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Ausgabe 10/1984

Artikelübersicht
Im Inhaltsverzeichnis dieser ZEIT-Ausgabe finden Sie ab dem Erscheinungstag die Artikel der ZEIT und des ZEITmagazins aufgelistet, die bereits online sind und von Ihnen abgerufen werden können.
- Politik
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Italien: DC im Zwist
In fünfstündiger Rede versuchte De Mita – ohne seine Kritiker einschläfern zu können – den Verlust von fünfeinhalb Prozentpunkten und die Überlassung des Ministerpräsidenten-Postens an die drittstärkste Partei, die sozialistische, mit dem Selbstbewußtsein der nach wie vor stärksten politischen Kraft Italiens zu kompensieren: „Wir sind und bleiben die Tragachse des Systems.
Von Hansiakob Stehle (rom)
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BONNER BÜHNE
Inquisition war nicht erwünscht
Etwas unsicher, aber durchaus nicht irritiert drehte sich Günter Kießling im Kreis. Um ihn herum knieten, schubsten und fluchten Dutzende von Photographen.
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Worte der Woche
Von Spd-Schatzmeistef
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Wolfgang Ebert
Die „Emils“ 1984
Bester Hauptdarsteller: Graf Lambsdorff in „Ein Mann sieht rot“. Wie der Minister, mit dem Rücken zur Wand, zum Gegenangriff übergeht, indem er die Gewerkschaft Druck und Papier als „marxistische Kaderorganisation“ brandmarkt, das macht diesen Streifen so wertvoll, vor allem als Beispiel für unsere Jugend.
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Baskenland: Patt im Landtag
Bei unerwartet hoher Wahlbeteiligung wurde zwar die liberalbürgeiliche „Baskische Nationalpartei‘ wie erwartet wieder die stärkste Fraktion (32 von 75 Mandaten).
Von Horst Bieber
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Berlinpolitik: Senat als Vordenker
Einiges Aufsehen hat eine Rede erregt, die der Berliner Senator für Wissenschaft und Forschung, Wilhelm Kewenig, kürzlich vor Juristen gehalten hat: Berlin müsse „aus seinem Rollenverständnis als bloßem Objekt der Bonner Deutschlandpolitik vorsichtig, aber doch beherzt“ heraustreten.
Von Joachim Nawrocki
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Großstadt-Gast mit großen Worten
Ob sich die Hamburger das vorstellen können? Ihr Bürgermeister, redselig, selbstbewußt, aggressiv, im weitsitzenden, grobkarierten, graugrünen Jackett über kleinkariertem, hellblauen Hemd mit dazu unpassender Krawatte? Sicher nicht, solange der Erste Mann der Freien und Hansestadt Klaus von Dohnanyi heißt.
Von Edward Koch
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Zeitspiegel
Nach über drei Jahren Dialogverweigerung hat die Tschechoslowakei wieder ein Bedürfnis, das Image ihrer sektiererischen Kirchenpolitik durch Gäste aus dem Vatikan aufzubessern: Der päpstliche Reisenuntius Erzbischof Poggi ist am 29.
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Weniger Demokratie wagen
Die Szene wurde zum Tribunal. Halb armer Sünder, halb Angeklagter, saß der liberale Justizminister, Hans A. Engelhard, einsam auf der Regierungsbank.
Von Gunter Hofmann
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NAMEN UND NACHRICHTEN
Oberst Jürgen Reichardt, Sprecher des Verteidigungsministeriums, übernimmt im Oktober das Kommando einer Panzergrenadierbrigade.
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DDR-Ausreisende
Dankbar und ein wenig verloren
Im Notaufnahmelager Gießen treffen täglich über hundert Auswanderer aus Ostdeutschland ein
Von Matthias Naß
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Vor dem Bundesparteitag der Grünen
Nachrücker in vorderster Front
Norbert Mann: Einer aus der alten Garde der Gründer wartet auf sein Bundestagsmandat
Von Horst Bieber
- Wirtschaft
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Beispiel in Kleve
Das hat es bisher noch nicht gegeben. Während sich Politiker, Arbeitgeber und Gewerkschafter immer heftiger um Schaden oder Nutzen der 35-Stunden-Woche mit vollem Lohnausgleich streiten, bietet ein Unternehmer aus Kleve seinen Beschäftigten genau dies an – und zwar freiwillig.
