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Ausgabe 09/1980

Artikelübersicht
Im Inhaltsverzeichnis dieser ZEIT-Ausgabe finden Sie ab dem Erscheinungstag die Artikel der ZEIT und des ZEITmagazins aufgelistet, die bereits online sind und von Ihnen abgerufen werden können.
- Politik
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Hoffnungen für Bonn und den Bundestag
Die Bild- Zeitung ist ins „Nachdenken“ gekommen, und zwar über Klaus Bölling. Der Regierungssprecher, „einer der begehrtesten Junggesellen Deutschlands“, hat die Absicht, Alexandra Rodenstock zu heiraten, die Tochter des BDI-Präsidenten.
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Machtzuwachs für Polens Parteichef
Unzählige Polen hatten seit Jahren gehofft, daß der ungeliebte „Russe“, der im früheren Ostpolen geborene und lange Jahre in der Sowjetunion lebende polnische Ministerpräsident Piotr Jaroszewicz, einmal sein Amt verlieren wird.
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Wahlen in Kanada
Mit der roten Rose im Revers
Zum Preis von 300 000 kanadischen Dollar, wie Ortskundige wissen wollen, hat sich Pierre Elliot Trudeau kürzlich im besten Viertel von Montreal ein Haus für den Ruhestand gekauft.
Von Um* Schiller
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Braucht Bonn mehr Divisionen?
Nach der Besetzung der Tschechoslowakei durch die Truppen des Warschauer Paktes im August 1968 beglückwünschte sich der damalige britische Verteidigungsminister Denis Healey zu diesem „Alarmsignal zur rechten Zeit für das Bündnis“.
Von Lothar Ruchl
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Afghanistan-Initiative Indira Gandhis
Saure Mienen in Neu-Delhi
Das „besondere“ Verhältnis zwischen Moskau und Indien hat einen Dämpfer erhalten
Von Gabriele Venzky
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Roms Regierende sind ratlos
Gegen Mitternacht löschte eine Terroristenbombe im Stromverteiler die Lichter. Dochalsbald erhellten Notaggregate wieder den römischen Sportpalast, wo der Kongreß der Democrazia Cristiana in endlosen Tag- und Nachtsitzungen um die Erleuchtung rang, ob und wie Italien seinem Notstand mit Beistand der Kommunisten entkommen könnte.
Von Hans jakob Stehle
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Dieter Buhl berichtet aus New Hampshire
Die Krise hilft Jimmy Carter
Die Walstatt lädt nicht zum Verweilen ein. Nach Monaten ohne Schnee herrschen jetzt die Verhältnisse, die New Hampshire während des Winters in eine unwirtliche Gegend verwandeln: Eisglatte Straßen behindern den Verkehr, und beißender Wind hält die Menschen in ihren Häusern.
Von New Hampshire
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Wolfgang Ebert
Olympische Spielverderber
Unser Boykott der Olympischen Winterspiele in Lake Placid geht nun in die zweite Woche, und schon jetzt läßt sich feststellen, daß er ein voller Erfolg war.
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Worte der Woche
Von amerikanischer Außenminister
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Zeitspiegel
Großmaul Muhammad Ali, alias Cassius Clay und amerikanischer Ex-Boxweltmeister, macht immer wieder von sich reden – jüngst in Afrika als erfolgloser Carter-Sonderbotschafter in Sachen Olympiaboykott, jetzt als Werbetrommler für das japanische Automobil Toyota, was ihm statt Ehren einen Haufen Geld einbringt.
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Bomben vor den Wahlen
In Salisbury hat der britische Gouverneur Lord Soames die allgemeine Mobilmachung verfügt, um für die Zeit der Wahlen, die vom 27.
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Autoren-Beschimpfung
Stoibers Ausfall
Als „Ratten und Schmeißfliegen“, so beschwichtigt die CSU auf ihre Weise, hat Generalsekretär Stoiber weder alle Schriftsteller noch mehrere Autoren bezeichnet, also nicht Kesten, Drewitz, Jens, Reding und Walser.
Von Gunter
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Nahost: Krisen im Friedensprozeß
In Kairo weht seit Anfang dieser Woche die weißblaue Fahne mit dem Davidsstern – Israels Nationalflagge. Gehißt wurde sie vom israelischen Geschäftsführer Hadass zur Eröffnung der bisher noch provisorisch untergebrachten Botschaft.
