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Ausgabe 04/1980

Artikelübersicht
Im Inhaltsverzeichnis dieser ZEIT-Ausgabe finden Sie ab dem Erscheinungstag die Artikel der ZEIT und des ZEITmagazins aufgelistet, die bereits online sind und von Ihnen abgerufen werden können.
- Politik
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Wahlkampf konzept der Union
Gedämpfter Optimismus
An diesem Wochenende wird sich die CDU bundesweit wieder mit einer Anzeige melden, die zur Einstimmungsphase ihres Wahlkampfs gehört.
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Sperrklausel
Immer noch eine hilfreiche Hürde
Zehn Jahre lang, seit die sozial-liberale Koalition regiert, war Ruhe um das Wahlrecht in der Bundesrepublik. Der Gedanke, die FDP zugunsten eines Zweiparteien-Systems per Wahlgesetz-Änderung zu meucheln, verbot sich für die Sozialdemokraten von selbst; für die Opposition hatte er Reiz und Erfolgsaussicht verloren.
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Wolf gang Ebert
Darauf keinen Wodka
Entspannung im Eimer, klar. Wie bitte? Ich höre nicht gut, hier ist so ein Lärm. Wie stellt ihr euch das vor?... Ihr habt wohl das Röhren-Embargo vergessen .
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Gründungskongreß in Karlsruhe
„Hurra, die Grünen sind da!“
Aber die Geburtsstunde der neuen Partei birgt bereits den Keim der Spaltung in sich
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Wahlprogramm der FDP
Profil hinter dickem Milchglas
Klein, aber nicht unbedingt fein, sondern eigenständig und unbequem – so hatten die Väter des liberalen Wahlprogramms ihre Absichten beschrieben, bevor sie sich an den Entwurf machten.
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Amerikas Verteidigungsminister Brown hat im Reich der Mitte militärische Gespräche geführt
China liegt auf der Lauer
Die Chinesen hatten es geahnt. Während die Nato-Minister nach ihrer mühsamen Raketensitzung in Brüssel ahnungslos in den Weihnachtsurlaub fuhren, versammelte die Volksrepublik bereits Truppen in der Nähe der afghanischen Grenze, offensichtlich in Erwartung einer sowjetischen Invasion im westlichen Nachbarland.
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Neue Regierung in Neu-Delhi
Pendeln als Prinzip
Indiens neue Premierministerin Indira Gandhi kann mit sich zufrieden sein. Allein ihr, und nicht etwa ihrer Kongreß-Partei, ist die überwältigende Zweidrittelmehrheit zu verdanken, die ihr künftig erlaubt, über ein Sechstel der Menschheit fast unumschränkt zu regieren.
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Afghanistan
„Werte Journalisten von der Opposition“
Die erste Begegnung zwischen Afghanistans neuem Präsidenten Babrak Karmal und der westlichen Presse nahm am Donnerstag vergangener Woche einen ziemlich stürmischen Verlauf.
Von Peter Niesewand
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Naher Osten
Friede in Fesseln
Auch die Sowjets mit ihrer afghanischen Aggression haben es – wider Erwarten mancher voreiliger Optimisten – nicht möglich gemacht.
Von D. St.
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Worte der Woche
„Wir werden weiterhin die amerikanischen Interessen schützen und – wenn möglich – den Frieden erhalten. Selbst unter den besten Umständen aber wird der normale Handel mit der Sowjetunion nicht bald wieder aufgenommen werden.
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„Big Daddy“ Meany ist tot
Von all den Würdigungen, die dem toten Gewerkschaftsboß gewidmet wurden, gefiele ihm der Nachruf der sowjetischen Nachrichtenagentur TASS wahrscheinlich am besten, in der er, völlig zu Recht, als „starrsinniger Gegner der Entspannung“ und „unverbesserlicher Feind des Sozialismus“ bezeichnet wurde.
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Neue Welle der Gewalt
Mit Gesetzen ist der Terrorismus in Italien nicht auszurotten – Werden die Gewalttäter von einer „ausländischen“ Zentrale gesteuert?
