Auf der Suche nach einer verborgenen FrauSeite 4/4
„Wahr muß es nicht sein, nur stimmen "
Jeder Satz dieses fiktiven Tagebuchs könnte so geschrieben stehn, aufgezeichnet vor fast 200 Jahren.
Man weiß nichts über Henriette Vogels Leben, es gibt offenbar keine Quellen - kein ArchivmaterialT Karin Reschke hat sich für ihr Findebuch nur k die Zeit ihrer Heldin einlesen können, in die Literatur, die Briefe, die Beschreibungen derjenigen, die mehr geworden sind als Fußnoten in der Literaturgeschichte. Dabei ist es ihr gelungen, sich hineinzufinden in die Gedanken, das Lebensgefühl, die Worte jener Zeit. Und so bietet dieses Findebuch aus dem Jahr 1982 die genaue Beschreibung eines gewöhnlichen Frauenlebens um 1800. Auf der Suche nach einer verborgenen Frau, die geschrieben hatte, über meinen Tod werde ich Dir jenseits mehr Auskunft geben können", entdeckt man ein Leben hinter den bekannten Buchstaben, hinter den Spiegeln.
- Datum 07.01.1983 - 07:00 Uhr
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- Quelle DIE ZEIT, 7.1.1983 Nr. 02
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