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Ausgabe 13/1984

Artikelübersicht
Im Inhaltsverzeichnis dieser ZEIT-Ausgabe finden Sie ab dem Erscheinungstag die Artikel der ZEIT und des ZEITmagazins aufgelistet, die bereits online sind und von Ihnen abgerufen werden können.
- Politik
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Gary Harts Außenpolitik
Was würde ans der amerikanischen Außenpolitik, sollte Gary Hart in Weiße Haus einziehen? Vor den Chicago Committee on Foreign Relations sprach der Präsidentschaftsbewerber über seine außenpolitischen Prinzipien.
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USA: „Unsauberkeiten“ in der Regierung?
Er wollte in diesen Tagen vom Senat die Bestätigung als oberster Rechtshüter der Vereinigten Staaten bekommen. Statt dessen ist Edwin Meese, bislang einer der wichtigsten Männer im Weißen Haus, plötzlich zum Gegenstand von Untersuchungen eben jener Behörde geworden, deren Chef er jetzt werden will.
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NAMEN UND NACHRICHTEN
Willi Stophs Nichte Ingrid Berg ist im Westen. Aus der Bonner Botschaft in Prag war sie mit Mann und zwei Kindern in die DDR zurückgekehrt.
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Verwirrt von der Normalität
Trotz eines Untertons der Gemeinsamkeit – so recht zufrieden über die Bundestagsdebatte zur Lage der Nation zeigt sich niemand.
Von Carl-Christian Kaiser
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Libanon: Streit in Lausanne
Auch die neue Hegemonialmacht Syrien ist nicht fähig (oder nicht willens), die Libanesen zu einigen.........................
- Wirtschaft
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Die in Bonn ersonnene Regelung für den „Vorruhestand“ ist alles andere als ein Geniestreich
Politik mit dem Fallbeil
In der immer hitziger werdenden Debatte um die von einigen Gewerkschaften geforderte 35-Stunden-Woche haben der Kanzler und die Minister, die sich auf diesem Gebiet zu Worten oder Taten berufen fühlen, bisher keine gute Figur gemacht.
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Machtkampf auf offener Bühne
Der Nervenkrieg gegen Dieter Spethmann ist zu Beginn dieser Woche voll ausgebrochen. Der langjährige Vorstandschef des Ruhr-Konzerns Thyssen muß mit einem Affront fertig werden, den hohe Bankenmanager für „einmalig“ in der deutschen Nachkriegs-Wirtschaftsgeschichte halten: Mehrere Großbanken legten ihren Depotkunden mit Thyssen-Aktien nahe, persönlich an der Hauptversammlung des Konzerns am 30.
Von Heinz Günter Kemmer
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Gerhard Stoltenberg der Standhafte
Er will nicht mit dem Kopf durch die Wand, beileibe nicht. Aber er bleibt mit dem Kopf eben so lange an der Wand, bis er sie ein Stück in die Richtung seines Ziels verschoben hat.
- Wissen
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Tiefsprung
Das Hirn hat keine Muskeln. Sonst hätte eine Muskel-Meisterin wie die Hochspringerin Ulrike Meyfarth beim ersten Versuch, über Kunst und Geschichte Deutschlands nachzudenken, nicht die Latte gerissen.
Von R. M.
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Brot statt Marx
Gleichsam hinter dem Rücken des Weltbewußtseins hat sich während der letzten Wochen die politische Topographie im südlichen Afrika verändert.
Von Theo Sommer
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Polens Kreuz
General Jaruzelski ist dabei, sein Regime um allen Kredit zu bringen, den Polen so dringend braucht. Sein Innenministerium verhört jetzt westliche Korrespondenten über ihre Kontakte zu unerschrockenen Warschauer Anwälten – um die Bevölkerung von Kontakten abzuschrecken.
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Ein Damenopfer für Europa?
Das war die Stunde der Wahrheit. Mehr als 28 Stunden hat es auf dem Gipfel-Treffen der europäischen Staats- und Regierungschefs in Brüssel gedauert, ehe klar wurde, daß die Gemeinschaft der Zehn nicht mehr in der Lage ist, ihre Probleme einvernehmlich zu lösen.
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Warnsignal
Franz Josef Strauß fuchst sich gewaltig. In seiner Landeshauptstadt laufen ihm die Wähler davon. Kein CSU-Mann wollte es für möglich halten: Die Münchner haben dem SPD-Kandidaten Georg Kronawitter den Vorzug vor Erich Kiesl, ihrem eigenen Mann, gegeben.