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Zeit spart Geld
Die Gesellschaften der holländischen Robeco-Gruppe, zu den größten europäischen Anlageunternehmen zählend, werden in Zukunft allen Aktionären die Gelegenheit bieten, die erhaltene Nettodividende zu einem Vorzugskurs und ohne zusätzliche Kosten wieder in Aktien anzulegen.
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Gewerkschaften
Krach um den Sieger
Die Nachricht schlug ein wie eine Bombe und vermasselte so manchem führenden Sozialdemokraten in Bremen den Fernsehabend. „Arno ist nicht wiedergewählt.
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Kommunikation
Der Reuters-Schatz wird gehoben
Ich wollte Reuters diesem Mann zurückgeben“, sagt Gerald Long mit leicht überzogener Rhetorik und deutet über die Schulter auf ein Bild an der Wand seines Arbeitszimmers im Londoner Times-Gebäude.
Von Wilfried Kratz
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Gespräche am Bankschalter
Ein Bonbon für Bayer-Aktionäre
Die Aktionäre der Bayer AG, Leverkusen, können mit ihrer Gesellschaft zufrieden sein. Der Bayer-Weltumsatz ist 1983 um rund 6,5 Prozent auf über 37 Milliarden Mark gestiegen.
Von Ihr Securtus
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Die Friedenspflicht der Metallindustrie endet diese Woche. Unternehmer und Gewerkschaft rüsten zum Arbeitskampf um die 35-Stunden-Woche
Konflikt wider Willen
Bei der Metallfirma Heraeus sehen Betriebsrat und Management dem Streik gelassen entgegen
Von Hans Otto Eglau
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Börsen-Report
Die Angst geht um
Die Voraussetzungen für einen Fortgang der deutschen Aktienhausse sind günstig. Denn zur Zeit sinken die Zinsen; außerdem winken in diesem Jahr höhere Unternehmensgewinne.
- Wissen
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Krebs und Haschisch
Wider die Übelkeit
Zur Hebung des allgemeinen Befindens“, so erläuterte der Hausarzt dem fahrigen Linkshänder Lewis Carroll sein Rezept: Indian Soothing Syrup, drei Löffel täglich.
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Erforscht und erfunden
Eine gewaltige Vulkaneruption auf der Venus scheint 1978 stattgefunden zu haben. Wie jetzt die Auswertungen der Daten des amerikanischen Planetenspähers „Pioneer Venus“ ergeben haben, stieg der Schwefeldioxidgehalt in der Atmosphäre damals abrupt um das Fünfzigfache an und sinkt seitdem gleichmäßig ab.
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Besonnen bleiben
Auf einem Spaziergang während der zweiten deutsch-deutschen Gipfelbegegnung im Mai 1970 in Kassel fühlte DDR-Ministerpräsident Willi Stoph behutsam bei Kanzler Brandt vor, ob nicht Bonn dazu beitragen könne, die Fluchtbewegung nach Westen einzudämmen.
Von Kurt Becker
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Kein Programm, aber die Mehrheit
Am schönsten drückt sich die Verwunderung über Helmut Kohl in einer Geschichte aus, die Werner Remmers, ein Niedersachse von schlitzohriger Deftigkeit, kürzlich beim Grünkohlessen erzählte: Ein Bauer geht in einen Zoo und sieht dort zum erstenmal eine Giraffe.
Von Rolf Zundel
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Die Deiche sind weich geworden
Die Flutmarken der Nordsee steigen. Wie kann die Küste auch künftig gesichert werden?
Von Hinrich Bäsemann
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Ein Thema für den Stammtisch
Raser und Ratlose
Wo es um nützliche oder vertretbare Geschwindigkeiten von automobilen Kraftfahrzeugen geht, fühle ich mich immer an die „irische Frage“ erinnert: Manchmal scheint sie fast gelöst, aber ehe es ganz so weit ist, haben die Iren heimlich die Frage geändert.
