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Ausgabe 16/1976

Artikelübersicht
Im Inhaltsverzeichnis dieser ZEIT-Ausgabe finden Sie ab dem Erscheinungstag die Artikel der ZEIT und des ZEITmagazins aufgelistet, die bereits online sind und von Ihnen abgerufen werden können.
- Politik
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„Die PLO - das sind wir alle“
In Westjordanien, dem von Israel besetzten Gebiet, herrscht Ruhe ohne Entspannung. Auf den Dächern und Mauern von Tulkarim, Nablus und Hebron sitzen die israelischen Soldaten in Bereitschaft; durch die Straßen ziehen regelmäßig Patrouillen, das Funkgerät griffbereit.
Von Norbert Brieger
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Die Legionäre des Fidel Castro
Fidel Castro, Kubas bärtiger maximo lider, jubelte. „Heute feiern wir einen historischen Sieg, der den Lauf der Geschichte Afrikas verändern wird: den Sieg des heldenhaften Volkes von Angola!“ erklärte er am 15.
Von Horst Bieber
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„Nicht auf Kosten des Partners“
Lambsdorff: Es war eine Niederlage, an der es nichts zu beschönigen gibt. Sie ist darüber hinaus eine Enttäuschung, weil unsere Erwartungen erheblich günstiger waren.
Von Rolf Zundel
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Worte der Woche
Von Verteidigungsminister
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Zeitspiegel
Die politische Entwicklung, die Bangla Desh seit der Ermordung Mujibur Rahmans genommen hat, demütigt nicht nur die „Geburtshelfer“ und einst allgegenwärtigen Freunde in Delhi, sondern auch Moskau.
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Ein Fürst, der das Fürchten lehrt
Der Libanon dieser Tage ist ein Land, wo nichts mehr stimmt, wo alles auf den Kopf gestellt zu sein scheint: Verschworene Freunde von gestern sind heute verbissene Feinde, aus Gegnern wurden Genossen, Schutzherren gelten als Schädlinge.
Von Dietrich Strothmann
- Wirtschaft
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Freude – leicht getrübt
Im Gegensatz zu früheren Jahren stellt die jüngste Entwicklung der Lohnstückkosten-Statistik den deutschen Tarifpartnern seit einiger Zeit ein besseres Maßhalte-Zeugnis aus als allen ausländischen.
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Die Zwei
Wilhelm Christians, der verbindliche, disziplinierte Jurist, steht schon seit März 1975 im Scheinwerferlicht der Öffentlichkeit.
Von R. H.
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Spätere Heirat nicht erwünscht
An Anton Ernstberger scheiden sich die Geister. Während die einen die häufig spektakulären Transaktionen des Vorstandssprechers der Bayerischen Hypotheken- und Wechsel-Bank („Bayern-Hypo“) unverhohlen bewundern, kommt von anderen – Konkurrenten vor allem und Politikern – oft laute Kritik.
Von Hermann Bößenedker
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Manager und Märkte
Christopher C. F. Laidlaw, Vorstandsmitglied der British Petroleum Company und Aufsichtsratsvorsitzender der Deutschen BP, will Bundeswirtschaftsminister HansFriderichs auf der Hannover-Messe mit dem „Ernst der Lage bei unserer deutschen Tochtergesellschaft“ beeindrucken.
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,,7 b“ für Denkmäler
Vohrer: Unsere Steuergesetzgebung gewährt Hilfen für Neubauten, die zumeist auf der grünen Wiese entstehen und städtebaulich oft gar nicht sehr erwünscht sind.
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BONNER KULISSE
Daß Reformpolitik unter anderem auch auf die wirtschaftliche Konjunktur Rücksicht zu nehmen habe, ist in der Bundesrepublik noch eine recht junge Erfahrung, Doch es scheint, als könne man selbst diese nützliche Maxime ins Lächerliche verkehren.
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Die Sozialmieten stiegen in den letzten Jahren schneller als die freien Mieten. In einigen Regionen sind Sozialwohnungen bereits teurer als frei finanzierte. Die Folge: Erstmals nach dem Krieg stehen Tausende von Sozialwohnungen leer, weil sie unvermietbar sind. Welche Fehler hat die Wohnungspolitik gemacht?
Früchte eines Sündenfalls
Die Sozialmieten stiegen in den letzten Jahren schneller als die freien Mieten. In einigen Regionen sind Sozialwohnungen bereits teurer als frei finanzierte.
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Bohrt für Deutschland
Was die Deminex mit Hilfe von 1,4 Milliarden Mark Steuergeldern bisher gefunden hat
Von Heinz-Günter Kemmer
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Aus Unternehmungen
Der Gewinn pro Aktie – Maßstab des Erfolges für das abgeschlossene Geschäftsjahr – fiel bei der Frankfurter Degussa-Gruppe von 21,50 Mark (1973/74) auf 12,50 Mark zurück.
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Fürther Familiensinn
Der Fürther Versandhaus-König Gustav Schickedanz, 81, hat sein Familienerbe weiter abgesichert: Sein zweiter Schwiegersohn Wolfgang Bühler, bisher Vorstandsmitglied der AEG-Telefunken, ist als Generalbevollmächtigter in die Holdinggesellschaft Gustav und Grete Schickedanz KG und in die Großversandhaus Quelle Gustav Schickedanz KG eingetreten.
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Das letzte Kapitel...
Sein Abgang war stilgerecht. Howard Hughes, amerikanischer Milliardär, starb – 70jährig – auf dem Flug von Acapulco nach Houston, seinem Geburtsort.
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Gütertrennung
Falscher Rat
Die Jugend in der Bundesrepublik wird immer scheidungsfreudiger. Angesichts des in Kürze zu erwartenden neuen Eherechts rechnen einige Politiker sogar mit einem wahren Boom an Scheidungsfällen.
