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Ausgabe 19/1981

Artikelübersicht
Im Inhaltsverzeichnis dieser ZEIT-Ausgabe finden Sie ab dem Erscheinungstag die Artikel der ZEIT und des ZEITmagazins aufgelistet, die bereits online sind und von Ihnen abgerufen werden können.
- Politik
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Libanon: Endloser Krieg
Mindestens einmal pro Woche wird im Libanon zum Waffenstillstand aufgerufen. Doch bisher haben sich die Hoffnungen noch stets zerschlagen, daß die syrische Besatzungsarmee und die christlichen Milizen sich arrangieren.
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El Salvador: Zu Verhandlungen geneigt
Im Augenblick sind die Beteiligten zwar noch damit beschäftigt, einander Vorbedingungen zu stellen. Eine Annäherung scheint aber möglich, zumal Washington seinen Widerstand gegen eine Vermittlung wenn nicht aufgegeben, so doch gemindert hat.
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Der Westen als Störenfried?
Mittelstreckenraketen auf dem alten Kontinent: Das Bündnis muß endlich ein Verhandlungskonzept entwickeln
Von Christoph Bertram
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Worte der Woche
Es gibt einen Typ von deutschen Richtern, der kann sich nicht vorstellen, daß der Richter ein Fehlurteil fällt. Das ist ein bißchen noch das Gefühl, ich bin ein Richter von Gottes Gnaden.
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Bundeswehr auf dem Prüfstand
Mit Pionier Klinke ins Atomzeitalter?
Hans Apels mutiger Anfang: Nach der Tradition kommt die Sicherheitspolitik dran
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Nichts tun, viel darüber reden
Mit ihrer Strategie des Nichtstuns ist die Union derzeit voll ausgelastet. Es gibt nichts Relevantes, zu dem ihr etwas einfiele.
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Wolfgang Ebert
Was Ali wirklich braucht
Unser neuer Freund Ali ist nicht von dieser Welt. Ali ist einer aus der Dritten Welt. Ali ist einer unter Millionen Arabern und lebt heute in einem dieser Erdölstaaten, deren Namen heute jedes Schulkind kennt.
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Italien: Craxis Anspruch
Auf dem, so Craxi, „schönen Parteitag“ in Palermo wurde deutlich, in welchem Maße der Parteichef, der vor funf Jahren nur über geringen.
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Hausbesetzungen, Jugendunruhen, Demonstrationen: Die achtziger Jahre stellen die Politiker auf eine harte Probe. Die Verführung wächst, Härte zu zeigen oder wegzusehen. Ralf Dahrendorf hält beides für verhängnisvoll.
Liberal sein heißt nicht lauwarm sein
Notwendig ist die Verteidigung einer Gesellschaft, die offen für den Wandel bleibt
Von Ralf Dahrendorf
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Zeitspiegel
Das Institut der deutschen Wirtschaft (IW) hat vorgerechnet, daß trotz leichter Mandatsverluste die Gewerkschaften im 9. Bundestag noch immer die stärkste Interessengruppe bildeten.
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„Eine Weltmacht - Donnerwetter“
Bei Windstärke drei aus Nordwest und 33 Grad Celsius im Schatten landeten Bundeskanzler Helmut Schmidt und seine Delegation am Montagnachmittag in der Wahabiten-Welt des Hauses Saud.
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Namen und Nachrichten
Die Vereinigten Staaten bauen Militärstützpunkte für die ägyptische Armee auf, die dann auch amerikanischen Truppen zur Verfügung stehen sollen.
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Frankreich: Stichwahl Giscard/Mitterrand
Der Ausgang der Wahlen in Frankreich ist noch offen. Wie 1974 werden Giscard, der amtierende Präsident, und sein Herausforderer auf der Linken, der Sozialist François Mitterrand, am 10.
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Blitzvisite in Warschau
Des Kremls starrer Reichsverweser
Vor einem Vierteljahrhundert, am 25. Oktober 1956, eilten zwei sowjetische Spitzenfunktionäre in das vom ungarischen Aufstand erschütterte Budapest Drei Tage später zog Moskau seine Truppen aus der Hauptstadt ab.
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Wahlkampf in West-Berlin
Der Igel zeigt seine Stacheln
Pfalzburger Straße ist eine sehr berlinerische Gegend in Wilmersdorf. Ein ehemaliger Laden dient jetzt als Wahlkampfbüro der „Alternativen Liste“.
Von Joachim Nawrocfci
- Wirtschaft
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Staatsausgaben
Wildwuchs
Zwar ist in den vergangenen Jahren die Überzeugung gewachsen, daß eine stets zunehmende Staatsquote von Übel sei. Den Wildwuchs des Anteils der staatlichen Ausgaben am Bruttosozialprodukt hat das indes nicht bremsen können.