Von Hansjakob Stehle
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Zeitspiegel
Der amerikanische Außenminister Cyrus Vance ist höchst beunruhigt: Nicht die Krisenherde der Welt, sondern sein eigenes Haus, das Außenministerium und dessen Stab, sind der Grund.
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Kuba: Castro muß die Krise meistern
Die am vergangenen Freitag verkündeten Umbesetzungen trafen mehr als die Hälfte der 34 Minister und Amtschefs. Sieben Minister wurden entlassen, zwei weitere erhielten neue Posten.
Von Walter Horst
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BONNER BÜHNE
Die Lobby der Nutztiere
Erleichtert, wenn auch noch nicht ganz sorgenfrei, beobachteten die Koalitionsparteien den neuen Parteisplitter: „Die Grünen“.
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Korsika: Bomben gehören zum Alltag
Bombenanschläge gehören auf Korsika zum Alltag. 1978 zählte man 294 Attentate, 1979 werden es kaum weniger gewesen sein. Doch Personen kamen nie zu Schaden – außer im August 1975, als Unruhen in Aleria und Bastia drei Menschenleben forderten, und jetzt in Ajaccio, wo sich ein politischer Racheakt zu Geiselnahmen, Generalstreik, Massendemonstrationen und massivem Aufmarsch der Polizei auswuchs.
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Bonn und die Afghanistan-Krise
„...ob wir an einem Krieg vorbeikommen”
Egon Bahr kann, ohne daß es anmaßend oder eitel klingt, von sich sagen, er sei „einer, für den Entspannungspolitik ein Teil seines Lebens ist“.
Von Gunter Hofmann
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CSU-Tagung in Kreuth
„Mir san mir“
Die Weißwürste im Hotel „Überfahrt“ in Rottach-Egern und der Anblick der verschneiten „Kripperl“-Landschaft am Tegernsee waren das Handfesteste, was die Journalisten diesmal von der Kreuther Klausurtagung der CSU-Bundestagsabgeordneten am vergangenen Wochenende vorgesetzt bekamen.
Von Nina Grunenberg
- Wirtschaft
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Nie wieder dieses Geschwätz
Auch in so ernsten Zeiten wie den jetzigen geht der Sinn fürs Unernste nicht allenthalben verloren. Wenn sich etwa einige führende Gewerkschafter und Unternehmer treffen, und wenn, wie Anfang der Woche geschehen, ihre Begegnung obendrein noch im Hause und auf Einladung des Bundeswirtschaftsministers stattfindet, dann mögen die Ernsthaften unter uns darin ein bedeutendes Gespräch sehen, geführt an jenem wirtschaftlichen „Abgrund“, an dem wir uns nach den Worten Otto Graf Lambsdorff zur Zeit entlang bewegen.
Von Dieter Fiel
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Goldverkauf: Am Bankschalter enden die Illusionen
Gold ist nicht nur sehr teuer geworden, in den letzten Wochen war es mitunter auch nur schwer zu bekommen. Goldverkäufer werden dennoch nicht überall mit offenen Armen empfangen – besonders wenn sie sich von alten Münzen trennen wollen.
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Rohstoffe
Kalte Dusche aus Ottawa
Nichts ist sicher in der Welt“, hatte Altbankier Hermann Josef Abs im vergangenen Jahr mit Blick auf die deutschen Auslandsinvestitionen in der ZEIT gewarnt.
Von Joachim Moskau
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Die Amerikaner verschärfen den Handelskrieg gegen die Sowjetunion und den Iran. Wird die deutsche Wirtschaft hineingezogen?
Die Hand am Gashahn
Der amerikanische Präsident scheint entschlossen, den Wirtschaftskrieg mit der Sowjetunion mit großer Härte zu führen, und seine Abgesandten bemühen sich in allen westlichen Hauptstädten um eine ebenso deutliche Haltung der Verbündeten.
Von Heinz-Günter Kemmer
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Panik der Knipser
Angekündigte Verteuerung für Filme im Handel treibt die Kunden zu Hamsterkäufen
Von Wolf gang Gehrmann
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MANAGER UND MÄRKTE
Deutsche BP: An die Börse? Anzeigen: Spiegel vorn Bauverbände: Gemeinsame Basis
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Russen blieben gelassen
Stöhr: Wenn man den letzten Verlautbarungen der Russen folgen kann, dann sind sie nicht so hart getroffen, wie zunächst angenommen wurde.
