Unfallregelung mit der DDR: Kraftfahrzeugunfälle in der DDR oder mit DDR-Fahrzeugen, werden künftig auf der Grundlage eines Abkommens geregelt, das der HUK-Verband mit der staatlichen Versicherung der DDR geschlossen hat. Die neue Vereinbarung gilt in ganz Europa. Ab sofort werden Unfälle nach dem Recht des Unfallandes reguliert. Wenn auch in der DDR die Schmerzensgelder niedriger sind als in der Bundesrepublik und es bei Bagatellfällen überhaupt keine Entschädigung gibt, so hat der HUK-Verband doch eine Härteklausel durchsetzen können, nach der bei besonders schweren Unfällen höhere Schmerzensgelder gezahlt werden als in der DDR sonst üblich. Bei Unfällen in seinem Geschäftsbereich kann der HUK vom Geschädigten direkt verklagt werden.

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Drei neue Bücher, die über wichtige Autofahrerthemen informieren, sind soeben erschienen.

Noch rechtzeitig zur Urlaubszeit ist das Buch von Dr. med. Walter Stoeckel: „Erste Hilfe – In Frage und Antwort – zur Auffrischung und Übung von Wissen und Können der Ersten Hilfe“ in der Reihe Praktische Ratgeber in Humboldts Taschenbuch Verlag, München (Band 207, 144 Seiten, 45 Zeichnungen und vier Photos, Preis 2,80 Mark) herausgekommen. Dieses Buch, das „stets griffbereit liegen sollte, sei es in Ihrem Wagen, in der Hausapotheke oder am Arbeitsplatz“ (so der Verlag), enthält ein Verzeichnis von über 400 Stichworten (in alphabetischer Reihenfolge) unter denen man die Begriffe der Ersten Hilfe nachschlagen kann. Allerdings bleiben für den Urlauber einige Fragen offen. So findet er zum Beispiel genaue Hinweise wie er sich vor einem Sonnenbrand schützt, aber nicht, was er in einem akuten Fall bei einem Sonnenbrand oder Hitzschlag tun muß.

Die Frage: „Was kostet mein Auto 73?“ versucht Georg Wanner im gleichnamigen ADAC-Buch, das jetzt in der neunten Auflage erschienen ist, an Hand von Tabellen und Erläuterungen für 410 Motorrad-, Pkw- und Lieferwagenmodelle zu beantworten, der steuerrechtliche Teil wurde von Regierungsdirektor Bruno Reiter bearbeitet. Die Broschüre hat den Stand vom 1. März 1973, ist im ADAC-Verlag, München, erschienen, umfaßt 208 Seiten und kostet 7,80 Mark.

Ein „ABC der Haftpflicht im Straßenverkehr“ hat Rechtsanwalt Dr. jur. Wilhelm Weimar (Werner Verlag, Düsseldorf, 70 Seiten, 10,80 Mark) zusammengestellt. Der Band gibt Auskunft über Fragen, die sich durch Unfälle im Straßenverkehr für Schadensstifter, Geschädigte und in bezug auf Schadensersatzansprüche, unter Berücksichtigung der neuesten Rechtsprechung des Bundesgerichtshofes, ergeben.

Alle drei Titel kann man über den Buchhandel, den entsprechenden Verlag und das ADAC-Buch auch über die ADAC-Geschäftsstellen beziehen. M. K.