Von Jens Friedemann
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Profilneurose
Einst war es als Bollwerk gegen Bodenspekulanten und Baulöwen gedacht. Heute muß es als Wahlkampfmunition herhalten. Als am Freitag dieser Woche das von der sozial-liberalen Koalition durch den Bundestag gebrachte neue Bodenrecht im Bundesrat abgeschmettert wurde, begann in Bonn ein absurdes Theater.
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Börsen-Report
Der Boom der Tipdienste
Jetzt Aktien kaufen“, riet Commerzbank-Chef Paul Lichtenberg in der vergangenen Woche. Doch er verhieß nicht nur „gute Chancen für Kurssteigerungen um fünf bis zehn Prozent, bei ausgewählten Spezialwerten sogar 20 bis 25 Prozent in wenigen Monaten.
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Fiskus im Sattel
Am Sonntagmorgen, wenn die Kirchenglocken läuten, hantiert in Paris wie in der französischen Provinz ein Heer von Bistro-Besuchern mit seltsamen Zangen: Acht Millionen Pferdenarren zwicken ihre Wettscheine.
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Italien unter Kuratel
Fünf Prüfer des Währungsfonds finden in Rom eine chaotische Staatsbuchhaltung vor
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Boom der Kassetten
Deutschlands Taschenbuchverleger haben eine. Marktlücke entdeckt: die Taschenbuch-Kassette. Statt Einzelausgaben anzubieten, gehen immer mehr Verleger dazu über, das Gesamtwerk einzelner Schriftsteller oder gar umfangreiche Lexika in einer geschlossenen Edition zu vergleichsweise günstigen Preisen herauszubringen.
Von Heidi Darr
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Ärzte-Honorare an der Kette
Vor wenigen Monaten noch wäre das unmöglich gewesen. In der vergangenen Woche klatschten in Nordrhein-Westfalen Ärzte Beifall für einen Satz wie diesen: „Eine Ärzteschaft, die nicht dazu beiträgt, die Kostensteigerungen im Gesundheitswesen erfolgreich zu meistern, gerät in Gefahr, ihre Freiheit und wirtschaftliche Unabhängigkeit zu verlieren.
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Etappensieg
Beim S. Fischer Verlag in Frankfurt herrscht eitel Freude, denn im lange schwelenden Streit der Buchbranche mit den Kaffeeröstern (siehe DIE ZEIT Nr.
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Streiken – nicht der Löhne wegen
Wenn sich die Führer der beiden großen französischen Gewerkschaften CGT und CFDT zusammensetzen, dann liegt meist eine Streikaktion großen Stils in der Luft.
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Vorteile für Genossen?
Ein Sprecher des Bonner Hauptverbandes des Deutschen Lebensmittelhandels weiß; „Das wird im Handel seit langem gemunkelt.“ Ein Sprecher der Hamburger Edeka-Zentrale sagt es konkreter: „Gegen die Neue Heimat werden von allen Organisationen des Handels Vorwürfe erhoben.
Von Aufnahme: Pantjis/agip
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Zahlmeister, werde hart
Bonn muß nach den jüngsten Erfahrungen von Luxemburg darauf drängen, daß auch seine Partner ihre schon oft gemachten Zusagen einhalten
Von Hans-Hagen Bremer
- Wissen
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Viel Energie „on the rocks“ ...
... aber Italien nutzt seine natürlichen Heizplatten unter der Erde nur wenig
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Geburtenregelung für Tauben
Eine Pille für die Taube, die von einer deutschen pharmazeutischen Fabrik entwickelt wurde, soll auf humane und sichere Art helfen, ein Problem zu lösen, bei dem sich die Tierschützer immer wieder mit den Umweltschützern in die Haare geraten.
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Die Fallgruben der Koalition
Vor einem Vierteljahr noch waren die meisten Politiker in Bonn – einschließlich der Opposition – sich einig: nur ein Wunder könne der Union bei der Bundestagswahl im Herbst zum Sieg verhelfen.
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Reste eines Unkrautvernichters
Noch giftiger als DDT
Ein Umweltgift, noch toxischer als DDT oder PCB und mit derselben fatalen Eigenschaft, sich in der Nahrungskette anzureichern, ist dabei, unsere Luft, unser Wasser und unseren Erdboden zu verseuchen.
Von Rainer Käthe
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Hilfe zum Sterben?
Zum erstenmal haben Richter über das Sterben eines Menschen anders befunden denn durch die Verurteilung zum Tode: Der Oberste Gerichtshof des US-Staates New Jerseyerlaubte den Ärzten und Adoptiveltern der seit einem Jahr im Koma liegenden Karen Ann Quinlan, die Beatmungsmaschine abzustellen, die das Mädchen am Leben hält.
Von Hans Schueler
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Europa in Not
Europa hat derzeit nicht Saison. Weder die Regierungschefs noch die Außen- und Finanzminister haben in den Zusammenkünften der letzten Tage ihre Spesen verdient.
Von Theo Sommer
- Reisen
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Zu Fuß durchs Herz
Es nieselte. Doch viel enervierender waren die tief bis in die Ebene durchhängenden Regenwölken, die uns den Weg über die Berge versperrten und unseren Plan durcheinanderbrachten.
- DIE ZEIT
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Französische Schelte für Schmidt
Nach dem mißlungenen Europa Gipfel von Luxemburg war sich die französische Presse einig wie selten: Wenn es einen Verantwortlichen am europäischen Dilemma gibt, dann ist es die Bundesrepublik, die heute stärker denn je dasteht.
Von Klaus-Peter Schmid ■...'-
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ZEIT-Kritik
Ein Werk und seine Folgen: Heinrichs hat Bachofens epochemachende Untersuchung (Erstausgabe 1861) in einer das Rankenwerk zurückstutzenden, gekürzten Neuausgabe herausgebracht und dazu in einem Materialienband mit ausgewählten Texten die Wirkungsgeschichte dieses häufiger zitierten als gelesenen Buches dokumentiert.
