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Ausgabe 03/1976

Artikelübersicht
Im Inhaltsverzeichnis dieser ZEIT-Ausgabe finden Sie ab dem Erscheinungstag die Artikel der ZEIT und des ZEITmagazins aufgelistet, die bereits online sind und von Ihnen abgerufen werden können.
- Politik
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Landerech te für die Concorde in Amerika?
„Nicht die Hölle – aber das Fegefeuer“
Bei der Anhörung in Washington geriet das Überschallflugzeug in den Wirbel der Widersprüche
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Worte der Woche
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Spannungen in der chilenischen Junta
Die Offiziere sind des Folterns müde
In der Kunst, sich immer neue Feinde zu schaffen, läßt sich Chiles starker Mann, General Augusto Pinochet Ugarte, so schnell von niemandem übertreffen.
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Zeitspiegel
Was der Bundesrepublik am Jahresbeginn ihr Konrad Adenauer, war der DDR ihr Wilhelm Pieck, der, zwei Tage früher geboren als jener, ebenfalls 100 Jahre alt geworden wäre.
- Wirtschaft
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Gegendarstellung
In dem Artikel „Die kranken Häuser“ von Felix Spies in der Ausgabe Nr. 49 vom 28. 11. 1975 wird behauptet, das 300 Betten große Katharinen-Hospital in Unna habe sich für serologische Untersuchungen einen sogenannten Autoanalyser zugelegt.
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Nur ein Stern glänzt
Die deutsche Industrie leidet, aber sie bleibt wettbewerbsfähig“. Dieses Kompliment für Ausdauer in schlechten Zeiten machtedas französische Wirtschaftsmagazin „L’Expansion“.
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Gewerkschaftskritik am Sachverständigenrat
Ein bedauerlicher Tiefschlag
Das Wirtschafts- und Sozialwissenschaftliche Institut des Deutschen Gewerkschaftsbundes hat das letzte Jahresgutachten des Sachverständigenrats unter seine kritische Lupe genommen.
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Schokolade
Kinderarbeit ist in der Bundesrepublik noch immer nicht abgeschafft. In Betrieben arbeiten sie während der Schulzeit, nachts und auch an Feiertagen.
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Weg vom Gold
Drei Fortschritte sind von einem Nebenkriegsschauplatz . zu melden..........................................................
Von R. H.
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Sag’s mit Büchern
Das HB-Männchen ist unter die Buchverleger gegangen. Mitte Februar erscheint im Hamburger Verlag Hoffmann und Campe das Ratgeberbuch „Mein Garten im Haus“ zum Preis von 9,80 Mark.
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Stahlindustrie
Vorfrühling an der Ruhr
Die Europäische Kommission kommt vermutlich daran vorbei, im Glaubenskampf der europäischen Stahlkonzerne entscheiden zu müssen.
Von Heinz-Günter Kemmer
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Was verdienen deutsche Unternehmen wirklich? Auch Unkenntnis kann politische Folgen haben
Wahn und Wirklichkeit
Die Zahlen sind erschreckend: Zwischen 25 und, 28,8 Prozent vom Umsatz schwanken die Gewinne deutscher Unternehmen nach Abzug aller Steuern und Kosten.
Von Michael Jungblut
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Die Arbeit verteilen
Lutz: Das werden wir im kommenden Frühjahr schnell merken. Der Aufschwung wird sicher eintreten, aber das führt nicht zwangsläufig zu einem Abbau der Arbeitslosigkeit in gewünschtem Umfang.
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Dem Staat in die Tasche greifen (IV)
Jagd nach billigem Geld
Um den Sparwillen und die Tatkraft aller Schichten des Volkes zu fördern“ (II. Wohnungsbaugesetz), greifen Bund und Länder bauwilligen Bürgern mit Finanzspritzen und Steuervergünstigungen kräftig unter die Arme.
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Zeitschriften
Grauer Alltag für den Playboy
Mit Beginn des neuen Jahres darf Hugh Hefner, Erfinder des Playboy-Magazins und Herrscher über den Playboy-Konzern (Umsatz: rund 200 Millionen Dollar), wieder als Saubermann auftreten.