Von N. G.
- DIE ZEIT
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Bericht des Wehrbeauftragten
Die Armee soll nicht schweigen
Die Jahresberichte der Wehrbeauftragten an den Bundestag über den Schutz der Grundrechte von Soldaten und über die Wahrung der Grundsätze der Inneren Führung haben selten ein nennenswertes parlamentarisches Echo und auch kaum je besonderes öffentliches Interesse gefunden.
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Psychologie für Männer im Beruf
...und nun: Pronoia
Vom Begriff der Paranoia (wörtlich: „neben dem Sinn“), den die Psychiatrie für eine langsame, aber anhaltende Wahnentwicklung reklamiert, macht auch die Umgangssprache zuweilen heftig Gebrauch.
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Krankenscheine
Abschreckung
Die Ärzte im Ruhrgebiet, so kann man das wohl verstehen, üben tätige Reue. Dort, wo zuerst Manipulationen mit Krankenscheinen aufgedeckt worden waren, soll nun auch der erste Modellversuch gestartet werden, solche Manipulationen in Zukunft zu unterbinden.
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Börsen-Report
Enttäuschte Hoffnungen
Als am vergangenen Wochenende Präsident Ronald Reagan seine Vorstellungen über die Eindämmung der Ausgabenflut in den USA bekanntgab, quittierten dies die deutschen Aktienmärkte mit einem wahren Kursfeuerwerk.
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Anwalt der Entrechteten oder Anbeter der Gewalt?
DIE ZEIT: Was hat Sie dazu bewogen, sich so stark für die Sache der Palästinenser und die der PLO einzusetzen? Bislang hatten Sie doch eher selten mit ähnlicher Entschiedenheit Partei ergriffen für eine politische Bewegung oder Gruppe.
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Zentrale Erfassungsstelle
„Unsere Ausbeute ist gleich Null“
Streit um Salzgitter: Steht die Behörde der deutsch-deutschen Normalisierung im Wege?
Von Dietrich Strothmann
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Orientierungshilfe
Antwort: Weil Pappi seinen Sprößling nicht mehr übers Knie legen kann, hinterließ Flick doch bei dieser Gelegenheit den Eindruck, er könne selber nicht mal eine Briefmarke kaufen, geschweige denn die ganze Republik.
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Sizilianische Ableger
Wie ins Meer geworfen
Delphine umkreisen das Boot auf der Fahrt von der Insel Sizilien zu ihren kleinen Ablegern im Tyrrhenischen Meer, die, wie manche vermuten, Gott Hephaistos selbst, der himmlische Schmied, ins Meer geworfen hat.
Von Uwe Krist
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El Salvador vor den Wählen
,,Euer Fall ist sehr ernst“
Und woher haben Sie die Kontakte mit den Terroristen?“ Oberst Montano, zweiter Oberbefehlshaber der 4. Brigade des salvadorianischen Heeres, lächelt uns freundlich zu.
Von Michael Stuhrenberg
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Umwelt
Saure Flüsse
Das Wasser ist tiefblau und glasklar – aber tot Zehntausende von Seen in Schweden, Norwegen, Schottland und Kanada siechen dahin, werden durch ständigen Säureregen zur Todesfalle für Fische und Pflanzen.
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Man spricht um zu sprechen. Dafür eignet sich die Kunst
Ist sinnfrei sinnlos?
Die experimentellen Feste sind verrauscht, die Zeremonienmeister haben ihre Plätze in den hinteren Reihen eingenommen, die kunstvollen Rondos und die kommunikativen Quadrillas sind wieder Ländlern und Polkas und dem Breakdance gewichen; das Pantomimische greift um sich, die Sprache vollführt wieder Gebärden, der Schriftsteller trägt Schirmmütze und weiße Handschuhe, wie verabredet.
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Viel Beton ins Tal gegossen
Was wir von Kaspar Jodok Stockalper lernen können? Nun, zuallererst, daß nichts so sicher ist wie Grund und Boden. „Nihil solidum, nisi solum“, ließ der stolze Salzmagnat in die Freitreppe zu seinem Palast meißeln.