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Einzelhandel
Karnickel
Nein, als Kaninchenstall ist er sicher nicht gedacht und dafür auch nicht sonderlich geeignet, der Einkaufswagen, mit dem Supermärkte ihre Kunden verführen, ihn ordentlich vollzupacken und damit mehr zu kaufen, als eigentlich beabsichtigt.
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Investment-Sparer verabschieden sich
Monat für Monat müssen die deutschen Aktien- und Rentenfonds mehr Anteile zurücknehmen als neu abgesetzt werden. Versuche, diese negative Entwicklung zu stoppen, blieben bislang erfolglos.
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Bonner Kulisse
Nachdem sie gerade erst halbwegs ungeschoren über das befürchtete Finanzierungsloch der Jahre 1980/1981 gekommen zu sein scheinen, und während sie noch die Schaufensterdekoration der „großen“ Rentenreform des Jahres 1984 Stück für Stück herausnehmen, droht ihnen neues Ungemach: vom Bundesverfassungsgericht in Karlsruhe.
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Ob Stahlkrise oder gescheiterte Firmenehen – Europas Wirtschaft findet nicht zusammen
Egoismus ohne Grenzen
Die letzte Hiobsbotschaft kam aus Bochum. Weil der Vorstand der Krupp-Stahl AG nicht damit rechnet, daß die Stahlkrise schnell behoben werden kann, wird dort der Gürtel enger geschnallt.
Von Heinz-isünter Kemmer
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Reifenmarkt
Hochzeit ohne Ehe
Dunlop und Pirelli lösen nach elf Jahren erfolgloser Zusammenarbeit ihre Verbindung auf
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Bremsklötze in der Lohnrunde
Die Metall-Tarifrunde dieses Jahres hat alle Chancen, ins Guiness Book of Records einzugehen. Superlative hat sie reichlich zu bieten: Sie ist die seit langem bedeutsamste, wohl auch schwierigste Runde, dazu eine der spannendsten und auf jeden Fall die längste.
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Bodenspekulation
Untaugliche Rezepte
Auch am Beginn der neuen Bonner Koalition standen Hoffnungen, man könne mit steuerpolitischen Mitteln die galoppierenden Grundstückspreise wieder in den Griff bekommen.
Von Dieter Viel
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Strukturpolitik
Der Milliarden-Flop
Das Kreditprogramm, das Bonn nach Absprache mit Paris beschlossen hat, um einerseits Petrodollars für beide Länder zu mobilisieren und andererseits Investitionen zu stimulieren, hat zwar die höheren Weihen der deutschfranzösischen Freundschaft, ob es jedoch auch unten an der Basis der Wirtschaft etwas bewirkt, ist mehr als fragwürdig.
Von Wolfgang Hoffmann
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Kernenergie
Hoffnung auf Wiederauferstehung
In der „Leichenhalle“ des GHH-Konzerns stapeln sich fertige Bauteile für Atomkraftwerke
Von Heinz-Günter Kemmer
- Wissen
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Ratlos vor leeren Kassen
Das Geheimnis eines guten Managements liegt darin, auf Veränderungen rechtzeitig zu reagieren. Diese Erkenntnis eines Exxon-Managers kann so falsch nicht sein, denn nach diesem Rezept ist der amerikanische Ölkonzern zum größten Unternehmen der Welt herangewachsen.
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Messerscharfe Richter
Mit einem juristischen Kraftakt hat das Kammergericht in Westberlin nun zum zweitenmal die verlorene Ehre des weiland großdeutschen Reichsgerichts wiederhergestellt.
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Auch wer nicht glaubt, muß zahlen
Lutz Körner ist ein frommer Mann. Nicht nur am Sonntag geht er zur Kirche. Am Dienstag leitet er den Gemeinschaftlichen Fortbildungsverein im Gemeindehaus und donnerstags nimmt er am Ältestenrat teil.
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Tropf und Tröpfe
In der vorigen Woche haben die Jusos in Berlin einen Kongreß veranstaltet mit dem Thema „Berlin am Tropf“ (der Tropf – die Tröpfe?), bei dem Vertreter der SPD, der Gewerkschaften und der Alternativen Perspektiven für die Stadt bis ins Jahr 2001 aufzeigen sollten.
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„Am liebsten hätte ich Geld“
Wie Industrie und Ärzteschaft auf ein Buch reagieren, das die Praktiken des Arzneimittel-Marketing aufdeckt
Von Justin Westhoff
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Drang zur Mitte
Frankreich will in der Mitte regiert werden.“ Vor Jahren hat der französische Staatspräsident Valéry Giscard d’Estaing diesen Satz geprägt.
