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Ausgabe 07/1976

Artikelübersicht
Im Inhaltsverzeichnis dieser ZEIT-Ausgabe finden Sie ab dem Erscheinungstag die Artikel der ZEIT und des ZEITmagazins aufgelistet, die bereits online sind und von Ihnen abgerufen werden können.
- Politik
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Der Endsieg der Sowjets über Hitlers Deutschland begann im Januar 1945 in Ostpreußen. Jetzt kommt ein Buch im Westen heraus, das zum erstenmal die Ereignisse jener Zeit schildert, wie sie ein Russe erlebte. Hier ein Porträt des Autors
Mitleid mit den Deutsche: neun Jahre Gefängnis
Als wir 1945 – es war etwa um diese Zeit – in Ostpreußen den Räumungsbefehl für den Kreis Preußisch Holland bekamen, war die russische Panzerspitze bereits von Südosten nach Nordwesten durchgestoßen und hatte Ostpreußen vom übrigen Deutschland abgeschnitten.
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Aus dem zweiten Glied an die Rampe
Gerade an jenem Ort, der für ihn zeitlebens das Synonym für eine Nervenprobe ohne Beispiel bleiben wird, bewies Karl Ravens Nerven.
Von Carl-Christian Kaiser
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Die Russen in Ostpreußen
Aus der noch nicht erschienenen Autobiographie des sowjetischen Schriftstellers und Germanisten Lew Kopelew, den Marion Dönhoff auf dieser Seite porträtiert, veröffentlicht das ZEITmagazin von nächster Woche an als Serie jene Kapitel, in denen er die ostpreußische Tragödie des Jahres 1945 beschreibt.
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Worte der Woche
„Herrn Biedenkopf ist dringend zu empfehlen, seine Zensuren der eigenen Partei zu erteilen und endlich dafür Sorge zu tragen, daß das ‚C‘ im Firmenschild seiner Partei, das immerhin noch für ‚Christlich‘ steht, nicht vollends zur bloßen Schleichwerbung degeneriert.
Von belgisdier,verteidigungsminister, über die Sowjetunion
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Konferenz mit kleinen Zielen
Die Szenerie im Athener Eugenides-Planetarium war symbolhaft: Unter abgedunkeltem Sternenzelt versammelten sich die Delegationen aus den fünf Balkanländern Griechenland, Türkei, Bulgarien, Rumänien und Jugoslawien.
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Moro in der Sackgasse
In Rom zeichnet sich vielmehr ein Teufelskreis von Ursachen und Wirkungen ab, den zu durchbrechen von Tag zu Tag schwieriger wird.
Von Hansiakob Stehle
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Zeitspiegel
Vor dem 25. Parteitag der KPdSU betreibt die Moskauer Führung Imagepflege: Die Ausreiseformalitäten für sowjetische Juden sollen erleichtert werden.
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BONNER BÜHNE
Wehners Signal
Am Freitag letzter Woche verstieß Herbert Wehner gegen die ungeschriebenen Bequemlichkeits-Regeln des Bundestags. Um 13.15 Uhr stellte er den Antrag, die Beschlußfähigkeit festzustellen.
Von Rolf Zundel
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Neue deutsch-deutsche Abkommen
Post auf allen Wegen
Das Bündel der deutsch-deutschen Postabkommen, die im Februar paraphiert und im März unterzeichnet werden sollen, ist vermutlich die vorläufig letzte Regelung, die zwischen der Bundesrepublik und der DDR zustande kommt.
Von Joachim Nawrocki
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Pralle Gesinnung, magere Vorschläge
Den Oppositionsführer Karl Carstens traf das Mitleid Herbert Wehners mit voller Wucht: „Sie überlegener Stratege“, titulierte ihn der SPD-Fraktionsvorsitzende in der Debatte über die Lage der Nation.
Von Rolf Zundei
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Ein Bruderkrieg um die Sahara?
Die arabische Solidarität hat sich erneut als trügerisch erwiesen: Drei Tage lang kämpften algerische und marockanische Truppen in der Spanischen West-Sahara gegeneinander.
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Deutschlandpolitik
Die Einheit der Nation: etwas Vergehendes?
Man muß ein Spanier sein und so sentimental wie Carlos Arias Navarro, um in einer Regierungserklärung des Jahres 1976 noch die „heilige Einheit der Nation“ berufen zu können.
