Von Benjamin Henrichs

Ein Mensch, allein, in einem Zimmer; das Aufwachen morgens und der Schrecken dabei; der befremdete Blick auf den eigenen Körper und durch den Raum; das plötzliche Morgen-Grauen. Eine Situation, die oft erzählt worden ist, zum Beispiel so: „Als Gregor Samsa eines Morgens aus unruhigen Träumen erwachte, fand er sich in seinem Bett zu einem ungeheuren Ungeziefer verwandelt...“ Aber auch so: „Wenn ich aufwache, steht mir der Mund offen. Meine Zähne sind belegt: es wäre besser, sie am Abend zu putzen, aber das bringe ich nie über mich. In meinen Augenwinkeln eingetrocknete Tränen. Die Schultern tun mir nicht mehr weh. Ein Haarschwall bedeckt meine Stirn. Mit gespreizten Fingern streiche ich ihn zurück. Ohne Erfolg: wie die Seiten eines neuen Buches richtet er sich auf und fällt mir wieder über die Augen.“

1916 schreibt Franz Kafka seine Erzählung „Die Verwandlung“, Gregor Samsas Geschichte; 1921 schreibt ein französischer Schriftsteller, gerade 23 Jahre alt, die Geschichte eines gewissen Victor Bâton, der als Kriegsinvalide und Frührentner im Paris der Nachkriegszeit lebt –

Emmanuel Bove: „Meine Freunde“, aus dem Französischen von Peter Handke; Suhrkamp, Frankfurt, 1981; 209 S., 15,80 DM.

Ein Ungeziefer ist Victor Bâton über Nacht nicht geworden, keine Verwandlung hat sich ereignet. Und doch denkt man bei den ersten Sätzen von Boves Erzählung sofort an die ersten Sätze von Kafkas Erzählung. Ein Schreckensbild: einem fremdartigen, furchtmachenden Lebewesen, einem Insekt, sieht der aus dem Schlaf Erwachte jedenfalls ähnlicher als dem gleich auf den ersten Blick sympathischen Helden eines Romans. Eine Selbstbetrachtung wird vollzogen, zoologisch genau, ohne Selbstgefallen, Selbstmitleid, Selbsthaß. Und auf die Beobachtung des Körpers folgt die Besichtigung des Raums: ein schäbiges, feuchtes Zimmer in einem großen Wohnhaus im ärmeren Paris.

Emmanuel Bove beschreibt dieses Zimmer genauso wie seinen Helden: in lapidaren, völlig undramatischen, wie teilnahmslosen Sätzen. Zwischen den Menschen und den Dingen, zwischen den Gefühlen und den Gegenständen macht dieser Schriftsteller, scheint es, keinen Unterschied.

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Victor Bâton ist ein langweiliger Held, nicht jung und schön, nicht einmal alt und häßlich. Und was er erlebt, sind langweilige Geschichten: seine täglichen ziellosen Spaziergänge durch Paris, seine gelegentlichen kümmerlichen Liebesaffären.

Emmanuel Bove ist, gemessen an den großen Erzählern, ein langweiliger Schriftsteller; wenn man unter dem Erzählen ein Fabulieren versteht, ein raffiniertes Mischen von Beobachtung, Gefühl und Phantasie, ist er sogar ein Nicht-Erzähler.

Boves Beschreibung eines alten Mannes: „Er ist schwer krank und hustet. Sein Stock hat unten einen Gummiaufsatz...“ Die Tochter des alten Mannes: „Sie ist elegant. Das Futter ihres Mantels gleicht dem Federkleid eines Papageis ...“ Bove hält sich nicht mit Vermutungen über seine Figuren auf – er erzählt das Sichtbare, kein Wort mehr. Vermutungen brauchen Nebensätze – Boves Prosa hat fast nur Hauptsätze.