Von Ernst Hess
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Elektronik: Bei der Röntgenstrahl-Lithographie haben die Deutschen die Nase vorn
Die Chips der neunziger Jahre
Noch kleinere Schaltkreise für Supercomputer können nur mit Röntgenstrahlen gefertigt werden
Von Franz Frisch
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Bonner Kulisse
Was in der Öffentlichkeit wie im Deutschen Bundestag als mittlerer Umwelt-Skandal empfunden wurde, verdankt seine Entlarvung nun doch nicht den Grünen.
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Kunstkalender
Es ist frappierend wie oft selbst in unserer informationsgesättigten Welt gesellschaftliche und künstlerische Entwicklungen zeitversetzt stattfinden.
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Bern und die UN
Lieber ein stolzer Stehplatz
Warum die Schweiz immer noch nicht Mitglied der Vereinten Nationen ist/Von Nina Grunenberg
Von Nina Grunenberg
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Erforscht und erfunden
Künstliches Erdöl erzeugten zwei australische Forscher in einem sechs Jahre währenden Experiment. Wie die Doktoren Saxby und Riley kürzlich im britischen Fachblatt Nature berichteten, ahmten sie den natürlichen Entstehungsprozeß von Erdöl und Erdgas in Sedimentbecken in einem Druckgefäß nach.
Von Philip Campbell
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Dänemark
Die belagerte Kneipe
Die Nachtbar „La Cabana“ in der jütischen Kleinstadt Herning repräsentiert sicherlich nicht die Spitze der dänischen Gastronomie.
Von Wolfgang Zank
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Wahlen in Baden-Württemberg
Ein Landesvater mit Aufstiegs-Chancen
Noch ein Porträt von Lothar Späth? Je näher man den Mann aus Stuttgart betrachtet, um so sicherer wird man, jede Einzelheit von ihm schon zu kennen.
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Ausstellung in Paris: Pierre Bonnard
Wie mit Schmetterlingsflügeln
Pierre Bonnard – ein Künstler des 19. Jahrhunderts, er wurde 1867 geboren, der bedauerte, daß Kubismus und Surrealismus stattfinden konnten, ohne daß die Malerei als „Abenteuer des Sehnervs“ schon ausgeschöpft, die Möglichkeiten der Farbe ganz erkundet seien.
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Worte der Woche
„Ich fordere kein Europa der Neun. Aber ich frage: Wieviele treten wirklich für Europa ein und sind bereit, dafür Opfer zu tragen und die Gemeinschaft auf der Basis der Römischen Verträge weiter aufzubauen? Diese rufe ich auf, Europa zu retten.
Von Margaret Thatcher
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Innerdeutscher Handel
Stimmung gut, Geschäft normal
Daß die sozialistische DDR und die kapitalistische Bundesrepublik zu unterschiedlichen Paktsystemen gehören, daran erinnerte kürzlich SED-Generalsekretär Erich Honecker im Interview mit der französischen Zeitschrift Revolution: „Man kann sie ebensowenig vereinen wie Feuer und Wasser“.
Von Joachim Nawrocki
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Festliche Ästhetik in rätselhaften Objekten
Nach konzeptionellen Anfängen überraschte Michael Buthe, einer der jüngsten Künstler der „Individuellen Mythologien“ auf der documenta 5, durch sein farbenprächtiges Zelt „Hommage an die Sonne“.
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Schweigen bringt Gold
Der Abstimmungskampf um die „Bankeninitiative“, über deren Schicksal die Eidgenossen am 20. Mai nach altem Ritual an der Urne entscheiden werden, erinnert an den legendären Kampf zwischen David und Goliath.
Von Fred Haemmerli
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Großcomputer
Siemens in der Klemme
So etwas wäre in keiner anderen Branche denkbar: Ein treuer Kunde, der Jahrzehntelang die Produkte eines Unternehmens zur allgemeinen Zufriedenheit benutzt hat, entscheidet sich mit einemmal für ein Angebot der Konkurrenz.
Von Hermann Bößenecker
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Ausgegrenzte Kindheit, Kindheit in den Institutionen: aber Bruchstellen und Reformen pädagogischer Verwahranstalten (IV)
Babys, Brei und Langeweile
Die Verwahrung kleiner Kinder in der Krippe beginnt im Detail, beim Füttern, Wickeln, Topfen. Also heran mit der Kamera, Großaufnahme: Kinderschwester mit Baby.
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Ohne Bruderkuß und Blasmusik zur Leipziger Messe
Der große Schlag
Sie sind ja so lustig heute!“ Auffordernd lacht mich der sterndekorierte Offizier der DDR-Grenztruppe an. Das ist kein fröhliches Lachen; genau beobachtet er meine Reaktion.