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DEUTSCHLAND-PROSPEKTE
Wer nicht weiß, daß die deutschen Fremdenverkehrsgebiete eher alt-landesfürstlich denn bundeslandpolitisch aufgeteilt sind, der könnte beispielsweise die außerordentlich gut gemachten Informationshefte des Landesverkehrsverbandes Rheinland (Postfach 8 61, 5300 Bonn-Bad Godesberg 1) glatt übersehen.
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NEUE KATALOGE
Charterflüge nach Galicien, dem noch unerschlossenen Norden Spaniens, in dem Betonburgen und überfüllte Strände unbekannt sind, bietet jetzt Ibero-Tours an.
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Glück der CDU
Ausgeschlossen, derKohl schafft das auch nicht, der Schlamassel ist zu groß“, sagte die 55jährige Ärztin und stieß die Injektionsnadel wütend in mein Knie.
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Kein neuer Morgen
Gerhard Roths letzter Roman „Der große Horizont“ scheint mir noch heute das erste Buch des vierunddreißigjährigen Grazer Autors zu sein, bei dem man das Gefühl haben könnte, hier sei ein Autor bei seinen besten Möglichkeiten angelangt.
Von Jörg Drews
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„Die Ziele müssen deutlicher werden“
Koschnick: Viele Wahlentscheidungen formen sich in der Regel drei bis sechs Monate vor der Wahl. Und so viel Auftrieb wir im letzten November hatten, als der Bundesparteitag der SPD ein ungewöhnlich starkes Maß an Geschlossenheit und Konzeption für die Zukunft zeigte, und so beachtlich der von Erhard Eppler und der baden-württembergischen SPD geführte Landtagswahlkampf war, so sehr haben doch die hannoverschen Ereignisse im Februar dieses Jahres einen gewissen Schock für unsere Stammwähler bedeutet, zu Lasten ihrer Aktivität und Motivierung.
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Der amerikanische Wahlkampf kommt auf Touren. Die Primaries in New York und Wisconsin brachten Gerald Ford neue Siege. Aber bei den Demokraten ist das Rennen um die Präsidentschaftskandidatur weiter offen. Unser Redaktionsmitglied Dieter Buhl hat die Wahlkampfszene beobachtet.
Amerika – Land der Alpträume
Pennsylvania Avenue, die Straße, die am Weißen Haus vorüberführt, ist in den letzten anderhalb Jahrzehnten häufig eine Paradestraße des Protestes gewesen.
Von Dieter Buhl
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Rhodesien: Post aus Bonn
Aus Bonn kommen für die deutschen Reiseunternehmen in letzter Zeit anscheinend nur noch unangenehme Nachrichten. Bislang letztes Beispiel ist ein Brief des Bundestagsabgeordneten Dieter Schinzel (SPD), der in den vergangenen Wochen auf den Schreibtischen der Geschäftsführung einiger Veranstalter landete.
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Warnung an den Westen
Ich möchte Sie bitten, mir zu glauben, wenn ich sage, daß nichts mir ein größeres Vergnügen bereiten würde, als Ihnen bloß meine Bewunderung auszudrücken.
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Französische Schelte für Schmidt
Nach dem mißlungenen Europa-Gipfel von Luxemburg war sich die französische Presse einig wie selten: Wenn es einen Verantwortlichen am europäischen Dilemma gibt, dann ist es die Bundesrepublik, die heute stärker denn je dasteht.
Von Klaus-Peter Schmid ■...'-
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Reise in die Traumstadt
Peter Paul Althaus Flower Tales
Wir entnehmen diese Gedichte dem Zyklus „Flower-Tales (Laßt Blumen sprechen)“ dem von Rolf Flügel herausgegebenen Band „Gesammelte Gedichte“ des Schwabinger Kabarett-Poeten aus Münster, PPA (1892–1965): „Traumstadt und Umgebung“ (Süddeutscher Verlag, München, 1975; 245 S.
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Kunstkalender
Ihre Arbeit steht im Schnittpunkt zweier Strömungen, die auf der derzeitigen Kunstszene einigen Wirbel verursachen. Friederike Pezold zählt einerseits zu den Exponenten der sogenannten Körperkunst.
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Wandern von Gott zu Gott
Das Kreuz hat mich die Entsagungen gelehrt. Und die Auferstehung die Überschreitungen. Ich bin Christ.......................
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Zwei neue Männer an der Spitze der Deutschen Bank: F. Wilhelm Christians und Wilfried Guth treten im Mai an die Stelle von Franz Heinrich Ulrich. Auch bei der Commerzbank wird es einen Führungswechsel geben. Robert Dhom löst Paul Lichtenberg ab. Wie werden die drei Großbanken geführt?
Das Regime der Sprecher
Die Deutsche Bank hat es in Kauf genommen, daß die Frage, wer Franz Heinrich Ulrich in der Rolle des Vorstandssprechers nachfolgen wird, monatelang in der Gerüchteküche diskutiert wurde.
Von Rudolf Herlt
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HOTELS
Zwei Dutzend nicht alltägliche Arrangements für Individualreisende und Gruppen hat sich die Vereinigung „Gast im Schloß“, der rund 50 deutsche Burg- und Schloßhotels und historische Herbergen angehören, für 1976 ausgedacht.
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Stadt im Sturm des Feuers
Vor dem Gericht Gottes und der Geschichte, vor dem wir alle gerichtet werden, bezeuge ich: Dreieinhalb Stunden lang haben deutsche Flugzeuge mit einer unvergleichlichen Grausamkeit die Zivilbevölkerung der historischen Stadt Guernica bombardiert, die Stadt in Asche gelegt, Frauen und Kinder mit Maschinengewehrfeuer verfolgt, so daß viele umkamen und die Überlebenden in Panik geflohen sind.