Mit keinem Adjektiv macht Bove seinen Helden interessanter als er ist, mit keiner Metapher dramatisiert er Victor Bätons undramatische Erlebnisse. Er ist ein langweiliger Schriftsteller, so, wie Tschechow, Kafka und Beckett langweilige Schriftsteller sind. Als „Mes amis“ 1977, ein halbes Jahrhundert nach der Entstehung, 32 Jahre nach des Autors Tod, in Frankreich neu herauskam, war das mehr als die übliche „literarische Sensation“. Peter Handke schreibt: „Das Aufsehen war groß; Bove erschien nicht bloß als der übliche ,zu Unrecht Vergessene‘, den man lauthals ,entdeckt‘, um ihn dann endgültig zu vergessen. Er war nie ungelesen gewesen, aber nun vervielfachten sich die Leser.“ Peter Handke hat das Buch ins Deutsche übersetzt und mit einem angemessen kargen Nachwort versehen. Es ist eine meisterhafte und dabei doch ganz diskrete Übersetzung; von fern erinnert nun das Buch an Handkes Bücher, ein Handke-Buch ist es gleichwohl nie.

Victor Bätons Arbeit ist es, keine zu haben. Sein Beruf ist Spaziergänger, Flaneur. Wenn er sein Bett spätmorgens endlich verlassen hat, auf die Straße tritt, beginnt nicht einfach ein Frührentner seinen täglichen Weg ums Quadrat. Jeden Morgen bricht Victor Bâton auf zu einer ungewissen Expedition, zu einer Weltreise durch die Straßen seiner Stadt: „Wenn ich von zu Hause weggehe, rechne ich immer mit einem Ereignis, das mein Leben von Grund auf ändern wird. Ich erwarte es bis zum Moment meiner Rückkehr. Das ist der Grund, daß ich nie im Zimmer bleibe. Leider ist dieses Ereignis nie eingetreten.“

Ein Mann geht durch die Stadt, vorbei an den Häusern, den Läden, den billigen und den etwas weniger billigen Cafés: ein Sujet, das jeden kleineren Schriftsteller zu pittoresken Szenen, Anekdoten, melancholischen Genrebildern (etwa zum Thema „Das kleine Leben der kleinen Leute“) verführen würde. Doch Bove beschreibt Paris nicht aus der gönnerhaften Perspektive des flanierenden Fremden – Victor Bâton lebt in der Stadt, er ist nicht ihr Tourist. Und so ist sein Blick nicht der eines flüchtig Neugierigen, sondern der eines ernsthaften, gründlichen Voyeurs.

Durch die Straßen gehen und nichts tun als sehen: so ein Leben könnte schläfrig machen und resigniert. Wer die Stadtstreicher heute sieht, in den Unterführungen, auf den Parkbänken, in den Bahnhöfen der Metro, der entdeckt in ihren getrübten Augen nicht gerade den Blick des Entdeckers. Für Victor Bâton aber ist die erzwungene Arbeitslosigkeit alles andere als Untätigkeit; bei seinen Wegen durch die Stadt hat er nicht den trüben, sondern einen überwachen Blick.

Mit einer Sachlichkeit, die dasselbe ist wie Besessenheit, sammelt er Einzelheiten. Eine Nachbarin: „Oft begegne ich ihr auf der Stiege. Sie ist Milchfrau. Um neun Uhr kommt sie, Tropfen von Milch auf ihren Filzpantoffeln, und bringt ihr Zimmer in Ordnung.“ Ein Gedränge auf der Straße, ein Mensch ist ohnmächtig geworden: ,,...die enden alle auf diese Weise, nuschelte eine Hausfrau, bei der sich für einen Moment das Ge-

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biß vom Zahnfleisch gelöst hatte.“ Der Ohnmächtige selber „hatte die Augen geschlossen. Er atmete gleichsam mit dem ganzen Körper. Seine Ärmel und seine Schuhbänder zitterten unablässig. An seinem Kinn ein Speichelfaden. Zwischen dem halbgeöffneten Hemd eine Brustwarze, klein und spitz, wie durchnäßt“.

