Jassir Arafats El Fatah und mehrere linke Palästinensergruppen einigten sich in Algier auf eine gemeinsame kollektive Führung der PLO. In Opposition zur PLO-Mehrheit bleiben die von Syrien unterstützten Fatah-Dissidenten.

Mit syrischer Vermittlung wurde ein Machtkampf zwischen zwei syrien-freundlichen Milizen im Nordlibanon beigelegt. Die Marada-Miliz und die „Nationale Syrische Sozialistische Partei“ einigten sich auf einen Waffenstillstand und den Abzug ihrer Kämpfer aus den umstrittenen Gebieten.

Rosendo Cawigan, Kronzeuge der philippinischen Regierung bei den Untersuchungen zur Ermordung des Oppositionsführers Benigno Aquino, starb unter mysteriösen Umständen in einem Militärkrankenhaus in Manila.

Kuba und die Vereinigten Staaten nahmen in New York geheime Verhandlungen über Auswanderungsfragen auf. Die amerikanische Regierung möchte etwa 1000 der 125 000 Kubaner wieder zurückschicken, die 1980 mit einer „Schiffsbrücke“ nach Florida gekommen waren. Kuba hatte die Gelegenheit genutzt, zahlreiche Kriminelle in die USA abzuschieben.

Bei einem Guerilla-Angriff auf einen Zug in El Salvador wurden sechs Bahnangestellte und 25 Polizisten aus. dem Begleitschutz des Zuges getötet.

Ein Sprengstoffanschlag auf das Atlantische Institut für internationale Angelegenheiten in Paris richtete schweren Schaden an. Die linke Untergrundorganisation „Action Directe“ übernahm die Verantwortung für den Anschlag.

Alexander King wurde in Helsinki zum neuen Vorsitzenden des Club of Rome gewählt. Der 75 Jahre alte französische Wissenschaftler ist Nachfolger des im März gestorbenen Aurelio Peccei.