Von ZEIT-Mitabeitern
Gerhard Franse: „Die kleine Welt des Jesus Christus — Was Theologen, Philologen, Historiker und Archäologen erforschten Damit liegt die vor einem Jahr im ZEITmagazin erschienene Serie — erweitert und mit Zeichnungen versehen —als Buch vor. Das Buch zeigt, wie anders die Welt Jesu Christi war, jene geographisch kleine, aber besondere :Welt am Rande des Römischen Reiches, von der aus die Menschheit eine totale Umwandlung erfuhr, sehr viel anders jedenfalls als die meisten Menschen sie sich auf Grund jahrhundertelanger Kunst oder moderner Photobände vorstellen. Es zeigt, wie die Menschen dort vor zwei Jahrhunderten lebten, was sie lernten, welche Berufe sie hatten, was sie aßen, an welchen Krankheiten sie litten, was sie glaubten, worin ihre- Ängste, Erwartungen und Hoffnungen bestanden. Und dabei geht es zugleich um diese Fragen: Was hielten sie von Jesus? Und wer eigentlich war Jesus, der historische Jesus, nach dem in der Forschung ja erst seit etwa anderthalb Jahrhunderten gefragt wird? Welche Sprachen beherrschte er? Wovon lebte er? Wie stand er zu Frauen? Wie verhielt er sich gegenüber den mosaischen Gesetzen? Wann eigentlich wurde er geboren, und was war der Anlaß zu seinem Tod? Auf Jesu Spuren im Heiligen Land sprach der Autor mit Theologen, Historikern und Archäologen, um an Ort und Stelle zu erfahren, was bisher über Jesus und seine Welt erforscht wurde (Verlag Hoffmann & Campe, Hamburg, 1981; 176 S, mit Zeichnungen, Karte, Literaturhiaweisen, 22 —DM )
- Datum 01.05.1981 - 08:00 Uhr
- Quelle DIE ZEIT, 1.5.1981 Nr. 19
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