Von Rudolf Walter Leonhardt
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Aussperrung
Sie gingen traurig nach Haus: Vornweg der deutsche Botschafter in der Türkei, mit ihm alle Besucher, die im Goethe-Institut Istanbul den türkischen Film „Eine Saison in Hakkari“ sehen wollten.
Von F. J. R.
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Platz für Kreig und Frieden
Wenn der Atomkrieg losbricht, zählen Sekunden: ob man überlebt oder nicht. Bis die Raketen kommen, werden aber noch Jahre vergehen: Zeit, sich vorzubereiten.
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Gefahr am Golf
Haben die Warnschüsse eines amerikanischen Zerstörers gegen ein iranisches Propellerflugzeug eine neue Weltkrise angezeigt? Was den irakisch-iranischen Krieg international so gefährlich macht, ist nicht so sehr die Bedrohung der Ölzufuhr durch die Meerenge von Hormuz – ein Ausfall des Golföls wäre heute vom Westen viel besser zu verkraften als Anfang der siebziger Jahre (siehe Peter Christ, „Keine Angst vorm Ayatollah“, Seite 17).
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Durchbruch
Wie sich die Bilder unterscheiden, obwohl das gleiche Motiv zugrunde liegt: Vor über dreißig Jahren zerbrachen junge Deutsche und Franzosen Zollschranken, jetzt blockieren Lastwagenfahrer Grenzübergänge.
Von D. B.
- DIE ZEIT
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Popocatepetl
Auf den „rauchenden Berg“
Unten im Tal blinken die Lichter von Puebla. Vor uns glänzt mattweiß die Schneekuppe des Popocatepetl. Der Nachthimmel ist klar wie nur selten.
Von Reinhard Stockmann
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Was ist Dioxin?
Hinter der heute gängigen Bezeichnung Dioxin verbirgt sich eigentlich eine Substanz mit der chemischen Fachbezeichnung 2,3,7,8-Tetrachlordibenzo-para-dioxin (abgekürzt 2,3,7,8-TCDD).
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Algarve
Der Winter – ein Frühling voller Farben
Alvaro in einer Kneipe am Markt ist guter Dinge. Fröhlich pfeifend rührt er in zwei verbeulten Aluminiumtöpfen. Auf schwacher Gaskocher-Flamme brutzeln dünne Schweinefleischscheiben und Zwiebeln.
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Breisgau
Mit Loipenplan und Theaterkarte
Freiburg und seine Umgebung sind für Langläufer und Kirchgänger ein lohnendes Ziel
Von Gesine Froese
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Amerikanische Demokraten
Bittere Lektion
Es wird doch sehr spannend! Bis zum Dienstag hatte geradezu als Binsenweisheit gegolten, daß der Gegner Ronald Reagans im November wohl Walter Mondale heißen werde, weil der ehemalige Vizepräsident die Nominierung zum Kandidaten der Demokratischen Partei so gut wie in der Tasche habe.
Von Ulrich Schiller
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Das Ziel fest im Auge
Das sind die spontanen Antworten eines Astrologen, eines Betriebsrats und eines Politikers auf die Frage nach dem Mann, der am 19.
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Dollar
Umkehr
Wie wurde doch die Dollarstärke der letzten vier Jahre begründet? Die niedrige Inflationsrate sorgte bei den wegen exzessiver Budget-Defizite außerordentlich hohen Nominalzinsen für hohe Realzinsen.
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Heide M Pfarr
Sanfter Weg nach oben
Es gibt Frauen, die schaffen es, nach oben zu kommen, dorthin, wo Männer immer noch lieber unter sich sind und eigentlich auch bleiben wollen.
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Marokko
Aus dem Sand gestampft
Hüd-Hüd heiße der kleine Vogel – schwarz, rostrote Brust, weißer Backenstreif – in der Chleuh-Berbersprache. Das hat uns später der Berberjunge gesagt.
Von Bernd Gerhardsen
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Odenwald
Wie Hund und Katz
Doch alle Versuche eifriger Verwaltungsreformer, die beiden zusammengewachsenen Städte mit erprobtem Kunstgriff etwa als Erstadt oder Michelbach, als „Modellfall für Hessen“, unter einen Hut zu bringen, waren von vornherein zum Scheitern verurteilt.