Jäh wird Boves bedächtige, „langweilige“ Prosa immer wieder von solchen Schocks erschüttert. Oder, in den Worten des Films: wird die Halbdistanz des Erzählens von Großaufnahmen zerstört. Boves Blick ist ein mikroskopischer Blick; der Voyeur ist ein Wissenschaftler des Sehens.

Das Verblüffendste dabei ist der vollkommene Gleichmut, mit dem Bove (und Victor Bâton) ihre Entdeckungen präsentieren. Bove ist noch kein Schriftsteller, der mit genau gesehenen Einzelheiten prunkt, der stolz wäre auf die eigene Beobachtungskraft; fast völlig wird die Empfindlichkeit des Erzählens von der Nüchternheit des Erzählens verborgen. Alltägliche Sätze, und darunter der Abgrund; nirgendwo literatenhafteitle Hinweise auf das Sensationelle der Schreibweise, der eigenen Sensibilität.

Victor Bâton hat nichts zu tun. Er ist ein Voyeur. Er erlebt die Welt ein Stück von außerhalb. Das ist der Punkt, von wo aus man sie am genauesten sieht, am heftigsten fühlt. Ich sehe, also bin ich: Victor Bâton, der einsame, verbitterte Frühinvalide, schaut auf die Menschen und auf die Dinge ohne Mitleid, doch wie ein Liebender.

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„Meine Freunde“ heißt das Buch: ein frohgemuter, ein besitzesstolzer Titel. Doch es gibt in „Meine Freunde“ keine Freunde – lediglich Victor Bätons klägliche, vergebliche Versuche, welche zu finden. Das einzige Ereignis, das sein Leben „von Grund auf ändern würde, wäre die Liebe – mit einem Mann oder mit einer Frau, so wichtig ist ihm das nicht. Niemand, beweist Bäton täglich, hat so viel Phantasie für die Liebe wie der, der sie sich immer bloß vorstellt; niemand aber auch ist so zwangsläufig dazu verurteilt, daß alle seine „Beziehungen immer in Lächerlichkeit enden“. „Meine Einbildungskraft verheißt mir für die Zukunft vollkommene Freunde – aber während ich warte, gebe ich mich mit gleichwem zufrieden“

„Meine Freunde“ das sind:

Lucie Dunois, die ein kleines Weinlokal hat; einmal nimmt sie Bâton mit auf ihr Zimmer, einmal, dann nicht mehr. Das Ende der Geschichte: „Wenn ich seither zum Essen komme, tischt sie mir auf wie gewöhnlich, nicht mehr, nicht weniger.“

Henri Billard, ein Schwadroneur und Schnorrer, der Bâton vermutlich nur anpumpen will; Bätons täppischer Versuch, ihm die (hinkende) Freundin auszuspannen, scheitert. Das Ende der Geschichte: „Ich suche einen Freund. Ich glaube, ich werde ihn nie finden.“

Neveu, ein Fluß-Schiffer: Bâton rettet ihn vor dem Sprung in die Seine, führt ihn aus, ins Lokal, ins Bordell; dort verschwindet Neveu rasch mit einer Nutte, der Retter bleibt beschämt zurück: „Ich zahlte alles und ging, die Seele erfüllt mit Bitterkeit ... Er hat nicht gespürt, daß in mir Schätze an Zuneigung warten. Er hat es vorgezogen, eine Leidenschaft zu befriedigen.“

Monsieur Lacaze, ein Fabrikherr: er interessiert sich gönnerhaft für Bâton, verschafft ihm sogar Arbeit; als Bâton, von einer romantischen Stimmung übermannt, der Tochter des reichen Mannes verliebt und schüchtern nachstellt, ist auch der Freund Lacaze keiner mehr.