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Abschied von einer Utopie
Das Beispiel der Luft- und Raumfahrtindustrie zeigt: Die deutsche Wirtschaft kann nicht von der Zukunftstechnologie allein leben
Von Heinz Michaels
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Arzneimittelpreise
Vom Regen unter die Traufe
Die Herausgeforderten ließen sich nicht einmal acht Wochen Zeit für ihre Antwort. Noch am Silvesterabend des alten Jahres versandte das Kieler Institut für Weltwirtschaft die neueste Nummer seiner Schriftenreihe „Weltwirtschaft“, um der deutschen Arzneimittelbranche zum zweitenmal innerhalb kurzer Zeit zu attestieren, was sie selbst nicht wahrhaben will: die mit Abstand höchsten Preise in der EG.
Von Heinz Blüthmänn-
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Barometer des Wohlstands
Ein schwedischer Arbeiter verdient in der Stunde 12,60 Mark, sein französischer Kollege nur 7,30 Mark. Geht es nun dem Schweden so viel besser als dem Franzosen? Gewiß gibt das Lohnniveau einen Anhalt für den Lebensstandard, entscheidend ist jedoch, wieviele Stundenlöhne ein Arbeiter aufwenden muß, um sich ein Auto oder ein Pfund Butter kaufen zu können.
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Börsen-Report
Nicht alle Kurse sind solide
Aus unserer Tabelle „Deutsche Aktien“, die künftig wieder einmal monatlich erscheinen wird, geht hervor, daß die Mehrzahl der deutschen Standardaktien– vom Kurs-/Gewinn-Verhältnis aus betrachtet – nach 15 Monaten Hausse immer noch „vertretbare“ Kurse besitzt.
Von K. W.
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Gespräche am Bankschalter
Dicht vor dem Nachkriegsgipfel
Selten gab es in den deutschen Börsensälen eine so turbulente Jahreswende wie diesmal. Die Aufwärtsbewegung der Aktienkurse erreichte ein Rekordtempo.
Von Ihr Secuiius
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Das Grüner-Papier
Radikalkur abgelehnt
Wie die Bundesregierung die deutsche Luft- und Raumfahrtindustrie neu ordnen will
Von Wolf gang Hoffmann
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Abschreiber im Rathaus
Ebbe in der Gemeindekasse, hohe Verschuldung und ein dringender Bedarf an Infrastruktureinrichtungen treiben ehrenwerte Bürgermeister in die Arme von Finanziers, die einen denkbar schlechten Ruf genießen – die Vertreter der Abschreibungsbranche.
Von Jens Friedemann
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Frankreich
Ende eines Traums
Alle reden in Frankreich vom Aufschwung – nur die Exporteure nicht. Sie haben zwar gerade ein vorzügliches Jahr hinter sich gebracht und der französischen Handelsbilanz, entgegen pessimistischeren Prognosen, für 1975 Zu einem Überschuß von wohl ein paar Milliarden verholfen.
Von Klaus-Peter Schmid
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Wohnungsbau in der DDR
Der gewisse Kniff
Altbaugebiete werden zu „traditionsreichen Kampfstätten der Arbeiterklasse“ umfunktioniert
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Italien
Abschied vom Monopol
Bis zum Ende des vergangenen Jahres führte Italiens Tabakindustrie ein sorgenloses Dasein. Es gab keine Konkurrenz, denn die Produktion und Verteilung von Tabakwaren war staatliches Monopol.
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Hans Glöggler
Der Fall eines Spekulanten
Karl Buschmann, Chef der IG Textil-Bekleidung, wurde in den letzten Jahren nicht müde, Hans Glöggler als Typ des fortschrittlichen, sozial aufgeschlossenen Unternehmers zu loben.
- Wissen
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Erforscht und erfunden
Flundern in der Werra?
Eltern, die ihren Kindern zu Weihnachten Taschenrechner geschenkt haben und sich nun besorgt fragen, ob sie damit vielleicht einen pädagogischen Fehler begingen, werden mit Erleichterung vernehmen, daß ein gelehrtes Fachgremium, das National Council of Teachers of Mathematics, in den USA die elektronischen Minigehirne geradezu dringlich für Kinder empfehlen.