Von Klaus-Peter Schmid
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Ich bin des Geldes wegen da
Die Konfirmation ist häufig nur noch ein Fest des Konsums / Von Hartwig Drude
- Reisen
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Frühlings-Erwachen
Lokalstolz: Vor gut hundert Jahren wurde in Graz der Operettenkomponist Robert Stolz geboren. Das Grazer Stadtmuseum hat dem Meister jetzt innerhalb seiner Sammlung ein eigenes Museum eingerichtet.
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Rumänien
Frohe Friedhöfe
Ungeschriebene Gesetze sind hartnäckiger als geschriebene: Im rumänischen Cuhea, im Gebiet von Maramures, gehen nur Männer in das Innere der Kirche.
Von Rene Drommert
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Preisliste auf den Balearen
Spanientouristen klagten in den letzten Jahren nicht nur über stark gestiegene Preise in den Hotels, sondern auch in den Gaststätten.
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Ferienreisen für Diabetiker
Für kranke Menschen ist es meist nicht einfach, einen Urlaub zu planen. Viel ist zu berücksichtigen bei der Suche nach einem geeigneten Ort und der Unterkunft, besonders, wenn die Ernährung stimmen muß.
Von Hella Leißner
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EG: Freizügigkeit für Reiseleiter
Die Vorschrift Griechenlands, nur einheimische Reiseführer arbeiten zu lassen, hat insbesondere den Studienreise-Veranstaltern geschadet.
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Lesen und Reisen
In Format und Ausstattung entspricht er den gewohnten kleinen Polyglott-Bänden, im Umfang den großen (richtiger: dicken) Polyglott-Büchern – der neue „Sahara“-Führer des Branchenführers.
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Schwedische Westküste
Silvia und Einzelzelle
Eriksgata“ nennen es die Schweden, wenn ihr Königspaar zu Visiten durch die Städte und Bezirke seines Landes reist. Darauf freuen sich die Bürger jetzt an der Westküste, Königin Silvia und König Carl Gustaf besuchen die Region südlich von Göteborg in diesem Sommer.
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Eiserne Ration und Kniebundhose – Tips für die Alpintour
Bergwandern und Bergsteigen ist nicht dasselbe. Bergwandern können Kinder ebenso wie rüstige Greise. Auch ohne Kletterpartien auf gesicherten Steigen oder gar Gletscherbegehungen erschließt sich dem Wanderer auf markierten Höhenwegen die ganze Schönheit und der Zauber der Bergwelt.
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Neu auf dem, Markt: Varta, Schlummer-Atlas,Rast auf Reisen
Hotelverführer
Nun wissen wir es endlich: Die Bundesrepublik Deutschland hat 22 „Luxus-Hotels“, keins mehr, keins weniger. Diese 22 sind angeblich: (1) Brenner’s Park-Hotel, Baden-Baden, (2) Römerbad, Badenweiler, (3) Kurhotel Traube, Baiersbronn-Tonbach, (4) Bristol-Hotel Kempinski, Berlin, (5) Maritim, Braunlage, (6) Park-Hotel, Bremen, (7) Bühlerhöhe, Bühl, (8) Breidenbacher Hof, Düsseldorf, (9) Frankfurter Hof, Frankfurt, (10) Plaza, Frankfurt, (11) Atlantic, Hamburg, (12) Vier Jahreszeiten, Hamburg, (13) Park-Hotel Adler, Hinterzarten, (14) Excelsior Hotel Ernst, Köln, (15) Dom-Hotel, Köln, (16) Kurhaus, Bad Kreuznach, (17) Schloßhotel, Kronberg, (18) Continental, München, (19) Bachmair am See, Rottach-Egern, (20) Sonnenalp, Sonthofen, (21) Graf Zeppelin, Stuttgart, (22) Maritim Strandhotel, Travemünde.
Von Rudolf Walter Leonhardt
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Höhlen und Hochhäuser
Aus Lehm, glauben viele, habe der liebe Gott den ersten Menschen gemacht – warum sollte der Stoff, den es in manchen Gegenden in Hülle und Fülle gibt, nicht dazu taugen, den so geschaffenen Menschen auch zu behausen? Heute, da der Beton als geradezu mythische Metapher europäischen Fortschritts dem mythischen Lehm den Rang streitig zu machen droht und in vielen arabischen und afrikanischen Landstrichen als das „modernere“ Baumaterial gepriesen wird, ist man für beinahe jeden Hinweis auf den guten alten Lehm dankbar.
