Das Öl veränderte die Handelsbilanz
Zehn Milliarden Mark betrug letztes Jahr das Plus, das die Bundesrepublik im Außenhandel erzielte. Nur selten gestalten sich die bilateralen Handelsbeziehungen ausgeglichen. Doch manches Vorzeichen ist fast eine Dauereinrichtung. Unter den Ländern, bei denen Deutschland in der Kreide steht, befinden sich auffallend viele öllieferländer: Libyen, Saudi Arabien; Norwegen, Nigeria und die Vereinigten Emirate. Bei Japan und Hongkong gibt es andereGründe: Beide sind heftige Konkurrenten deutscher Industriezweige, und beides sind keine traditionellen Importländer. Die größten Oberschüsse wurden in den Nachbarländern Frankreich, Österreich und der Schweiz erzielt, deren Volkswirtschaften eng mit der deutschen Wirtschaft verbunden sind.
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