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Am Ende nur Größe
Sogar Konrad Adenauer hat diese Prozedur nicht ganz unbeschädigt überstanden. Bei. den Feiern zu seinem 100. Geburtstag wurde er aus vielen Blickwinkeln beleuchtet und für viele Zwecke gebraucht.
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Um die Zukunft unserer Kinder
Bildungsexplosion, Bildungskatastrophe, Leistungsdruck, Massenarbeitslosigkeit – eine Eskalation der Schlagwörter wirft die Frage auf nach dem, was dahintersteckt.
Von Rudolf Walter Leonhardt
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Molekularbiologie
Wie Gene gemacht werden
Wird im Chemischen Institut der Universität Hamburg „am Universalschlüssel der menschlichen Zukunft“ gefeilt? Privatdozent Dr.
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Denken für Europa
Als unverkennbares Kontrastprogramm zu früheren anspruchsvollen Visionen von der europäischen Zukunft liegt seit Mittwoch dieser Woche ein Dokument der kargen Selbstbescheidung auf dem Tisch: die Empfehlung des belgischen Ministerpräsidenten Tindemans für die Fortentwicklung und die Umwandlung der Europäischen Gemeinschaft in eine Europäische Union.
Von Kurt Becker
- Reisen
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Pistenregeln
An die oft vergessene Tatsache, daß es auch für Skifahrer Verkehrsregeln gibt, erinnert die Broschüre „Sicherheit hat Vorfahrt“, die jetzt von den Bayerischen Staatsministerien der Justiz und des Innern in Zusammenarbeit mit dem Deutschen Skiverband herausgegeben wurde.
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Drum prüfe, wer sich bindet...
Der „Internationale Arbeitskreis Sicherheit beim Skilauf“ (IAS) in Bayern und auch die Beratungsstelle für Unfallschutz (BfU) in der Schweiz ähnliche Institutionen gibt es seit jüngster Zeit auch in Frankreich und in den USA – haben in den letzten Jahren endlich Prüfnormen für Sicherheitsbindungen erarbeitet.
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Liebe auf den zweiten Blick
Ostberlin, ich gebe es zu, weckt nicht gerade die Assoziation, als ob sich’s da gut wandern ließe. Wenn man überdies Bewohner der Bundesrepublik ist und sich in den Kopf gesetzt hat, in der DDR zu wandern, muß man sich schon was einfallen lassen, um seinen Plan zu verwirklichen.
Von Marlies Menge
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Sicherheitsbindungen
Zwei Gerichtsurteile haben in jüngster Zeit wieder ein Wintersportthema aufs Tapet gebracht, das tatsächlich nie darunter hätte sein dürfen: die Skibindungen.
- DIE ZEIT
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Portugals KP muß zurückstecken
Für einen innenpolitischen Klimawandel gibt es mancherlei Anzeichen. Meinungsumfragen – die in Portugal freilich mit noch größerer Vorsicht als anderswo zu betrachten sind – versprechen den Volksdemokraten (PPD) einen klaren Sieg, wenn jetzt gewählt würde.
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NEUE SOMMERKATALOGE
Für den Urlauber 1976 teilt sich die Welt nicht mehr in Länder auf, nicht in nahe und ferne und schon gar nicht in politische, sondern in Inseln und Küsten.
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Fester Umfang, fester Preis
Der Fortschritt wird sich an Behinderungen messen lassen. Je länger die Fahrzeugstaus sein werden, je häufiger die Verkehrsstockungen, je zahlreicher die Umleitungen, desto sicherer können die Reisenden sein, daß die DDR an jener „Grunderneuerung“ der Autobahn zwischen Helmstedt/Marienborn und Berlin arbeitet, die vor drei Wochen zwischen Bonn und Ostberlin vereinbart worden ist.
Von Carl-Christian Kaiser
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Geht es um Gleichheit oder um Freiheit?
