In München trafen fast 1000 bayerische Touristikexperten mit ihren Kollegen aus den deutschen Reisebüros zusammen. Ziel der Mammutveranstaltung: Ferien in Bayern sollen noch mehr als bisher über Reisebüros gebucht werden.

Dem Verbraucher kann das nur recht sein. Denn auf diesem Weg wird ihm nicht nur eine größere Übersicht über das Angebot bayerischer Urlaubsorte, sondern auch eine ausführlichere Fachberatung im Reisebüro geboten. Der Urlauber muß sich nicht mehr unbedingt auf eigene Faust ein Quartier suchen oder viele Dutzend Briefe an eventuelle Vermieter schreiben.

Hinzu kommt eine bessere Gestaltung der Reisepakete, wobei es für den Urlauber sogar zu Preisvorteilen kommen kann. Denn Reisebüros können nur dann individuelle Ferienprogramme rationell verkaufen, wenn sie ein ganzes Bündel von Leistungen zum Pauschalpreis von den Orten geboten bekommen. Auf diese Art werden die örtlichen Verkehrsvereine zu kleinen Reiseveranstaltern. Ebenso wie diese; fällen sie Unterteil Istleistungen, Verpflegung und Extras wie Hallenbadeintritt oder Skipaß zu wöchentlichen Pauschalarrangements zusammen.

Die Fremdenverkehrsdirektoren und Reisebürofachleute diskutierten in München darüber, wie eine solche Zusammenarbeit technisch zu verwirklichen sei. Der Präsident des deutschen Reisebüroverbandes (DRV), Otto Schneider, schlug als Tagungsleiter vor, Reisebüro-Expedienten so gut wie möglich über bayerische Ferienangebote zu informieren, damit diese dann mit der gleichen Qualität auch ihre Kunden beraten können. hgu