Von D. St.
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Türkei: Spritze für den kranken Mann
Wieder einmal bemüht sich der Westen, dem kranken Mann am Bosporus“ mit kräftigen Finanz- und Wirtschaftsspritzen auf die Beine zu helfen.
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Sacharows Schatten an der Elbe
Trotz massiver Vorwürfe blieben die sowjetischen Forscher im Konferenzsaal in Hamburg
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Entwicklungshilfe der DDR
Beat und Borschtsch
Ein DDR-Witz geht so: Ein Amerikaner, ein Russe und ein DDR-Bürger werden im Busch von Menschenfressern gefangen und sollen auf den Grill, es sei denn, sie könnten irgend etwas erzählen, was für ihr Land spricht.
- Wirtschaft
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Straßenbau
Schreck schreckt die Bauindustrie
Nur wenige Betrachter finden das Bauwerk besonders schön. Doch die meisten würden ihre ästhetischen und landschaftsgestalterischen Vorbehalte wahrscheinlich unterdrücken können, wäre die Aggertalbrücke der Autobahn zwischen Köln und dem sauerländischen Olpe wenigstens technisch in Ordnung.
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Europäische Gemeinschaft – Block des Wohlstands
Die Verbraucher der Europäischen Gemeinschaft gehören zu den wohlhabendsten der Welt – trotz immer noch großer Unterschiede zwischen den einzelnen Mitgliedsländern, wie die jüngste Verbraucherbefragung vom Herbst 1979 ergab.
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MANAGER UND MÄRKTE
Die Nachricht überrascht: Opel sieht bereits wieder Ansätze für eine Normalisierung auf dem Automarkt, Opel-Chef James F. Waters betont, die gegenwärtige Absatzlage sei nur „eine vorübergehende Marktschwäche“.
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BONNER KULISSE
Der Mietpreis, zu dem Ex-Bundespräsident Walter Scheel beim Bund zur Miete wohnt, läßt den streitbaren CDU-Abgeordneten Lothar Haase, Haushaltsobmann seiner Fraktion, nicht ruhen.
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Drohgebärden in Amerika
Die Übergabe des Ultimatums war sorgfältig inszeniert: Im ersten Akt vor einem Monat forderte Gewerkschaftsboß Douglas Fraser auf einer Tagung der United Autoworker (UAW) vom Kongreß, die japanischen Autohersteller durch ein protektionistisches Gesetz zum Bau von Fabriken in den USA zu zwingen.
Von Jes Rau
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Wer erbt was vom NDR? Nach den erfolglosen Verhandlungen über den Erhalt der zweitgrößten deutschen Rundfunkanstalt steht jetzt der Streit über die Entflechtung der komplizierten Sender-Organisation bevor.
Angst vor dem Ende
Es war nur ein hübsches Gerücht. Auf der jüngsten Programmkonferenz der ARD soll der Norddeutsche Rundfunk (NDR) vorgeschlagen haben, Silvester 1980 im 1.
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Hamburger Morgenpost
Eidgenossen als Retter
Zwei Schweizer Brüder, die Baseler Verleger Greif, werden aller Wahrscheinlichkeit nach das tun, wozu sich kein deutscher Verleger mehr bereit fand, was allenfalls Branchenfremde – nicht immer ganz seriös – anpacken wollten: die Hamburger Morgenpost zu retten.
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Ehrhard Goldbach
Ohne Stil
Rund 200 Millionen Mark – so mutmaßt man – hat der Mineralölhändler Ehrhard Goldbach aus Wanne-Eickel ins Ausland geschafft.
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Aus wahltaktischen Überlegungen tritt die Förderung der Verfahren zur Kohleumwandlung auf der Stelle
Keine Courage
„Vorhaben in ungewöhnlicher Größenordnung“ zur Erzeugung von Öl, Benzin und Gas aus Kohle hat Bundeskanzler Helmut Schmidt Anfang Juli vergangenen Jahres in einer Regierungserklärung angekündigt.
Von Heinz-Günter Remitier
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Volkswagenkonzern
Der zweite Streich
Nicht ohne Grund nennt man ihn „Big Jim“. Der Spitzname von James McLernon, dem Chef von Volkswagen of America, bezieht sich dabei nicht nur auf seine stattliche Körpergröße.