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Mehr Jugendliche als je zuvor brauchen eine Lehrstelle; zwei Millionen Erwachsene suchen einen Arbeitsplatz. Ohne neue Ideen und Initiativen lassen sich die Probleme nicht lösen.
Angst vor dem Ansturm
Würden alle Jugendlichen zusammengerufen, die sich im vergangenen Jahr vergeblich nach einer Lehrstelle umsahen, so könnten sie ein großes Fußballstadion bis auf den letzten Platz füllen.
Von Michael Jungblut
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Perfekte Wallfahrt in Altötting
Eine halbe Tonne Papst
Ganz ohne Widerspruch blieb der Plan nicht, zum Andenken an den Papstbesuch im November 1980 in Bayerns bekanntestem Wallfahrtsort eine überlebensgroße Statue von Papst Johannes Paul II.
Von Julius Bittmarm
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Gesundheitswesen
Die lukrative Therapie
Viele Jahre blühten die Geschäfte des ehemaligen Bonner Oberarztes Franz Etzel ganz vortrefflich. Und eigentlich dienten sie sogar wohltätigen Zwecken.
Von Wolfgang Hoffmann
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Staatssekretär Hiehle vor dem Kießling-Ausschuß
Der unbarmherzige Samariter
An Joachim Hiehle ging nichts vorbei. Der Staatssekretär im Verteidigungsministerium war, ehe er krank wurde, die Zentralfigur jener unseligen Geschichte, die mittlerweile als Affäre Wörner/Kießling bekannt ist.
Von Rolf Zundel
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Wie Hamburg sich in Bonn vertreten läßt
Die Heimat im Kreuz
Is a Mehrheit?“ fragt der Bayer immer noch unsicher, wenn quer durch die Bänke der ersten Reihe die Arme der Stimmführer von B wie Baden-Württemberg bis S wie Schleswig-Holstein hochgehen – oder auch nicht.
Von Margrit Gerste
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Zeitspiegel
Auch die drei Millionen Bewohner der karibischen Insel Puerto Rico, des autonomen Staates unter amerikanischer Oberhoheit, sollten den Präsidentschaftskandidaten der Demokraten mitwählen.
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Großbritannien
Krieg der Kumpel
Mannschaftswagen der britischen Polizei rollten in Kolonnenfahrt von den südlichen Grafschaften nach Norden. Ihr Ziel: Die Kohlegruben von Nottinghamshire.
Von Wilfried Kratz
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Paris muß Farbe bekennen
Kissingers Analyse hat in Europa wie in den Vereinigten Staaten bisher mehr Kritik als Zustimmung gefunden. Das sollte nicht zu dem Schluß verleiten, im Grunde sei die Allianz in bester Verfassung, Strukturprobleme gebe es nicht, und es genüge, so weiterzumachen wie bisher.
Von Alfred Dregger
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Gespräche am Bankschalter
Am Ende der heißen Phase
Gemeinhin gilt 1983 als das „Jahr der Aktie“. Doch nicht unumstritten. Es gibt nicht wenige Börsianer, die 1983 zum „Jahr der Optionsanleihen“ proklamiert haben.
Von Ihr Securius
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Sind Sie schwanger?
In unserem Forum (Nr. 11), das Auszüge der Fernsehdiskussion „Ist die Emanzipation in eine Sackgasse geraten?“ zusammenfaßte, hat sich ein Fehler eingeschlichen.
Von Nr. 11
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Streit um eine Parkbank
Andropow ist tot
Alles hatte so harmlos angefangen. Käthe Schlieckau, 60 Jahre alt und sehr mobil, war auf dem Amt des Städtchens Stelle gewesen, um eine Behördenangelegenheit zu klären.
Von Ulrich Stock
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Die Machtpartie im Kreml
Kann Michail Gorbatschow seine Stellung als Hoffnungsträger der Reformer halten?
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Lastenausgleichsbank
Überflüssig
Sind öffentliche Einrichtungen erst einmal gegründet, ist ihnen ein ewiges Leben garantiert. Auch dann, wenn sie ihre ursprüngliche Aufgabenstellung längst gelöst haben.
Von K. W.
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Im Zweifel für die Umwelt
Eine Vernunftehe zwischen Umweltschutz und Wirtschaft funktioniert nur in gleichberechtigter Partnerschaft
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Techniker
Kein Zugang zum „goldenen Boden“
Die staatlich geprüften Techniker der Bundesrepublik, rund eine Viertelmillion Männer und Frauen, haben vergeblich gewartet.
