In Nicaragua soll am 4. November ein Präsident und eine Nationalversammlung gewählt werden, zwei Tage vor den Präsidentschaftswahlen in den USA. Juntachef Daniel Ortega reagierte mit der Verkündung des überraschend frühen Termins auf die Kritik der antisandinistischen Opposition, die das Wahlversprechen der Sandinisten als unehrlich bezeichnete.

Richard Burt, Unterstaatssekretär im amerikanischen Außenministerium sprach in Ost-Berlin mit Außenminister Oskar Fischer und dem Politbüromitglied Hermann Axen in einer – nach Mitteilung der DDR-Agentur ADN – „offenen und sachlichen Atmosphäre“.

Leamont Hunt, amerikanischer Direktor der internationalen Sinai-Truppe zur Überwachung der ägyptisch-israelischen Grenze, wurde von italienischen Terroristen in Rom ermordet.

Die jordanische Botschaft in der libyschen Hauptstadt Tripolis wurde von Demonstranten verwüstet. Libyens Führer Gaddhafi wirft König Hussein seine enge Bindung an den Westen vor.

UN-Generalsekretär Javier Perez de Cuellar besuchte Polen und beklagte dort Verletzungen der Menschenrechte „in fast allen Staaten der Welt“.

Die amerikanische Regierung führte über einen Vermittler 1981 und 1982 geheime Gespräche mit Jassir Arafat, wie erst jetzt bekannt wurde. Nach dem israelischen Einmarsch im Libanon brach der PLO-Chef die Kontakte ab.

Franz Josef Strauß sieht „dem Verfall der biologischen Leistungsgemeinschaft mit wachsender Sorge“ entgegen. Er fordert familienpolitische Maßnahmen, um nicht „einem sterbenden Volk gesunde Haushalte zu hinterlassen“.