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Zweifelhaftes Gütesiegel
Als „Familienland mit Gütesiegel“ preisen sich die Vorarlberger jetzt. Doch woher ein Siegel nehmen, wenn man keines hat? Im eigenen Bundesland wurde man in Bregenz wohl nicht fündig.
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100 Kilometer um den See
Austrias Radlermaß
Die Gemeinden am Neusiedlersee im österreichischen Burgenland bauen derzeit eine Fahrradroute, die nach ihrer Fertigstellung der längste Radweg des Landes sein wird.
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Regenland am Rande der Zeit
„Eine der schönsten in meinem Leben, jedenfalls die poetischste“ hat Theodor Fontane seine Reise durch das schottische Hochland genannt.
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Auto- und Wanderkarten kauft man wie Wein und Mode
Auf der Autobahn ist alles noch ganz einfach: An Ausfahrten geht es immer rechts ab. Schwieriger wird die Richtungswahl schon an Landstraßen-Kreuzungen: Von drei möglichen Fahrtrichtungen sind zwei meist falsch.
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Bergwandern
2000 m - drunter und drüber
Auf zugewachsenen Pfaden vorbei an den Punktesammlern für den „goldenen Bergschuh“
- DIE ZEIT
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Rundfunk-Zeit
Sind Sie in der Partei?
Der parteilose Journalist Bernhard Wördehoff wäre gern vom Deutschlandfunk zum NDR nach Hamburg gekommen. Doch davor hatte der CDU-Intendant Wilhelm Räuker den niedersächsischen CDU-Sprecher Volker Benke gesetzt.
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Die krasse Diskrepanz zwischen verordneter Nächstenliebe zum Jahr der Behinderten und täglich gelebter Kleinkariertheit verdeutlicht ein Prozeß, den eine Urlauberin gegen ein Reiseunternehmen anstrengte. Sie gewann: Der Anblick behinderter Menschen ist schadenersatzwürdig. Es hagelte Urteilsschelte. Der Richter schlug zurück: In dieser Woche beginnt die nächste Runde des Streits.
Ein böses Urteil und die Folgen
Eine namentlich nicht bekannte Touristin trat am 31. März 1976 eine dreiwöchige Flugreise zur griechischen Insel Euboea an. Der Urlaub war ihr bald vermiest: Das Gras um das Hotel Eretria-Beach war zu hoch, der Nachtclub zu laut und der Service zu langsam.
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Manager und Märkte
Saba und Nordmende, seit dem vergangenen Jahr Schwesterfirmen unter dem Dach des französischen Unterhaltungselektronik-Riesen Thomson-Brandt, sollen künftig stärker kooperieren und vor allem in Produktion und Einkauf gemeinsame Sache machen.
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Mit dreißig Mark sind sie dabei
Auf den ersten Blick bietet die Statistik des deutsch-japanischen Handels ein trauriges Bild: Das Defizit der Bundesrepublik gegenüber Japan war mit 3,2 Milliarden Mark 1980 größer als der Wert aller deutschen Exporte in das fernöstliche Industrieland.
Von Michael Jungblut
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Ein Schweizer Erzähler
Im Bann der Familie
Sein Land abschreitend, mußte mein Vater, den Grenzstein, den er mir zeigen wollte, verborgen im hohen Gras am Abhang, lange mit dem Fuß suchen: Der Grenzstein, die Landmarke, ein kurzer, orange gestrichener Plock, ist meinem Vater wichtig.
Von Christoph Neidhart
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Das Buch zum Wandern:
Ohne Atemnot
Daß das Wandern nicht mehr des Müllers Lust ist, hat sich längst herumgesprochen. Denn natürlich fährt auch der moderne Müller Auto wie alle anderen.
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Zeitliches aus Italien
Der heilige Franzfiskus schlägt zu
Auf sieben fette Jahre kann das italienische Finanzamt zurückblicken. Denn seitdem 1974 die Selbstveranlagung zur Einkommensteuer eingeführt wurde, ist die Zahl der Steuerzahler fast ebenso kometenhaft gestiegen wie der Geldsegen, den die Contribuenti an die Staatskasse abführten.
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Amerikas Außenpolitik
General am Stolperdraht
Hundert Tage nach dem Amtsantritt des neuen Präsidenten: Außenminister Haig in Schwierigkeiten
Von Michael Naumann
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Die deutschen Kur- und Heilbäder (27): Bad Mergentheim
Schöne Zuschußbetriebe
Auch bei näherer Bekanntschaft macht Bad Mergentheim den Eindruck einer blühenden, vom Glück begünstigten Gemeinde inmitten einer Umgebung, die von Prädikaten nur so strotzt: im lieblichen Taubertal.
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Antisemitisches Gedicht
Nur ein Ausrutscher?