Von Aufnahme: Manfred Vollmer
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Reisen und Lesen
Schmuck und handlich sind sie ja, die neuen kombinierten Camping- und Reiseführer von ADAC und Polyglott! Sonst aber bieten die Guides (bisher erschienen sind Kärnten, italienische Adriaküste, jugoslawische Adriaküste, Dänemark und Costa Brava/Costa Dorada) nur einen einzigen handfesten Vorteil gegenüber ihren Vorlagen, den Polyglott-Reiseführern und dem jährlich erscheinenden ADAC-Campingführer: Sie entlasten allfälliges Reisegepäck – um exakt 642 Gramm.
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Leitz
Zwei Familien im Clinch
Die Leitz GmbH, Kamera- und Instrumentebauer in Wetzlar, hat Imageprobleme: „Noch immer gelten wir als feinmechanisch-optische Bude“, räsonniert der schweizerische Firmenchef Urs Scherrer.
Von Fred Haemmerli
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Neuerscheinungen
Nichts gelernt
Wäre es nicht reiner Zufall, so könnte es fast als „Buch zum Gipfel“ bezeichnet werden. Denn deutlicher als durch das Scheitern der europäischen Agrarpolitik könnte eigentlich gar nicht demonstriert werden, wohin staatliche Preispolitik mit unschöner Regelmäßigkeit führt.
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Wiederauferstehungsspiel des alten Kleinbürgertums
Deutschland, deine Mohikaner
Klaus Pohls Drama „Das Alte Land“ von Achim Benning am burgtheater in Wien uraufgeführt
Von Helmut Schödel
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„Halb schließen wir unsere Augen, denn wir hören ja nicht mit den Augen“
Die Wüste, die uns bleibt
So rigoros wie Shakespeares Hamlet – „To be or not to be – Sein oder Nicht-Sein“ – ist er nicht. Aber den Philosophen möchte Steve Reich doch schon herauskehren: „Shall we think or listen – Sollen wir denken oder zuhören?“ Die Antwort ist die eines Orakels: „The mind is listening – Der Verstand hört zu“.
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Sowjetisch-chinesische Beziehungen
Kein Freund, kein Feind
Im Mai wird der stellvertretende Ministerpräsidem Archipow nach China fahren – das erste Mitglied der Sowjetführung seit den sechziger Jahren.
Von Andreas Kohlschütter
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Die Rolle des Zeugen Flick
Friedrich Karl Flick ist eigentlich ein mächtiger Mann. Er gebietet über beinah zweihundert Unternehmen weltweit mit einem Jahresumsatz von vierzehn Milliarden Mark.
Von Wolfgang Hoffmann
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Seit fast zehn Jahren leitet Hans-Dietrich Genscher das Auswärtige Amt. Gerät er jetzt in den Schlagschatten der Koalition? Bei der Vorbereitung des Brüsseler Gipfels hat der Kanzler; nicht der Außenminister; die entscheidende Rolle gespielt
Auf Distanz zum Bundeskanzler?
Hans-Dietrich Genschers Arbeitszimmer liegt auf der Rheinseite des Auswärtigen Amtes. Es ist von unauffälliger, zeitloser Eleganz, es fehlt ihm völlig jene erlesene Patina vergangener Jahrhunderte, die Genschers westeuropäische Kollegen umgibt und die spontan die Aura altehrwürdiger Staatstradition vermittelt.
Von Kurt Becker
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Bild
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Klöckner
Vermutungen
Wer Neugier weckt und sie nicht befriedigt, muß damit rechnen, daß über ihn spekuliert wird. Mit diesem Problem hat die Klöckner-Werke AG zu leben, die Geschäftsanteile ihrer Tochter Eisenwerk-Gesellschaft Maximilianshütte mbH – kurz Maxhütte genannt – abgegeben hat, nun aber nicht damit herausrücken will, wo sie geblieben sind.
- Gesellschaft
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Südtirol: „Neue Heimat“ stößt Piste ab
Zehn Jahre ist es her, daß die gewerkschaftseigene „Neue Heimat“ im Südtiroler Hochgebirgstal Sulden investiert hat. Eine Gondelbahn mit zwei Abschnitten ließ sie auf 2573 Meter zur Schaubach-Hütte hochziehen, zwei Sessellifte erschlossen die darüberliegenden Hänge des Madritsch-Jochs zu einem Skigelände in 3000 Metern Höhe.