Von Karl-Heinz Janßen
- Wirtschaft
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Reemtsmas Renner
Nach über fünfzehn Jahren gelang dem größten deutschen Zigarettenkonzern erstmals wieder eine erfolgreiche Neueinführung
Von Gundhild Freese
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NAMEN
„Guth ist besser als Schlecht“: Wer solche sprachliche Selbstverständlichkeiten nur hört, entdeckt den tieferen Sinn erst, wenn er weiß, daß es bei diesem so subjektiven Werturteil um den Nachfolger von Bundesbankpräsident Karl Klasen geht.
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Atom-Kampf
Industrieminister Carlo Donat Cattin will die Aufträge vor allem der Staatsindustrie zuschanzen. Dagegen möchte der Minister für Staatsbeteiligungen, Antonio Bisaglia, auch der bisher weniger beteiligten privaten Industrie Italiens eine Chance geben.
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Manager im Minus
sollen, wenn die jetzige Phase im Sommer ausläuft. Eine Rückkehr zur Tariffreiheit ist unwahrscheinlich.
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Lastkraftwagen
Keiner lebt für sich allein
Jahrelang suchte Karl Heinz Sonne, Ex-Chef von Klöckner-Humboldt-Deutz (KHD), nach einem starken Partner für seine Ulmer Nutzfahrzeugabteilung Magirus.
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Plus für Unternehmer
Beim Rennen um das zu verteilende Volkseinkommen werden die Arbeitnehmer, insgesamt gesehen, in diesem Jahr schlechter abschneiden als die Unternehmer.
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Die Porst-Gruppe
Die Porst-Gruppe besteht aus dem Unternehmen Photo Porst (Versandhandel, Ladenkette), eurocop (Bilderdienst), Deutscher Supplement-Verlag(wöchentliche Funk-Programm- Beilage für Zeitungen) und der Porst-Verwaltungsgesellschaft.
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Fast so schön wie 1971
Viel hat nicht gefehlt, und Deutschlands Autokäufer hätten 1975 einen neuen Rekord geschafft: Sie kauften 2,11 Millionen neue Personenwagen, ein Viertel mehr als 1974, fast soviel wie im bisher schönsten Autojahr 1971 (2,15 Millionen Stück).
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Startet für Deutschland
Beinahe wäre das große Ereignis buchstäblich ins Wasser gefallen. Bei der großen Sturmflut hieß es in Hamburg-Finkenwerder, dort wo Messerschmitt-Bölkow-Blohm Flugzeuge baut, „Land unter“.
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Abgeschlagen
In einer einzigartigen Werbeschlacht verteidigte letztes Jahr die Winston ihren Spitzenplatz gegen den Herausforderer Marlboro, jener Zigarettenmarke, die mit ihrem Cowboy-Image zur meistgerauchten Zigarette in der Welt wurde.
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Börsen-Report
Sorgen mit den Bank-Aktien
Der Börsenberufshandel hat mehrere Anlaufe genommen, um die seit Mitte Januar auf dem deutschen Aktienmarkt herrsehende Konsolidierungsphase zu beenden und den Kursen neuen Auftrieb zu geben.
Von K. W.
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Warten auf den Verbraucher
Walter Deuss, Vorstandsmitglied der Karstadt AG: „Für Karstadt sind die Prognosen über die Entwicklung der privaten Verbrauchsausgaben von Bedeutung.
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Von der Utopie zur Wirklichkeit
Der Text war eindeutig: „Es darf nicht noch einmal passieren, daß ... der Machtmißbrauch der Geschäftsführer darin gipfelt, sich nach kaum überstandener Liquiditätskrise des Unternehmens selbstherrlich kräftige Gehaltserhöhungen und zusätzlich protzige Dienstwagen bewilligen zu lassen, während man vom Fußvolk Disziplin verlangt.
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MANAGER & MÄRKTE
Wenn die Dresdner Bank mit der Bayerischen Hypotheken- und Wechsel-Bank fusionierte, wie es ein neuaufgewärmtes Gerücht weiß, würde sie die Deutsche Bank vom Platz eins verdrängen.
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Strandgut von Onassis
Vor drei Jahren tauchten Yaacov Meridor und Mila Brener auf der britischen Schifffahrtsszene auf, versprachen den notleidenden Werften Aufträge für „unglaubliche 600 Milionen Pfund“, so der Observer und bestellten Supertanker en masse.