Schließlich die letzte und überraschendste Affäre: Blanche, Sängerin in einem billigen Nachtclub. Sie findet fast so etwas wie Gefallen an Bâton, man verbringt eine Nacht zusammen, verabredet sich sogar vage für ein nächstes Mal. Aber dann bringt Bâton selber Geschichte und Freundschaft mit einem einzigen Satz brutal zu Ende: „Nie habe ich versucht, Blanche wiederzusehen.“

Die zwölf Buchseiten, die diese Affäre dauert, sind wohl eine der befremdlichsten Romanzen in der ganzen Literatur. Denn der verliebte (und diesmal vielleicht sogar wiedergeliebte) Bâton ist auch als Liebender kein Blinder, sondern ein unerbittlich, zwanghaft genau Sehender. Zwar behauptet er noch: „Es genügt, daß eine Frau mich ansieht, und es ist ein Zauber um sie.“ Aber dieser Zauber weicht dann bald einem nüchternen Schrecken: „Sie hatte eine gerade Nase, bleiche Lippen, die, wenn sie den Mund ganz öffnete, in den Winkeln aneinanderhafteten, und am Kinn ein Schönheitspflästerchen, das vollkommen rund war.“ Bevor Bâton Blanche auf der Straße zum ersten Mal küßt, passiert dieses:

„Meine Stimme zitterte. Ich nahm ihre Hände und glättete mir mit den Zähnen die Lippen.

– Was wollten Sie mir sagen, Monsieur?

Ich zog sie an mich. Unsere Knie schlugen gegeneinander wie hölzerne Kugeln.“

Nach der Liebesnacht sieht Bâton auf die schlafende Geliebte: „Ihre Nasenlöcher und ihre Stirn glänzten. Der Mund stand offen, und die beiden Lippen, voneinander getrennt, schienen nicht zum selben Mund zu gehören. Ich sehnte mich nach meinem Bett.“

Zähne auf den Lippen, Knie wie hölzerne Kugeln, glänzende Nasenlöcher, ein weit geöffneter Mund: selbst beim Liebesakt erlebt Bâton nur das Tote, das Mechanische, den Horror; die Wirklichkeit, trostlos genau besehen, verwandelt sich eine Fülle unwirklicher Erscheinungen. Und so, wie komplizierte Sätze eines Buches bei mehrmaligem Lesen allmählich ihr Geheimnis verlieren (oder es sich zeigt, daß da gar kein Geheimnis war), so werden Boves simple, klare Sätze rätselhafter, je länger man sie anschaut. Wie tröstend wären Erklärungen, wie erleichternd Dramatik – sie brächten etwas zum Vorschein, zur Sprache, was diese Prosa eisig verschweigt. Emmanuel Bove ist ein unergründlicher Autor – so, wie Tschechow, Kafka und Beckett unergründlich sind. Kann Victor Bâton geholfen werden? Vermutlich nicht. Zu hochfliegend sind seine erotomanischen Wünsche, als daß sie in seiner Realität erfüllbar wären. Zu wenig, das weiß er, hat dies Paris, der kalte Dschungel der Großstadt, zu tun „mit den nebligen Städten, meiner Träume“. Und zu unbeirrbar präzise ist Bätons Blick, der in den Erscheinungen der Welt nur den Schrecken entdeckt und die Komik, nie aber den Sinn.

Doch muß Victor Bâton überhaupt geholfen werden? Vermutlich nicht. Denn er macht keinen einzigen „realistischen“ Versuch, sich selber zu helfen. Er empfindet (und genießt auch) das Zwiespältige seiner Situation; er erlebt das Elend des Voyeurs und die Freuden des Flaneurs. Er ist arm, aber er muß nicht arbeiten (will auch nicht arbeiten, wie er, spät im Buch, ganz offen zugibt); er ist eine klägliche Figur und zugleich eine aristokratische Existenz.