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Alternative Kreuzfahrt
Wem normale Kreuzfahrten zu normal und gewöhnliche Kreuzfahrer zu gewöhnlich geworden sind, der hat vom 7. April an endlich eine Alternative: die „Sea Goddess I“.
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Fernseh- Vorschau
Neues „Glashaus“
Nach der ersten Folge, 1981, nannten sie ihn einen „Schmuddelkommissar“, fanden sie, der Film habe „das Ruhrgebiet nur von der dreckigsten Seite gezeigt“, fragten sie „Wo bleibt unser Grüngürtel, wo sind unsere Schrebergärten?“ Duisburg, die Stadt mit der immer noch großten Stahlproduktion Europas und dem wichtigsten Binnenhafen, über ein Jahrhundert lang ziemlich in der Mitte des Industriebezirks Ruhrgebiet gelegen und damit auch all der Schmähungen teilhaftig, die diesem Distrikt unter einer der dichtesten Dunstglocken zuteil wurden, über Jahrzehnte darum bemüht, seine weiß Gott nicht schmeichelhaften Attribute vergessen zu machen, sie aus dem eigenen Bewußtsein zu tilgen, wie derer, die aus der Ferne die Nase rümpfen: Duisburg sah sich um seine Anstrengungen betrogen und wieder mit dem finstersten Image verunziert, als der WDR eine Serie von „neuen“ „Tatorten“ eröffnete.
Von Heinz Josef Herbort
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MANAGER UND MÄRKTE
Als Antwort auf den Beschluß der europäischen Regierungen, gemeinsam den 150sitzigen Airbus A 320 zu entwickeln und 1988 auf den Markt zu bringen, gab die Boeing Co.
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Fernseh-Kritik
Ein Debakel
Man mag über den „Tatort“ am Sonntagabend, über die Autoren, Schauspieler und Regisseure denken, wie man will – über all jene, die in des Deutschen liebstem Krimi das ihrige tun: Eins ist gewiß – an dem Duo Durbridge/Roland gemessen sind die Veigel, Schimanski und Co.
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Kohl provoziert
Fehrenbach: Diese Kritik zielt vorrangig auf meine Parteifreunde in der CDU, weil sie aus Unkenntnis der Gewerkschaften und ihres Funktionierens zu Entscheidungen kommen, die das Verhältnis zu den Gewerkschaften nicht unerheblich erschweren.
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Reisende aller Länder, vereinigt Euch
Wie Kreuze auf den Vampir, so wirken Fabrikschornsteine auf den Touristen. Er macht kehrt. Großbritannien als Reiseland hat darum in der Mitte, da, wo die Insel von mächtiger Hand zusammengequetscht wurde, ein touristisches Niemandsland, einen großen, schwarzen Fleck.
Von Cordt Schnibben
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Bahnfahren wird billiger - und komplizierter
Vom 24. März an gilt das neue Tarifsystem der Deutschen Bundesbahn. Die in den „rosaroten Wochen“ erprobten Sonderangebote sind dann das ganze Jahr über gültig.
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Volker Schlöndorff verfilmte Marcel Prousts „Eine Liebe von Swann“
Déjà-Vu
Proust? Um Gottes willen, das ist ja so alt, das hab’ ich gelesen, wie ich in der Schule war. Und das hat mich damals schon gelangweilt“, meldete Marlene Dietrich in ihrem letzten Film.
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Im Kino
„Ein ungleiches Paar – The Diener“; von Peter Yates. Das Theater: ein Reform. Während deutsche Bomben englische Städte zerstören, zieht Sir (Albert Finney) mit seiner Theatertruppe durch die Provinz und verteilt – der Rauch steht noch über den Ruinen – Kanten an Obdachlose und Verzweifelte: „Ich glaube, Sie werden dort Trost finden!“ Sir ist ein Shakespeare-Tragöde und auch im Leben ein Freund der großenGebärde, ein Mann, der riet vor Wut und winselt vor Erschöpfung.
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Paramilitärische Reiseleiter
Eine besonders schlagkräftige Reiseleiter-Truppe baut derzeit ein englisches Unternehmen auf: Um den Auswüchsen bei „Single-Holidays“ – dem Urlaub für Einzelreisende – wirksam begegnen zu können, erhalten die Führer eine Ausbildung, die der von Geheimagenten nahekommt.
