Ein Brief von Robinson

„Liebe ZEIT-Redaktion, vielen Dank für die schöne Werbung: Robinson lebt (ZEIT vom 25. 12. 1981). Aber leider stand da auch zu lesen, Frank Brunner habe den ersten Robinson Verlag finanziell in den Sand gesetzt. Und das ist falsch. Frank Brunner hatte den ersten Robinson allenfalls auf Sand gebaut. Um im Bilde zu bleiben: er hatte einen Partner, einen Finanzier, der wollte Robinson sicher durch alle finanziellen Stürme fahren. Brunner war nur der literarische Partner. Aber schon im ersten Sturm ging das Schiff unter. Robinson wurde an den Strand gespült. Dort baut er sich jetzt eine neue Hütte mit Hilfe der Bank für Gemeinwirtschaft, die kaum ehemaligen Pleitiers auf die Beine zu helfen pflegt. Vielmehr waren die Verkäufer des ersten Robinson Verlages enorm erfolgreich. Das hat uns Mut gemacht, wieder anzutreten. Es kommt uns weniger auf eine Gegendarstellung an, als auf eine Darstellung. Denn gerade als Kleinverlag muß man auf seinen kaufmännischen Ruf bedacht sein. Denn dabei geht es um das, was auch ein Journalist manchmal, privat bedenken muß: , um die eigene Kreditwürdigkeit. Liebe Grüße — Robinson;"

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  • Datum 1.1.1982 - 13:00 Uhr
  • Quelle DIE ZEIT, 01.01.1982 Nr. 01
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