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Erdstoß, kein Erdrutsch
Die sozial-liberale Welt ist nicht eingestürzt, geschweige denn der ganze Bonner Kosmos. Selten hat ein so drastisch akzentuiertes Wahlergebnis am Rhein so wenig Turbulenzen ausgelöst wie das jüngste Votum der Wähler von Baden-Württemberg.
Von Carl-Christian Kaiser
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DOKUMENTE ZUR ZEIT
Karriere durch Fürsorge?
Die Parteien versuchen, weit über die Kontrolle der öffentlich-rechtlichen Anstalten und weit über den Proporz in den Spitzenpositionen hinaus, Einfluß auf personelle Strukturen in den Funkhäusern zu nehmen.
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Zypern: Böses Erwachen
Unangenehm für die Leute in Genschers Ministerium ist, daß sie gar nicht anders konnten, als Geld anzufordern. Das Auswärtige Amt tritt nämlich nur als Vermittler auf – die Forderung selbst (über 33 082 Mark) kommt aus London.
Von Werner Dageför
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Organisiertes Getto der Einsamkeit
Andere Wirtschaftszweige könnten neidisch werden angesichts des Tempos, mit dem im Tourismus neue Marktlücken entdeckt werden.
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KUREN
Für seine hochwirksamen Heilquellen – mit 56 Grad kommen die schwefelhaltigen Mineralquellen aus 1000 Meter Tiefe – hat Bad Füssing zusätzliche Therapieanlagen gebaut.
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Faschist, Nazi – oder was sonst?
Vier Taschenbücher, neuere und ältere, haben auf die eine oder andere Weise mit uns zu tun und mit dem, was wir aus unserer Vergangenheit gemacht haben, vor allem: mit dem falschen Gebrauch von Vokabeln, die diese Vergangenheit bezeichnen sollen.
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In der vergangenen Woche analysierte Richard Löwenthal, Professor für Internationale Politik, die weltpolitischen Entwicklungen, die zur Entspannungspolitik führten. Heute untersucht er die Gefahren, die dieser Politik drohen.
Wie offensiv ist die Sowjetunion?
Wenn einmal anerkannt wird, daß die Hinnahme der Niederlage Amerikas in Vietnam unvermeidlich und nicht ein Ergebnis der Entspannung war, sondern vielmehr einen ihrer Ausgangspunkte darstellte, dann beschränkt sich die Kritik an der Entspannung auf nur einen Vorwurf.
Von Richard Löwenthal
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Liebe, Humor und Selbstbetrachtung - für die Zeit der ersten Probleme
„Du sagst ja, ich sag nein“, von John Donovan. Der Verfasser hatte mit seiner Erzählung „Die Schutzschicht ist behutsam zu entfernen“ (Beltz & Gelberg) mit Recht Aufsehen erregt; es war da von einer ungewöhnlichen Beziehung zwischen einem jungen Mann und einer alternden verkommenen Frau die Rede.
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Bereit bis zum Tod
Aus früher geschriebenen Erinnerungen an die Welt des Kindes, des Halbwüchsigen, wissen wir, daß Milovan Djilas noch in einem Montenegro der Sippenzwiste und fanatischen Glaubenskämpfe aufwuchs, in dessen lebendigen Überlieferungen und Legenden.
Von Frangois Bondy
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Sihanouk trat ab
Damit ist die politische Karriere des wohl gewieftesten Taktikers in Asien beendet. „Den Nach-Sihanoukismus werde ich mit Sympathie begleiten, aber nur als wohlwollender Beobachter“, sagte er vor seiner Rückkehr nach Kambodscha.
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Die sanfte Sensation
What is that?" Das Mädchen starrte entsetzt auf den Schein in meiner Hind.
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Neue Bilderbücher
In der Sünderkartei beim Schuldirektor muß Schorschi sich für „unentschuldigtes Schrumpfen“ eintragen. Ob Vater, Mutter Busfahrer, Freund oder Lehrerin – niemand kapiert so recht, was dem armen Burschen eigentlich widerfährt.
Von Ute Blaich
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Unruhen in Peking
Sie entwickelten sich aus den ungewöhnlich überschwenglichen Trauerbekundungen für den am 8. Januar gestorbenen Ministerpräsidenten Tschou En-lai.
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Schwarzwald und Hessen werben mit neuen Aktivitäten
Ferien im Dauerlauf
Das neueste Angebot für den Aktivuilaub sind „Läuferferien“. Zwei deutsche Kurorte, Königsfeld im Schwarzwald und Arolsen im Fremdenverkehrsgebiet Kurhessen-Waldeck, wenden sich speziell an Dauerläufer und solche, die es werden wollen.
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JUGENDREISEN
Einen umfassenden Überblick über Ferien für junge Leute zwischen 16 und 28 und auch für Kinder geben die drei soeben erschienenen Broschüren über „Internationale Begegnungen“.
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So mies ist eine Klicke
Nur noch zögernd mag man sich den jeweils neuesten Grüppchen von sich ähnlich sehenden Kinder- oder Jugendbüchern zuwenden, die jedes Jahr erscheinen und gewöhnlich als die neue Art von Jugendliteratur ausgegeben werden, pädagogisch-psychologisch zündend, künstlerisch oder gesellschaftlich relevant.
Von Ursula Genazino
- Gesellschaft
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Englands Liebling
Eines der Mitglieder der Ausstellungskommission der Royal Academy nannte das Bild „Die Wasserwiesen bei Salisbury“ ein ärmliches Ding, ein anderer fand es ganz einfach zu grün.