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Die Parteien tun sich selber einen schlechten Dienst, wenn sie dem Wähler heute weismachen, mit der Rente sei alles in bester Ordnung
Wer dreimal lügt...
Es dürfte wohl nicht mehr lange dauern, bis ein Schlagwort die Runde machen wird, vor dem sich viele Fachleute schon heute fürchten: Diese oder jene Partei, dieser oder jener Politiker plane die „soziale Demontage“ und wolle gleich nach gewonnener Bundestagswahl damit beginnen.
Von Bieter Fiel
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Der doppelte Schleyer
Der 1. Juni 1976 wird für die deutsche Industrie ein wichtiges Datum sein. An jenem Montag wird sich entscheiden, ob sie künftig der Bundesregierung, den Parteien und der Öffentlichkeit gegenüber mit einer Stimme sprechen wird oder ob alles so bleibt wie bisher.
- Wissen
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Von einer Insel der Stabilität
Was Geochemiker im Meteoriten fanden, können Spuren eines superschweren Elements sein
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Die Stunde der Wahrheit
Endet die Ungewißheit in Hannover? Für kurz nach zehn Uhr am Freitag dieser Woche hat der niedersächsische Parlamentspräsident die Stunde der Wahrheit anberaumt.
Von D. B.
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Folgt Waterloo auf Watergate?
Auf Außenminister Henry Kissingers Schreibtisch im siebten Stock des State Department liegt eine dicke Mappe mit Telegrammen.
Von Marion Gräfin Dönhoff
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Konzelmanns Klamotte
Die Spione sind unter uns. Für KGB, Stasi, CIA und manch anderen Geheimdienst ist die Bundesrepublik beliebter Tummelplatz. Hier wie überall hat sich der Brauch eingebürgert, daß die legalen Residenten, die Agentenführer, von den diplomatischen oder konsularischen Vertretungen ihrer Länder aus operieren.
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Erforscht und erfunden
Erreger der Scrapie entdeckt
Die Amniosgentese, die Untersuchung des Fruchtwassers und der darin schwimmenden Zellen während der Schwangerschaft, ist die einzige Methode, um bei Risikopatientinnen zu erkennen, ob ein Kind mit einem angeborenen Schaden zur Welt kommen wird.
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Diktat oder Dialog?
Der Baubeginn des umstrittenen Kernkraftwerks Wyhl wird mindestens bis November verschoben, die Einführung der Vierminuten-Zeitgebühr bei Ortsgesprächen vorläufig ausgesetzt.
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Sport bleibt Sport
Die XII. Olympischen Winterspiele, die jetzt in und um Innsbruck beginnen, haben in Deutschland die schlechteste Presse. Es gibt bei uns offenbar nichts, was ihnen nicht vorgeworfen wird: Sie ruinieren Österreichs Finanzen.
Von Rudolf Walter Leonhardt
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In memoriam
Werner Heisenberg
Vor einem halben Jahrhundert wurden die verwirrenden Widersprüche der Atomphysik von einer neuen eigentümlichen Ordnung ersetzt.
Von Edward Teller
- Reisen
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Ungereimtheiten am laufenden Band
Das Dilemma unserer gegenwärtigen Schulferienordnung besteht in ihrer Inkonsequenz: Es geht alles durcheinander. Bei der Sommerferienregelung hat man auf den Straßenverkehr Rücksicht genommen; Ostern, Pfingsten und Weihnachten zollen wir dem Gregorianischen Kalender unseren Tribut, bei den Herbstferien erweisen wir einem Anachronismus – der Kartoffelernte – unsere Reverenz.
Von Ferdinand Ranft
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Vor der zweiten Halbzeit: Nach schlechtem Januarendlich kam der langersehnte Schnee
Am „weißen Golde“ hängt doch alles
Es gibt kein Glück, wußten die alten Chinesen, bestenfalls glückliche Augenblicke. Übertragen auf die Wintersport-Hoffnungen unserer Zeit lautet die schlitzäugige Weisheit: Es gibt keine „schönen“ Winter, bestenfalls ein paar herrliche Wintertage.
Von Hans Eckart Rühesamen
- DIE ZEIT
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Wolfgang Ebert
Homerisches Gelächter
Die Wissenschaft kann einen bahnbrechenden Erfolg an ihre Fahnen heften: Es ist ihr nämlich gelungen, den Erreger der Volksfront-Krankheit nachzuweisen.