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Arbeitnehmervertretung
Der dritte Fall
Es ist schon fast Tradition: Die Betriebsratsvorsitzenden der BASF AG in Ludwigshafen scheiden nicht ganz freiwillig aus ihrem Amt.
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BONNER KULISSE
Vom Titelbild strahlt das Konterfei des angeblichen „Steuerrebellen“ Hermann Fredersdorf. Im Inneren weist das Impressum aus, daß das Blatt auch von Hermann Fredersdorf herausgegeben wird.
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Ende der Schonzeit
Warum die Ölkonzerne diesmal lange mit der Erhöhung der Benzinpreise zögerten
Von Peter Christ
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Der Neue – Heinz Dürr
Immer wieder hatten die AEG-Aktionäre zu wissen verlangt: Wer folgt Walter Cipa als Boß des angeschlagenen Konzerns? Wie sollen wir ein Sanierungskonzept beschließen, ohne „unser neues Zugpferd“ zu kennen.
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Schweiz
Aufschub für „Radio 24“
Roger Schawinski hat geschafft, wovon Schweizer Politiker nur noch träumen können. Für den ehemaligen Chefredakteur der Zürcher Boulevardzeitung Tat gehen die sonst so wahr- und volksabstimmungsmüden Eidgenossen auf die Barrikaden.
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Angst vor der Eskalation
Die Kreditwirtschaft in der Bundesrepublik rechnet in diesen Tagen mit neuen Pressionen der Amerikaner auf die Bundesregierung.
Von Rudolf Herit
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Vom Schwanz her aufgezäumt
Mit der Kapitalzusammenlegung im Verhältnis eins zu drei und der Wiederaufstockung des Aktienkapitals im Verhältnis eins zu eins wurde den Aktionären von AEG/Telefunken zugemutet, bei der dringend notwendig gewordenen Sanierung des Unternehmens den dritten Schritt vor dem ersten und zweiten zu tun.
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Kursbarometer
Gebremste Verluste
Aktienfonds, die im richtigen Land die richtigen Papiere zur richtigen Zeit besaßen, konnten 1979 für ihre Sparer viel Geld verdienen.
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Problem der siebziger Jahre: Arbeitslosigkeit
Für den Arbeitsmarkt sind sie einigermaßen günstig zu Ende gegangen: die siebziger Jahre. Mit einem Jahresdurchschnitt von 876000 Erwerbslosen im Jahr 1979 wurde das seit 1974 günstigste Ergebnis erreicht.
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Exodus der Weißkittel
Operation Koffer“ ist die neueste Therapie, die sich Belgiens Ärzte im Streik gegen die Sparpläne der Regierung haben einfallen lassen.
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Börsen-Report
Zinsärger
Von der sonst am Jahresbeginn üblichen Anlagewelle aus den jeweils am 1. Januar frei werdenden Zins- und Tilgungsmilliarden kann diesmal keine Rede sein.
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Schwätzer in der „schwersten Stunde“
Einen Tag lang durften sie tun, was sie am besten können und am meisten lieben: jammern. Und sie – die mehr als tausend der 190 000 AEG-Aktionäre – hatten diesmal allen Grund dazu: Sie waren geladen zu hören, daß ihrem Unternehmen der weitaus größere Teil seines Eigenkapitals abhanden gekommen war, ja, daß ihr Konzern, der ihnen 1973 die letzte Dividende gezahlt hatte, nur zu retten sei, wenn sie ihre AEG-Anteile drastisch entwerteten.
Von Rainer Frenkel
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ZEITRAFFER
Um 5,4 Prozent kletterten im Dezember des vergangenen Jahres die Kosten für die Lebenshaltung aller privaten Haushalte. Gegenüber dem November wurde eine Verteuerung von 0,4 Prozent errechnet.
- Wissen
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Blutdrucksenker in der Zwiebel
Die Volksmedizin weiß es von jeher: Zwiebeln sind gut gegen hohen Blutdruck. Aber die Doktoren Moses und Katherin Attrep von der East Texas State University wollten dies genauer wissen.