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Devisen-Seller
Von freundlicher Tendenz beim Dollar und Yen-Schwäche ist derzeit das Geschehen an den Devisenmärkten bestimmt. Während sich die Dänenkrone nach einer Anhebung des dänischen Diskontsatzes erhöhte, trat dieser Effekt beim japanischen Yen nicht ein.
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In Großbritannien wächst die Bereitschaft zur Einführung von Importkontrollen und...
Die Schlacht um England
Mark Thatcher, der 26jährige Sohn der britischen Premierministerin, ist unangenehm aufgefallen – zumindest bei politischen Opponenten seiner Mutter und den Vertretern britischer Textilinteressen, Der Liebhaber schneller Autos hat sich nämlich als Werbeträger für die japanische Bekleidungsfirma Kanebo hergegeben, die ihm – dem Vernehmen nach mit 40 000 Mark – aushilft, damit er an Rennen in Japan teilnehmen kann.
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Italien
Überraschung zum Nachtisch
Nur der heilige Faustinus, Schutzpatron der Stadt Brescia, rettete die ihm ergebene Bürgerschaft am 15. Februar vor Hunger und Durst.
Von Friedhelm Gröteke
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Die ewige Versuchung
Wettbewerb ist eine feine Sache – jedenfalls solange man zu den Gewinnern gehört. Das gilt für Olympische Spiele ebenso wie für die Wirtschaft.
Von Michael Jungblu-t
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Internationale Organisationen
Das Parteibuch ist wichtiger
Wir finden kaum noch geeignete Leute, die bereit sind, für einige Zeit ins Ausland zu gehen“, klagte ein Unternehmer Wirtschaftsminister Otto Graf Lambsdorff kürzlich sein Leid.
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Grundig - Beteiligung und Herrschen
Max Grundig, einer der letzten großen Pionierunternehmer in Nachkriegsdeutschland, gibt nicht auf: Gerade von einer langen Krankheit genesen, scheint der 71jährige fest entschlossen, seinem Lebenswerk, den Grundig-Werken, die gefährdete Eigenständigkeit zu erhalten.
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Erdgas bleibt wirtschaftlich attraktiv
Späth: Die allgemeine Preisentwicklung für Öl und Gas, die sich weltweit und auch in unserem Lande vollzieht, kann jeder von uns nur bedauern.
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Franzosische Gewerkschaften
Nicht Sprüche, sondern Taten
Dieser Mann ist gefährlich. Er heißt Edmond Maire, ist 49 Jahre alt und steht an der Spitze der Gewerkschaft CFDT (Confederation française du travail).
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ZEITRAFFER
Nicht viel Gutes erwartet die Organisation für wirtschaftliche Zusammenarbeit und Entwicklung (OECD) in diesem Jahr für ihre Mitgliedsländer.
- Wissen
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Vage Botschaft an Moskau
Ein neutrales Afghanistan, der Rivalität der beiden Weltmächte entzogen – so stellen sich die neun Außenminister der Europäischen Gemeinschaft die Lösung der Krise vor.
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Bonns Pausensignal
Die afghanischen Verwerfungen in der Weltpolitik bringen auch die innerdeutschen Gesetzmäßigkeiten durcheinander: Zum ersten Male zögert Bonn und nicht Ostberlin, sich auf neue gemeinsame Vorhaben einzulassen.
Von Carl-Christian Kaiser
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Laufmaschen im sozialen Netz
Es geht um Milliarden und Prozente, um Ansprüche und deren Grenzen. Doch offenbar steht noch mehr auf dem Spiel – anders ließe es sich kaum verstehen, warum sich die Parteien schon jetzt, gründlich wie selten zuvor, einer Reform annehmen, die sie allenfalls in vier Jahren werden verwirklichen können: der Rentenreform.
Von Dieter Piel
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Von Caligari bis Coppola
Junge deutsche Filmemacher in Hollywood auf den Spuren von Lubitsch, Murnau und Lang
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Demütigende Farce
Geiseln haben in der Geschichte der Völker und in der Geschichte des Verbrechens schon mannigfachen Zwecken gedient. Noch im Mittelalter waren sie so etwas wie eine völkerrechtliche Institution: Edelleute aus unterworfenen Provinzen leisteten am Hofe des Herrschers Gewähr für Wohlverhalten und pünktlichen Tribut.