Der Streit um die wahre Demokratie
Über den Begriff Demokratie gibt es so gut wie keine Übereinstimmung. Das ist weder überraschend noch neu. Schon seit Beginn der demokratischen Bewegung im 19.
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Kunstkalender
Durch freundschaftliche Kontakte mit den Erben des Künstlers und nach langer Vorbereitung ist es Michael Hertz gelungen, fünfzig Blätter des nur wenig bekannten zeichnerischen Werkes von Willi Baumeister für diese Ausstellung aus dem Nachlaß zur Verfügung gestellt zu bekommen.
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Neue Regierungskrise in Rom
Wie ein verunglückter Silvesterscherz wirkte die Überschrift, die Francesco de Martino, Parteichef der italienischen Sozialisten (PSI), seinem Neujahrsartikel gab: „Neue Lösungen für eine schwere Krise“.
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Baader-Meinhof international
Der Terrorist, der Sartre chauffierte
Nur einer von den sechs Terroristen, die kurz vor Weihnachten elf Ölminister mit ihrem Beraterstab im Wiener Opec-Gebäude kidnappten, ist bislang sicher identifiziert; der Deutsche Hans-Joachim Klein, 28 Jahre alt, zuletzt wohnhaft in Frankfurt am Main, Niemand hatte nach ihm gefahndet, Die Kenntnis seiner Identität verdankt die Polizei allein der Tatsache, daß er bei dem Überfall durch einen Bauchschuß schwer verletzt wurde, So konnten ihm im Krankenhaus Fingerabdrücke abgenommen werden, ehe er mit seinen fünf Komplizen nach Algier ausflog und schließlich in Libyen Pflege und Freiheit fand.
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Am Wochenende tritt in Nairobi eine Gipfelkonferenz der 46 afrikanischen Staaten zusammen. Wichtigster Tagesordnungspunkt: die Angola-Krise. Sie birgt den Keim eines Weltkonflikts. Aber die Kollision ist noch zu vermeiden.
Angola: Krieg der Stellvertreter?
Verwandelt sich Angola in ein zweites Vietnam? Die Frage wird zu Beginn des Jahres 1976 vielfach gestellt, aber wie die meisten historischen Parallelen ist auch diese schief.
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Planer, Lehrer und Behörden
Bildung ist zur Zeit nicht „in“. Darüber sind sich Rechte und Linke einig. Die äußersten Linken glauben, die Reform sei erstens nie wirklich gewollt worden, habe zweitens nie stattgefunden und sei drittens, wenn sie stattfände, nur ein Mittel zur Befestigung der Position der Herrschenden.
Von Hellmut Becker
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Wolf gang Ebert
Schöne Erbschaft
Die Erbengemeinschaft hatte sich um den Nachlaßverwalter versammelt. Ihr Erbrecht, das Werk Adenauers fortzuführen, schien durch Fälle von Erbschleicherei gefährdet.
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Libanon hofft wieder
Das Jahr 1976 hat für den von Bürger- und Bandenkriegswirren zerrissenen Libanon mit neuen Hoffnungen begonnen. Die verschiedenen Milizverbände haben ihre Barrikadenstellungen in Beirut weitgehend geräumt, die militärischen Sicherheitskräfte treten entschlossener und wirkungsvoller in Erscheinung.
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Fragen an eine Ausgabe
Schlingerndes Leben
Es scheint, als hätten die Schreiben im zweiten Band der Briefe von Klaus Mann etwas Flüchtiges im doppelten Sinne..........
Von Fritz J. Raddatz
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Nofretete, wie sie weniger bekannt ist
Die unter dem Namen Nofretete berühmt gewordene ägyptische Königin, Ehefrau des Pharao Echnaton, hieß in Wahrheit Naftéta. Ihre in Berlin gezeigte buntbemalte Kalksteinbüste machte sie so populär wie keine andere Gestalt Alt-Ägyptens, ausgenommen Kleopatra.
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Dreikönigstreffen der FDP
Auf der Welle des Erfolgs
Seit einiger Zeit ist es Mode, sich darüber Gedanken zu machen, warum die Freien Demokraten so konstant mit den Erfolgen im Rücken segeln.