Von Petra Kipphoff
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Schallplatte
Joseph Haydn: „Preußische Quartette op. 50 Nr. 1–6“. Sechzehn Takte eines Stückes (Nr. 6) genügen, um einem klarzumachen, was das Tokyo String Quartet unter Streichquartett-Spiel versteht und was es von vielen anderen Ensembles unterscheidet.
Von Heinz Josef Herbort
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Demokratische Sozialisten contra Kommunisten
Die aus der europäischen Arbeiterbewegung hervorgegangenen Parteien des demokratischen Sozialismus verstehen sich als Vorkämpfer einer sozialen Demokratie, einer Demokratie, die auch die Wirtschafts- und Sozialstruktur durchdringt und nicht nur feudalen oder kapitalistischen Strukturen formal übergestülpt wird.
Von Horst Ehmke
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Kindheit in der Provinz
Nach dem aggressiven und spektakulären Dialogfilm „La maman et la putain“ (1973) aus dem Pariser Studentenmilieu verblüffte Jean Eustache ein Jahr später mit einem Kinderfilm von programmatischer Schlichtheit.
Von Wolf Donner
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Das totale Chaos
Bis zum späten Nachmittag hieß es, das Fußballspiel zwischen Real Madrid und dem FC Bayern werde nicht übertragen. Also machten sich in Hamburg und Frankfurt die Fans auf den Weg, um ihre Eintracht und ihren HSV zu unterstützen.
- Karriere
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Hält das soziale Netz?
Mit einem erleichterten Aufatmen registrierten die Verantwortlichen in der Bundesanstalt für Arbeit in Nürnberg: Seit dem 26.
Von Heinz Michaels
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Die Millionen-Sorge
Natürlich ist es ärgerlich, daß ausgerechnet im öffentlichen Dienst, der kein Arbeitsplatzrisiko kennt, ein vernünftiger Schiedsspruch abgelehnt wird oder die IG Druck aus der Reihe tanzen möchte.
Von Diether Stolze
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Die Bankakademie
Für die überbetriebliche Fort- und Weiterbildung des Bankennachwuchses wurde 1957 die Bankakademie gegründet. Als Träger fungieren seit 1966 Verbände des deutschen Kreditwesens in der Rechtsform eines eingetragenen Vereins.
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Frauen und Karriere
Es wäre falsch, anzunehmen, daß im Bank--gewerbe allein der männliche Arbeitnehmer seine Chance und seinen beruflichen Aufstieg finden kann.
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Das Diplom garantiert noch keine Karriere
Von Studenten wird immer wieder die Frage aufgeworfen, ob sich für eine Bankkarriere ein Studium lohnt. Um es gleich vorwegzusagen: das Diplom oder der Doktorgrad eines wirtschaftswissenschaftlichen Fachbereichs ist im Bankbetrieb kein programmierter Karrierebezugschein.
Von Karl Friedrich Hagenmiillei
- Kinder- und Jugendbücher
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So fremd wie der Mond
Wieder einmal „Heidi“, umstrittener, aber trotzdem offenbar unsterblicher Kinderklassiker aus dem Jahre 1880. Johanna Spyri, 1827 geboren und 1901 gestorben, Zeitgenossin von Gottfried Keller und Theodor Storm, mit Conrad Ferdinand Meyer befreundet, hat erst im Alter von über 50 Jahren ihre Kindergeschichten zu schreiben begonnen, die heute in fast allen Ländern der Erde bekannt sind, Millionenauflagen, die man nur schätzen kann, und einen Schwarm von Epigonen, Nachahmern, Darstellungen in anderen Medien gefunden haben.
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Futter für die jüngsten Leseratten
„Der kleine Nick“ von Goscinny (Text) und Sempé (Ill.). Asterix-Autor Goscinny läßt Nick aus dem Ferienlager erzählen. Gruppenleiter Stöffler, „Chef“ der „Luchsaugen“ bereitet mit Johannisbeerkompott, lautem Gebrüll von Wanderliedern, Nachtausflügen, Fischsuppe und dem chaotischen Aktionsstil eines sympathischen pädagogischen Greenhorns Nick und seinen Kumpanen wunderbare Ferien.
Von Ute Blaich
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Liebe ist nicht mehr tabu
Was die hierzulande geschriebenen Kinder- und Jugendbücher über die DDR angeht, so ist die Zeit vorbei, sich partout distanzieren und den Autoren auf die Schulter klopfen zu müssen.
Von Malte Dahrendorf
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Edle und nichtedle Rothäute
Über Generationen hinweg haben Lektüre für Heranwachsende und zuletzt das Serienangebot der Medien Film und Fernsehen Verheerendes in den Köpfen und mancherlei Verzerrungen in den Vorstellungen über Amerika angerichtet: Edle und nichtedle Rothäute, die elegant in den Todesschuß taumeln, allmächtige Westmänner vom Schlage Old Shatterhands und der Cartwrights, dazu überangepaßte, brav gescheitelte Farmerskinder, die in „Lassie“, „Lieber Onkel Bill“ und ähnlichen Greueltaten mittelschichtige Schönrednerei betreiben und mit den erwachsenen Protagonisten dem naiven Betrachter das Hochgefühl vermitteln, Deutsch sei eine Weltsprache – da sie den Weißen so edel im Synchronton von den Lippen geht, gebrochen und schartig aber aus dem Munde von Farbigen und Indianern quillt.
Von Horst Künnemann
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Schallplatten für Kinder
Pro Scheibe ist die Kinderschallplatte gewieften Produkt-Managern normalerweise genau 10 Penny wert. Der Penny-Gutschein wird auf die Hülle geklebt.
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Familien in Krieg und Frieden
Bilder von gestern
Es hat lange gedauert, bis der Zweite Weltkrieg so weit überwunden worden war, daß Erwachsene ihren Kindern davon erzählen konnten.