- Reisen
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Frau Holle und das schwarze Schaf
Wer seine Beamten auf Dienstreise schickt, macht sich womöglich auf sagenhafte Spesenabrechnungen gefaßt, kaum aber auf märchenhafte Ergebnisse.
Von Klaus Viedebantt
- DIE ZEIT
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Er war's
(Antwort auf die Frage der vorigen Ausgabe)
Von 1810—1849
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Lonely man
Der typische Fluggast ist männlich, beruflich unterwegs, fliegt in einer Linienmaschine und wird nur selten von einer Begleitperson am Flughafen verabschiedet.
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Von ZEIT-Mitarbeitern
Christine Brinck: „Die Produktion von Fernkursen an der Open University.“ Eine ausführliche Untersuchung der besonderen und neuen Produktionsmethoden des berühmten und gerühmten multimedialen Fernlehrmaterials der Open University in England.
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...daß die Matten restlos benutzt waren
Die Hängematten sind bei den Ferienreisenden sehr beliebt. Es konnte festgestellt werden, daß die Matten restlos benutzt waren.
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Wie Cartoonisten ihre Urlaubserfahrungen zeichnen und beschreiben
Schlepp-Lift
Sonntag: Wir kommen an. Nach einigem Hin und Her sowie einer unschönen Szene im Verkehrsbüro finden wir dann doch unser idyllisch gelegenes Appartement.
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Jetours ade?
Niemand hat etwas gegen unseren Namen“, meinten 1978 die NUR-Reisemanager. Gemeint war ihre damals neue IT-Marke Jetours, mit der sie angetreten waren, um sich in dem lukrativen Markt der Pauschalflugreisen mit Liniengesellschaften zu etablieren.
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Fernseh-Vorschau
Sonnentheater
ZDF, Montag, 25. Februar, 21.20 Uhr; Donnerstag, 28. Februar, 22.20 Uhr; Sonntag, 2. März, 21.15 Uhr; Donnerstag, 6. März, 22.
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Der Monarch verliert nie
Manchmal wird es gefährlich, aber nur bei den Chinesen. Die beäugen den Schreck besonders mißtrauisch, wenn er die Gurke fegt.
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Heidelberg:
Tod eines Pamphletisten
Baumwipfel hinter Panoramafenstern, eine geschnitzte Justitia auf dem Geländer der Holztreppe, eine großzügige Sitzgarnitur und neben dem Flügel eine Wagner-Büste: Die Jurastudenten Tina und Dieter bewohnen in der westdeutschen Hauptstadt Schöngarten ein Penthouse, tragen teure Kleider und spielen Klavier.
Von Helmut Schädel
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Späte Ehre für die Drift
In der alten Universitätsstadt Marburg saß im Winter des Jahres 1911 noch zu später Stunde ein junger Wissenschaftler an seinem Schreibtisch und betrachtete aufmerksam eine Landkarte.
Von Uta Altmann und Günter Haaf
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Kanal
Ärger mit „Heide-Suez“
Der Elbe-Seitenkanal, einstmals hochgelobtes „Jahrhundertbauwerk“, machte wieder Ärger. Bei Wendisch-Evern im Kreis Lüneburg spülte Schmelzwasser ein Riesenloch in die Kanalböschung.
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Ski-Spitzen
Hochleistung: Skifahrern, die mehr von sich und einem Winterurlaub erwarten als nur auf vorgegebenen und -gespurten Pisten abzufahren, bietet die Alpinschule Innsbruck (Postfach 33, A-6010 Innsbruck) Skitouren in 3000 bis 4000 Meter Höhe an.
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Tunis und Umgebung
Karthagos Gewölbe bleiben versperrt
19 Uhr 30. Kein Mensch auf den Straßen. Nicht ein Auto fährt. Cafés und Restaurants sind wie ausgestorben. Eine Brise weht vom Meer, Flamingos streichen über den See.
