Wie ein immerwährendes Heimweh
WIE ein immerwährendes Heimweh entströmt dem Gedächtnis das Gleichnis vom verlorenen Sohn.
Bildbruchstücke der Kindheit, gesammelt in der gebündelten Zeit, drängen in die Gegenwart.
Ich finde wieder Gefallen am Spiel:
„Zeigen die Märchen vielleicht doch Wirklichkeit?" Den Erzählungen entrollt das Rad des Lachens, vorbei an hellklaren Zufällen in ein fast schon dauerhaftes Glück.
Spinnennetzen gleich, lianenlang, ziehen sich die Spielpfade durch das Blickfeld.
Die Holzwürmer knüpfen Bänder von den Rändern zur Mitte des Lebens. Alles drängt voran, befreit vom Körpergewicht, auch das Gleichnis von der vermoderten Bank dort auf der fruchtstrotzenden Wiese, es gilt nicht.
Langsam fliegt ein Vogelschwarm durch mein Gedächtnis heimwärts.
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