Über einen Mangel an Entschuldigungen, Bekundungen des Bedauerns und der Empörung kann sich die jüdische Gemeinde Wiesbaden nicht beklagen, seit Mitte März die der CDU nahestehende örtliche Schülerunion (SU) in ihrer Schülerzeitung Kaktus einen antisemitischen Text brachte.
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Das Öl veränderte die Handelsbilanz
Zehn Milliarden Mark betrug letztes Jahr das Pius, das die Bundesrepublik im Außenhandel erzielte. Nur selten gestalten sich die bilateralen Handelsbeziehungen ausgeglichen.
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Österreich: Trost für Witwer
Die Gleichberechtigung Mannes bringt die österreichische Bundesregierung in finanzielle Verlegenheit. Ein Witwer hatte für sich die gleichen Geldleistungen verlangt, wie sie Witwen nach österreichischem Sozialrecht zustehen, und war mit seiner Beschwerde bis vor dem Verfassungsgerichtshof gegangen.
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Von Brüdern und Feinden
Toshio Nakamura, Chef der Mitsubishi Bank und damit einer der einflußreichsten Männer in der japanischen Wirtschaft, sieht den Zusammenhang ganz einfach: „Wettbewerb ist eine sehr wichtige Sache; wenn es keinen Wettbewerb gibt, ist das schlecht für das Geschäft.
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Eine psychologische Geschichte des deutschen Films
Kino und Traum
Zuerst pflegt Adorno zitiert zu werden. Der hat in seinem Nachruf auf Siegfried Kracauer behauptet: „Er hat die Filmkritik in Deutschland überhaupt erst aufs Niveau gebracht, indem er den Film als Chiffre gesellschaftlichen Tendenzen, von Gedankenkontrolle und ideologischer Beherrschung las.
Von Norbert Jochum
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Wohnen in Europa; Großbritannien
Billig und abbruchreif
Maggie Thatchers rigorose Sparpolitik kann den Wohnungsbau nicht in Schwung bringen
Von Wilfried Kratz
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1972 im Treibsand entdeckt, nun in Florenz zu sehen: griechische Krieger
Ein Augen-Abenteuer
Sie sind zu zweit, sie heißen A und B, und gebürtig sind sie aus der Blütezeit griechischer Kultur, wohl aus dem 5. vorchristlichen Jahrhundert.
Von Rino Sanders
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Der Landrat und „das Gesindel“
Fanget die Kerle!
Für Wilfried Steuer, Landrat des oberschwäbischen Landkreises Biberach und CDU-Abgeordneter im Stuttgarter Landtag, beginnt die Welt zu wanken.
Von Jörg Bischoff
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Kritik in Kürze
„Neuestes Conversations-Handbuch für Berlin und Potsdam“ von Leopold Freiherr von Zedlitz. Bestimmt war es „zum täglichen Gebrauch der Einheimischen und Fremden aller Stände“, aber das war 1834.
Von Hans-Jürgen Heise
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Iran
Chomeini hetzt zum Klassenkampf
Schwarzverschleierte Weiber mit schreienden Kindern an der Hand watscheln durch die einst nur einem auserwählten Publikum vorbehaltenen Ziergärten des ehemaligen Kadscharen-Palastes am Baharestan-Platz in Teheran.
Von Andreas Kohlschütter
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Der Schlüssel zur Zukunft
Der Wettlauf um die industrielle Führung: In der Elektronik drängt Japan an die Spitze
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Verkaufsförderung
Zur Belohnung nach Ägypten
Sähe man es den beiden Mittdreißigern im gleichen dunkelblauen Blazer, die vor dem Hamburger CP-Hotel ihren Limousinen entsteigen, nicht ohnehin an – spätestens die unübersehbaren CC-Aufkleber auf dem Wagenheck verrieten es: die Herren gehören zur Creme.
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Warum durfte ein dänischer Journalist nicht nach Brokdorf?
Bonn läßt sich viel Zeit
Am 28. Februar, dem Tag der großen Brokdorf-Demonstration, war in der Bundesrepublik die Sorge um die Sicherheit besonders groß.
Von Michael Ludewig
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Keine Sicherheit
Für viele der in ihren Preisforderungen weniger gemäßigten Öllieferländer wird es eine ganz heilsame Erfahrung. sein, wenn sie die Kräfte des Marktes auch wieder einmal aus der anderen Richtung zu spüren bekommen.