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Die Spiele der langen Gesichter
Die Dame im Greyhound, rotwangig und redselig, ist sehr vergnügt. Ihrem Geschnatter ist zu entnehmen: Sie hatte hier in Lake Placid Wettkämpfe der Olympischen Winterspiele besuchen wollen, doch als sie endlich bis zu den vorbestellten Tickets vorgedrungen war, waren die Wettkämpfe schon vorbei.
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Was heißt heute Solidarität?
Stimmungskontraste, Methodenstreit, Interessenunterschiede zwischen den Partnern
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Justiz
Humanität als Show
Während der Sommermonate sitzt der Gefangene sehr oft am Fenster, blickt über die Mauer hinweg zur Straße, den Kindern, Hunden und freien Menschen nach.
Von Joachim Wagner
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Hamburg:
Porträt eines Jägers
Lange vor der Premiere war alles vorbei: das Drama hatte seine politische Arbeit getan, und es hatte eine große Debatte entfacht.
Von Benjamin Henrichs
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Im Tiefschnee lauern Gefahren
Häufig bekommen Skifahrer – des Anstehens am Lift überdrüssig – Lust darauf, ihre Spur selbst zu bahnen und abseits der Piste abzufahren.
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Tarifparteien
Wenn sie nicht umdenken...
1979 waren alle des Lobes voll: Politiker und Wirtschaftsexperten, Journalisten und Unternehmer zollten den maßvollen Tarifabschlüssen des letzten Jahres, die unter der Fünf-Prozent-Grenze blieben, allgemeinen Beifall.
Von Erika Martens
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Ein pedantischer Anarchist
In kritischen Reaktionen auf Arbeiten von Heißenbüttel drücken sich – seit eh und je, aber je länger desto monotoner –, gewisse Stereotype durch: Der Autor habe wieder einen guten Schritt nach vorn getan.
Von Reinhard Baiungart
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Kunstkalender
Rund 150 Handzeichnungen und Radierungen von Johann Hauser, Arbeiten eines 53jährigen Mannes, der mehr als zwei Drittel seines bisherigen Lebens in psychiatrischen Anstalten verbrachte, der den Stempel krank trägt und mit einer Umgebung zu leben hat, die ihn nach, einem psychologischen Test zum Beispiel so beschreibt: „Pat.
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Billard immer nur am Nachmittag
Es heißt, er habe immer gearbeitet, tags, nachts, spazierengehend, im Wagen fahrend, schlafend, liegend, wachend, träumend. Seine Frau, die dritte und dreißig Jahre jünger als er, die ihn mit Erfolg managte, hatte an verschiedensten Stellen in der großen Wohnung Schreibpapier und weiche Bleistifte stationiert, damit er jeden Einfall sofort notieren konnte.
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Fernseh-Zeit
Schröders Manipulateure
Auch wenn der geneigte Leser den Eindruck gewinnen mag, Telebiss habe sich in Bremen festgebissen, muß er auf das leidige Thema zurückkommen.
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In der Luft ist der Mensch nicht gern alleine
Am 1. April sind es 25 Jahre, daß die Deutsche Lufthansa mit dem Flug Hamburg – Düsseldorf – Frankfurt – München ihren Linienverkehr wieder aufgenommen hat.
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Fernseh-Kritik
Halbe Sache
Nein, eine Kleinigkeit ist das nicht (es wurde in der letzten ZEIT darüber berichtet), wenn eine Reihe bedeutender europäischer Schauspieler und Regisseure zugunsten verfolgter Bürgerrechtler in der Tschechoslowakei in die Arena tritt, um mit Hilfe einer szenischen Rekonstruktion – Prag: Im Oktober 1979 wird gegen Vaclav Havel und Genossen verhandelt – auf das Elendslos der auf die Einhaltung der Helsinki-Charta pochenden Intellektuellen zu verweisen.
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NEUE SOMMER-KATALOGE (4)
Ungewöhnliche Karibikferien schlägt Hansa-Tourist vor: Kuba zum Kennenlernen mit Besuchen in Kindergärten, Schulen, Fabriken und Landgemeinden.
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URLAUBSSAISON 79/80
Das Deutsche Reisebüro (DER), mit über 800 Einzelbüros die größte deutsche Reisebürokette, sieht nach einem guten Jahr (Umsatzplus von elf Prozent auf 1,7 Milliarden Mark) auch zuversichtlich in die Zukunft, allen Ölpreiserhöhungen zum Trotz.