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Kritik in Kürze
„Der Umgang mit Computern“, von Hansjörg Geiger/Jochen Schneider. Wer Norman Mailer liest, den metaphorischen Maskulinisten aus New Jersey, kennt vielleicht sein Sprüchlein: „Jede Laune eines Computers vorauszusagen, ist so unmöglich, wie die Wege einer zwar reinen, doch nymphomanisch veranlagten Jungfrau zu berechnen.
Von Werner Hornung
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Die neue Schallplatte
Bob Marie? And The Wailers: „Live!“ Dieser Live-Mitschnitt des gefeierten Londoner Konzerts der Wailers vom Sommer letzten Jahres besitzt zwangsläufig nicht die – bei aller Simplizität der Musik – Subtilität der Studioproduktionen dieser berühmtesten aller Ragae-Gruppen.
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Die Segelkameradschaft „Das Wappen von Bremen“
Trotz Wintersturm Kurs Karibik
Bei uns kann jeder segeln. Bei uns ist nicht der Geldbeutel entscheidend. Nur für die Segelei muß man sich begeistern können.
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BONNER BÜHNE
Genügend Zündstoff
Sonderschichten ausgenommen, stehen dem Bundestag bis zur Sommerpause lediglich 16 Sitzungswochen zur Verfügung. Dann wird es nur noch kurze Ferien und einen langen Wahlkampfendspurt geben.
Von Carl-Christian Kaiser
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REISEGESPRÄCHE
Tjaereborg: „Wir planen!“
Der Ruf nach dem Kartellamt ist en vogue. Wo es die soziale Marktwirtschaft allein nicht mehr tut, werden die Berliner Wächter immer häufiger zu Hilfe gerufen.
Von W. D.
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Ex-Diktatoren verurteilt
Griechenlands Ex-Diktatoren Papadopoulos und Ioannides wurden zum zweitenmal innerhalb eines halben Jahres verurteilt, diesmal wegen des Massakers vor der Athener Technischen Hochschule im November 1973.
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Schlupfwinkel Libyen
Geld für den Untergrund
Ein so frommer wie überflüssiger Wunsch wiederholte sich in den Neujahrsbotschaften der Politiker: Die Welt möge dem internationalen Terrorismus Einhalt gebieten.
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Schweiz: Günstige Pauschalen im Januar
Noch sind Hotels und Pisten in den Alpenländern randvoll, doch das gefürchtete „Januarloch“ zu stopfen, wird auch dieses Jahr nicht leichtfallen.
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Filmtips
„Mein Gott, Frankenstein“ von Charles T. Barton. Hinter dem merkwürdigen deutschen Verleihtitel verbirgt sich der beste Film des Komiker-Gespanns Abbott und Costello.
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Mehr Phantasieblüten als Tatsachen
Lotterleben bei Echnatons
Nofretete – wer kennt sie nicht? Romane sind dieser ägyptischen Königin gewidmet worden (so der von dem einst vielgelesenen R.
Von Eckart Kleßmann
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Hapag-Lloyd: „Reisen à la carte“
Österreich de Luxe
Wer den kognakfarbenen Hapag-Lloyd-Prospekt „Reisen à la carte“ 75/76 durchblättert, bei den Reizwörtern „Österreich“ und „Schloßhotels“ hängen bleibt und sich dann gar noch das Feinste vom Feinen in den Kopf setzt, sagen wir: das Hotel Schloß pichlarn bei Irdning im Salzkammergut – der sollte auch so viel Lebensart haben, daß er frohen Herzens tausend Mark pro Woche abbuchen und weitere tausend Mark für Vergnügungen an der Bar und in den Bergen springen lassen kann.
- Gesellschaft
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Skifahren zwischen Schlössern und Bauernhöfen
Morgens Sport, nachmittags Kunst
Ein Lift soll eingeweiht werden.
Von Barbara von Jhering
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Retrospektive Timm Ulrichs in Hagen
Placebo-Kunst – oder was?
