Selbsthilfe keine „Schwarzarbeit“

Eigenleistungen des Bauherren oder die Hilfe von Nachbarn, Freunden und Verwandten sind als Selbsthilfe und nicht als Schwarzarbeit anzusehen. In diesen Fällen müssen keine Steuern gezahlt werden. Die Hamburg-Münchener Ersatzkasse teilt ergänzend dazu mit, daß für eine derartige Selbsthilfe auch keine Sozialversicherungsbeiträge zu entrichten sind. Sozialversicherungspflichtig wird nämlich nur derjenige, der nach Paragraph 165 der Reichsversicherungsordnung anhängig beschäftigt ist, also Entgelt erhält (wirtschaftliche Abhängigkeit) und durch die arbeitsmäßige Eingliederung Anweisungen befolgen muß (persönliche Abhängigkeit). Dies trifft in der Regel für helfende Freunde nicht zu. Wichtig jedoch in diesem Zusammenhang ist für jeden Helfer: Bei Unfällen besteht immer dann Versicherungsschutz, wenn der Bau öffentlich gefördert oder steuerbegünstigt wird.

Mercedes-Aktien bevorzugen

Nach Auffassung der Bank für Gemeinwirtschaft bleiben die Automobilaktien weiterhin interessant. Angesichts ihrer hohen Kurssteigerungen, in der Spitze von mehr als hundert Prozent, werden sie sich zukünftig jedoch in ruhigeren Bahnen bewegen. Für den langfristig orientierten Anleger bleibt vor allem Daimler nach wie vor eine gute Anlage. 1984 kann man mit einem Gewinn pro Aktie von über siebzig Mark rechnen, so daß das derzeitige Kurs-Gewinn-Verhältnis von acht für diesen Qualitätstitel noch nicht als überhöht anzusehen ist. Für den Kleinanleger ist auf Grund des derzeitigen Kursabstandes jedoch die Anlage in Mercedes-Aktien vorzuziehen.

„Informationspaket“ über China

Die Schimmelpfeng GmbH bietet Informationen für Unternehmen an, die mit China ins Geschäft kommen wollen. An einer Sammlung von Fallbeispielen wird demonstriert, daß auch mittelständische Unternehmen durchaus eine Chance haben, mit China Geschäfte vom Warenaustausch bis zum Joint Venture zu machen. In der Studie wird darauf hingewiesen, daß chinesische Unternehmen auf schriftliche Angebote so gut wie nie reagieren. Welche Wege zur ersten Kontaktanbahnung einzuhalten sind und wie Interesse bei den staatlichen Handelsorganisationen zu wecken ist, wird ebenso ausgeführt wie ein „Knigge“ beim Umgang mit den chinesischen Geschäftspartnern.