Die Konjunkturschwalben mehren sich. Neben dem erfreulichen Auslandsgeschäft ist im Inland nun bereits im zweiten Monat der Anstieg der Verbraucherpreise niedriger ausgefallen als vor einem-Jahr. Nach ersten Berechnungen des statistischen Landesamtes in Düsseldorf verteuerte sich der Warenkorb im März nur noch um 5,5 Prozent, im Februar waren es noch 5,8, im Januar 6,3 Prozent. Schätzungen ergaben, daß im Bundesdurchschnitt die Preise für die Lebenshaltung um etwa 5,3 Prozent gegenüber dem Vorjahr steigen werden.

Keine Besserung zeichnet-sich am Arbeitsmarkt ab. Das Münchner ifo-Institut befürchtet vielmehr, daß 1982 im Durchschnitt 1,8 Millionen Menschen in der Bundesrepublik auf Jobsuche sein werden und erst 1984 ein Abbau der Arbeitslosigkeit zu erwarten sei.

Unter Gastarbeitern ist die Angst um den Arbeitsplatz stärker als bei den deutschen Kollegen. Siebzehn Prozent der von der Gesellschaft für Konsum-, Markt- und Absatzforschung befragten ausländischen Arbeitnehmer sehen ihre Beschäftigung in Gefahr. Von den Deutschen stufen nur sechs Prozent ihren Arbeitsplatz als unsicher ein. Ho