Das Ende eines vertanen Lebens ist immer traurig“, schrieb die Londoner Times zum Tode von Ulrike Meinhof. Dieser eine Satz zeugt von mehr Menschlichkeit und Einfühlung in die Lage der gescheiterten Revolutionärin als das „Mord“-Geschrei ihrer Gefolgschaft, das Lamento der Baader-Meinhof-Anwälte und der Versuch der Wegbegleiter des Terrors, die Bundesrepublik als faschistischen Staat zu diffamieren, weil sie sich der Gewalt mit den Mitteln des Rechts zu erwehren sucht.