Als der Fremde, der ziemlich erbarmungswürdig aussah, so, als käme er geradewegs aus der Hölle, an die Pforte klopfte, wurde ihm sofort aufgetan, aber als er schnurstracks eintreten wollte, vertrat ihm der eher vierschrötige, bärtige Pförtner mit den Worten: „Na, Moment mal, nicht so eilig, mein Freund“, den Weg.

„Ich denke, ich werde hier erwartet?“ sagte der Fremde.

„Das denken alle, die an uns überwiesen werden. Allerdings, du bist ein ganz besonderer Fall. Könnte nämlich sein, daß wir deinetwegen den Laden hier zumachen müssen und ich dann in Pension gehen muß.“

„Wenn du wüßtest, wie leid mir das alles tut“, sagte der Mann und raufte sich dabei verzweifelt die Haare, „es war alles ein schrecklicher Irrtum. Das habe ich wirklich nicht gewollt. Ich habe nur immer das Beste gewollt.“

„Hütet euch vor den Allzuguten, denn sie haben die Weisheit nicht immer gepachtet und stiften mancherlei Unheil. Den guten Willen spricht dir keiner ab, sonst wärest du gar nicht bis hierher gekommen. Und nun erzähl mal, wie es zu dieser Katastrophe gekommen ist!“ forderte ihn der Pförtner auf.

Der Mann machte ein zergrübeltes Gesicht. „Ja, wie kam es dazu? Willst du alles wissen?“

„Alles, natürlich. Hier geht es nur um die Wahrheit, die Wahrheit und nichts als die Wahrheit.“