Manager und Märkte

erteilte gleich zwei Rügen.

Die eine ging an dieFernsehMagazin Sendung - Report des Südwestfunks. Grund:

Anzeige

Ein Beitrag der Report Redaktion vom 10. Mai sei „irreführend" und „mit den Grundsätzen des fairen Journalismus nicht zu vereinbaren" gewesen. Report hatte über eine Anzeige für Suzuki Motorräder berichtet, die am 20. April unter dem Slogan „Die Sportskanone für Scharfschützen" in der Zeitschrift Motorrad erschienen war. Generalbundesanwalt Buback, so der Hinweis der TV Redaktion, sei am 7.

April von einer Suzuki aus erschossen worden.

„Wie unsere Nachforschungen beim Verlag der Zeitschrift ergeben haben", so teilte der Werberat mit, seien Anzeige und Slogan vor dem Mord konzipiert worden. Gleichwohl: ein merkwürdiger Zufall. Immerhin wurde auch das Motorradunternehmen gerügt:

„Die Verwendung eines derart aggressiven und militärischen Vokabulars im Zusammenhang mit der Werbung für ein Motorrad" sei „aus grundsätzlichen Erwägungen zu mißbilligen".

Staffan Gunnarsson, Geschäftsführer der Philip Morris GmbH in München, ist nach wie vor überzeugt, daß sein Unternehmen auf dem deutschen Zigarettenmarkt in fünf Jahren auf einen Marktanteil von annähernd 15 Prozent kommen wird — notfalls allein mit der Marlboro. Im ersten Quartal 1977 hat es erstmals sieben Prozent überschritten (die Marlboro erreichte 6 9 Prozent).

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