Timm Ulrichs: er ist ein schmächtiger, intellektuell aussehender junger Mann in Hannover, der aus seiner „Werbezentrale für Totalkunst/Banalismus/Extemporismus“ pausenlos Flugblätter verschickt des Inhalts, er sei ein Gedicht oder er signiere das Universum, der Kostproben seines Könnens losläßt in Gestalt von Postkarten, auf denen das Schwarze Meer halt schwarz eingefärbt ist oder eine schwarze Europakarte auf einem weißen Zuchtbullen „Europa auf dem Stier“ ergibt, der ständig sein Konterfei frei Haus liefert und sich selbst als „erstes lebendes Kunstwerk“ ausgestellt hat im Glaskasten, sich vor die Kamera der Sendung „Aspekte“ stellt mit der Frage: „Möchten Sie einen berühmten Künstler zum Freund?“ und darauf 600 rührend peinliche Briefe nicht nur erhält, sondern auch ausstellt, zu allem Überfluß auch noch so gut wie jeden namhaften Künstler des Plagiats beschuldigt – er tat alles, um von den großen Sammlern, den renommierten Galerien und Ausstellungshäusern und eben den namhaften Künstlern nicht ernst genommen zu werden.
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Fernsehen
Zum Geburtstag: Adenauer mit Goldrand
Am Ende stand der alte Mann in seiner malerischen Gärtnertracht auf der Terrasse in Rhöndorf, mildes Licht lag über dem Rheintal und den grünen Hügeln.
Von Benjamin Henrichs
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Schulstunde für Fernseh-Analphabeten
Wieder einmal kreißten die Berge. Wieder einmal kam am Ende ein Mäuslein heraus. Zeus sprühte Blitze: Ein Moderator wandte sich an die Nation, den Mann auf der Straße und die Herren Intendanten der Fernsehanstalten, beklagte, im Stil wilhelminischer Gymnasialprofessoren, die Unwissenheit der vor ihren Apparaten hockenden Menschen, konfrontierte die Ignoranz der Millionen mit der Kenntnis der wenigen Macher und – zog sich bis auf weiteres zurück.
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Deutschland, deine Romantik
Jetzt ist es heraus: Wenn unsere europäischen Nachbarn uns besuchen, dann kommen sie, weil es bei uns so schön romantisch ist und weil hier „die glücklichen jungen Deutschen“ anzutreffen sind.
- Karriere
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Ausgekocht
Unter den Münchner Köchen und Gastronomen grassiert, die Angst. Ihre hohen Mützen zittern auf den Köpfen und die Schöpfkellen in ihren Händen.
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Personalführung
Auch für alte Hasen
Auch wenn es viele Unternehmen immer noch nicht gemerkt haben: Personalführung ist heute im Betrieb zu einer Aufgabe geworden, die in ihrer Bedeutung zumindest gleichrangig neben Finanzierung oder Verkauf steht.
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Nachrichteningenieure
Einen Numerus clausus gibt es nicht
Die deutsche Ausbildungsszene bietet immer noch neue Überraschungen. Denn wer erwartet schon, daß im Zeitalter des Numerus clausus ein Hochschulrektor im Ernst sagt: „Wir freuen uns über jeden neuen Studenten.
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Noch immer droht bei Sturmflut Gefahr
Der Alarm kam zu spät
Wasser kommt schneller als Feuer. Diese gar nicht komische Sprichwortweisheit alter Friesen ist in Hamburg an der Elbe, genauer gesagt: an der Tideelbe, nun abermals Gewißheit.
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Studium, in den USA
Nur für den, der zahlen kann
Wenn der deutsche Professor auf dem von der Bundesrepublik Deutschland gestifteten Lehrstuhl an der Georgetown University in Washington seiner Klasse die Theorien des Karl Marx widerlegt, läßt das die Studenten kalt.
Von Erika Schork
- Kultur
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Zeitmosaik
Aus dem Gedicht „Artikel 3 (3)“, mit dem Alfred Andersch der „Frankfurter Rundschau“ am 3...................................
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Europäische Gemeinschaft
Brüsseler Untaten
zeichnet Marcell von Donat auf amüsante Weise die wenig amüsanten Brüsseler Irrwege zu Entscheidungen (oder besser zu Unterlassungen), die verkrusteten Innereien einer riesigen Verwaltungs-Maschinerie und nicht zuletzt das frustrierte Heer der Euro-Beamten.