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Bonner Kulisse
Es scheint nicht die feine Art zu sein, was einige Firmen sich zur Senkung ihrer Lohnkosten einfallen lassen. Das Angebot der Firma Klöckner-Humboldt-Deutz (KHD) an Beschäftigte zwischen dem 50.
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Kunstkalender
Die Mode wandelt sich und keineswegs erst, seit Paris oder Mailand Frühjahr und Herbst diktieren. Auch frühere Jahrhunderte kannten den raschen Wechsel von Schnitten und Stoffen wie das Auftauchen und Verschwinden ganzer Kleidungsstücke.
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Knigge: Über den Umgang mit Menschen
Wozu ein Geizhals nicht fähig wäre
Vor über 200 Jahren schrieb Adolph Freiherr von Knigge seinen Diskurs „Über den Umgang mit Menschen“. Wir zitieren aus seinen Ratschlägen nach einem von Gert Ueding herausgegebenen Neudruck (Insel-Taschenbuch 273).
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Wenn viele mit sich im reinen sind
Alles ist so, wie es wohl bei Wahlkämpfen sein muß: An den Straßenrändern die Plakate, die die Bürger mobilisieren sollen; die Politiker, die Tag für Tag, Abend für Abend unterwegs sind, um in Sälen und Hinterzimmern ihre Argumente unters Wahlvolk zu bringen; das übliche Hin und Her um Wirtschaftslage und Finanzen, Umweltschutz und Bildungspolitik, verstärkt noch von der Nervosität, die der herannahende Wahltag vorausschickt.
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Spurensicherung in San Francisco
London, das ist für Krimi-Fans Scotland Yard, Nebel an der Themse und Conan Doyles Detektiv Sherlock Holmes. Los Angeles ist das Jagdrevier von Chandlers Philip Marlowe, und Paris wurde zur Krimi-Stadt durch den kleinbürgerlichen Kommissar Maigret.
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Südfrankreich
Brennesseln gegen Bauchweh
Also, den Wisch kannst du ruhig hängenlassen“, meint mein Sohn gönnerhaft. Und sein verklärter Blick signalisiert, daß die „Terrine aux trois légumes“, die „Pintade au verjus“, der „Riz Pilaf“ und die „Charlotte à la noix de coco“ offensichtlich ein voller Erfolg waren.
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Waschmittel
Auf der Suche nach dem Wunderrezept
Eigentlich könnte die Freude groß und ungetrübt sein. Erstmals seit 1980 nämlich hat die heimische Waschmittelindustrie 1983 wieder mehr Pulver und Flüssigprodukte verkauft.
Von Gunhild Freese
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Achtung Liebe! Vorsicht Kino!
Bilder, Wörter, Sprechblasen: Über Filme von Lilienthal, Olivera, Bral, Emmerich, Straub und anderen
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Im Kino
„Betrayal – Betrag“ von David Jones. Theater im Film: das ist allzu oft abgefilmtes Theater. Die Kamera beobachtet, sie gestaltet nicht.
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Ben Witter
Angetippt
Also der Reihe nach: Bis der Mann das wurde, was er jetzt ist, hatte man ihm weder Siegen noch Verlieren eingeübt, und falls es um Verlierer ging, war immer die Gesellschaft daran schuld.
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David Hume
Untersuchung über den menschlichen Verstand
David Humes „Untersuchung über den menschlichen Verstand“ aus dem Jahre 1748 ist eine konzentrierte und hernach mehrfach überarbeitete Neufassung seines rund ein Jahrzehnt zuvor anonym veröffentlichten Hauptwerks über „die menschliche Natur“, das, abgesehen von einigen höhnischen Polemiken, in England ohne Resonanz geblieben war.
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Zum Tode von Helmut Schelsky
Suche nach der Wirklichkeit
Helmut Schelsky war Gelehrter, er war aber auch ein öffentlicher Professor. Mit der ihm eigenen Mischung von Ironie und Entschiedenheit hat er den Weg der Bundesrepublik zunächst begleitet, an manchen Punkten beeinflußt, jedenfalls bejaht und für viele interpretiert.