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Die Solidarität ist brüchig
Die sowjetische Invasion in Afghanistan hat in Bonn einhellige Beteuerungen der Solidarität gegenüber den Vereinigten Staaten ausgelöst – so wie es der dreißigjährigen Tradition der westdeutschen Außenpolitik gegenüber dem lebenswichtigen und absolut unverzichtbaren Verbündeten entspricht.
Von Kurt Becker
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Jimmy Carter an der Risikoschwelle
Achtzig Tage lang befinden sich die fünfzig amerikanischen Geiseln von Teheran mittlerweile in Gefangenschaft. Nicht nur Psychiater können sich vorstellen, welch äußerem Zwang, welch innere Spannung, welcher Persönlichkeitsverformung sie ausgesetzt sind.
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Erforscht und erfunden
Gute Nachricht für Weintrinker
In diesen Tagen, in denen uns so viele schlechte Nachrichten erreichen, nicht zuletzt auch aus dem Gebiet der Medizin – siehe die nebenstehenden Artikel –, nimmt sicher mancher dankbar die Mitteilung auf, die in der neuesten Ausgabe der Zeitschrift „Umweltmedizin“ zu lesen ist: Wo viel Wein getrunken wird, sterben auffallend wenig Menschen am Herzinfarkt.
Von V. G.
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Falsche Krebshilfe?
Landesmütter müssen Gutes tun – diesem internationalen Brauch verdankt die Deutsche Krebshilfe ihre Existenz. Deren Gründerin, die Frau des Altbundespräsidenten und ihres Zeichens Fachärztin für Röntgenologie, Mildred Scheel, hat jetzt Ärger mit ihren Berufskollegen bekommen.
Von Thomas von Randow
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Unter Krebsverdacht
Nun auch noch Kaffee und Tee?
Was Biertrinkern erst kürzlich die Freude am Gerstensaft gründlich zu vergällen schien, droht jetzt auch Kaffee- und Teefreunde um ungetrübten Genuß zu bringen.
Von Tilman Nettdecker
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Jugoslawien steht auf schwachem Bein
Die ersten Nachrufe auf den „letzten Habsburger“ sind längst vergilbt. Sie wurden schon Ende der sechziger Jahre vorsorglich geschrieben, doch Tito erhob sich aus Krankheiten und Krisen und drohte „all jenen, die glaubten, daß ich ein leergeschossenes Gewehr bin“.
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Hiobsbotschaft über Saccharin
Länge schon schwelt der Streit, und er beunruhigt alle, die gern Süßes naschen, jedoch Zucker wegen seiner Kalorien nicht zu sich nehmen möchten oder gar nicht verzehren dürfen.
- Auto
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Tips für den Kauf gebrauchter Caravans
Obwohl ein Caravan keinen Motor hat, gibt es bei gebrauchten Wohnwagen die gleichen Tricks wie beim Autohandel: Rahmenteile werden ausgebessert oder Risse zugespachtelt.
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Wohnwagen-Markt
Volle Wiesen, leere Betten
Einmal mal im Monat kassiert Wilhelm Sperzel zwei Hundertmarkscheine für seine saure Wiese. Sie mißt gerade einen Hektar feuchte Hanglage.
Von Michael Schweizer
- DIE ZEIT
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Fortbildung
Das Münchner Reiseunternehmen Hauser Exkursionen stellt im Katalog einen seiner Reiseleiter mit der Charakterisierung vor: „.
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Frankreich
Détente über alles
Eigentlich ist der französische Staatspräsident Valéry Giscard d’Estaing kein Mann, der vor einer klaren Sprache zurückschreckt, sobald sie ihm angebracht erscheint.
Von Klaus-Peter Schmid
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Sowjetische Propaganda
Carters Krieg gegen „unsere Kühe“
Der Moskauer Nowosti-Kommentator Gennadij Gerassimow hat in einem ARD-Interview über Afghanistan und die Einschränkung der amerikanischen Getreidelieferungen den Ausspruch getan: „So betrachtet führt Carter Krieg gegen unsere Kühe!“ Dieses Bonmot, das der Sowjetpropagandist der westlichen Bourgeoisie mit unverfrorenem Charme auftischte, ist der gallige Extrakt aus Breschnjews erster Stellungnahme zur Invasion am Hindukusch.