Von Dieter Buhl.,
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Was die anderen lesen: Italien
D’Annunzios Auferstehung
Eins der Gedichte von Gabriele D’Annunzio aus seiner frühen Schaffensperiode ist länger als die drei Teile der „Göttlichen Komödie“, seine Romane machten den Abruzzesen aus Pescara viele Jahre lang zum faszinierendsten Autor Europas – man lese dazu beispielsweise den Abschnitt über D’Annunzio in Peter de Mendelssohns „S.
Von Francois Bondy
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Deutscher Bauernkrieg
Veränderte Schlachtordnung
Reden zur rechten Zeit können viel bewirken. Ob nun Gustav Heinemann mit seiner Anregung, die deutschen Freiheitsbewegungen stärker ins Bewußtsein zu rücken, Forschungen stimuliert, hat oder nur schon vorhandenen Ansätzen größeres verlegerisches Interesse sicherte – der Aufruf zieht jedenfalls Publikationen wie einen Kometenschweif hinter sich her.
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„Wir haben die Burg genommen und uns selber besetzt“
Dissident ist ein unpassender Begriff
Die Kritik im Westen rühmt Sie heute als den bedeutendsten Vertreter der modernen ungarischen Literatur. Die ungarischen Literatur-Behörden wollen von dieser internationalen Anerkennung nichts wissen: Ihr Roman „Der Besucher“ durfte in Budapest noch erscheinen, „Der Stadtgründer“ nicht mehr.
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Bauruinen in matschigem Gelände – Mediziner wursteln ziellos herum
Das unsichtbare Klinikum
Die Straßenbahnhaltestellte der Linie 5 an der Bochumer, Universitätsstraße heißt „Klinikum“. Weil es hier häufiger als anderswo in Deutschland regnet, haben die Haltestellen-Architekten einen massiven Betonregenschutz errichtet.
Von Michael Naumann
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Rote Kapelle
Suche nach einer neuen Welt
Gleich in den ersten Zeilen von „Dichtung und Wahrheit“ nennt Goethe das Beschreiben des eigenen Lebens ein „immer bedenkliches Unternehmen“.
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Die Tücken des Wunders
Ein Zehnjähriger stürmt auf uns los: „Hallo, Hartmut“, ruft er, „willst du mit mir kämpfen?“ Seine Augen leuchten, in der Rechten schwingt er einen Holzsäbel, als war er ein Ritter aus fernen Tagen.
Von Hayo Matthiesen
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Laborschule und Oberstufenkolleg – Was ist das?
Am 9. 9. 1974 um 9.19 Uhr wurden die beiden Schulen der Bielefelder Universität nach vierjähriger Planungszeit eröffnet. Es gibt kein Vorbild für sie; es sind Schulversuche, die neue Lerninhalte, Organisations- und Lehrformen wissenschaftlich erforschen, erproben, übertragbar machen und anderen Schulen zur Verfügung stellen sollen; daher die Namen Labor, Curriculum-Werkstatt, pädagogisches Klinikum.
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In letzter Minute wurde ein fragwürdiger Gesetzentwurf revidiert
Gewalt durch Gedrucktes
Das geltende Strafrecht, könnte man meinen, bietet Handhaben genug gegen Gewalttätigkeiten – und auch gegen schriftliche Aufforderungen zu ihnen.
- Lebensart
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Für Spieler
Seeschlacht
Mißvergnügt blickt der weiße Hai und verzieht sich in größere Wassertiefen. Denn das Meer ist auch nicht mehr der stille Ozean, in dem man sich haiseits wohl fühlen möchte.
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ZEIT-Lupe 20
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Kosmetik 1976
Erst Schatten macht die Augen schön
Vielleicht bringt uns das Jahr 1976 die soeben in Paris gezeigte „Wet-hair-Frisur“: Kurzes Haar, wie aus dem Wasser gezogen, hinter die Ohren gekämmt mit einer scharfen Welle über der Schlafe und viel Pomade.