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Vorurteile
Schwierig ist es in den meisten Fällen nicht, höchstens langwierig. Normalerweise genügt ein Antrag an das Polnische Reisebüro in Köln (Polorbis, 5 Köln 1, Hohohenzollernring 99–101).
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Am Tejo dreht der Wind nach rechts
Die Revolution hat abgewirtschaftet – Kommunisten, aber auch Sozialisten geraten ins Abseits
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Die kleinen Veranstalter (63): Courtial-Reisen
Rom an der Spitze
Vor dem Fenster liegt der Petersdom im dunstigen Licht des römischen Morgens. So beginnt der Tag. Abends geht der Blick zur schimmernden Kuppel Michelangelos.
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Dämpfer für Athen
Die Kommission bewertete die wirtschaftlichen Schwierigkeiten höher als die politischen Aspekte
Von Hans-Hagen Bremer
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BONNER KULISSE
Unmut breitete sich in der SPD-Fraktion über die Bundesbahnpläne von Bundesbahnpräsident Wolfgang Vaerst aus. Nachdem bekannt wurde, daß die Bundesbahn rund die Hälfte ihres 29 000 Kilometer langen.
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Kunstkalender
Kölns Gesprächsthema Nr. 1 ist der Vertrag, den die Stadt mit dem Sammler Ludwig geschlossen hat. Den Wortlaut des Vertrags kennt nicht einmal das Wallraf-Richartz-Museum, in dem ja die Sammlung untergebracht ist.
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Libanon nach dem 27. Waffenstillstand
In Beirut gehen wieder die Lichter an
Was aber führen die syrischen Friedensbringer im Schilde? / Von Andreas Kohlschütter
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Polen-Tourismus
Als Mitbringsel Tannen mit Wurzeln
In der Pfarrkirche von Hirschberg ist es dunkel und naßkalt. Im Chorgestühl hat eine Gruppe von Touristen Platz genommen, die den Ausführungen einer Reiseleiterin folgt, einer kleinen, etwa fünfzig Jahre alten Frau im braunen, gesteppten Waterproof-Mantel.
Von Barbara von Jhering
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Der parlamentarische Staatssekretär im Bildungsministerium fordert: Die Reformer dürfen nicht lockerlassen
Ein Plädoyer gegen die Bildungs-Nostalgie
Ich will gleich sagen: Ich stimme den meisten Einzelfeststellungen Beckers zu. Aber was mich stört, ist die Tonlage, in der das alles vorgebracht wird.
Von Peter Glotz
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Sorgfaltspflicht der Presse
An Eides Statt
Franz Josef Strauß und die CSU haben sich um die Fortentwicklung des Rechts auf freie Berichterstattung durch Presse, Funk und Fernsehen in der Bundesrepublik verdient gemacht.
Von Hans Schueler
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Einmal im Jahr wird gemeldet, welches die wirklichen Erfolgsbücher waren; aber mancher Rekord steht nur auf dem Papier, und mancher steht nirgendwo.
Das Geheimnis der Mundorgel
Was ist wohl das liebste Buch der Deutschen? Die Lohnsteuertabelle? Beckenbauers Vorstoß durch Nacht zum Licht? Niemand wird selber drauf kommen.
Von Dieter E. Zimmer
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Fiskus jagt Sachs
Fahndung nach Schlafnischen
Zwei bayerische Dickschädel reiben sich aneinander; sie streiten um mehr als hundert Millionen Mark. Der eine, ein hoher Ministerialbeamter, ist ausgezogen, die beiden Brüder Sachs das Fürchten vor dem Fiskus zu lehren.
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Immer Ärger mit Beuys
Joseph Beuys beschäftigt, immer und gerade jetzt wieder, die Gemüter und Gerichte, und das Maß, in dem er es tut, rechtfertigt den Superlativ, der ihm gern appliziert wird: Er ist der ohne Zweifel berühmteste unter den bildenden Künstlern der Bundesrepublik.
Von Petra Kipphoff
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Reiserecht in Bewegung
Die starren Fronten im Streit um das vieldiskutierte Reiseveranstaltungsgesetz sind wieder in Bewegung geraten. Der zweite Referenten-Entwurf des Justizministeriums hat in den internen Beratungen der Bundesregierung starke Änderungen erfahren; so, wie er ursprünglich konzipiert war, kommt er zweifellos nicht ins Kabinett.
