Helmut Geiger: Bankpolitik; Verlag W. Kohlhammer, Stuttgart/Berlin? Köln/Mainz 1975; 194 S., 29,80 DM.

Der Präsident des Deutschen Sparkassen- und Giroverbandes beschreibt die Geldpolitik der Notenbank als Instrument der Wirtschaftspolitik und als Grundlage bankgeschäftlichen Tätigkeit. Er informiert über die Bemühungen um eine europäische Währungsunion und den Stand der Reform des Weltwährungssystems. Ganz besonders aktuell ist der Abschnitt über das Universalbanksystem. Wer es liest, fühlt sich mit den strengen bankpolitischen Empfehlungen der Monopolkommission nicht alleingelassen und ist gut präpariert für das bessere Verständnis der im nächsten Frühjahr fälligen Ergebnisse der Geßler-Kommission, die im Auftrage der Regierung das Universalbanksystem prüft. Schließlich stellt Geiger dar, wie der Staat auf die Geschäftspolitik der Kreditinstitute einwirkt – angesichts der verabschiedeten sowie der geplanten Novelle zum Kreditwesengesetz für alle, die im Gestrüpp der Einzelmaßnahmen den roten Faden suchen, eine nützliche Hilfe. R. H.