Von Ralf Dahrendorf
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Anderes Ich
Dieses Gedicht spricht mit der Stimme eines Dichters, dessen frühes Verstummen ein Mythos geworden ist. Arthur Rimbaud war neunzehn Jahre alt, als er „Une Saison en Enfer“ beendete und anfing, die Zeit in der Hölle zu leben.
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Belgien
„Melke den Tag“
In Flandern sind Kunst, Kultur und Küche eine glückliche Symbiose eingegangen
Von Siggi Weidemann
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Fernfahrer-Blockade
Unterwegs ins Mittelalter
Im nachhinein wundert man sich, daß es so lange gutgegangen ist: Europas Fernfahrer, die Warten gewöhnt sind, nahmen die absurd-umständlichen Prozeduren am italienischen Zollübergang Brenner jahrzehntelang hin.
Von Friedhelm Gröteke und Rudolf Wagner
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Medienpolitik
Späte Einigung mit Vorbehalten
Von deutscher Medienpolitik ist hier die Rede. Und so überrascht das Uneins-Sein nur insofern, als beide Stimmen aus einem Lager kommen.
Von Rainer Frenkel
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Dioxin, der Rächer aus der Retorte
Weiß ist der Stoff, ein kristallines Pulver, geruchlos und geschmacklos. Im allgemeinen kommt er nur in so winzigen Konzentrationen vor, daß damit lediglich ausgebuffte Chemiker etwas anzufangen wissen.
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Einzelhandel
Bonner Pläne
Die Überraschung für den Handel war perfekt. Die Bundesregierung will die Regelungen für die Sommer- und Winterschlußverkäufe, für Sonderveranstaltungen und Räumungsverkäufe abschaffen und das Rabattgesetz überprüfen.
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Der lange Marsch
Nina, Berliner Arbeiterkind, beide Eltern im Schichtdienst: Ihr langer Marsch durch die pädagogischen Institutionen beginnt im Al ter von acht Wochen in der Liegekrippe einer Kindertagesstätte.
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Umwelt
Gift im Brunnen
Vor zweihundertfünfzig Jahren schrieb der fürstliche Hof-Medicus Georg Friedrich Gmelin den Stuttgarter Mineralquellen wahre Wunderheilungen zu.
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Der Prozeß gegen Peter-Jürgen Boock
Ein Abgrund von Informationslücken
Nein, schöne Tage sind dies nicht für Richter Ulrich Berroth, Beisitzer im Stammheimer Prozeß gegen den Ex-Terroristen Peter-Jürgen Boock.
Von Michael Schwelien
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Die neue Schallplatte
Johannes Brahms: „Klarinetten-Trio“/Ludwig van Beethoven: „Gassenhauer-Trio“. Sie haben alle als Solisten schon genügend Aufmerksamkeit zu verlangen: die Klarinettistin Sabine Meyer (nicht nur wegen der Philharmoniker-Querelen), der Cellist Heinrich Schiff, der Pianist Rudolf Buchbinder Im vergangenen, Sommer stellten sich die drei als Ensemble vor – ihr damaliges Programm ging wenig später in diese Platte ein.
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Autoindustrie
Kooperation beflügelt die Phantasie
Wenn die Manager großer Konzerne eine Zusammenarbeit ihrer Unternehmen beschließen, dann wird auch gleich über langfristige Strategien spekuliert.
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Neue Technologien
Gründerjahre
Es herrscht Aufbruchstimmung in der deutschen Unternehmenslandschaft. Optimisten schwärmen schon von neuen Grünaerjahren. Vor allem in avantgardistischen Branchen, allen voran die Daten- und Kommunikationstechnik, gibt es eine Fülle von innovativen Regungen.
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Die Macht des Mittelmaßes
Das Fanal hat nicht lange gebrannt; das Signal zum Aufbruch ist rasch verhallt. Wenn heute, ein Jahr nach der Wiederwahl des Kabinetts Kohl/Genscher und nicht einmal anderthalb Jahre nach seiner Begründung, von der politischen „Wende“ die Rede ist, dann schwingt selbst bei eher Wohlmeinenden ein Unterton des Spotts mit, gelegentlich wohl auch der Resignation.