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Ein Pater und das Biogas
Ora et labora“, „bete und arbeite“ – lautet der Wahlspruch der Benediktinermönche. Pater Flurin Maissen im rätoromanischen Rumein im schweizerischen Kanton Graubünden übersetzt seine Ordensregel in Gottesdienst und Menschendienst.
Von Adelheid Ohlig
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Kunstkalender
Die Zeit „zwischen dem Ende der altdeutschen Kunst und dem Barock“, wie Heinrich Geissler, der Initiator und Organisator der Ausstellung, definiert, gilt als eine Zeit der Pause, während der Malerei und Zeichnung, erschöpft sozusagen von den Anstrengungen der vorangegangenen Epoche, erst wieder Atem holen mußten.
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Wann sind hohe Zinsen Wucher?
Kredite bis 40 000 Mark zu günstigen Bedingungen“ – „Darlehen für jedermann (über 18 Jahre), bequeme Rückzahlraten“ – „Günstige Finanzierung von Neuanschaffungen! Diskrete Abwicklung!“ – die Lektüre solcher Anzeigen hat schon manchen Bundesbürger überlegen lassen, ob er das neue Auto, die längst fällige Wohnungsrenovierung oder die erträumte Weltreise nicht über Kredit finanzieren und später bequem und diskret abzahlen sollte.
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Ein Glassarg für den Eroberer
Treppauf, treppab, den kleinen Besen immer zur Hand, so bereitete Maria Reiche in der Ebene von Nazca dem Erich von Däniken den Weg zu seinen Göttern, damals, 1946, als das phantasie- und geschäftsbeseelte „Sprachrohr der Außerirdischen“ noch ein Schweizer Bub ohne Drang ins Astronautische war.
Von Klaus Viedebantt
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Immer am Gängelband des Vaters
Eis war ein großes Haus, in dem er aufwuchs und wo er an einem Weihnachtstage auf die Welt gekommen war. Eigentlich kann es ihm da an nichts gefehlt haben.
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Schneespaß wichtiger als Stemmbogen
Der Grundsatz moderner Kinderpädagogik, Wissen spielerisch zu vermitteln, wird auch in Skikursen angewandt. Der Spaß am Schnee hat dort Vorrang vor der Kunst des Stemmschwungs.
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Presse
Sieg der Parvenus
Richter unterstützen die Anzeigenblätter im Wettbewerb mit den Tageszeitungen
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Kataloge für den Sommer
Die Großveranstalter haben ihre Programme vorgestellt der Katalog-Sommer hat begonnen. Die Tendenzen sind gleichgeblieben. Ferien konzentrieren sich auf den Mittelmeerraum und wie immer vor allem auf Spanien und seine Inseln, und der Urlaub ist teurer geworden, um drei bis sieben Prozent diesmal.
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Er war’s
Der Mann, der aus Enttäuschung über mangelnde Anerkennung im Alter von 57 Jahren freiwillig aus dem Leben ging, war der Wirtschaftspolitiker Friedrich List (1789 bis 1846).
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Garantiert Schnee
Schnee-Armut in den Alpen hat in den vergangenen Jahren die Schneeversicherer verunsichert Werbesprüche mit der weißen Pracht werden vorsichtiger formuliert, schon aus Angst vor Regreßansprüchen.
Von Brigitte Zander
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Skikurse für Kinder
Toben erwünscht
Der sechsjährige Toni holt tief Luft, vermischt sie mit gutturalen Kehltönen und läßt sie dann mitten in die Morgenstille hineinplatzen.
Von Peter Hays
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UN-Vollversammlung
Amerikas neue Freunde?
Ein Mythos ist zerbrochen. Bislang galt es beinahe als ehernes Gesetz, daß die Vollversammlung der Vereinten Nationen schon auf Grund ihrer Zusammensetzung in ihrer Mehrheit anti-westlich sei.
Von Ulrich Schiller
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Springer gestoppt
Eine wichtige Entscheidung hat der Bundesgerichtshof in Karlsruhe gefällt. Eine Beschwerde des Axel-Springer-Verlags gegen ein Urteil des Berliner Kammergerichts wurde zurückgewiesen.