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FERNTOURISMUS
Die Drehscheibe im Fernost-Flugverkehr der deutschen Reiseveranstalter ist Bangkok. Doch Thailands Hauptstadt wird zunehmend zu einem Unsicherheitsfaktor; Politiker wie Touristiker sehen hier einen potentiellen Krisenherd.
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Spanien
Die Macht des „Bunkers“
Im zähen Ringen zwischen Reformern und „los Bunkers“ – dem Franco-Clan – in der spanischen Regierung haben die alten Kräfte einen seachtlichen Teilerfolg errungen: Die Programm-Rede des Ministerpräsidenten Arias Navarro vor den Cortes enttäuschte alle, die auf schnelle, tiefgehende Reformen in genau beschriebenen Fristen gehofft hatten.
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Wachwechsel im US-Geheimdienst
Wer schaut der CIA auf die Finger?
Eine gewisse Erleichterung ist da. Von einer Wetterwende wollen CIA-Beamte, die man auf Cocktailpartys trifft, noch nicht reden, aber die härtesten Zeiten der öffentlichen Verurteilung des Geheimdienstes für seine Fehltritte in der Vergangenheit scheinen vorbei zu sein.
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Die neue Schallplatte
Giacomo Puccini: „Tosca“. Seit über zwanzig Jahren gilt diese Aufnahme als ein Nonplusultra in der Interpretation von Belcanto, Italianità und Verismo, erreicht allenfalls von Beechams „Bohème“ oder Toscaninis Verdi-Aufnahmen.
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„Deutschland – eine Wüste“
Deutschen Boden wollen die Araber nicht erobern. Geradezu kärglich sind die Immobilienkäufe der sagenhaften Ölscheichs in Deutschland.
Von Eugen Regu
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Oberbayern: Sport mit Rahmenprogramm
Kilometerweit geräumte Wanderwege, Langlaufloipen von erstaunlicher Ausdehnung, eine bislang noch wohldosierte Bestückung der Berge mit Skifahrerbaggern und ein komplettes „Indoor-Programm“ für Schneemangel und Schlechtwetter in vielen Orten – das ist, kurz umrissen, Oberbayerns Angebot für Wintergäste.
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Kritzeleien
Die Zeichnung finden wir in einem Buch, dessen 350 Seiten man schnell betrachtet und durchgeblättert, die man aber nicht so schnell gelesen hat und in dessen Photos, Bilder, Dokumente man sich immer wieder versenken wird: „Das Proust-Album – Leben und Werk im Bild“, zusammengestellt und erläutert von Pierre Clarac und André Ferré, aus dem Französischen von Hilda von Born-Pilsach (Suhrkamp Verlag, Frankfurt, 1975; 350 S.
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Wien bleibt Wien
Die Führer-Poesie reisender Herren
Keine literarische Gattung, die den Anspruch erhebt, Literatur und nicht nur Tatsacheninformation zu sein, ist von ästhetischen Überlegungen so unberührt geblieben wie die Reiseliteratur.
Von Christian Sehultz-Gerstein
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OSTERREISEN
Der Münchner Reiseschriftsteller Klaus Gallas veranstaltet über Ostern Studien-Wanderreisen ins unbekannte Griechenland, nach Kreta, Rom sowie zum Golf von Sorrent mit jeweils 25 Teilnehmern.
- Gesellschaft
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Oper: „Juha“ in Hagen
Tragik finnisch
Sie stellen zeitgenössische Graphik, aus und alte Münzen, Theaterplakate zu Brechts „Puntila“ und Aquarelle zum Nationalepos „Kalevala“.
Von Heinz Josef Herbort
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Bildende Kunst: Corinth-Ausstellung in Köln
Qualität jenseits des Fortschritts
Er sei „ein geborener Maler, wie unserem Volke nur wenige beschert worden sind“, schrieb Ludwig Justi über Lovis Corinth, als er vor fünfzig Jahren die riesige Gedächtnisausstellung in der Berliner Nationalgalerie einrichtete.
Von Gottfried Sello
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Roter Stern über Nazareth
Die Bombe platzte in Nazareth, der Stadt des jungen Jesus, kurz vor Weihnachten: Zum erstenmal in der Geschichte der Stadt und des Staates Israel wählte die überwiegende Mehrheit einen kommunistischen Bürgermeister, den arabischen Lokalpolitiker Taofik Zayad.