Von Sybil Gräfin Schönfeidt
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James Krüss wird fünfzig
Jubiläum eines Markenzeichens
James Krüss – das ist das deutsche Kindergedicht, nicht für Kinder ausgewählt, sondern eigens für Kinder geschrieben, so wie es der Frankfurter Arzt Dr.
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Das walte Psi
Die jungen Leute sind älter geworden, wissen mehr, denken kühler, schalten schneller. Daß wir sie länger auf bessere Schulen geschickt haben – hier zahlt es sich aus: Auch die Kids sollen, dürfen und können jetzt umsteigen auf Science-fiction.
Von Heinz Josef Herbort
- Kultur
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Zeitmosaik
Plattenhüllen, schon der Name sagt es schlicht und banal, sollen Platten umhüllen, sie schützen vor Staub und fettigen Fingern.
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Kann Erziehung abgeschafft werden?
Die Autorität des Säuglings
Wer erzieht, macht (meistens) Fehler; macht, wer nicht erzieht, darum schon keine? Zumindest den nicht, andere für erziehungsbedürftig und sich selber für erziehungsberechtigt zu halten, wozu doch schon das Grundgesetz ihn verpflichtet.
Von Hans Krieger
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ZEIT-Diskussion: Numerus clausus und Hochschulzugang
Die verplante Universität
Wer als erster auf die Idee kam, den Zugang zu den deutschen Universitäten zu beschränken, ist nicht geklärt. Zweifellos aber erwarteten die Hochschullehrer in den letzten Jahren vom Numerus clausus die Rettung des akademischen Niveaus, des Freiraums für die eigene Forschung.
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Kunst ohne Fürsten
wird man zugeben, daß dieses undankbare Terrain im Lauf der Jahrhunderte doch manches Bemerkenswerte und sogar Weltgültige hervorgebracht hat – auf wenig folgerichtige Weise freilich und auf schwer definierbare dazu, was schon aus der ersten Kapitelüberschrift dieses Kompendiums hervorgeht.
Von Manuel Gasser
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Lauter offene Fragen
Beide Bücher sind gekennzeichnet durch die zurückhaltende Analyse des Verhältnisses von intellektuellen Moden und politischen Ereignissen.
Von Ralf Dahrendorf
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Mit Gewalt zur Gerechtigkeit?
In der guineischen Hauptstadt Conakry stimmten vor knapp drei Wochen die Präsidenten Sékou Touré und Fidel Castro, dessen Truppen für Moskau die Weltrevolution in Afrika erkämpfen sollen, ihre Terminpläne ab.
Von Gabriele Venzkv
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Wenn Technokraten herrschen
als „das fundierteste und interessanteste Werk über die Zukunft der westlichen Industriestaaten“ bezeichnet. Nicht doch. Viel zu große Worte.
Von Arnulf Baring
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Georg Herwegh:
Was macht Deutschland?
Noch immer ist der 1817 in Stuttgart geborene, 1875 in Baden-Baden gestorbene Schriftsteller und Revolutionär Georg Herwegh in Deutschland wenig bekannt, obwohl manche Verse und Refrains seiner Lieder in Umgangssprache und geflügelten Wortschatz seiner Landsleute eingegangen sind („Das arme Menschenherz muß stückweis brechen“, „Alle Räder stehen still, wenn dein starker Arm es will“, „Und weiter als die Lorbeern und die Eichen dehnt sich das deutsche Vaterland“, „Ich möchte hingehn wie das Abendrot“, „Reißt die Kreuze aus der Erden! Alle sollen Schwerter werden“, „Der Freiheit eine Gasse“).
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Immer nur Fremde?
Erst seit Ende des 18. Jahrhunderts wurde in Europa von einer „Judenfrage“ gesprochen. Jahrhundertelang waren die Juden bis dahin von den Ständen nur als „Landplage“, von den Fürsten als „Finanzquelle“ betrachtet worden.
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Wenn die Amerikaner gehen
Der Autor geht dabei vom Verhältnis der Sowjetunion zu Europa aus. Dieser Entwicklung ist das erste Kapitel gewidmet. Es schließt sich eine Darstellung der Auseinandersetzung um die Struktur der Staatenbeziehungen in Europa an.
Von Lothar Ruehl
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Rainer Werner Fassbinder:
Philosemiten sind Antisemiten
FASSBINDER: Ich glaube nicht, daß es riskanter ist als „Mutter Küsters Fahrt zum Himmel“ oder „Faustrecht der Freiheit“. Beides sind Filme, die man gegen ihr Thema interpretieren kann, wenn man will; man kann bei „Faustrecht der Freiheit“ sagen, es sei ein Film gegen die Homosexuellen, bei „Mutter Küster“, es sei ein Film gegen die Kommunisten, was beides nicht zutrifft.
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Mein Vater heißt Hitler
HOCHHUTH: Ich war immer voll Skepsis gegen die Kraft der Literatur, was die direkte Veränderung der gesellschaftlichen Verhältnisse betrifft.
Von Ernest Hemingway
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Leiden an den Planern
György Konrads neuer Roman bietet keine leichte Lektüre: halb rhapsodisches Gedicht, halb selbstkritischer Monolog eines bürgerlichen Intellektuellen der zum Baumanager eines bürokratisch-sozialistischen Landes aufsteigt und resigniert auf sein Leben zurückblickt.
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Fassbinder, die kaputte Stadt und der Jude
Fünf Beiträge zur Kontroverse um das Theaterstück „Der Müll, die Stadt und der Tod“
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Linker Antisemitismus ist unmöglich
Ein Stück, das nicht aufgeführt wurde und dessen Text nicht mehr erhältlich ist, ein Film, der nicht produziert werden soll, endlich ein Roman, der 1973 erschienen ist, rufen den Vorwurf des Antisemitismus hervor.