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Erfolgreiche Saison für Reiseveranstalter
Jeweils zum Jahreswechsel präsentiert die touristische Fachzeitschrift „Fremdenverkehrswirtschaft“ in Hamburg eine Fleißarbeit: den statistischen Spiegel des Pauschalreisemarkts in der zurückliegenden Saison.
- Gesellschaft
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Hamburger FDP – Vorstandswahl
Der Schläfer erwacht
Liberale sind immer für eine Überraschung gut: Gemäß diesem alten, lange Zeit nicht mehr so gern gehörten Leitspruch wählten die Hamburger Freidemokraten am vergangenen Freitag ihren neuen Landesvorsitzenden.
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Ausstellung in Köln: Die Frauen der russischen Avantgarde
Utopia heute – damals
Eine Reihe von Schönheiten – die zauberhafte Persönlichkeit – die Anmut – die Eleganz der... – müssen sie wirklich, wie Szymon Bojko in seinem Katalogbeitrag meint, erwähnt werden? Würde man bei einem Künstler männlichen Geschlechts auch von seiner „originellen Silhouette“, seiner „sinnlichen“ und „fesselnden Schönheit“ sprechen? Die beiläufig notierten Charakterisierungen einiger Künstlerinnen der russischen Avantgarde belegen jedenfalls einmal mehr, daß Arbeiten von Frauen anders gesehen und beurteilt werden als die von Männern.
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Hans Küng: Warum ich katholisch bleibe
Der Tübinger Theologe verteidigt sich gegen die geistliche Gewalt der römischen Kurie
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Nordlicht-Reise
Politik an niedersächsischen Kaminen
Der Solling hatte eine dicke Nebelmütze übergezogen. Von dem Miniaturgebirge zwischen Weser und Leine, das in Augenschein zu nehmen Wilfried Hasselmann, der niedersächsische Minister für Bundesangelegenheiten, letzte Woche einen Trupp Bonner Journalisten eingeladen hatte, sah man deshalb wenig.
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Zwei Arten von Hoffnung
Alan Paton gehört zu den angesehensten Schriftstellern Südafrikas. Er hat sich der Sache seiner farbigen Mitbürger angenommen.
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Fernseh-Vorschau:
Barrikaden-Caruso
Kann eine Stimme streicheln? Können Töne denken machen? Kann Militanz zärtlich sein? Ernst Busch, so alt wie dieses Jahrhundert und dessen Kämpfe und Narben personifizierend, kann all das mit seinem Gesang.
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Die neue Schallplatte
„La Danza.“ Als der Italiener Ottaviano Petrucci sich 1498 in Venedig das Privileg sicherte, Noten drucken und vertreiben zu dürfen, begann auch für die Musik das Zeitalter der Massenkunst.
Von Franz Schaler
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Kino: „Ein perfektes Paar“ von Robert Altman
Spiel der Verlierer
Ein perfektes Paar? Alex Theodopoulos und Sheila Shea sind nichts weniger als das: er ein furchtsamer, leicht verfetteter Junggeselle so um die vierzig, aber noch immer unterdrückt und zurechtgewiesen von der vielköpfigen Familien-Bande aus Griechenland; sie eine verhuschte, auch nicht eben attraktive Pop-Sängerin, mit Mitte zwanzig fast schon ein spätes Mädchen, ständig angeraunzt vom Chef des Musiker-Clans, mit dem sie lebt.
Von Hans C. Blumenberg
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Hans Küng und seine Kirche
Die Ursache des Konflikts, seine lange Vorgeschichte und sein Ablauf in der letzten Phase blieben für die Öffentlichkeit verwirrend.
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Fernseh-Kritik:
Große kleine Zeitung
Recht brav, wie gesagt, das Ganze: in fünfundvierzig Minuten eine stattliche Anzahl von Informationen untergebracht – aber wie bieder und langweilig in der Darbietung, wie unangemessen, nehmt alles in allem, jener Zeitung, die Altvorderlichkeit (wenige Spalten, wenige Bilder, wenige Tagesneuigkeiten) in einer Weiss vertritt, daß Solidität, überspitzt und bis zur Selbstparodie zitathaft verwendet, einen Hauch von reißerischer Verwegenheit gewinnt.
