Notfalls Nein zu Olympia
Wenn alle Stränge reißen: Boykott der Spiele
Von Rudolf Walter Leonhardt
Die klassischen Olympischen Spiele wurden im Jahre 394 durch kaiserliches Dekret verboten. Die romantischen Olympischen Spiele begannen, geistig vorbereitet auch von deutschen Denkern wie den Historikern Niebuhr und Curtius, 1896 in Athen, und Hauptinitiator war der französische Baron Pierre de Coubertin, der die Deutschen eigentlich nicht dabei haben wollte. Seitdem sind diese Spiele umstritten und stehen unter einem politischen Druck, der immer stärker wird, je mehr Länder sich daran beteiligen und je mehr Fernsehzuschauer in aller Welt davon fasziniert werden.
Unter den Gegnern der Olympischen Spiele, die vom 19. Juli bis 3. August in Moskau stattfinden sollen, gibt es vier Gruppen, die einander überschneiden. Es hilft der Klarheit, sie getrennt zu sehen.
Da gibt es erstens diejenigen, die es für unwürdig oder mindestens überflüssig halten, daß erwachsene Menschen wie die Irren immer im Kreis herumrennen.
Da gibt es zweitens diejenigen, die schon Bedenken anmeldeten, als sich die Sowjetunion 1952 zum ersten Male an Olympischen Spielen beteiligte, und die heftig protestierten, als sich 1973 „die ersten Olympischen Spiele in einem sozialistischen Land“ abzuzeichnen begannen.
Investitionen und guter Wille