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Zum Tode von Max Ernst
Das Ende des Märchens vom Schöpfer
Am 1. April, einen Tag vor seinem 85. Geburtstag, ist Max Ernst gestorben. Er war in Brühl bei Köln geboren, lebte bis 1922 in Deutschland, dann in Frankreich, ab 1941 im amerikanischen Exil, seit 1954 in Frankreich.
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Die Zukunft ist immer utopisch
Friedrich Dürrenmatt ist im Augenblick nicht besonders berühmt. Der Verfasser jener unvergeßbaren „Panne“, der Parabeln vom „Besuch der alten Dame“, vom „Engel“, der nach Babylon kam, auch von den drei geistig gesunden „Physikern“ im Irrenhaus hätte mit schwerer Krankheit zu kämpfen; dann mißlangen ein paar Arbeiten.
Von Hans Mayer
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CDU / CSV-Bildersturm in Bonn
Hinter den Spiegel zu staecken
Jetzt werden, sie schon handgreiflich, unsere Zensoren. Es waren nicht die oft zur Entschuldigung vorgeschobenen Hinterbänkler, sondern Abgeordnete aus den oberen Rängen der CDU/CSU-Fraktion, die am 30.
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Auch Lieben muß man üben
Kaum ein anderer hat in Deutschland die Diskussion über Methoden und Praktiken der Sexualerziehung so angeregt und beeinflußt wie der Berliner Psychologe Helmut Kentler.
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Philosophie in der Verbannung
Die Sammlung „Individuum und Praxis“ enthält Arbeiten ungarischer Philosophen und Soziologen, die zum größten Teil Schüler von Georg Lukács gewesen sind.
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Kritik in Kürze
„Schwierige Überfahrt“, Gedichte von Walter Helmut Fritz. Walter Helmut Fritz ist ein moralisch motivierter und didaktisch veranlagter Lyriker, der mit großer Beharrlichkeit vom Alltäglichen ausgeht und die Wirklichkeit unter dem steten Eindruck des Zeitvergehens erlebt: „Ein Sommer, von weitem gesehen, / Schritte darin und Schritte / in eine schwierige Zukunft Fritz richtet sich zwischen Nähe und Distanz, zwischen sinnlichen Details und Reflexionen ein.
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Sowjetische Entspannungspolitik
Was Moskau im Schilde führt
Dem versierten Sowjetexperten, der sich bisher hauptsächlich mit den inneren Vorgängen in der Sowjetunion beschäftigte und mit der vorliegenden Studie Neuland betritt, geht es hauptsächlich darum, dem westlichen Publikum das sowjetische Selbstverständnis von der Entspannungspolitik sowie von den Motivationen, Methoden und Zielsetzungen dieser Variante im weltpolitischen Kalkül Moskaus plausibel zu machen.
Von Alexander Korab
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Jennys Leben
Der Streit um Karl Marx, bei dem Geistesritter beider deutscher Staaten den von Fritz J. Raddatz hingeworfenen Handschuh aufnahmen, greift auf Jenny Marx, geb.
Von Helmut Hirsch
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Sei kein Genie!
Er habe ihren Geburtstag nicht allein feiern wollen, schrieb Heinrich Christian Boie aus Meldorf an seine Braut Luise Mejer in Celle, und er habe deshalb mit dem Aktuar Krück eine Flasche Rheinwein geöffnet und dann, „um den Abend auch für ihn feierlicher zu machen“, Vossens „Idylle“ vorgelesen, die der Aktuar „ganz fühlte und mit Tränen anhörte“.
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Jean Améry:
Shylock, der Kitsch und die Gefahr
Das Läppische birgt in sich keinerlei Gewähr für Harmlosigkeit. Der Schund, wenn er sich nicht als solcher eingesteht, höht zum Kitsch sich auf, will sagen: zur Kunst, die keine ist.
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Filmtips
„Straße der Gewalt“ von Jonathan Kaplan. Ein Fernfahrer-Western: Jan-Michael Vincent geht mit seinem riesigen Diesellaster so zärtlich und fürsorglich um wie ein Westernheld mit seinem Roß.
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Geh ins Kino, deutscher Geist!
An jedem Wochentag warte ich, pünktlich um 8.25 Uhr morgens, auf den Autobus, der mich zur Stadtmitte in mein Büro bringt. Mit mir wartet der gewohnte Schub der Fahrgäste: fünf junge Mädchen, die downtown in den Versicherungsgesellschaften arbeiten; zwei junge Anwälte, die ihren Fortschrittsglauben unter praktischen Beweis stellen, indem sie mit dem städtischen Bus fahren und nicht mit dem eigenen Wagen (Benzinersparnis); eine Gruppe älterer Damen mit dem silberblauen Haar der Chefsekretärinnen, die niemand auf ihren Stammsitzen dulden; und ein Häuflein akademischer Lehrer, Mittel-, Unter- und Oberbau, barbudos und Glattrasierte, mit und ohne Schlips.
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Siegfried Unseld:
In dieser Form nie mehr
Unserer Erklärung, daß wir die Auslieferung des Bandes 803 der edition suhrkamp mit Fassbinders Stück „Der Müll, die Stadt und der Tod“ zunächst einstellen wollten, ist gegenwärtig wenig hinzuzufügen.
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Mit offenen Augen träumen
Lyrische Biographien von Karin Kiwus, Klaus Konjetzky, Johannes Schenk, Jürgen Theobaldy
Von Rolf Michaelis
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Karlheinz Braun:
Die Faschisten warten
Statt mit einzelnen aus dem Zusammenhang gerissenen Sätzen von Theaterfiguren beweisen zu wollen, was als ideologische These schon vorher feststand, könnte man Fassbinders Drama einmal lesen und von der Realität des Theaterstückes ausgehen: Die Theaterbühne als die Welt, die Welt als „Die Stadt“, unbewohnbar wie der Mond.