Die Genauigkeit seiner Beobachtungen ist nicht nur ein Schrecken, sie ist auch ein Halt; sie verbindet ihn mit der Realität, die er sonst längst nicht mehr greifen und begreifen könnte. Genau hinzusehen: das ist seine Überlebenstechnik. Und ein unerschöpfliches Spiel: Bâton geht durch Paris, und die Stadt wird ein einziges theatralisches Ereignis, und er ist der unbestechliche Kritiker. Oder, die andere Rolle: Bâton geht durch Paris, beobachtet dabei unaufhörlich sich selber, prüft alle seine Handlungen, jede seiner Wirkungen – aus dem Kritiker des Stadt-Theaters ist sein heimlicher Hauptdarsteller geworden.

Was soll ihm da Arbeit? Der frühe Morgen, an dem Bâton mit der Trambahn zu Herrn Lacazes Fabrik fährt (wo man ihm eine Stelle als Buchhalter antragen wird), ist der trübste seines Daseins – und ein Meisterstück trübsinnig-exakter Prosa: „Eine leere Tramway kam. Sie war in der Nacht geschrubbt worden. Die Glühbirnen, die darin brannten, hatten, die Traurigkeit von Lichtern, die man vor dem Einschlafen vergessen hat auszuschalten. Ich setzte mich in eine Ecke. Die Fußwärmer waren noch kalt, Luft kam unter einem Sitz herein, und ich fror an den Händen. Die Schaffnerin, bewegungslos mitten, in der Tramway, gähnte.“

Wenn er des Fabrikherrn Tochter mit Liebe verfolgt, ist das ein knabenhafter Rausch, aber auch ein unbewußter Sabotageakt. Victor Bâton will keine Buchhalter-Karriere machen. Er will nicht aus seinem elenden Leben aufsteigen ins sogenannte normale – wenn schon, dann gleich ins außerordentliche.

Bäton hat die Eitelkeit des alternden schlechten Schauspielers. Er spielt mit seinem Unglück: „Mein Fall gleicht dem eines Bettlers, der, mitten im Winter, singend auf einer Brücke steht, um Mitternacht. Die Passanten geben nichts, weil sie diese Art, um ein Almosen zu bitten, ein bißchen zu theatralisch finden – genauso denken die Passanten, wenn sie mich auf eine Brüstung gestützt sehen, schwermütig und ohne Beschäftigung: daß ich bloß Theater spiele. Sie haben recht.“

Bäton genießt die eigene Schwermut: Niemand beachtete mich. Ich war traurig. Ich bemühte mich, es zu bleiben. Ich wollte, daß die Reisenden bei der Abfahrt ein schlechtes Gewissen hätten: daß sie an mich dächten, wenn der Zug mit ihnen in andere Länder rollte.“

Victor Bâton ist ein heruntergekommener, eitler, ein langweiliger Mann, kein Wort im ganzen Buch macht ihn sympathisch. Aber plötzlich, man weiß nicht warum, liebt man ihn. Victor Bâton hat endlich gefunden, was er wollte: „Meine Freunde“, das sind seine Leser, niemand sonst.

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Das Ende des Buches ist wie der Anfang: ein Mensch, allein, in einem Zimmer. Das Zimmer ist jetzt in einem billigen Hotel – die Wohnung hat man dem Mann gekündigt. Letzte Sätze, Bätons letztes Band: „Vor meinen weit offenen Augen nichts, nicht einmal das Fenster. Ich denke an den Tod und an den Himmel; jedesmal wenn ich an den Tod denke, denke ich zugleich an die Sterne. Ich fühle mich ganz klein angesichts der Unendlichkeit, und so höre ich schleunigst zu denken auf. Mein Körper ist warm und lebt, und das beruhigt mich. Ich berühre meine Haut, mit Liebe. Ich lausche meinem Herzen, doch ich hüte mich, die Hand auf die linke Brustseite zu legen: es gibt nichts Erschreckenderes als dieses Klopfen, das nicht in meiner Macht steht und das so schnell aufhören könnte. Ich bewege die Gelenke und atme leichter, im Gefühl, daß sie nicht wehtun.“