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Ben Witters Briefe aus der Schublade: Bei uns im „Amalien-Hospiz“...
Ich bin 81 Jahre alt, aber der Pfleger Herr Gutsche sagt: „Ein Greis sind Sie noch lange nicht, Sie nicht, Herr Brunhöber.“ Er ist Wehrdienstverweigerer und sieht hier bei uns im „Amalien-Hospiz“, dem städtischen Alters- und Pflegeheim, die Dinge vor allen anderen Dingen hauptsächlich politisch.
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Ben Witter
Nebbich
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Wolf gang Hildesheimer ist einer der wenigen Schriftsteller, die Erfolg haben und doch keine Kompromisse machen. Deutlich ist Andrew Marbot zum 150. Todestag
Die Wahrheit der Unwahrheit
Vor hundertfünfzig Jahren, im Februar 1830, der Tag ist nicht bekannt, nahm sich Andrew Marbot, noch nicht neunundzwanzigjährig, bei Urbino das Leben.
Von Wolf gang Hildesheimer
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Betriebsräte
Wie lange dürfen sie tagen?
Zwei Berliner Zeitungen haben wieder ihr gewohntes Schriftbild, aber der Streit ist noch lange nicht beendet. An mehreren Tagen in der vergangenen Woche konnten „Der Tagesspiegel“ und „Der Abend“ in Berlin nur mit Notausgaben erscheinen.
Von Joachim Nawrocki
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Strafanstalt
Schilder am Gefangenen-Rock
Die Strafanstalt in Berlin-Tegel gehört zu den größten Gefängnissen in Westeuropa. Ihre Mauern fassen bis zu 1500 Häftlinge; derzeit halten sich 1200 darin auf.
Von Hans Schueler
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Der Zentralbankrat
der Deutschen Bundesbank setzt sich aus den Mitgliedern des Bundesbankdirektoriums und den Präsidenten der Landeszentralbanken zusammen.
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DKP-Lehrer
Immer Ärger mit Klose
Hamburgische Politik liebt gelegentlich verschlungene Umwege. Was von außerhalb „Genossenfilz“ genannt wird, zwingt innerhalb die Genossen, den Sack zu schlagen und den Esel zu meinen.
Von H. B.
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Recht im Alltag
Wenn sich Hunde auf der Straße beißen
Hunde brauchen Auslauf, deshalb sind Hundebesitzer meist eifrige Spaziergänger. Ganz risikolos ist der Spaziergang von Herr und Hund auf Straße oder Bürgersteig aber nicht.
Von Eva Marie von Münch
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Spionage
Wie naiv war Genosse Dr. Cremer?
Friedrich Cremer, seines Zeichens Landtagsabgeordneter der SPD, erklärt den Richtern „Ich bin oft naiv und gutgläubig.“ Fürwahr, der wegen Spionage vor dem Bayerischen Obersten Landesgericht angeklagte Arzt charakterisiert sich selbst am besten.
Von Michael Heinrich
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J.M-M.:
Einer fuhr nicht
Sie waren sieben. Den einen traf Gewissensnot, da waren’s nur noch sechs: die Herren vom Sportausschuß des Deutschen Bundestages.
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Eisenbahnreisen erfreuen sich steigender Nachfrage
Die Gleisküsser bekommen Gesellschaft
Alle reden von der Bahn und ihren erstaunlichen Erfolgen beim Liebeswerben um den abtrünnigen Touristen. Der hatte sich in den letzten Jahren eindeutig für das Flugzeug entschieden, mochten auch Eisenbahnspezialisten locken: „Mallorca ist Bahnland“.
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Der Mann, der kein Star sein will
Eric Heiden ist in jeder Hinsicht ein Mann von gewinnendem Wesen. Wie er sich räuspert und wie er spricht, lächelnd, lässig, die langen braunen Locken leicht zerzaust, die dritte Soldmedaille am Halse, ist er aller Mütter Wunschtraum von einem netten Schwiegersohn.
Von ; . 'alovs Bemeri*
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Er war’s
Es war Frédéric Chopin (1810–1849), der während eines Aufenthalts auf Mallorca im Winter 1838/39 an einer – wie neuere Forschungen bestätigten – durch Tuberkelbakterien hervorgerufenen Lungenentzündung erkrankte (an einer Herdpneumonie).