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Bayern
Ein Wahlgeschenk für die Opposition
Georg Kronawitter, zur Kommunalwahl am 18. März in München SPD-Kandidat gegen den seit 1978 amtierenden CSU-Oberbürgermeister Erich Kiesl, hat sich einen unfreiwilligen Wahlhelfer auserkoren: den Baulöwen und Großbrauer Josef Schörghuber, einen der umtriebigsten Unternehmer in München und weit darüber hinaus bekannt.
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Gedicht der ZEIT
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Ein Umbau-Plan für die Nato
Die Atlantische Allianz steht vor der Wahl: neue Vitalität oder allmähliches Verwelken
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Der Oberbürgermeistersinger von Nürnberg
Ein Monument seiner selbst
Man könnte ihn“, sagte Walter von Cube einst über den bayrischen Nachkriegskultusminister Alois Hundhammer, „mit einer Jungfrau und einem Sack voll Geld rund um die Erde schicken – er brächte beides unberührt zurück“.
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Hungertod von Millionen Menschen einkalkuliert
Hitlers Überfall auf Rußland stellte „alle Fehlplanungen der deutschen politischen und militärischen Geschichte in den Schatten“
Von Karl-Heinz Janßen
- Gesellschaft
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Abgeschoben in den Ski-Kurs
Am Hang schauen ihnen die Erwachsenen fassungslos nach. So früh wie diese rasenden Skizwerge hätte man anfangen müssen, denken sie und hadern mit ihrem Schicksal und dem Bergski.
Von Ulla Plog
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Bilderbuch für junge Leute
Zinnen und Zäune
Sie können Paradiesgärtlein einfrieden, wie auf den Bildern von Stephan Lochner und der Schule des fünfzehnten Jahrhunderts anmutig gezeigt wird, oder als wuchtige Burg- und Gefängnismauern Furcht und Angst erregen.
Von Ulrike Stielau
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MANAGER UND MÄRKTE
Seit Monaten treibt Forschungsminister Heinz Riesenhuber die Sorge um, deutsche Firmen könnten in der Zukunftsindustrie der Biotechnik von Japanern und Amerikanern ebenso abgehängt werden wie die heimischen Elektrokonzerne in der Mikroelektronik.
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Nur alte Akten
Hagedorn: Wir haben es mit einer zunehmenden Wirtschaftskriminalität zu tun, die nicht mehr in dem notwendigen Maß bekämpft werden kann, weil die Instrumente dafür nicht oder nicht in ausreichendem Umfang vorhanden sind.
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Christoph Heins erstes Kinderbuch
Adlerfeders schnurrige Träume
Die Überraschung ist groß. Auf den ersten Blick bekommt man es mit einer geradezu anstößig klischeehaften Gesellschaft zu tun.
Von Birgit Danken
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Ein Schwärmer
Es ist wirklich ganz erstaunlich: Da werden drei Veranstaltungen geplant, die sich ausschließlich mit „Neuer Musik“, ja sogar nur mit einem zeitgenössischen Komponisten befassen – und schon lange vor dem ersten Konzert sind alle Eintrittskarten verkauft, ist das Interesse und die Nachfrage des Publikums so groß, daß sich der Veranstalter kurzerhand entschließt, das Eröffnungskonzert am selben Tag zu wiederholen.
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Fernseh-Kritik
Nichts gegen Disziplin
Am Sonntagmorgen wurde, im Film von Renée Verdan, die Frage erörtert, wem unter den gegebenen Verhältnissen Priorität zukäme: dem Wehr- oder dem Zivildienst.
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Vom Dreißigjährigen Krieg
Appell
Im Dreißigjährigen Krieg war es, genauer: im Oktober 1641 in dem Flecken Eggebusch. Wieder einmal überfallen Soldaten den Ort.
Von Peter Conrady
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Fernseh-Vorschau
Softie als Snob
Ein Verwirrspiel von der ersten Minute an. Man glaubt sich in einem der einschläfernden deutschen Fernsehspiele – und wird gleich geweckt.
