Wir machen darauf aufmerksam, daß diese Reise abenteuerlichen Charakter hat. Der Tourist kann nur wenig Komfort erwarten.“ Dieser Satz steht gut sichtbar auf Seite 19 des neuen Fernreise-Katalogs 1973/74 von airtours international, der jetzt vorgestellt wurde. Seine Aussage signalisiert ein Programm: möglichst exakte Angaben über die zu erwartenden Leistungen, Individualität, ein bißchen Abenteuer, allerdings gut verpackt und bekömmlich serviert. Das sieht, dann so aus: Zeltsafari durch Ostafrika zu Fuß, zu Pferd, per Auto; oder mit den Sherpas aufs Dach der Welt – ein Hubschrauberflug zum Mount Everest; oder Badeferien auf den Malediven, einer Inselgruppe bei Ceylon; oder von Timbuktu zu den Tuaregs – eine Wüstensafari.

Das pauschalgebuchte Abenteuer hat seinen stetig wachsenden Freundeskreis. Um 48,2 Prozent haben die Fernreisen bei airtours zugenommen. In Zahlen hört sich das allerdings weniger bombastisch an. Während im Vorjahr 2750 Personen eine Fernreise mit airtours unternahmen, sind es bis Mai dieses Jahres 4108 Personen gewesen. Das Südafrika-Programm, das den größten Zuwachs hatte, wurde erweitert; neu ist hier beispielsweise eine Transafrika-Safari. Attraktionen bietet airtours auch in Südamerika: eine Reise durch Argentinien bis nach Feuerland oder eine Fahrt in den venezolanischen Dschungel.

Die Preise liegen, laut Auskunft von Geschäftsführer Ewald Vollrath, um rund drei Prozent höher als im Vorjahr. Bei Stichproben konnsich manches. Angebot, um rund 200 Mark verteuert hat, während beispielsweise in Afrika auch niedrigere Preise als im Vorjahr ausgeschrieben sind.

Der Katalog ist übersichtlich gestaltet, Skizzen verdeutlichen den Reiseverlauf. Auch hat man die Anregung aus Journalistenkreisen aufgenommen und möglichst genaue, Abflugzeiten angegeben. Etwas mehr Zurückhaltung wäre noch bei der Beschreibung der Reiseziele am Platze. An den bestehenden Haftungsbestimmungen hat sich bei airtours nichts Grundlegendes geändert. us