Von 1810—1849
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Ein Urahn von Menschen und Menschenaffen?
„Ein garstiges kleines Ding“
Nach jahrzehntelangen Spekulationen ist sich der amerikanische Primaten-Forscher Elwyn Simons nun ganz sicher: Er und seine Mitarbeiter von der Duke University in Durham, North Carolina, haben kürzlich bei Ausgrabungen in Ägypten den ältesten gemeinsamen Vorfahren von Menschen und Menschenaffen gefunden (beide zählen zoologisch zur Ordnung der Primaten).
Von Horst Güntheroth
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Heldenepos in Wort und Bild
Weil er in einem um das Jahr 40 vor Christi Geburt geschriebenen Gedicht die Geburt eines göttlichen Kindes prophezeite, das der Welt den ewigen Frieden bringen werde, wurde der römische Dichter Vergil (70–19 vor Christi Geburt) im Mittelalter unter die Propheten Christi aufgenommen.
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Kritik in Kürze
Alpheus Verlag, „das land steht auf leise vibrierenden balken“ – so beginnt Böckelmanns geistreich-ungemütliches „heimat-gedicht“.
Von Caroline Neubaur
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Zeitlese
Womit deutsche Autofahrer Punkte in Flensburg sammeln, das ist für die ausländischen Diplomaten in ihren schwarzen Limousinen nur ein Kavaliersdelikt, das sie allerdings häufig begehen.
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Die neue Schallplatte
„Musical Atlas: Bahrain“, „Musical Sources: Meditation on the Ney by Kutsi Erguner, Turkey“ und „A Musical Anthology of the Orient: Kurdish Music I“.
Von Manfred Sack
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Träume aus Pappmaché
Robert Hosseins Theater: Die Kritiker sind entsetzt, das Publikum ist begeistert
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Kann der Wettersatellit Meteosat repariert werden?
Kälteschock für den Wetterfrosch
Europas Weltraumwetterfrosch Meteosat hockt seit dem 24. November letzten Jahres auf seiner Umlaufbahn und schweigt verstockt.
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Vor 30 Jahren in der ZEIT:
Gebührenfreiheit!
Dieser Tage wurde einem Hamburger Kaufmann aus seinem Kraftwagen in Berlin die Aktentasche mit sämtlichen Ausweisen und Geschäftspapieren gestohlen.
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Die Währungshüter unter Karl Otto Pohl
„Ein Judas ist unter uns“
Bei einer Grundsatzdiskussion im Zentralbankrat brachen alte Empfindlichkeiten auf
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Göttingen:
Steckenbrief eines Hin-Richters
Wenn schonHochhuths „Juristen“, dann so. Den „Rat fürs Leben“, den der in jedem Sinn „furchtbare Jurist“ und Minister Heilmayer im Stück seiner Tochter erteilt: „Nie zu viel erklären!“, versteht der in Göttingen inszenierende Intendant Günter Fleckenstein als dramaturgische Empfehlung des Autors, der an dieser skelettierten Fassung mitgearbeitet hat.
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Das Baby, das ich einmal war: Ein Gespräch mit Arthur Janov
JANOV: Ich hoffe, daß wir damit zu einer Welt kommen können, in der die Menschen zueinander freundlich und nett sind. Wahrscheinlich ist das eine neurotische Hoffnung.
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Asien hofft auf Europa
Unsicherheit über die Auswirkungen der Kerosinpreiserhöhungen, aber zugleich stabile Erwartungen in ein weiteres Wachstum der Urlaubsindustrie kennzeichnen die Ergebnisse der diesjährigen PATA-Konferenz in Manila.
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Kriminologie
Verzerrte Bilder
Daß die Jugendkriminalität bemerkenswert ansteige, war gängige Ansicht während der drei Nachkriegsjahrzehnte. Man machte dafür zunächst die Nachkriegswirren und -nöte verantwortlich.
Von Arthur Kreuzer
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Der Historiker muß uns nicht nur von der Übermacht der Traditionen freihalten, sondern auch von der Macht von Ideologien
Geschichte als Aufklärung
Zu sagen, Geschichtswissenschaft sei Aufklärung, und zwar Aufklärung als Bedingung unserer Freiheit, ist dann nicht trivial, wenn man diese These programmatisch und polemisch zuspitzt.