Von Rolf Michaelis
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Wo wohnt das weiße Hermelin?
Wer Sachbücher für Kinder im Vorlesealter schreibt, läuft Gefahr, ihnen Texte zuzumuten, die entweder zu schwierig oder allzu simpel ausfallen.
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Urlaub mit der Bahn wird günstiger
Die Deutsche Bundesbahn bietet in diesem Sommer den Urlaubern mehr Komfort zu günstigeren Preisen. Das hat seinen Grund. Immer weniger Bundesbürger sind in den letzten Jahren mit dem Zug in Urlaub gefahren.
Von Willi Bremkes
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Lufthansa: Wirbel um neue USA-Tarife
Das neue Tarifsystem der Lufthansa, das am 15. Juni in Kraft tritt, kann für Reisende in die USA Verbilligungen bis zu 300 Mark bringen.
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Ausstellung: Karl Schmidt-Rottluff in Berlin
Der Einzelgänger der Brücke
Flach streckt sich das Berliner Brücke-Museum zwischen Kiefern und Birken. Das Gebäude, allein dem Werk der Brücke-Künstler gewidmet, ist nicht groß.
Von Bernhard Schulz
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Eine teure Zeche: Der grünen Lunge der Erde geht die Luft aus
Ist der Wald noch zu retten?
Die verfehlte Energiepolitik der Industrieländer droht das letzte noch intakte Ökosystem zu vernichten
- Kultur
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Zeitmosaik
Mit nichts ausgerüstet als dem unbändigen Wunsch, meine Kinder und Enkel leben zu lassen, erscheint mir das vielleicht ganz und gar Aussichtslose vernünftig: Einseitig abzurüsten.
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Eine bedeutende Sammlung aktueller Kunst geht als Stiftung nach Bremen
Kunst als Schrittmacher
Neid ist – neben Sexualität, Geldgier und Ruhmsucht – einer der unmittelbarsten menschlichen Triebe. Auch wenn es unfein sein mag: Ich bekenne mich – als dilettierender Kunstfreund und als muffelnder Hamburger Bürger – unumwunden zum Neid.
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Paul Celan – noch immer zu entdecken. Erinnerung an den jungen Dichter, der gerade der Vernichtung entkommen ein
Der Tod auf Rappen oder Schimmel
„Gestorben muß sein...“: Was der junge Paul Celan 1945 in Bukarest sang – ein schönes deutsches Lied vom Tod
Von Helmut Niemeyei
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Der Umgang vieler Verlage mit wissenschaftlicher Literatur aus dem Ausland ist ein Skandal: irreführende Auswahl, verjuxte Titel, zweifelhafte Übersetzungen. Wichtige Publikationen werden ignoriert – das Geschäft mit dem Hautgout blüht.
Der Argan-Effekt
Im Nachspiel zu Molières „Hypochonder“ findet eine Promotion statt. Der von der Medizin besessene Argan wird selber unter die Doktoren aufgenommen.
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Heinrich Böll
„Wehrkraftzersetzung“
Heinrich Böll: Das Wichtigste war für mich zunächst die Tatsache, daß diese Bundeswehroffiziere das Unberührbarkeitsgebot von Herrn Wörner durchbrochen haben, indem sie sich mit uns zusammensetzten.
Von Aufnahme: Sven Simon
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deutsches Lied vom Tode sang und später den Tod einen „Meister aus Deutschland“ nannte. Und: die erste Gesamtausgabe.
Fünf Bände – zu spät und zu früh
Eine schöne Edition, mit Mängeln: die erste Gesamtausgabe der Werke des Dichters Paul Celan
Von Peter Horst Neumann
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Neue Impulse in Spanien
Der Dichter auf der Straße
Barcelona. Ein alter Mann mit wallender schlohweißer Mähne betritt die knapp hergerichtete Bühne des Teatre Grec. Grelle Scheinwerfer strahlen den Vortragenden an.
Von Wolf Stock
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Kritik in Kürze
„Fragmente eines Lebens“, von Michael Mann. „Stelle immer wieder Fremdheit, Kälte, ja Abneigung gegen unsern Jüngsten fest“: Zeitlebens blieb Thomas Manns Verhältnis zu seinem 1919 geborenen Sohn Michael zwiespältig – ganz im Gegensatz zur Tochter Elisabeth, dem heißgeliebten „Kindchen“.