Von Dietrich Strothmann
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Fernsehen
Lenz parodiert
Siegfried Lenz, sagte die Ansagerin, ist unter die Fernsehautoren gegangen. Sein Stück, ein Opus eins für den Bildschirm, trägt den Namen „Phantasie“.
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Filmtips
„Mutter Küsters Fahrt zum Himmel“ von Rainer Werner Fassbinder. Selbst bedächtige Rezensenten fühlten sich von Fassbinders vorletztem Film zu ausgesucht hämischen Bemerkungen provoziert.
- Karriere
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Ein Jahr arbeitslos
Und immer die gleichen Antworten...
Von der letzten mündlichen Prüfung der Promotion in Volkswirtschaft im Oktober 1974 führte der Weg direkt zum Arbeitsamt. Der 13.
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Fernunterricht
Weiterbilden zahlt sich aus
Eckard M. aus Braunschweig, der sich beim Hamburger Fern-Lehrinstitut (HFL) weiterbilden wollte, berichtet: „Ich belegte einen Zeichenkurs, mußte 867 Mark bezahlen und erhielt dafür 20 dünne Hefte und Zeichenmaterial im Wert von höchstens 200 Mark; dazu kamen spärliche Korrekturen für die Hausaufgaben.
Von Hayo Matthiesen
- Kultur
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Zeitmosaik
Die Ruhrfestspiele in Recklinghausen, einstmals hochgemut gegründet als Theaterfestival für den „einfachen Arbeiter“, sind schon seit Jahren ein Trauerfall.
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Zum Tode von Marcel Broodthaers
Zwei Fiktionen ergeben die Realität
Er starb genau an seinem 52. Geburtstag. Der Tod war ihm seit Jahren ins Gesicht gezeichnet, und er trug das mit feinsinniger Ironie.
Von Georg Jappe
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Mit den Gefühlen denken
In der Karriere des Regisseurs Niels-Peter Rudolph ist nichts von dem passiert, was nach volkstümlicher Vorstellung in einer Regisseurskarriere eigentlich passieren müßte: kein spektakuläres Debüt, keine Sensationen, keine Skandale, keine Jubelgesänge von den Kritiken und keine Haßtiraden.
Von Benjamin Henridbs
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Film: „Sommergäste“
Einfach so ein Schwenk, das wäre herrlich
Dreizehn Personen im Sommerhaus eines reichen Advokaten in Rußland um 1907: sie langweilen sich, quälen sich, öden sich an, bis am Ende einige die Gesellschaft verlassen und in ein gerechteres, nützlicheres Leben aufbrechen.
Von Wolf Donner
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Arnold Gehlen ist gestorben
Der Basiliskenblick
Er sei, so heißt es über den vergangene Woche zweiundsiebzigjährig Gestorbenen, „Gegner des Zeitgeistes schlechthin“ gewesen.
Von Freimut Duve
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Von einem, der sich durchboxte
Es ist noch nicht sicher, daß dieses Buch seinen Weg machen wird. Denn was in aller Welt sollen Gebildete mit ihm anfangen, das so verdächtiger Reklamerummel begleitet – mit der Geschichte eines vielleicht großen, jedenfalls aber großmäuligen Athleten? Bekanntlich entwickeln sich Muskeln und Gehirn umgekehrt proportional.
Von Christian Graf von Krodiow
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Katastrophen-Prophetie
Unser Untergang um die Ecke?
Untergang ist schick geworden. Schon Paul Ehrlich – das war 1970 – wußte von ihm eindrucksvoll zu berichten und mit ihm, neben ihm, ja vor ihm ein ganzes Rudel namhafter Autoren –, von Goron Rattray Taylor über Berry Commoner bis zu Dennis Meadows und Eduard Pestel.
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„Dichter“ ist ein anrüchiges Wort geworden; kein Autor läßt sich mehr gern so nennen. Elias Canetti erklärt hier, warum es so genierlich klingt – und wann und warum es nicht genierlich klingen sollte
Der Beruf des Dichters
Zu den Worten, die während einiger Zeit in hilfloser Ermattung darniederlagen, die man mied und verheimlichte, durch deren Gebrauch man sich zum Gespött machte, die man so lange entleerte, bis sie verschrumpft und häßlich zur Warnung wurden, gehört „Dichter“.
Von Elias Canetti
- Länderspiegel
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Zeitliches aus Köln
Wo ist der Domschatz?
