmigtes Kapital