„Für Lehrer, Schüler und Schülervertretung ist es unzulässig, in der Schule zu Demonstrationen oder ähnlichen Aktionen aufzurufen oder sie durchzuführen. Auch die Teilnahme an solchen Veranstaltungen während der Unterrichtszeit ist nicht statthaft.“ (Hans Krollmann, Kultusminister in Hessen)

„Zum Papstbesuch in der Bundesrepublik gab es auf Ministerweisung für alle Schulen Sonderurlaub.“ (Gewerkschaft für Erziehung und Wissenschaft, Landesverband Nordrhein-Westfalen)

„Anlässe für Demonstrationen können den Schulfrieden gefährden, da sie dem Schüler Stellungnahmen zu kontrovers behandelten außerschulischen Themen abverlangen. Wir richten den dringenden Appell an den Kultusminister, kein schulfrei für Demonstrationen zu geben.“ (Landeselternrat Niedersachsen)

„Die Schule ist nicht dazu da, die Friedensbewegung zu stärken oder zu schwächen. Sie hat allerdings dem Schüler zu vermitteln, was in diesem Herbst vor sich geht und ihm die Möglichkeit zu eigenem politischen Handeln einzuräumen.“ (Dieter Wunder, Vorsitzender der GEW

„Die Schule darf nicht dem parteipolitischen Streit in der Frage, welches der richtige Weg zur Friedenssicherung ist, ausgeliefert werden.“ (Georg-Berndt Oschatz, Kultusminister von Nordrhein-Westfalen)