- Kultur
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Zeitmosaik
Karajan? „Weltweit bekannt ist Coca-Cola auch.“ Bernstein, Mehta, Muri? „In meiner Welt kommen die nicht vor.“ Furtwängler? „Er war der erste und einzige Dirigent, den ich gehört habe, der den vertikalen Druck in Relation zu den horizontalen Fakten bringen konnte.
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Fragen eines Neugierigen
Orwell ante portas?
Über Orwells „1984“ ist im Jahre 1984 viel und ausführlich geschrieben worden. Sehr viel scheint ja auch in die Chiffre „1984“ hineinzupassen, von der Volkszählung über den maschinenlesbaren Personalausweis bis zu immer größeren Datennetzen.
Von Horst Bieber
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Das Buch eines DDR-Autors, das in der DDR nicht erscheinen darf, vorgestellt von einem aus der DDR ausgewiesenen Schriftsteller „Deitsch un frei wulln mer sei!“
Was wäre gewesen, wenn...
Im Mai 1945, in diesem unvergleichlichen Frühling, der allen, die ihn auf deutschen Straßen erlebten, als der zeitigste, heiterste, himmelblaueste des Jahrhunderts in Erinnerung ist, zog ich, im Felde besiegt, ein US-Entlassungspapier in der Tasche, von der Oberpfalz gen Norden, heimguten Im vogtländischen Auerbach, im Haus der guten Tante, quartierten GIs.
Von Erich Loest
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Herman van Veen auf Tournee
Mit beiden Beinen fest in den Wolken
Musik, Theater, Entertainment und Witz, Moral, Einfachheit, Pantomime und Clownerie – Ermutigende Signale aus dem Ohrenland
Von Tom R. Schulz
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Polnische Wahrheiten
Zweierlei macht die Besonderheit dieses Buches aus. Einmal gibt es ein Bild von Polen, wie man es sonst nirgendwo bekommt. Eine Polin schildert für polnisches Publikum das eigene Land und vor allem die eigenen Leute – die Amerikaner würden sagen: „Polen von innen gesehen“.
Von Peter Bender
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Kein Tropfen Morgenrot
Auf den wenigen Photos, die ich von ihm kenne, sieht er aus wie Günter Wallraff: derselbe bohrende Blick, der einen unbeugsamen Willen und eine fast fanatische Wahrheitsliebe ausdrückt.
Von Wassyl Stus
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Noam Chomsky
,,Sprache und Geist“
Berkeley im Januar 1967. Einer der Höhepunkte der Protestbewegung der amerikanischen Studenten. Das „free Speech movement“ treibt seine Blüten auf dem Campus, und so manchem Außenseiter der amerikanischen Gesellschaft, Anarchisten und Feministen voran, sind hiermit Türen und Tore geöffnet.
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Beckmann auf der Bühne
Der Doppelgänger
Max Beckmann ist nur selten ins Theater gegangen, er inszenierte lieber in seiner Malerei das Schauspiel der Welt wie er sie sah.
Von Helmut Schneider
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Die neue Schallplatte
Dwight Twilley: „Jungle“. Der Beatles-Fan im Komponisten Dwight Twilley erinnert sich offenbar am liebsten an deren frühe Phase von „With The Beatles“ oder „A Harri Day’s Night“.
Von Manfred Sack
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Kunst in Ketten
Herr Honecker hat Muskelkater. So viele Hände von „Klassenfeinden“ hat der Staatsratsvorsitzende selten schütteln müssen. Mit gerunzelter Stirn registriert die FAZ „ganze Kavalkaden (mehr als hundert Personen)“ von Politikern und Managern der Wirtschaft, die während der Leipziger Frühjahrsmesse bei dem während aus dem Saarland antichambrierten; dessen Einheitspartei fürchtet sich vor Friedenstönen im eigenen Land so sehr, daß Christa Wolf die Vorlesungen über ihr „Kassandra“-Buch in der DDR nicht in originaler Gestalt herausbringen darf.
Von Rolf Michaelis
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Haenning, genannt Gitte, auf Tournee
Trotz und Mulm
Was haben wir denn erwartet? Benutzen wir ruhig das alte Wort: Schlagersängerin. Das ist sie doch, oder? Keine Liedermacherin, kein Pop-Star, keine Chanson-Sängerin – unsere Gitte singt Schlager mit Liebe, Nachgeben, Trotz und all diesen Sachen, und die Gitarren lassen, elektrisch riesenhaft verstärkt, ihre kleinen Akkorde fallen, das Schlagzeug ploppt – rattaplomm – dazu, und die Keyboards tröpfeln harmonisch: „Ein Leben lang – lang lang/gestern, heute und morgen/ein Leben lang möcht’ ich dich/nur für mich.