Unter dem barmherzigen Mantel des Schweigens birgt die Kölner Kriminalpolizei in der 14. Woche nach dem spektakulären Domnaub die Ergebnisse ihrer Bemühungen: „Wir wollen“, sagt der Leiter der Ermittlungskommission, Gert Schulz, „daß da gar nicht mehr drüber berichtet wird.
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Fummelei auf Seite 22
Es wird gefummelt. Das steht fest. Wer jedoch die nackte Dame befummelt, das ist in Bremen und in Karlsruhe die Frage. Fummeln acht Bundesverfassungsrichter? Oder sind die Fummler an der wehrlosen Nackten Parteien, Organisationen, Verbände und Kirchen? Naturalistische oder symbolische Fummelei? Die richterlich angeordnete und von der Staatsanwaltschaft Bremen vollzogene Beschlagnahme einer Karikatur in einem 118seitigen Schulfunkbegleitheft von Radio Bremen trägt groteske Züge.
Von Lilo Weinsheimer
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Psychiater
Der „alte Löwe“
Als Nestor der Psychiatrie und auch als ihr „alter Löwe“ ist Professor Dr. Hans Bürger-Prinz in Nachrufen gerühmt worden. Er starb, 79 Jahre alt, in der Nacht zum Freitag voriger Woche in Hamburg, wo er dreieinhalb Jahrzehnte, bis 1971, Ordinarius seines Faches war.
Von K. H. A.
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Professioneller Schönfärber?
Der DDR-Kalender, den das gesamtdeutsche Institut für den Unterricht an Schulen herausgegeben hat, lohnt eigentlich die Aufregung nicht.
Von Joachim Nawrocki
- Lebensart
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Freikirchen
Kampf um Türken-Seelen
Daß mehr und mehr Gastarbeiter arbeitslos werden und freiwillig oder gezwungenermaßen in ihre Heimatländer zurückkehren, hat die Evangelische Allianz, freikirchliche Evangelische, kurz vor zwölf zu einer Materialschlacht inspiriert.
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Soll die Uni prüfen?
Voraussichtlich vermindert ein Examen für die Universität den Leistungsdruck in der Schule erheblich, weil dem Abiturdurchschnitt nicht mehr so viel Bedeutung zufällt, so daß die Notenjagerei aufhört.
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Mode aus Frankreich
Luthier alias Lüthje
Die Boutique ist klein. Sie liegt auf dem Faubourg Saint Honoré 130, dort, wo die Straße beginnt, zum Bummel-Paradies von Paris zu werden mit Galerien und Modeläden, die wie Perlen an einer Kette aufgereiht sind.
Von Marietta Riederer
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Immer häufiger werden Flugzeuge durch Vögel gefährdet. Flugkapitän Rudolf Braunburg schildert solche Beispiele und fragt nach Schutzmaßnahmen
Zusammenstoß mit einer Ente
Am 12. November des vorigen Jahres startete auf dem New Yorker Kennedy-Flughafen eine DC-10 der Overseas National Airways. Der dreistrahlige Jumbo jagte donnernd über die Bahn, plötzlich gab der Pilot Umkehrschub, die Bremsen glühten, Feuer schlug aus dem rechten Triebwerk.
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J.M-M.:
Das liebe Wörtchen Kitsch
Es ist bestimmt nicht böse gemeint, was der Nouvel Observateur über den „Rosenkavalier“ in der Pariser Oper schreibt. Im Gegenteil.
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Hamburgs Hafen ist nicht mehr sicher
Wir sind noch einmal davongekommen“, sagte der Hamburger Wirtschaftssenator Helmuth Kern mit einem Seufzer der Erleichterung.
Von Alfred Hoffmann
- Sport
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XII. Olympische Winterspiele in Innsbruck
Nicht nur Menschen auf dem Prüfstand
Der Kufsteiner Kommerzialrat Franz Kneiss hatte kürzlich nach Kitzbühel eingeladen, um – wie es hieß – eine Weltsensation zu präsentieren.
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Innsbruck 1976
Nach der Absage von Dänemark bewerben sich etwa eintausenddreihundert Sportler aus 37 Nationen um je 38 Medaillen aus Gold, Silber und Bronze.
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Nun bleibt es doch bei Montreal
Die allgegenwärtige Reklameaufschriften in Innsbruck erleichtern die Orientierung darüber, wer die heimlichen Macher der 76er Neuauflage des Geschäftes mit dem Schnee sind: Fischer, Rossignol, Kneissl.