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Reagans Personalpolitik
Rechter Gralshüter
Wie Senator Jesse Helms die neue Regierung gegen liberale Anfechtungen verteidigt
Von Ulrich Schüler
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Zigarettenmarkt
Der große Dreh
Die Kartellbehörden sind machtlos gegen die Zusammenarbeit von Philip Morris und Rothmans
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Zeitraffer
Die Wirtschaftsflaute in der Bundesrepublik hat auch eine positive Seite: Der Energieverbrauch wird in diesem Jahr im Vergleich zum Vorjahr um 3,5 bis vier Prozent sinken, sagt das Rheinisch-Westfälische Institut für Wirtschaftsforschung (RWI) voraus.
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Gymnasium zum Grauen Kloster in Berlin
Eliteschule mit sozialem Auftrag
Das Thema Schule ist für viele ein trübes Kapitel – nicht so für Karin. Karin geht auf das humanistische „Evangelische Gymnasium zum Grauen Kloster“ in Berlin-Wilmersdorf.
- Gesellschaft
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Verlustmeldungen von der deutschen Bücherfront
Schnellschüsse Volltreffer
Dieselbe Branche, die nicht müde wird, für ihren „Dienst“ am „Geist“ eine weniger zwickende Mehrwert-Besteuerung zu verlangen und auf der Preisbindung für Bücher zu bestehen, unterwirft sich immer schamloser einer aggressiven Werbung.
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Fernseh-Vorschau
Das siebenteilige Exil
Wovon hängt es ab, ob aus einem Roman ein abendfüllender Film oder eine wochenbelagernde Fernsehserie wird? Von der Anzahl der Seiten etwa? Oder doch von der Anzahl an Episoden und Charakteren, die sich, wie bei der Forsythe- und der Kempowski-Saga, genüßlich in wuchernden Kapiteln erzählen lassen? Oder die, wie Döblins „Alexanderplatz“, genügend Farben für mehrere Gemälde haben.
Von bis i. Juni 1981
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Kunstkalender
Auf dem Gebiet der Handzeichnung, einem traditionellen Schwerpunkt des Berliner Auktionshauses, stehen diesmal die Niederländer an der ersten Stelle: Leouaert Krämer etwa mit der grau lavierten Federzeichnung „Christus vor Pilatus“ (vergleichbare Blätter besitzt die Albertina), Saftleven, Rademaker.
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Fernseh-Kritik
Bewegend und leise
Ein schrecklicher Film (schrecklich seines Inhalts willen; in der Form glanzvoll, weil das Schreckliche zum Vorschein bringend): Bürger eines nordhessischen Dorfs, das bis 1923 die einzige preußische Gemeinde war, in der es mehr Juden als Christen gab.
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Fegefeuer in Kreuzberg
Peter Stein inszeniert Nigel Williams’ „Klassen Feind“ an der Berliner Schaubühne
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Städtebau
documenta (sub)urbana in Kassel
Wenn die Stadt Kassel in diesen Tagen ihre leidenschaftlich, umstrittene Bundesgartenschau eröffnet und natürlich hofft, ihre Kritiker mit blühenden Tatsachen zu beschwichtigen, versucht sie sich schon am nächsten, womöglich viel mehr Aufsehen erregenden Projekt.
Von Manfred Sack
- Kinder- und Jugendbücher
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Bilder- und Spielbücher
Schuld hat die Schnecke: Den geheimnisvollen Brief für Manfred M. Maulwurst liefert sie fahrlässig beim Maulwurf ab. So landet der Lotteriegewinn von 100 000 Dosen Regenwürmern beim falschen Adressaten.
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Bücher für junge Erwachsene
Schulfrust und Traumjobs
Bücher für „junge Erwachsene“, das haben die zahlreichen Versuche inzwischen bewiesen, haben nur Erfolg und damit Sinn, wenn sie sich an der teuren Geschenkbuchpraxis vorbei an den „jungen Geldbeutel“ wenden.
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Sehen lernen
Die Möglichkeiten des Sehens sind unbegrenzt. Sie variieren und verändern sich und hängen vom Auge jedes einzelnen ab. Sehen ist eine Möglichkeit des Denkens und kann gelernt werden wie das Denken selbst.
Von Christoph Meckel
- Kultur
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Zeitmosaik
Dean Martins Stimme kam samtweich aus der Stereobox, an den vier Klub-Tischen im Party-Keller lachten Gäste im Smoking, im langen Abendkleid.
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Ich merke mich nur im Chaos
Nachdem gerade Ihr Film angelaufen ist, will ich Sie – vielleicht auch mich selber – zur Arbeitsmethode des Autors Brasch befragen.
Von Fritz J. Raddatz
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Von ZEIT-Mitarbeitern
Gerhard Prause: „Die kleine Welt des Jesus Christus – Was Theologen, Philologen, Historiker und Archäologen erforschten.“ Damit liegt die vor einem Jahr im ZEITmagazin erschienene Serie – erweitert und mit Zeichnungen versehen – als Buch vor.
