Pflanzschule: Il faut cultiver notre jardin, meinte schon Voltaire, Wer sein Gärtlein hegen will, aber so genau nicht weiß wie, dem kann im oberösterreichischen Ampflwang geholfen werden. Vom 3. bis 8. November wird dort beispielsweise gelehrt, wie man seinen Ziergarten richtig ziert, vom 10. bis 15. November, welche Pflege ein Gemüsegarten braucht, und vom 17. bis 22. November, was beim Obstanbau zu beachten ist. 199 Mark sind für die Blumen- und Blätterkunde hinzublättern, Vollpension und Kursgebühr eingeschlossen. Auskunft: Verkehrsverein, A-4843 Ampflwang.

Quellenforschung: Die Bäder- und Kurverwaltung in Baden-Baden kann kaum eine Frage mehr verwundern. Nachdem vor allem amerikanische Gäste sich für Quellen ganz besonderer Art interessieren – viele kommen nicht nur zum Trinken und Baden, sondern wollen ihren Vorfahren in der Kurstadt nachstöbern – wurde auch hier versucht zu helfen. So ist es jetzt möglich, im Baden-Badener Standesamt das Geburts-, Sterbe- und Heiratsregister bis zum Jahr 1870 zurückzuverfolgen, eine Auswanderungsliste, die gar bis zum Jahr 1745 zurückdatiert, liegt dort ebenfalls aus. Zusätzlichen Service bietet das Haus des Kurgastes, indem es auf die Stadtgeschichtlichen Sammlungen verweist, wo Adreßbücher ab 1838 lagern, und über die Anschriften der Pfarrämter für die Zeit vor 1870 Auskunft gibt.

Weitsicht: Daß viele Brillenträger ein bißchen schusselig sind, damit rechnet das Hotel Marchfelderhof im österreichischen Deutsch-Wagram – und bietet Soforthilfe. Statt verzweifelt herumzutasten, greift der Fehlsichtige in eine Schatulle und wählt sich eine Brille passender Dioptrien. Die Sehhilfe entstand in Zusammenarbeit mit einem weitsichtigen Wiener Brillenstudio.