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Filmtips
„Im Westen nichts Neues“ von Lewis Milestone. Kriegsbegeistert von den patriotischen Phrasen ihres Professors meldet sich eine Gruppe junger Gymnasiasten zum Militär – und stirbt in den Schützengräben des 1.
- Kultur
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Zeitmosaik
Herr H. zeigt ein mangelhaftes Herabsteigen beider Hoden, ferner ist sein Penis ungewöhnlich klein. Da er weiter an ausgesprochener Antriebsschwäche leidet und weiteren Charaktermängeln, wird seine Umschulung in einen freien künstlerischen Beruf beim Arbeitsamt befürwortet.
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Katastrophen-Analyse
Licht im Osten
Schon manche zu Ende gehende Epoche, die ihre Bedeutung oder auch nur ihr Selbstgefühl schwinden sah, hat ihren historischen Niedergang mit Weltuntergang verwechselt.
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Wiederentdeckt: der Dichter und Theoretiker E. M. Cioran
Der Mensch: ein Rechenfehler der Natur
Vor einigen Monaten ist auf dem deutschen Büchermarkt ein Werk erschienen, das vor 25 Jahren erstmals das Licht der deutschen Literaturwelt erblickte und in kürzester Zeit vergriffen war: „Die Lehre vom Zerfall“ von E.
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Goethes Logik – Peymanns Leiden
Der Dichter umarmt den Politiker, endlich, es ist der fünfte Akt. Eine sehr sonderbare Geschichte unter Männern ist dieser Umarmung vorangegangen – schon im zweiten Akt hatte der Dichter dem Politiker seine Liebe angetragen, war spöttisch zurückgewiesen worden, hatte daraufhin tödlich gekränkt zum Degen gegriffen.
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Keine Krise in der Oper
Die Rede war hart, und kaum jemand mochte sie hören und sich auch noch angesprochen fühlen: „Hier gibt es nur noch wenige, die arbeiten“, ließ Claudio Abbado, künstlerischer Leiter der Mailänder Scala, letzten Herbst vernehmen, sprach von einer „absurden Situation“, weil es, wieder einmal, an ausreichenden Geldmitteln fehle, und reichte seine Kündigung ein.
Von Heinz Josef Herbort
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Ausstellung in Leipzig
Mehr Mut zum Selbstbewußtsein
Wer sich hierorts etwas genauer mit der Kunst in der DDR befaßt, dem wird gern nachgesagt, er wolle der westlichen Avantgarde ein Bein stellen und tiefer Provinz das Wort reden.
Von Uwe M. Schneede
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Es ist nämlich ein Irrtum, daß die Toten tot sind
Alexander Kluge: „Die Patriotin – Ein Buch das kein Buch das ein Buch ist und eine Kritik die keine Kritik die eine Kritik ist
Von Fritz j. Raddatz
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„Riga“ gegen „Jalta“
Diese Behauptung klingt absurd – wo begegnet man heute noch einer deterministisch-fatalistischen Geschichtsschreibung? Yergin aber meint nur, daß neben den geschichtsträchtigen Kräften – rivalisierenden Personen, Strömungen, Interessen, Ideen im Ost-West-Kontext, die den Historiker in ihrer Dramatik fesseln – zwei um die Vorherrschaft im politischen Washington konkurrierende Diplomatie-Konzepte, „Riga“ und „Jalta“, das politische Geschehen mitbestimmt haben.
Von Peter Coulmas
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Kritik in Kürze
„Herder-Lexikon: Naturwissenschaftler“, von Rolf Sauermost. Sie bilden die Ausnahme: die polnisch-französische Physikerin Marie Curie (1867–1934), die deutsche Mathematikerin Amalie E.
Von Werner Hornung
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Søren Kierkegaard
Entweder-Oder
Einer, der es ja vielleicht wissen müßte, Günther Rennert, bekannte, nachdem er es viermal versucht hatte: „Ich glaube nicht an die Möglichkeit, für diese Partitur auch nur annähernd eine szenische Entsprechung finden zu können; ich halte sie für unrealisierbar.