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Geschichten nach dem Kursbuch
Hin und Her
Drei Anläufe. Zwei Netzkarten. Ein Einfall. Also: dreierlei, in mancherlei Hinsicht. – Erstens: Für Wolfgang Hildesheimer war, 1965 allerdings, das norwegische Kursbuch, nebenbei gesagt: „ein gutes Kursbuch Anlaß und Ausgangspunkt einer Reise, nicht nach Norwegen, nicht nach „Tynset“, dem Ort, der seinem Buch den Titel gab, sondern einer Reise – in die Imagination, einer Reise aus der Schlaflosigkeit ins Vergessen, in die Beschädigungen des eigenen Ichs.
Von w. Martin Lüdke
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Als Berlin Chicago war
Es gab eine Zeit in Deutschland, da schien alles möglich. Die Kriegsgewinnler konnten ihrer Gewinne nicht sicher sein, die Nazis versteckten sich noch, die Karrieristen suchten den Wind, in dem sie sich biegen konnten, die Parteien sammelten sich erst und glaubten noch an ihre Programme, die Bäuche waren leer und die Köpfe verwirrt vom Bombenkrieg.
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Die Kunst steht gegen den Tod
Tod und Leben haben keinen gemeinamen Maßstab; für Leiris gibt es durch Selbstmord oder Unglück „bevorzugte Todesarten“, die Leben und Tod in einer einzigartigen Weise miteinander verknüpfen, etwa bei Shelley, „weil das Sturzbachhafte seiner Lyrik nach einem Tode durch Versinken in die entfesselte Natur verlangte; bei Nerval und Majakowski, weil der Selbstmord eine gewisse mangelnde Übereinstimmung mit dem Leben anzeigt, einen Bruch, der mehr als ein Jahrhundert hindurch der ureigensten Verfassung des Lyrikers zu entsprechen schien; bei Lorca, weil der Mann, der die Zigeuner besungen hat und mit dem Stierkämpfer Sanchez Mejias befreundet gewesen ist, sich schuldig war, auf blutige Art und Weise zu sterben; bei Max Jacob, weil von all den verschiedenartigen Leidenschaften, die in ihm aufeinandergeprallt sind, die größte sein glühender Wunsch ist, ein Heiliger zu sein .
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Ausstellung: Adolph Menzel in der Kieler Kunsthalle
Malerei im Großen
Eine heroische Seele an einen zwergenhaften Körper gefesselt“: So umschreibt Karl Scheffler das Schicksal des Kleinwüchsigen, dem er „deutliche Züge der Zwergensyche“ bescheinigt, das lebenslange zwanghafte Bemühen, den körperlichen Mangel durch Leistung zu kompensieren.
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Chinesische Kunst
Man kann diese Bilder einen ganzen Tag lang betrachten, ohne zu ermüden. Der Verstand ist konzentriert, und doch sind die Gedanken verbannt.
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England und Deutschland vor dem I. Weltkrieg
Händler und Junker
Um die Jahrhundertwende beherrschte der deutsch-englische Weltgegensatz die internationalen Beziehungen in einem Maße, das nur mit dem heutigen sowjetrussisch-amerikanischen Weltgegensatz vergleichbar ist.
Von Fritz Fischer
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Südamerika
Die andere neue Welt
Von der Entdeckung bis zur Befreiung: Bücher zur Geschichte eines Halb-Kontinents / Von Horst Bieber
Von Horst Bieber
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Die neue Schallplatte
Grateful Dead: „Reckoning“. Das Live-Doppelalbum ist bekanntlich meistens eine halbherzige Entschuldigung dafür, daß man nicht genügend gute neue Songs geschrieben hat, laut Vertrag aber trotzdem eine neue Platte veröffentlichen muß.
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Filmtips
„Breaking Glass“ von Brian Gibson. Danny kauft bergeweise Singleplatten – immer dieselben Titel. Je mehr er kauft, desto höher klettern einige Songs in den Hitparaden.
- Länderspiegel
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Ich leide an Deutschland
Henri Nannen, dem ehemaligen Chefredakteur des stern, wird vielleicht traurig sein, daß das ellenlange Gespräch, das der Playboy mit ihm führte, nicht erscheint.
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Alternative Energie
Genau die Hälfte eingespart
Die Bauern in Tiengen lachten, als sie hörten, daß neben ihren Spargelfeldern ein Sonnenhaus mit Solarkollektoren errichtet würde.