Von Michael Skasa
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Willem de Kooning-Retrospektive in Berlin
Der Europäer der Neuen Welt
Der „Triumph der amerikanischen Malerei“ ist schon lange Geschichte. Was 1950 auf der Biennale von Venedig begann und spätestens mit der Pollock-Sonderschau der zweiten documenta seinen Höhepunkt erreichte, war nichts weniger als das Ende der europäischen Vorherrschaft in der (westlichen) Kunst.
Von Bernhard Schulz
- Lebensart
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Geschäfte in Trance
Josef antwortet nicht
Es ist richtig so, wie Ihr es geordnet habt“, sprach „Geistlehrer Josef“ aus dem Mund seines 74jährigen Mediums Bertha Brunner bei der Vorstandssitzung der Geistigen Loge Zürich.
Von Artnr K. Vogel
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Ist das Watt noch zu retten?
Minister, Landwirte und Naturschützer streiten um das Konzept für einen Nationalpark an der Küste
Von Hinrich Bäsemann
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Die drohende private Konkurrenz vor Augen, sicherte sich die ARD 1500 amerikanische Filmklassiker
Für mehr als eine Handvoll Dollar
Erst schlechter Whisky, dann warmer Sekt – Wie die ARD in Hollywood zum größten deutschen Einkäufer wurde
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Der „New Yorker“ für Franzosen
Passion für Paris
Diese Leidenschaft spricht sich mit englischem Zischlaut in der Mitte so gut aus wie mit französischem Nasal am Ende: Passion heißt das derzeit einzige Stadtmagazin von Paris.
Von Joachim Fritz-Vannahme
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Dieter Gerhard
Der große Unbekannte
Einer der schwarzen Labradore streicht vorbei, zu gut erzogen, um zu betteln. Die Pfanne duftet. Das Brot ist selbstgebacken.
Von Sibylle Zehle
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Zeitlese
Orden für Afrika
Professor Bernhard Grzimek hat als Präsident der „Zoologischen Gesellschaft Frankfurt von 1858“ tapfere Wildhüter mit Orden geehrt.
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Der kleine Unterschied
Haben wir den innerdeutschen Analogieeffekt schon mal durchgenommen? Noch nicht? Sollten wir aber machen, sonst kommen wir mit der enorm schwierigen Gegenwart nicht klar und müssen uns von den späteren Deutschen nachsagen lassen, wir hätten Tomaten auf den Augen gehabt.
Von Rolf Mainz
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...und Raffaela tanzt
Wer kann schon einfach nach den Sternen greifen? Auch ohne Fernrohr macht die Fernsehtechnik möglich, den Star buchstäblich am Küchentisch zu haben.
Von Hansjakob Stehle
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Als unsere Welt unterging
Wir sind eine erstaunlich kaltblütige Gesellschaft
Erst als sie 80 war, fand Prinzessin Katherina Sayn-Wittgenstein jene Tagebücher wieder, in denen sie als junges Mädchen Erlebnisse aus den Tagen des Ersten Weltkrieges und der russischen Revolution festhielt.
- unzugeordnet
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Vorsorge ohne Biß
Die Fakten und die Zahlen widersprechen sich: Da verbraucht der Durchschnittsdeutsche jedes Jahr sechs Tuben Zahnpasta, putzt sich regelmäßig die Zähne (64 Prozent tun’s nach eigener Auskunft zweimal täglich, 21 Prozent sogar dreimal), und doch hat dieser statistische Durchschnittsdeutsche 14 kranke Zähne im Mund.
Von Mathias Hacker
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Awhopbabaloopba! Awhopbamboom!
Vor dreißig Jahren erschien die Erstauflage von Bill Haleys „Rock Around The Clock“, landläufig der erste Rock ’n’ Roll-Hit.
Von Michael O. R. Kröher
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Arrivederci, Kalle
Die Angel, die vom italienischen Fußball-Club Inter Mailand ausgelegt worden war, hatte zweifellos den fettesten Köder; weitaus verlockender als der aus Florenz oder Turin.
Von Gerhard Seehaie