- Lebensart
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Die Briten und ihr Tee
Teures Täßchen
Put the kettle on (Setz das Teewasser auf) – so lautet fraglos der gebräuchlichste Satz britischer Ehekonversation. Ehemals galten die Inselbewohner als starke Biertrinker, doch das alkoholfreie Segensgetränk Tee, diese Errungenschaft, der zuliebe man ein ganzes Empire aufbaute, hat dem schon beizeiten ein Ende gesetzt.
Von Reiner Luyken
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Ende der Freifahrt
Hilf dir selbst
Die Bundesregierung ist bei ihren Gesetzesbeschlüssen für Schwer- und Schwerstbehinderte weit hinter dem angekündigten Anspruch zurückgeblieben.
Von Keyvan Dahesch
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Es herrscht Ruhe in Berlin
Wie der Hausfrieden unaufhaltsam wiederhergestellt wurde, und warum die Besetzer resignierten
Von Michael Sontheimer
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Helau im Arbeitsamt
Ein Prosit dem Frohsinn
Schon im Treppenhaus schallen mir die munteren Klänge von „Humba-humba-täteräää“ entgegen. Nein, ich hatte mich nicht im Stockwerk geirrt, es war schon richtig.
Von Veronika Naumann
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Ben Witter
Nebbich
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Militärersatzpflicht in der Schweiz
Dienen oder zahlen
Jeder Schweizer ist wehrpflichtig, sagt die eidgenössische Bundesverfassung. Aber das Miliz-Heer will längst nicht jeden. Vierhunderttausend Schweizer sind von der Pflicht zur persönlichen Dienstleistung, der militärischen Grundausbildung und den jährlichen Wiederholungskursen, befreit.
Von Christoph Neidhardt
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Flugsicherheit
Drei für den Fall des Falles
Wer heute einen Flug nach Amerika bucht, kann sich darauf verlassen, daß ein Jet mit drei, eher sogar mit vier Düsentriebwerken ihn über das große Wasser tragen wird.
Von Sepp Moser
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Angepaßt und entfremdet
Nicht Deutscher, nicht Pole
Johann Langer (Name geändert) ist ein ehrgeiziger Mensch. Der Drang, voranzukommen, bestimmte sein Leben. Stets hatte er das Gefühl, Versäumtes nachholen zu müssen.
Von Roland Kirbach
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Verfolgter im nassen Revier
Weil es kaum noch saubere Gewässer gibt, findet der Fischotter keinen Lebensraum
Von Carl-Albrecht von Treuenfels
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Als Türkin unterwegs
Was Frau Keskin erlebte
Es ist später Vormittag. An der Haltestelle wartet eine kleine Frau mit hängenden Schultern, den Kopf ein wenig nach vorne geneigt.
Von Stefanie von Viereck
- unzugeordnet
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Spitzentechnik aus Deutschland
Klagen über den technischen Rückstand der deutschen Wirtschaft kamen in den letzten Jahren selten ohne einen Hinweis auch auf die Autoindustrie.
Von Richard Gaul
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Keine Angst vorm Ayatollah
Mit einer Blockade der Straße von Hormuz würde der Iran sich selbst am meisten schaden
Von Peter Christ
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Schülerolympiaden
Höhenrausch
Da hatte der Hamburger Sportwissenschaftler Jürgen Funke den Finger auf die Wunden gelegt, die der Leistungssport Kindern und Jugendlichen schlägt, nur damit sie zur deutschen oder gar zur Weltspitze vordringen: Er plädierte für den Schutz der Kinder vor dem Ehrgeiz- und Leistungssog mit seinen verkrüppelnden Folgen; er zitierte eine junge Frau, die ihre Turnerinnenkarriere mit vierzehn abbrach: „Als ich erkennen mußte, daß ich nur noch als ein Ding behandelt wurde, das Erfolg produzieren sollte, habe ich das alles nicht mehr verkraftet.
Von Horst Rumpf