- Gesellschaft
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Robert Siodmak: Mein erster Film in Hollywood
Es gab ein Studio in Hollywood, „Republic Pictures“. Ein Produzent, Sol Siegel, wurde von Paramount engagiert. Er begann sofort, sechsundzwanzig sogenannte „B“-Filme vorzubereiten, kaute immer an einer Zigarre, die er, wenn sie halb aufgegessen war, ausspuckte.
- Kultur
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Verweilen Sie hier ruhig etwas länger
„Herzlich willkommen in der Tutanchamun-Ausstellung. Mein Name ist Jürgen Settgast, ich bin Direktor des Ägyptischen Museums der Staatlichen Museen Preußischer Kulturbesitz und zeichne verantwortlich für diese ungewöhnliche Ausstellung, die wir einem blutjungen, allerdings schon vor 3200 Jahren verstorbenen König zu verdanken haben – oder richtiger seinem unermeßlichen Grabschatz, den man ihm für sein jenseitiges Leben mit ins Grab gegeben hatte.
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Das Baby, das ich einmal war
Arthur Janov arbeitete siebzehn Jahre als Therapeut Freudscher Richtung, bis er 1967 durch einen Zuf
Von Andre Müller
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Zeitmosaik
Sehr geehrte Herren, ich verachte die Schauspieler, ja ich hasse sie, denn sie verbünden sich bei der geringsten Gefahr mit dem Publikum und verraten den Schriftsteller und machen sich hemmungslos mit dem Schwachsinn und Stumpfsinn gemein.
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Als es zu Ende ging
Wer sich Geschichte nur aus Büchern schließen kann, aus Schulbüchern zumal, der darf nicht tief bohren, wenn es um die Nachkriegszeit geht.
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Filmtips
„Das China Syndrom“ von James Bridges – so die Hauptdarstellerin Jane Fonda – „richtet sich eigentlich gegen die Habgier, nicht gegen die Atomenergie“.
Von Yves Yersin.
- Lebensart
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Eine Umfrage unter Kindern
Was ist Glück?
Das Jahr des Kindes ist vorbei. Viele Menschen hat es bewegen, ein Resümee zu ziehen – was dabei herauskam, war unbefriedigend.
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Wächter für unsere Sprache
Wir haben den Mann des Jahres, das Playmate, den Sportler des Jahres und seit neuestem auch die Wörter des Jahres. Jedenfalls war dies einer dpa-Meldung zu entnehmen, die uns glauben machte, die Gesellschaft für deutsche Sprache habe Wörter, „die 1979 schlagartig in den Sprachgebrauch rückten“, zu Wörtern des Jahres gekürt.
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Wie die alten Pauker?
In einem Bremer Schulzentrum ist die Pause zu Ende. Ute S., die in einer Gymnasialgruppe der Mittelstufe Englisch unterrichten soll, betritt den Klassenraum.
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Nach der geglückten „Dröhnland“-Bühnenshow – mit Regisseur Peter Zadek – hat der Rocksänger Udo Lindenberg mit den Dreharbeiten zu seinem ersten (Polit-)Film begonnen. Vorige Woche sang er für die „Freiheit statt Strauß“-Aktion in Hamburg. 1984 will er eine Partei gründen.
Wehrt euch gegen die Spießer!
Herr Lindenberg, wie erklären Sie sich, daß es Ihnen gelungen ist, mit gesungenen Versen, die keine Traumwelt, sondern unser realistisches Dasein widerspiegeln, ein Star zu werden? Das ist doch in Deutschland ein einmaliger Vorgang.
Von Aufnahme: Franklin Holländer
- unzugeordnet
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Wenn der Staat schlecht zahlt...
Die Besoldung der Beamten im Vorbereitungsdienst der Laufbahnen des gehobenen und höheren technischen Dienstes ist reformbedürftig.
Von Karl-Heinz Grasselt
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Hermann Hesse
Der Steppenwolf
Als ich sehr jung war und den „Steppenwolf“ zum erstenmal las, war ich so betreffen und aufgewühlt von dieser Lektüre, daß ich mich hinsetzte und viele Seiten vollschrieb über das Buch und mich und Gott und die Welt.
Von Hermami Hesse