Die IG Metall hat in Baden-Württemberg 13 000 Metallarbeiter zum Streik aufgerufen. Wichtige Teile für die Autoindustrie werden nicht mehr geliefert. Ohne Kolben von Mahle, Kühler von Behr und Dichtungen von Elring können schon bald keine Autos mehr gebaut werden. Mehrere hunderttausend Arbeiter dieser Branche werden darum schon Ende dieser Woche ohne Beschäftigung sein. Weitere Zulieferanten müssen in der nächsten Woche mit Einschränkungen rechnen. Annähernd eine Million Menschen wären dann vom Arbeitskampf betroffen.

Wer bezahlt die so entstandenen Arbeitslosen? Die IG Metall, als Streikgeld? Oder der Steuerzahler, als Arbeitslosengeld von der Bundesanstalt für Arbeit?

G. B.