- Länderspiegel
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Bundesarbeitsgericht
Punktsieg für einen Nichtraucher
Der Vergleich kam im letzten Augenblick zustande. Er endete mit leichten Punktvorteilen für einen Nichtraucher, der sich seit Jahren im Clinch mit seinen rauchenden Arbeitskollegen befindet.
Von Au'nahrnf: Vi'oltaarn Kjn
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Ernst Müller-Meiningen jr.
Verdienter Ruhestand
Zu jenen Autoren, die wir in der Süddeutschen Zeitung immer wieder gern lesen, gehört Ernst Müller-Meiningen, der mit dem Zusatz jr.
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Soziologen erklären das „Außenhaus“
Steril, anonym, lieblos
Es gibt ein Wort, das weder im Duden noch im Brockhaus zu finden ist. Trotzdem wird es immer öfter benutzt. Ja, es ist sogar Thema eines Wettbewerbes und einer Ausstellung geworden, die bis zum 20.
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Zeitungsanzeigen für 140 000 Mark
Hat Karry zuviel Geld?
Ein Sonderangebot bekamen Frankfurts Zeitungsleser in den Freitag-Ausgaben der vergangenen Woche geliefert, von dem sie nicht so recht wußten, was sie damit anfangen sollten: In den in der Rhein-Main-Region erscheinenden Zeitungen hatte auf zwei vollen Seiten der hessische Minister für Wirtschaft und Technik, Heinz Herbert Karry, den „Planfeststellungsbeschluß“ seines Hauses für die umstrittene Ostumgehung von Frankfurt veröffentlicht.
Von Gerhard Ziegler
- Lebensart
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J. M-M.:
Boykott
Die Olympischen Spiele 1980 boykottieren, weil sie in Moskau stattfinden sollen? Das wäre eine politische Aktion, ein Protest gegen den Überfall der Sowjets auf Afghanistan.
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Vor 30 Jahren in der ZEIT:
Bündisches
Kein Rundfunkhörer hat es mehr nötig, unwillig in den Bart zu murmeln, wenn ihm eine Sendung mißfällt. Er braucht sich auch nicht mehr bei seinem Sender zu beschweren und über dessen höfliche Antworten zu ärgern.
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Die Schlacht im falschen Saal
Die Diskussion um einen Boykott der Olympischen Spiele in Moskau hat seit dem militärischen Eingreifen der Sowjetunion in Afghanistan Zunder bekommen, und es ist damit zu rechnen, daß bis zum Beginn der Spiele am 19.
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Der Professor steht ganz oben
Unsere Mitarbeiterin Lisaweta von Zitzewitz studierte ein Jahr lang in Warschau. Heute beschreibt sie, wie die Polen auch auf kulturellem Gebiet nicht resignieren.
Von Lisaweta von Zitzewitz
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Die Schönen im Südlicht
In einer Dezembernacht um drei Uhr morgens erklärte die schöne Münchner Fernsehansagerin Petra Schürmann einer Hamburger Freundin, was das Geheimnis Münchens ist, und weil sie von dieser ihrer Enthüllung selbst so begeistert war, teilte sie sie kurz darauf auch noch den Lesern des Münchner Merkur mit, für den sie einmal in der Woche eine Kolumne schreibt.
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Etwas schwach auf den Kufen
Der Flitter ist geblieben, den Glanz sucht man vergeblich. In der High Society des internationalen. Eiskunstlaufs spielen die bundesdeutschen Läuferinnen und Läufer nur noch eine bescheidene Rolle.
Von Gerhard Seehase
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Mit Gott ausbeuten
Lieb sind die Mädchen und Jungen in der Gruppe, hilfsbereit und verständnisvoll; menschliche Wärme umhüllt den Neuling, hier soll seinem Leben ein Sinn gegeben werden, werden Mühsal, Verzweiflung und Schalheit des Alltags für immer ein Ende haben.
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Zeitlese
„Schlag zwei Uhr sonnabends begann der Trubel mitten auf dem Markt, direkt hinter: dem Lenin-Denkmal aus rotem Backstein.“ So stand es in der DDR-Kulturzeitung Sonntag in einer Reportage über einen Winterfesttag im erzgebirgischen Schneeberg.