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Hans Maier klärt auf
High als Soldat
Wie hält Bayerns Kultusminister Hans Maier seine fünf halbwüchsigen Töchter vom Joint ab? Bestimmt nicht so, wie sich die Bundeszentrale für gesundheitliche Aufklärung in Köln das vorstellt.
- Lebensart
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Er war’s
Der Mann, über den trotz seiner Weltberühmtheit kaum etwas bekannt wurde, ist Tut-anch-Amun (etwa 1347–1339 v. Chr.). Er war mit einer Tochter Amenophis’ IV.
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J.M-M.: Nichtrauchertag
Vorsicht: Der Primus hebt den Zeigefinger. Die Klasse duckt sich... Doch nein, das Thema heißt nicht „Angeber“. Es handelt sich nur einfach darum, daß wir in Frankreich einen „Tag der Nichtraucher“ hatten.
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Ich bin besorgt um den Geist des Dienens
Spaziergänge mit Prominenten – Für General a. D. Johannes Steinhoff grenzt es an ein Wunder, daß die Nato noch existiert
Von Ben Witter
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In Paris und Mailand wurde die Herbst- und Wintermode 1981/82 gezeigt
Wie trotzige junge Ritter
Abertausende neuer Kleider für den kommenden Winter wurden in knapp drei Wochen auf europäischen Laufstegen gezeigt. „Neu genug, um die Kauflust zu wecken“, frohlockten die Einkäufer, die vorsichtig sondiert, aber doch gut geordert haben – trotz allen Geredes von Wirtschaftskrise.
Von Marieita Riederer
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Rauschgift Ehrgeiz
Jimmy ist acht Jahre alt, ein Rauschgiftsüchtiger in der dritten Generation, ein altkluges Bürschchen mit braunen Haaren, samtenen Augen und Injektionsnarben, die gleich Sommersprossen die babyweiche Haut seiner dünnen Arme übersäen.
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„Hausgeburt“ im Krankenhaus
Hier müssen Frauen keine Heldinnen spielen
Wo Kinder „natürlich“ auf die Welt kommen: Eine Dachauer Klinik praktiziert Geburtshilfe auf neue Art
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Tratschke fragt: Wer war’s?
Mit Schmiergeldern viel erreicht
Er galt als robust, rücksichtslos, als einer, der über Leichen geht. Aber er litt unter einer kleinen, eigentlich kaum bedeutenden Behinderung des kleinen Fingers seiner rechten Hand: Er konnte ihn nicht strecken; der Finger war immer gekrümmt.
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Ein Brief aus dem Knast
Süchtig vor der ersten Pfeife
Man muß annehmen, daß eine Massenkrankheit grassiert, Opium fürs Volk, neuzeitlich Heroin genannt! Nach offiziellen Zahlen gibt es in der Bundesrepublik 60 000 Drogenabhängige.
Von Freundlichst Michael Fischer
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Warum...
....haben Menschen so oft Angst, etwas zu versäumen? Sie verfehlen den einen Augenblick, die eine Gelegenheit, weil sie schon im selben Moment nach dem nächsten gieren.
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Zeitlese
Von Sokrates stammt die Erkenntnis, daß „Weisheit nicht wie Wasser durch den Wollfaden aus dem volleren Gefäß in das leerere hinüberfließt“.
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„Zur besseren Versorgung der Bevölkerung“
Raus aus der LPG
Fritz Bäthge ist Künstler in seinem Fach. Sein Material ist Kuchenteig, Zuckerguß und Marzipan. Er ist Zuckerbäcker wie sein Vater, Großvater und seine Urgroßväter.
Von Marlies Menge
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Das finnische Zauberwort heißt „Emäntä“
Darf ich zum Tango bitten?
Über außergewöhnliche Frauen und listige Männer / Von Heinrich von Tiedemann
- Studium
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Remmers blieb ganz cool
Angelabert“ mag sich Niedersachsens A. Kultusminister Werner Remmers gefühlt haben, als ein Architekt den Deutschunterricht seines Sohnes in der Klasse 10 a des Gymnasiums Hittfeld monierte.
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Hat sich die Gruppenuniversität bewährt oder droht sie am Streit der Fraktionen zu scheitern? Anläßlich eines Symposiums des Hochschulverbandes über die Gruppenuniversität drucken wir einen Diskussionsbeitrag von Horst Albert Glaser, Professor für Literaturwissenschaften an der Gesamthochschule Essen.
Narrenschiff auf dem Reformsee
Beunruhigt von den Nachrichten, die sich in der internationalen Gelehrtenrepublik über sonderbare Vorgänge an westdeutschen Universitäten verbreitet hatten, entschlossen sich Wissenschaftler amerikanischer, australischer, italienischer, französischer, dänischer, japanischer und anderer Universitäten, tätig zu werden.