Von Marietta Riederer
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...wenn Reklame so aussieht
„Irrtum, lieber Vater“, belehrt ihn sein Sohn, „Rauchen schadet dem Herzen nicht. Das steht in der Zeitung. Und der berühmte Herzprofessor Barnard aus Südafrika empfiehlt sogar das Rauchen seiner eigenen Tochter – wenn das kein Beweis ist.
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J. M-M.: Väter und Fernsehen
In einem nordamerikanischen Staat hat ein einschlägiges Institut die Kinder nach ihrer Meinung gefragt, und zwar hieß das Thema: „Wen habt ihr lieber – das Fernsehen oder den Papa?“ Aus dieser Umfrage ging hervor, daß die Erwachsenen, speziell die Väter, sich zukünftig beim Umgang mit Kindern, speziell den eigenen, besser in acht nehmen sollten.
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ZEITLUPE 20
Von Freiheit ist nicht viel zu spüren
Was nützt Freiheit, wenn sie durch ständigen Leistungsdruck und damit verbundenem Konkurrenzverhalten, mit dem Numerus clausus als einzigem Ziel vor Augen, nicht ausgenutzt werden kann? Eine Schule mag noch so freizügig tolerant sein – es engagiert sich trotzdem keiner mehr, geschweige denn, daß er sich für andere einsetzt.
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Ist Dornröschen noch zu wecken?
Ihr Teint ist nicht mehr ganz rein. Die Haut hat nicht mehr das weißeste Weiß ihres Lebens. Über der Wasserlinie und unter den Ankerklüsen hier und da Rostfurunkel; aber das ist kein Symptom innerer Krankheiten.
Von Rino Sanders
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Aus der Unterwelt
Immer wieder Drohungen gegen Bruno
Weil Bruno K. den Hauptschulabschluß hat, konnte er im Gefängnis auch den Realschulabschluß machen; den Hauptschulabschluß schaffte er damals aber erst im zweiten Anlauf.
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Auch Beat kann krank machen
Mund und Augen kann der Homo sapiens gegen unliebsame „Einflüsse“ von außen verschließen. Die Ohren nicht. Und so fließen Motorenlärm und Konservenmusik pausenlos und ungehindert in den „Warnsinn“ ein.
- Leserbriefe
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Sachs-Aktionäre: Männer mit Mädchen und Millionen
Nicht zu überbietender Zynismus
Da haben zwei Playboys ihren Geschäftsanteil verkauft, und Diether Stolze findet alles in bester Ordnung. Es geschieht den Gewerkschaften ganz recht, daß sie von der Transaktion ebenso überrascht wurden wie die Betriebsleitung, und es wäre ja noch schöner, wenn auch noch Steuern fällig würden.
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Fragen und Antworten
Manuel Gasser macht in seiner Rezension der beiden Dore-Publikationen auf „Flüchtigkeiten“ des Verlages aufmerksam. Es ist in der Tat an der ZEIT, die Buchverlage allgemein um größere Sorgfalt zu ersuchen.
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Hochschulzugang – heute: Tests
Rattenrennen der Schüler
Seit mehr als einem Jahr bin ich ein amerikanischer Lehrer an einer deutschen Schule und kann mir keine bessere Lösung für die von ihren Abi-Noten terrorisierten Schüler denken als eine deutsche Übersetzung des „amerikanischen“, d.
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Hamburg – so oder so
In meiner Bibliothek habe ich einen Bildband mit Texten von Horst Krüger: „Hamburg – Freie und Hansestadt“. Für dieses Public-Relations-Buch schreibt Krüger ganz anders.
Von Ludwigsburg
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Weihnachten bei uns christlich-jüdischen Heiden
Billiger alter Esel-Prügel-Trick
K.-H. Janßen erteilt Bundespräsidenten und -kanzlern, Thron und Altar, Walter Flex und dem Wandervogel, Hitler und Himmler weihnachtliche Rügen, die in die Behauptung münden, das Kind in der Krippe habe über den heidnischen Mummenschanz (der NS-Zeit) triumphiert.
Von Richard Lagrange, Ludwigsbuig