- Länderspiegel
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Kojen mit Tradition
Sieben Millionen Mark Baukosten, da ist für die Wohltätigkeit nichts mehr bei über.“ In norddeutsch sachlichem Ton hat das Lübecker Kämmereiamt einer mehr als 700 Jahre alten Tradition die Rechnung gemacht.
Von Viola Roggenkamp
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95 Mark für die Bude
Johannes Rau, Wissenschaftsminister in Nordrhein-Westfalen, ist entschlossen, sich mit den Studenten der Technischen Hochschule Aachen anzulegen.
Von Aufnahme: Andrij Reiser
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Zeitliches aus München
Gardinen für den Ankläger
Jahrelang jagte er Rocker, verhörte Dirnen nachts am Straßenrand im schummrigen Laternenlicht und räumte auf. Jetzt stand er selbst dort, wohin er kleine und mittlere Ganoven gebracht hatte: vor den Schranken des Münchner Landgerichts, vor dem sich der 33jährige Ex-Staatsanwalt Horst Hörauf über eine Woche lang wegen Betrugs, Urkundenfälschung und der Beihilfe zur Falschaussage verantworten mußte.
Von Rolf Henkel
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„Wo bin ich hier eigentlich?“
Die Digitaluhr an der Wand beharrt auf 8.02 Uhr. Gegen Sonnenstand und Zeitansage verteidigt sie unbeweglich ihre Position. Diese Zeit stimmt mit der Realität nicht überein.
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Netz mit Löchern
Durch eine ungewöhnliche Methode“, so schrieb vor Jahren ein Wochenmagazin, „hat ein pfälzischer Kriminalist vermutlich eine Serie von Kindermoden aufgeklärt.
- Lebensart
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Für Spieler
Turnier
Ein Turnier, so weiß mein Uralt-Lexikon von 1908 zu berichten, ist eine im 11. Jahrhundert angeblich von dem französischen Ritter Godefroy de Preuilly erfundene Umgestaltung der bei allen kriegerischen Völkern nachweisbaren Waffenspiele.
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Abschieben keine Lösung
Ein höflicher Gast sollte freiwillig gehen, wenn er merkt, daß er dem Gastgeber zur Last fällt! Nur leider waren die Gastarbeiter zwar gute Arbeiter, Gäste waren sie jedoch nie.
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Hilfe aus der Luft
Seit dem 19. März 1973 ist am Stuttgarter Flughafen die Alarmzentrale der Deutschen Rettungsflugwacht (DRF) e. V. rund um die Uhr unter der Nummer (07 11) 79 66 55 erreichbar.
Von U. P.
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Im Alter wird’s erst schön
In Schweden fragt man nicht, wie alt man ist, sondern wie alt man ist. Die Devise der schwedischen Altersfürsorge, die vor eben dreißig Jahren mit der Einführung der sogenannten staatlichen Volkspension für alle ohne Unterschied des Standes oder des Vermögens begann, ist heute: „Das Leben beginnt mit 65“.
Von E. Michael Salzer
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Edel-Look und Folklore-Boom
Wintermode, die wir im Herbst kaufen werden, wurde jetzt auf der „Mode-Woche“ gezeigt. Die Einzelhändler mußten sich zum Kauf entschließen, da einige Firmen bereits Kontingente verteilten und neue Kunden nicht mehr annehmen können.
Von Marietta Riederer
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J.M-M.:
Pointen-Mord
„Nein“, sagte ich. „So darf man die Sache nicht verfälschen!“ Die Dame mit dem Zitat blickte in aller Unschuld in die Runde.
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SPD-Abgeordnete als „Mädchen für alles“
Gesucht: Blondes Kind
Erfahrungen in einem Kreuzberger Kinderheim – traurige Gesichter am Wochenende
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Am 26. März wurde das Gotthard-Massiv zum zweitenmal durchstoßen: nach dem fast hundert Jahre alten Eisenbahntunnel entsteht jetzt der Autotunnel
Schneller durch den Gotthard
Zwischen Göschenen und Andermatt schon hatte ich es im Jahr 1954 aufgegeben, den Gotthard-Paß mit meiner Vespa bezwingen zu wollen; ich drehte um und verlud das Maschinchen im Zug.
- Sport
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Slalom des Ruhmes
Weder ein schöner Prinz noch ein mächtiger Schloßherr mit goldener Kutsche standen bei ihrer Rückkehr aus Amerika an der Eingangstür der Winklmoosalm, niederknieend vor der ewig lächelnden Königin und erwartungsfroh ihre Hand küssend.
Von Harry Valerien
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Diskussion um den Verein der Zukunft
Für 80 Mark im Monat dabei
Im Bereich des Breitensports und Freizeitsports ist bei uns ein merkwürdiger doppelter Widerspruch zu beobachten. Einerseits propagieren der Deutsche Sportbund (DSB) und mehrere seiner Verbände mit Erfolg den „Sport für alle“ (Trimm-Spiele, Lauf-Treffs z.
Von Hansgeorg Kling
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Ein Volk von Schiedsrichtern
Wahlen in Baden-Württemberg: interessant, sicher. Tarifverhandlungen im öffentlichen Dienst: spannend, bestimmt. Konflikte in der SPD: amüsant, wirklich.
- unzugeordnet
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Südseeinsel für die Gehorsamen
Damit keine falschen Hoffnungen entstehen: Rügen als Sommerurlaub ist für uns nicht drin. Selbst in der Nachsaison schwappt die Insel noch über von DDR-eigenen Urlaubern, die hier nicht aus den Hotelbetten geräumt werden, um devisenspendenden Gästen Platz zu machen.
Von Marlies Menge