Pate stand 1972 die Idee der europäischen Einheitswährung. Die Länder der Europäischen Gemeinschaft sollten ihre Währungen so zusammenketten, daß sie untereinander nur noch um 2,25 Prozentpunkte beiderseits der Parität schwanken können. Realisierbar ist eine solche Wechselkursunion nur, wenn die Teilnehmerländer die gleiche Wirtschaftspolitik betreiben, damit sich Preise und Lohnkosten im Gleichschritt entwickeln. England, Irland und Italien haben in Kenntnis dieser Zusammenhänge die Schlange gemieden. Frankreich scherte nach zwei gescheiterten Versuchen auch wieder aus. Heute gehören nur noch die Mark, der belgische und luxemburgische Franc, der Gulden, die dänische, schwedische und norwegische Krone zum Verbund. Mit dieser Mini-Schlange wickelt die Bundesrepublik etwa ein Fünftel ihres Außenhandels ab.